Alter Bhf. Brochterbeck, A1 „Auf dem Hermannsweg zum Blücherfelsen“

Wanderparkplatz Alter Bhf. Brochterbeck (fürs Navi: Tecklenburg, Im Bocketal 2)

A1 „Auf dem Hermannsweg zum Blücherfelsen“ (ca. 3,2 km; ca. ¾ Std.)

Brochterbeck ist heute ein Stadtteil von Tecklenburg, das mit dem Teutoburger Wald und dem Bocketal ein sehr schönes Wanderrevier darstellt. Eine Kurzbeschreibung der Wanderwege findet man auch auf dem Internetauftritt des Dorfes.

Dieser Rundweg A1 ist nur 3,2 Kilometer lang (ca. 50 min) und deckt sich größtenteils mit einem schon in diesem Blog beschriebenen Teilstück des Hermannswegs, das von den Dörenther Klippen über Tecklenburg nach Lengerich führt.

GPSies - Alter Bhf. Brochterbeck, A1 „Auf dem Hermannsweg zum Blücherfelsen“Folgen Sie dem Hermannsweg ab dem Wanderparkplatz Alter Bhf. Brochterbeck zunächst zum Blücherfelsen. Der Weg überquert die Bahnlinie und steigt schnell kräftig an. Durch einen Hohlweg erreicht man den Kamm mit dem Felsen. Der ist nach dem preußischen Generalfeldmarschall Blücher, bekannt als “Marschall Vorwärts”, benannt, der nämlich ab 1803 Militärgouverneur in Westfalen war. Ob er wirklich, wie man sich erzählt, hier oben gesessen und die Aussicht genossen hat? Heutzutage ist an dieser Stelle die Aussicht allerdings relativ eingeschränkt und zugewachsen.

Der Blücherfelsen im Morgennebel
Der Blücherfelsen im Morgennebel

Vom Blücherfelsen geht es auf dem Kamm in südöstlicher Richtung weiter, jetzt relativ eben. An einigen Wiesen kann man die Aussicht nach Norden genießen. Große Ilexsträucher, teilweise direkt am Weg, lockern den Baumbestand auf. Wegen ihrer stacheligen Blätter hat das hungrige Vieh, das hier oben im ehemaligen Hudewald ansonsten alles abgefressen hat, die Pflanzen verschmäht. Sehr bald kommt man an die Waldkapelle “Maria Wegweiserin”, erbaut 1934-35. Sie ist Beleg dafür, dass die Schönstatt-Bewegung auch nach Westfalen gekommen ist.

Nehmen Sie jetzt den Weg hinter der Kapelle in Richtung Tecklenburg. Wo der alte Weg von Brochterbeck nach Holthausen den Teutoburger Wald überquert, verlässt man dann den „Hermann“, um wieder nach Brochterbeck abzusteigen. Die Wegespinne ist durch eine Schutzhütte „markiert“. Durch einen weiteren Hohlweg geht es wieder bergab.

Exkurs: Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Hohlwege in der Regel an Steigungen bzw. Gefällestücken zu finden sind? Dies ist so, weil es sich hierbei um sehr alte Verkehrsverbindungen handelt, die schon unzählige Male begangen und befahren wurden. Dabei lösen sich immer wieder kleine Teile der Wegoberfläche und bei dem entsprechenden Gefälle wandern diese Teile nach unten, um so steiler das Wegstück um so schneller; kräftige Regenfälle helfen natürlich enorm.

Blick auf Brochterbeck
Blick auf Brochterbeck

Am Waldrand geht man oberhalb der Weide unter dem Dach des Buchenwaldes weiter bis zum Wanderparkplatz am Hotel Café Teutoburger Wald. Dabei hat man einen schönen Blick nach Brochterbeck mit seinen Kirchen.

Der Weg ist gut ausgebaut und gut beschildert.

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