Nolle, Rehquelle / Kalksinterterrassen, R3

Wanderparkplatz Rehquelle / Kalksinterterrassen (auch WP Rechenberg genannt, fürs Navi: Dissen, Rechenbergstraße)

Rundwanderweg R3 (ca. 6 km)

Der Wanderweg R3 dreht eine sechs Kilometer lange Runde durch das schöne, abwechslungsreiche Waldgebiet zwischen Dissen und Wellingholzhausen. Wenn man von „Welling“ her kommt, kann man auch gut am Wanderparkplatz Puschkental einsteigen. man muss dann nur vom Parkplatz zur Schwarzen Welle hinuntersteigen und trifft dort auf den R3. Am Weg liegen mehrere Quellen und Quellbäche der Hase.

Vom großen Wanderparkplatz an der Rechenbergstraße geht man zunächst ein kurzes Stück, vielleicht einhundert Meter, unterhalb der Landesstraße nach Osten, also Richtung Wellingholzhausen. Direkt hinter dem Parkplatz befindet sich die Kleine Rehquelle.

Man muss dann die zeitweise recht befahrene Straße überqueren, ungünstigerweise direkt nach einer Kurve. So gelangt man zur Großen Rehquelle. Vom Schilf, dass der Quelle einst den Namen gab, ist nichts mehr zu sehen. Der Name kommt nämlich nicht von Capreolus Caproulus, sondern von dem Schilfrohr (Reet), was in gerne in feuchten Ecken wächst und z. B. zum Dacheindecken verwendet wurde und wird. Statt Schilf gibt es an der Quelle aber heutzutage Tische und Bänke wie übrigens noch recht häufig an diesem Wanderweg. Hinter der Quelle teilt sich R3, beginnt die eigentliche Runde.

Wir wenden uns nach Süden, so dass man durch den Mischwald des Baumgartens spaziert, bis man am Naturdenkmal Blauer See ankommt. Man kann sich streiten, ob der nun blau oder grün ist, das ändert sich auch je nach Lichteinfall. Warum das so ist, lesen Sie meinem Eintrag zum Hase-Else-Hunte-Ems-Weg. Im Spätsommer ist der kleine See in der Regel auch ziemlich trockengefallen. Wenn dann noch die Sonne fehlt, ist er weder blau noch grün, sondern einfach nur braun.

09/12
Der fast ausgetrocknete Blaue See bei schlechtem Wetter im Spätsommer

Man geht nun nach rechts weiter, lässt also den Blauen See und seine Rastanlagen linker Hand liegen. So bewegt man sich auf den Kamm des Teutoburger Waldes zu. Allerdings biegt man schon bei der nächsten Gelegenheit wieder nach links ab, also nach Osten, und überquert diesen Hasequellbach, der am Blauen See entlang in den Fluß fließt. Man wandert nun auf den Steinbrink zu, bis man auf einer Höhe von ca. 175 Metern den Waldrand erreicht. Hier spaziert man aber gleich wieder nach links in den Wald hinein und recht steil bergab, bis man die Almaquelle (zum Namen siehe hier) auf ca. 140 Metern Höhe erreicht. Mittels einer kleinen Furt überquert man die noch sehr junge Hase, der man nach links in Fließrichtung folgt. Über eine kleine Brücke kommt man bald wieder auf die andere Seite, bleibt aber im Hasetal. Ungefähr in der Mitte zwischen der Furt, die zur Wellingholzhausener Schützenstraße bzw. zum Alten Wellingholzhausener Weg führt, und dem Ferienhausgebiet am Kronensee führt links ein Waldweg zur besser ausgebauten Forststraße hoch, die den Wanderer dann wieder zur Rechenbergstraße leitet.

Zum Glück muss man nun nicht an der Straße ohne Fuß- und Radweg entlanggehen, denn an der Stelle, wo der Waldweg auf die Straße trifft, führt ein schmaler Fußweg wieder in den Wald hinein und zum Naturdenkmal Große Rehquelle. Von dort aus geht es dann wieder zum Wanderparkplatz Rehquelle / Kalksinterterrassen.

09/12
An der Großen Rehquelle

Der Rundwanderweg R3 ist gut gekennzeichnet und in rund einer oder eineinhalb Stunden gut zu schaffen, wenn man nicht zu lange auf den zahlreich vorhandenen Rastmöglichkeiten ausruht.

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