Ascheloh, Grüner Weg, Hermannsweg, Etappe „Werther Schanze – Peter auf’m Berge“

Wanderparkplatz Grüner Weg

Hermannsweg, Etappe „Werther Schanze – Peter auf’m Berge“, sieben Kilometer

hermannsweg_hDer Wanderparkplatz Grüner Weg liegt an der Grenze zwischen Halle und Werther. Hier kann man gut in den Hermannsweg einsteigen und bis zur Traditionsgaststätte Peter auf’m Berge wandern, die in Bielefeld an der Grenze zu Steinhagen liegt. Der Hermannsweg ist als Kammweg auf dem Teutoburger Wald eben auch oft ein Grenzweg.

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Wanderparkplatz Grüner Weg mit Aussicht

Vom Parkplatz aus, der auch schon gute Sitz- oder Rastmöglichkeiten und eine fantastische Aussicht nach Westen bietet, kommen Sie nach einem steilen Aufstieg zur ehemaligen Befestigungsanlage Werther Schanze. Es gibt zwar eine Hinweistafel, man benötigt aber etwas Fantasie oder gute Augen, um in den Geländestrukturen die Reste der Befestigung zu erkennen. Man wandert über den Hengeberg (316 m, höchste Erhebung im Kreis Gütersloh), am Fluggelände Ascheloh mit der tollen Aussicht nach Südwesten und an der prähistorischen Heideburg vorbei. Von hier könnte man auch zum nördlich gelegenen Wanderparkplatz Bergfrieden in Werther-Isingdorf absteigen.

Auf dem Kamm gelangt man über den Gottesberg, den Petersberg mit seiner kleinen „Heidelandschaft“ mit vielen Wacholderbüschen, über den Bußberg mit der Kaiser-Friedrich-Hütte an der Schwedenschanze (unterhalb auf Bielefelder Seite liegt der Wanderparkplatz Schwedenfrieden) und über den Palsterkamper Berg schließlich zum großen Wanderparkplatz Peter auf’m Berge.

„Heidelandschaft“ auf dem Kamm des Teutoburger Walds

Der Weg bzw. das Teilstück des Hermannswegs ist in eine Richtung ungefähr sieben Kilometer lang, man benötigt gut zwei Stunden, denn es sind einige recht kräftige Steigungen zu meistern. Dafür gibt es unterwegs auch immer wieder Bänke oder sogar Hütten zum Verschnaufen. Vielleicht deswegen, vor allem aber wohl wegen der vielen schönen Aussichtspunkte, ist diese Etappe für einige Wanderfreunde der schönste Abschnitt des Hermannswegs. Aber für diesen Titel ist die Konkurrenz groß.

Man kann sich unterwegs stärken, z. B. im Restaurant Bergfrieden, im Ausflugslokal Schwedenfrieden, beide mit Biergarten, oder in der Schutzhütte Schwedenschanze (hier aber keine Toiletten!). Offiziell heißt diese bewirtschaftete Anlage Kaiser-Friedrich-Hütte, im Volksmund wird sie aber meist Schwedenschanze nach der nahe gelegenen Wallanlage, der eigentlichen Schwedenschanze,  genannt. Hier ist auch besonders die Aussicht zu genießen. Und natürlich gibt es am Ende der Etappe das bekannte Waldhotel-Restaurant Peter auf’m Berge.

Für diesen Weg soll eine Kurzbeschreibung genügen, denn alle Informationen finden sich in H. Gerbaulets Führer zum westlichen Teil des Hermannswegs, siehe unter Literatur. In seinem Wanderführer ist dieser Weg der neunte Wanderabschnitt.

Der Hermannsweg führt weiter in die Großstadt Bielefeld, das ist dann die nächste Etappe.

Als insgesamt zehn Kilometer lange Alternative, dafür aber inklusive Rückweg, bietet es sich an, vor dem steilen Anstieg zur Schwedenschanze an der großen Wegespinne nördlich abzubiegen und nach Dornberg zum Wanderparkplatz Schwedenfrieden abzusteigen. Von dort aus kann man über den Wanderweg 10, der an Wanderparkplatz und Restaurant Bergfrieden  vorbeiführt, meist am Waldrand mit vielen idyllischen Ausblicken zurückwandern. Wo der Wanderweg 10 kurz hinter der Arminiusquelle nach rechts nach Werther abbiegt, geht man einfach geradeaus weiter und kommt direkt zum Grünen Weg.

Eines der vielen Quertäler
Blick vom Wanderweg 10 „Bielefeld – Werther“ nach Nord-Osten

Noch Sportlichere können natürlich auch bis zum „Peter“ durchmarschieren und dort den Wendepunkt setzen. Dann beträgt die gesamte Strecke ca. 14,5 Kilometer. Um den Rückweg über den Wanderweg 10 „Bielefeld – Werther“ anzutreten, muss man über den großen Parkplatz dem Restaurant gegenüber gehen und im hinteren Teil findet man dann ◊10. Man geht oberhalb der Hofstelle Meyer zu Hoberge entlang nach Nord-Westen. Immer wieder scheint das Weiß prächtig renovierter Fachwerkbauten durch die Blätter. Oft bewegt man sich in herrlichem Buchen-Hochwald. Der Weg führt aber auch häufig am Waldrand entlang, was immer wieder schöne Ausblicke in die Quertäler amTeutoburger Wald ermöglicht.

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