Borgholzhausen, Luisenturm, Eichenweg, Etappe „Luisenturm – Gestüt Teutoburg“

Wanderparkplatz Luisenturm (fürs Navi: Peter-Eggermont-Str.)

Eichenweg, Etappe „Luisenturm Gestüt Teutoburg“ inkl. Rückwanderroute (ca. 7,8 km; ca. 2 Std.)

Der Eichenweg wurde auf dem WandererMartin-Blog schon mehrfach angesprochen, unter anderem hier die Etappe vom Borgholzhausener Luisenturm zum Haus Brincke in Borgholzhausen-Barnhausen.

GPSies - Borgholzhausen, Luisenturm, Eichenweg, Etappe „Luisenturm – Gestüt Teutoburg“Nun soll es vom Wanderparkplatz Luisenturm in die andere Richtung gehen, und zwar bis zum Gestüt Teutoburg und wieder zurück. Der in diesem Artikel beschriebene Weg ist also ein Rundweg. Er hat eine Länge von ca. 7,8 Kilometern. Vom Parkplatz aus geht man nicht Richtung Aussichtsturm, sondern die Zufahrt zurück. Auf der Peter-Eggermont-Straße geht man weiter auf die Windkraftanlage zu, die sich auf dem ehemaligen Militärgelände auf dem Hollandskopf befinden. Näheres dazu siehe hier bei der Beschreibung des Wegs A2 “Durch eiszeitliche Endmoränen zum Luisenturm”. Die dort noch erwähnten zwei Windräder sind mittlerweile durch ein einzelnes von gewaltigen Ausmaßen ersetzt worden.

Vor dem Tor biegt der Weg links ab und verlässt die asphaltierte Straße. Der Wanderweg ist dennoch nicht zu verfehlen und gut mit dem Eichenblatt gekennzeichnet. Außerdem verläuft der Eichenweg hier auf dem Hermannsweg, der ja sowieso gut ausgeschildert ist.

Die beiden Wege bleiben zusammen auf dem Kamm des Teutoburger Waldes und führen zunächst durch das Naturschutzgebiet Johannisegge-Schornstein. An einer großen Wegespinne verlässt der Eichenweg den Kamm und damit den Hermannsweg und wendet sich in südöstlicher Richtung bergab. (Wenn Sie die Schutzhütte auf dem Vikarienkopf erreicht haben, sind Sie schon zu weit.) In einigen großen Kehren führt der Wanderweg auf gut ausgebautem Waldweg und durch schönen Mischwald zum Waldrand hinunter. Dort angekommen hat man einen schönen Blick auf die dem „Teuto“ südlich vorgelagerte Ebene mit der Borgholzhausener Ortsteil Kleekamp. Schließlich bekommt man wieder Asphalt unter die Wanderschuhe und man gelangt zum Gestüt Teutoburg. Hier starten auch die Borgholzhausener Wanderwege A4 und A5.

03/12
Blick vom Waldrand nach Süden

An der nächsten Kreuzung verlässt man den Eichenweg, der hier weiter in der Nähe der Grenze des Kreises Gütersloh – hier zugleich Landesgrenze – nach Süden führt. Wir spazieren auf dem wenig befahrenen Berghauser Weg auf die Stadt Borgholzhausen zu. Immer wieder gibt es schöne Ausblicke, sowohl den Teutoburger Wald hinauf als auch in die Ebene. In einiger Entfernung voraus sieht man bei nicht zu schlechtem Wetter den Bergfried der Ravensburg.

Etwas vor dem Wanderparkplatz Berghauser Weg kreuzt die Brinkstraße unsern Spazierweg. An dieser Stelle biegen wir wieder nach links ab, denn wir müssen ja wieder Richtung Norden und bergauf, um zum Startpunkt zurückzukommen. Während des Aufstiegs und vor Eintritt in den Wald lohnt es, sich immer mal wieder umzudrehen und die Fernsicht zu genießen. Wieder am Waldrand machen wir auf dem A2 einen Schwenker nach rechts, aber nur um einige Meter weiter wieder nach links in einen schmalen Fußweg einzubiegen, der durch den Wald bergauf führt. Man kommt bald wieder auf einen gut ausgebauten Waldweg, dem man nach links folgt. Ein gutes Stück weiter, wenn man schon die große Linkskurve durch die Bäume sieht, mit der der Weg einen Bergsporn umkurvt, zweigt ein sehr steiler (ehemaliger) Weg nach rechts berghoch ab. Der ist schwer zu erkennen und man muss genau hinschauen. Wenn man den Weg trifft, kommt man direkt zum Parkplatz am Luisenturm. Sollte man den Weg nicht finden, ist das auch nicht schlimm, denn der gut ausgebaute Waldweg führt auch nach oben und so auch zur Peter-Eggermont-Straße und zum Parkplatz, zwar etwas weiter, aber dafür nicht so schweißtreibend steil.

Auf dem Parkplatz angekommen kann man auf den Bänken verschnaufen, man kann aber auch die gut 200 Meter weiter zum Aussichtsturm gehen. Dort findet man außer dem Turm und einer Schutzhütte auch die Gaststätte Luisenturm.

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