Wellingholzhausen, Puschkental, Wellingholzhausener Rundweg

Wanderparkplatz Puschkental (auch fürs Navi)

Wellingholzhausener Rundweg (ca. 12,7 km)

Wellingholzhausen besteht aus neun Bauernschaften: Peingdorf, Kerßenbrock, Himmern, Nüven, Vessendorf, Oberschlochtern, Handarpe, Uhlenberg und die Dorfbauernschaft Wellingholzhausen. Für Wanderer bietet die Umgebung des Dorfes ja bekanntlich ein besonders abwechslungsreiches Angebot. Deswegen darf hier auch der Wellingholzhausener Rundweg nicht fehlen. Er dreht eine ca. 13 Kilometer lange Runde um die Dorfbauernschaft oder Dörferbauerschaft, wie sie hier auch genannt wird. Er  kombiniert verschiedene Teilstrecken einzelner anderer Wanderwege von A1 bis A9. Auffällig sind die vielen Quellen, die am Wegesrand liegen.

Es gibt mehrere gute Möglichkeiten in den Rundweg einzusteigen, wir machen es hier ab dem, Puschkental. Gekennzeichnet ist der Weg, hervorragend betreut durch den Heimat- und Verschönerungsverein Wellingholzhausen (siehe auch unter Organisationen), durch ein weißes Dreieck auf schwarzem Grund.

4/11
Blick ins Puschkental

Vom Wanderparkplatz Puschkental aus geht man zunächst hinunter zur Almaquelle (= Schwarze Welle), die in diesem Wanderblog schon oft auftauchte und auf die besonders bei der Beschreibung  des Wanderwegs A6 „Rundweg Steinbrink“ eingegangen wird. Von hier aus geht es zunächst an dem Flüsschen weiter entlang, das dann aber sehr bald in die Hase, selber noch nur ein Flüsschen, mündet. Ein kurze Wegstrecke weiter kann man die Hase von der rechten auf die linke Seite überqueren. Nun verlässt man das Tal und steigt leicht bergauf. Dabei wandert man auf einem guten Schotterweg durch die schönen, abwechslungsreichen, geschlossenen Waldgebiete der Amtswiede und des Baumgartens, beides zu Dissen-Nolle gehörig, bis man an der Großen Rehquelle ankommt. Auch hier entspringt ein Hase-Zufluss. Ungefähr in der Mitte zwischen Schwarzer Welle und den Rehquellen hat man den besonders idyllischen Blauen See, der immer zu einer kleinen Rast einlädt, passiert.

Auch an dem schönen Quelltopf der Großen Rehquelle (die Kleine Rehquelle befindet sich auf der anderen Seite der Rechenbergstraße, dort gibt es auch den Wanderparkplatz Rechenberg) gibt es auch gute Rastmöglichkeiten. Hat man sich etwas ausgeruht, wandert man auf einem kleineren Pfad direkt nach Norden bis man auf die Hauptstraße L 94 trifft, die Rechenbergstraße. Parallel zu ihr – auf einem kleinen Fußweg am Walsrand – gelangt man wieder ins Hasetal. Den Wanderparkplatz Kronensee Wellingholzhausen, der früher an dieser Stelle lag, gibt es nicht mehr. Der Wanderer kann weiter auf dem Pfad bleiben, der immer etwas oberhalb der Straße verläuft, die mit dem Überqueren der Hase und dem Übertritt in den Grönegau ihren Namen in Dissener Straße ändert. Der Weg führt an eine Ecke des Kronensees, den man aber hinter den Anpflanzungen an der um den See herumgeführten Hase mehr ahnen als sehen kann.

Nun muss man leider auf die Landesstraße wechseln, wobei besondere Vorsicht walten muss, denn hier gibt es weder Fuß- noch Radweg. Vorbei an der Waldschänke und einem Sägewerk und immer an der Hase entlang gelangt man schließlich zur Straße Greversheide, die nach links von der L 94 abbiegt. Auf der Straße überquert man wieder die Hase und muss dann gleich am Waldrand zur Rechten in den Wald gehen. Hier beginnt ein Weg, der zunächst durch schönen Buchenhochwald und dann hinter Böhnenmühle vorbei und zum Hasesee führt, siehe dazu bei der Beschreibung von A2 „Rundweg Bietendorfer Berg“.

Der Hasesee versteckt sich hinter dem Gestrüpp

So gelangt man am Hasesee auf die Vessendorfer Straße. Auf dieser Allee biegt man nach rechts ab, wieder über die Hase, bis man die Kreisstraße nach links verlassen kann, so dass man den geraden Weg zum Ortsmittelpunkt wählt, vorbei an den Sportanlagen, die vor allem vom WTV genutzt werden, Schule, Kindergärten und Friedhof. Hinter dem Friedhof geht es nach rechts, also nicht bis zur Kirche weitergehen, was aber auch kein großer Umweg wäre. Und einen Blick ist Sankt Bartholomäus immer wert.

In der Uhlandstraße hinter dem Friedhof gibt es auch ein Möglichkeit, das Auto abzustellen,  und in den Wellingholzhausener Rundweg einzusteigen. Hier am Wanderparkplatz Wellingholzhausen, Ortsmitte ist auch eine Wandertafel zum Ahornweg aufgestellt.

Der Wellingholzhausener Rundweg überquert am Gasthof Schrage die Hauptstraße des Dorfes und führt dann durch die Beutlingsallee bergauf. Die Eichendorff-Siedlung zur Linken wandert man über die Placke zum Wellinger Hausberg, dem Beutling, in seinem Naturschutzgebiet.

Kurz hinter dem gleichnamigen Gasthaus beginnt der recht steile Aufstieg zum Gipfel mit dem Aussichtsturm und Rastmöglichkeiten und Schutzhütte. Vom Beutlingsturm hat man in alle Richtungen einen schönen freien Blick, zum Beispiel in die hinterm Beutling liegende Gegend Im Berge, durch die es jetzt weitergeht. Man verlässt also Aussichtsturm, Berg und Naturschutzgebiet nach Süden und kommt zum Hof Altemöller. Hier kann man dann nach links abbiegen und kommt auf die Hasestraße, die nach Borgholzhausen führt. Ihr muss man – wieder ohne Fußweg – bis zur Landesgrenze folgen. Dort biegt man auf der kleinen Asphaltstraße nach rechts zur Hasequelle ab (siehe unter A6) und wandert dann durchs schöne Puschkental zum Wanderparkplatz.

4/11
Hasequelle

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