Natrup-Hagen, Jägerberg / Silbersee im Hüggel, Hüggelwanderwege

Wanderparkplatz Jägerberg / Silbersee im Hüggel

Hüggelwanderwege, 4,9 Kilometer

Die Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald ist für Wanderer und Spaziergänger besonders geeignet. Deswegen taucht sie in diesem Blog auch schon so oft auf. Im Süden des Städtchens lädt der Borgberg ein, dahinter der Hauptkamm des Teutoburger Waldes. Im Norden liegt der Hüggel, dem noch Silber-, Bückers- und Jägerberg vorgelagert sind. Während sich für die Wanderungen im Süden zum Beispiel die Wanderparkplätze Am Sunderbach, Kollage, Krüßsiek, Waterkoarten, Wittenbrink / Grafensundern / Urberg oder Zum Breiten Stein anbieten, gibt es im Norden zum Beispiel die Wanderparkplätze Lorenkamp oder Jägerberg / Silbersee im Hüggel, wo es heute losgeht.

Ausblick am Wanderparkplatz Jägerberg
Ausblick am Wanderparkplatz Jägerberg / Silbersee im Hüggel

Diese Runde mit der Bezeichnung Hüggelwanderwege unterscheidet sich von den anderen bis jetzt auf WandererMartin beschriebenen Strecken, die immer über die ganze Tour eine einheitliche Kennzeichnung besitzen. Die Hüggelwanderwege dagegen sind eine Zusammensetzung aus verschiedenen Teilwanderwegen im Hüggel, so dass sich eine Runde um diesen Hügel, also dem Hüggel im engeren Sinne ergibt. Weitere Informationen zu diesem Höhenzug, der Hagen von Hasbergen trennt, finden Sie bei der Beschreibung der großen Runde des geologischen Lehrpfades. Die Hüggelwanderwege vermeiden asphaltierte Strecken und sind insgesamt sehr abwechslungsreich.

Wir gehen vom Wanderparkplatz Jägerberg / Silbersee im Hüggel in den Wald, das heißt an der ersten Gabelung nach links. Doch schon an der nächsten Möglichkeit hinter dem ersten Hügel biegen wir erneut nach links ab. Gleich vorweg: Da der Hüggel altes Bergbaugebiet ist, ist die Oberflächenstruktur der Berge nur in seltenen Fällen natürlich. Die meisten Hügel und Schluchten sind Aufschüttungen, Abraumhalden, ehemalige Zu- und Abfahrten usw., also alles alte Bergbaurelikte. So verhält es sich auch mit den beiden Hügeln zur Linken, an denen vorbei man bergrunter geht. Man passiert eine Lichtung links und danach eine rechts. Wir folgen die ganze Zeit dem weißen X oder X25 (Schau-ins-Land-Weg) und folgen der Kennzeichnung direkt hinter der zweiten Waldlichtung nach rechts. Wir gehen an einem Haus vorbei, erreichen erneut eine langgezogene Lichtung, an der wir in spitzem Winkel auf einen größeren Fortweg (Am Plessen) kommen.

Bergbaurelikte im Hüggel
Bergbaurelikte im Hüggel

Hier biegen wir zurück nach rechts ab, nach Osten, denn jetzt folgen wir der Markierung X15 (Wanderweg Osnabrück – Hamm). Nach einiger Zeit kreuzen wir am Bödigestein den Bödigeweg (zum Heimatforscher Bödige siehe ebenfalls beim o. g. geologischen Rundweg). Wir wandern aber geradeaus auf schmalem, sich windendem Pfad durch abwechslungsreiches Waldgebiet auf der Nordflanke des Hüggels weiter. Schließlich kommt man in die Nähe des nördlichen Waldrandes. X15 verlässt hier den Hüggel und zieht weiter nach Norden. Wir aber gehen auf dem gut ausgebauten Forstweg, dem Hüggelweg, weiter nach Osten. Auf diesem Hüggelweg bleiben wir die ganze restliche Wanderung.

Zunächst gehen wir nahe der nördlichen Abbruchkante des Hüggels, was immer wieder schöne Ausblicke über Osnabrück zum Piesberg erlaubt. Es geht kräftig bergauf. Dann -oben angekommen – beginnt der Weg, eine weite Rechtskurve zu beschreiben, wendet sich so nach Süden und weiter nach Westen. Dabei passiert man eine kleine Schutzhütte. Jetzt kann man die Aussicht nach Süden genießen. Über die Hofstelle Nieberg kann man nach Hagen schauen.

Bevor man wieder den Wanderparkplatz Jägerberg erreicht, sieht man zur Rechten noch ein tiefes, großes Loch in der Erde. Es ist dies der mittlerweile fast trockengefallene Silbersee. Der Schatz, der tatsächlich hier gehoben wurde, war der Kalkstein, den man hier im Tagebau abbaute.

03/2016
Tief unten der Silbersee

Zu einer guten Wanderung gehört auch ein gutes Restaurant am Ende. Direkt am Wanderparkplatz liegt das Gasthaus Jägerberg, in dem man sich zum Abschluss etwas gönnen kann.

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