Borgholzhausen, Luisenturm, A2 „Durch eiszeitliche Endmoränen zum Luisenturm“

Wanderparkplatz Luisenturm (fürs Navi: Borgholzhausen, Peter-Eggermont-Straße)

A2 „Durch eiszeitliche Endmoränen zum Luisenturm“

Rundweg, 7,8 km, ca. 1¾ Stunden.

Auf dem Gebiet der Stadt Borgholzhausen gibt es einige sehr schöne Wanderwege, Streckenwege, aber auch Rundwanderwege. Der Wanderweg A2 dreht zwei Schleifen am Südhang des Teutoburger Waldes westlich der Stadt, wobei der Wanderparkplatz Berghauser Weg den Knotenpunkt darstellt. Meine Beschreibung beginnt dagegen am Luisenturm und umfasst beide Schleifen.

GPSies - Borgholzhausen, Luisenturm, A2 Durch eiszeitliche Endmoränen zum LuisenturmVom Parkplatz Luisenturm, den man über die Peter-Eggermont-Straße erreicht, gelangt man sehr bald zur Luisenturmhütte. Manchmal ist es auch geschickt, den Weg andersherum zu laufen und sich dann am Ende hier kurz vor dem Parkplatz zu stärken.

Wandermarkierungen im Dezember 2010

Es gibt hier auch eine sehr gut gepflegte Schutzhütte, die besonders die Wanderer auf dem Hermannsweg oder dem Eichenweg, die auch hier vorbeiführen, schätzen. Auf jeden Fall sollte man eine Besteigung des Luisenturms, der auf der Johannisegge (291 m) steht,  nicht versäumen.

Nachdem man die Aussicht über die Stadt Borgholzhausen und den mittleren Teil des Teutoburger Waldes, Ravensberger und Münsterland genügend genossen hat, wandert man den recht steilen Abhang herunter durch das Naturschutzgebiet Johannisegge. Informationstafeln erläutern die historische Nutzung als Niederwald und den aktuellen Zustand. Man kommt schließlich am Waldrand entlang zum Wanderparkplatz Berghauser Weg.

Die Johannisegge mit dem Luisenturm vom Berghauser Weg

Der Weg schlängelt sich nun durch landwirtschaftliche Anwesen, durch Felder und Waldstücke über den Nollbrink, einer eiszeitlichen Endmoräne, die beinahe rechtwinklig zum Verlauf des Teutoburger Waldes in die Landschaft ragt. Man gelangt zur Bahnhofstraße, der Hauptstraße, die Borgholzhausen mit Borgholzhausen-Bahnhof verbindet. Gehen Sie bis zum Wanderparkplatz Gasthaus Hagemeyer-Singenstroth und auf der anderen Seite der Bahnhofstraße wieder zurück bis zur Straße Nollbrink. Die Ebene hier ist die Nollheide. Wenn Sie weder das Gasthaus besuchen, noch die Wanderkarte nutzen wollen, können Sie sich natürlich den Weg an der viel befahrenen Straße entlang sparen und gleich rechts einbiegen.

Durch die Berghauser Flur geht es über die Wellenstraße wieder zum Berghauser Weg, den man nach rechts durch einen alten Hohlweg, der wieder durch eine abgelagerte Moräne führt, verlässt. Langsam geht es wieder bergauf. Als Folge der eiszeitlichen Ereignisse findet man in der Umgebung mehrere (ehemalige) Sandgruben.

Auf dem Hollandskopf

Bevor Sie in den Wald einbiegen, drehen Sie sich noch einmal um, denn man hat hier eine schöne Aussicht über die münsterländische Ebene süd-westlich des „Teutos“. Im FFH-Wald, einem schönen Buchenmischwald, geht es jetzt steiler bergauf, bis man auf dem Kamm des Teutoburger Waldes, auf dem Hollandskopf, an die ehemaligen NATO-Anlagen gelangt, die heute zur Windenergienutzung und als Fledermaus-Rückzugsgebiet dienen. Über die für die Militärfahrzeuge breit ausgebaute Peter-Eggermont-Straße gelangt man wieder zum Wanderparkplatz Luisenturm.


2 Kommentare zu „Borgholzhausen, Luisenturm, A2 „Durch eiszeitliche Endmoränen zum Luisenturm““

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