Ueffeln, Wüsteberg, Nr. 4

Wanderparkplatz Wüsteberg (Fürs Navi: Bramsche, Gehnhookstraße)

Nr. 4

Eigentlich ist dies ein sehr schöner, weil sehr abwechslungsreicher Weg von ca. 4,2 Kilometern Länge. So steht es auf der Wanderkarte, aber es werden eher fünf Kilometer sein. Es gibt flache Passagen und hügelige im Gehn, es gibt weite, offene Landschaften und Wald und sogar Heideflächen. Was die Sache verkompliziert ist, dass der ausgeschilderte Weg überhaupt nicht mit dem auf der Wanderkarte eingezeichneten übereinstimmt. Warum das so ist, weiß ich nicht. Im nördlichen Teil könnte ich es mir noch durch den sich verändernden Steinbruch erklären, aber im südlichen Gebiet … Falls jemand dies liest und eine Antwort hat, bitte einen Kommentar hinterlassen.

Ich beschreibe hier den Weg, wie er auf der Karte eingezeichnet ist, bzw. was man davon ablaufen kann.

Vom Wanderparkplatz Wüsteberg aus geht man auf der Gehnhookstraße ein kurzes Stück Richtung Ueffeln. Bevor die Straße durch den Wald führt, biegt man links auf den Feldweg ab. Er trägt den Namen Am Mühlenbruch und führt schnurgerade an der Gemeindegrenze zwischen der Stadt Bramsche und der Samtgemeinde Neuenkirchen durch die Dornriede,

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Dornriede

bis er vor dem nächsten Hof an die Kreuzung mit den Straßen Lünort (so heißt die nächste Siedlung Richtung Neuenkirchen) und Dorenriede kommt. Hier biegt man wieder in östlich in Richung auf den Gehn ab. Für Freunde weiter Lanschaften ist das hier besonders schön. Den richtigen „Kick“ gibt es, wenn der Schneeregen ungebremst über Dornriede und Brunnenwiesen herangefegt kommt. Dann ist man froh über jedes Bäumchen am Wegesrand.

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Brunnenwiese

Sollte das Wetter jedoch besser sein, schauen Sie sich das bekannte Heidegebiet hier an dem alten Segelflugplatzgelände und dem ehemaligen Quarzitsteinbruch etwas genauer an! Besonders empfehlendswert im August, wenn die Heide blüht.

Am Rand des Gehnwaldes biegt man kurz links ab, um gleich danach an der Wegekreuzung in den Wald einzubiegen. Nach ca. 250 Metern macht der Weg einen Schwenk nach Süden und nach weiteren 300 m biegt man wieder links ab. Obwohl die Weg mitten durch den Wald führt, heißt er Unterm Forst.

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Ilex im Gehn

Er führt auf einer Länge von einem Kilometer direkt zur viel befahrenen Gehnstraße. Deswegen muss man aufpassen und vorher, nämlich ziemlich genau nach der Hälfte der Strecke an einem kaum erkennbaren Weg nördlich abbiegen. Dann geht es geradeaus weiter bis zum Zaun des aktiven Steinbruchs von Hollweg, Kümpers & Comp. und dort nach links. Nach nur einigen Metern biegt man wieder in den Wald ein und gelangt zur nördlichen Spitze des ehemaligen Steinbruchs. Jetzt wird es richtig schwierig: Auf kaum erkennbarem Pfad und an der Schutzhütte im Gehn vorbei geht es durch schönsten Gehnwald wieder zur Geenhookstraße und zum Wanderparkplatz Wüsteberg.

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Typische Landschaft im Gehn

Man kann diesen Weg auch gut vom Wanderparkplatz Kettelsberg angehen. Dann wandert man über die Hauptstraße und am Steinbruch entlang, bis man auf den Weg trifft.

Am Weg gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.

Sie können die unten abgebildete Google-Maps-Ansicht mit „View Larger Map“ vergrößern und von Satellit auf Karte oder Gelände umschalten und ausdrucken. So haben Sie eine grobe Karte, in der der Weg eingezeichnet ist. Viel Spaß!

GPX-Daten gibt es bei Outdooractive.

2 Kommentare zu „Ueffeln, Wüsteberg, Nr. 4“

  1. Hallo Hedi!
    Ich habe gerade deine Kommentare auf meinem Blog gelesen. Vielen Dank für die Nachrichten. Natürlich habe ich sofort bei dir nachgesehen und ich bin ganz begeistert: Schöne Touren und super Aufmachung. Die Informationen sind für jeden Interessierten nützlich, die Fotos sind wirklich gut und es ist eine Freude, die gut geschriebenen Texte zu lesen. Ich werde regelmäßig hereinschauen!
    WandererMartin

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  2. Hallo
    Wir sind den Rundweg 4 vom WP Kettelsberg gelaufen und sind dabei den Markierungen gefolgt. Beschreibung auf folgender Seite meiner Homepage:

    http://wanderungenimosnabrueckerland.npage.de/heide_am_gehn_49414277.html

    Eine weitere Erklärung für die Unstimmigkeiten zwischen dem Plan von TERRA.vita und tatsächlicher Markierung habe ich allerdings auch nicht. Etwas besser passt der im Freizeit-Handbuch Osnabrücker und Tecklenburger Land (2008/2009) veröffentlichte Plan. Reizvoll an der markierten Route ist, dass sie direkt in voller Länge an der Heidefläche auf dem ehemaligen Segelfluggelände entlang führt.

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