Halle (Westf.), Wertherstraße, A3

Wanderparkplatz Wertherstraße

Wanderweg A3

Blick von der Großen Egge zum Haller Storkenberg (6/11)

Die Wertherstraße führt vom Ortsmittelpunkt in Halle an der B68 nach Norden zum Teutoburger Wald. Kurz vor der Einmündung in die Theenhauser Straße liegt der Wanderparkplatz Wertherstraße. Der Wanderweg A3 führt auf ca. 4½ Kilometern vom Wanderparkplatz um und auf die Große Egge.

Am Wegesrand (6/11)

Gehen Sie vom Wanderparkplatz die Wertherstraße, die ab hier eine Sackgasse ist, weiter stadtauswärts, vorbei an der unschönen Brandruine der ehemaligen Gaststätte Grünenwalde. Sie gelangen durch die kleine, abgelegene Siedlung am Ende der Straße, wo man sich schon an schönen Häusern und vor allem Gärten erfreuen kann. Wenn man am weiter auf die Große Egge zuführenden Sträßchen aber die Wegränder betrachtet, sieht man, wie schön und überaus farbenprächtig sich die Natur auch ganz von alleine schmückt:

Alle Pflanzenbilder dieses Artikels stammen von den paar Metern – und ich habe mich schon sehr beherrscht.

Der Weg steigt hier auf der Nordseite dieses Passes durch den „Teuto“ immer steiler an und bietet eine schöne Aussicht auf die Stadt Halle mit der evangelischen Pfarrkirche St. Johannis im „Bildmittelpunkt“. Schließlich erreicht man an einer Schutzhütte den Waldrand. Hier noch einmal umdrehen, um den Blick auf den Haller Storkenberg zu genießen!

Bis zur Schutzhütte deckt sich der Weg mit dem Hermannsweg, dessen hervorragender Beschilderung man auch gut folgen kann. Jetzt biegen wir vom „Hermann“ rechts ab, um den Gipfel der Großen Egge nördlich zu umgehen. Der Wanderweg A3 verläuft hier zwischen dem Kammweg und dem Golf Club Teutoburger Wald mit dem Restaurant Rossini im Haller Ortsteil Eggeberg, auf den man immer wieder hinabblicken kann. Es wird wohl Eggeberg nach der Großen Egge heißen. Größtenteils kann man hier schönen Buchenhochwald durchwandern. Weiter oben ist der Wald deutlich kümmerlicher und man findet hauptsächlich Fichten, aber auch mehrstämmige Buchen als Relikte der ehemaligen Niederwaldwirtschaft.

Wo die Turmstraße von unten auf den Wanderweg trifft, muss man berghoch abbiegen und dann wieder kurz vor einem Bauwerk der Wassergewinnung, um auf die Große Egge zu gelangen. Hier ist es sehr steil, aber dafür gibt es immer wieder schöne Ausblicke nach Norden.

Man kann auch geradeaus weitergehen und noch einige schöne Aussichtspunkte über den Golfplatz und zum nördlichen Kamm des Teutoburger Waldes genießen. Der Weg führt etwas weiter sowieso auf den Kammweg.

Auf dem Hermannsweg geht es dann an dem (außer Betrieb gesetzten) weithin sichtbaren Funkmast vorbei über den höchsten Punkt der Großen Egge (312 m) bis zu einem zum Glück abgezäunten Steilhang eines ehemaligen Sandsteinbruchs. Hier geht es links und danach gleich wieder rechts und dann auf dem bekannten Weg zurück zur Schutzhütte. Der Abstieg ist wiederum recht steil. Dann geht es weiter zur Wertherstraße und zum Wanderparkplatz.

Unterwegs trifft man immer wieder auf Überbleibsel teilweise amateurhaften Bergbaus, die oft auch mit Schautafeln erläutert werden, denn A3 deckt sich teilweise mit dem Wanderweg Relikte des Haller Bergbaus.

Eine Karte können Sie sich hier ausdrucken.

Blick auf Halle (6/11)

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