Oesede, Herrenrest, Georgsmarienhütter Null, 1. Etappe „Georgsmarienhüttes stiller Winkel: Vom Herrenrest nach Kloster Oesede“

Wanderparkplatz Herrenrest (fürs Navi: Teutoburger-Wald-Str. 110)

Georgsmarienhütter Null, 1. Etappe „Georgsmarienhüttes stiller Winkel: Vom Herrenrest nach Kloster Oesede“ (ca. 13 Kilometer)

Die Stadt Georgsmarienhütte liegt zwischen Osnabrück und dem Teutoburger Wald. Der Name täuscht ein wenig. Georgsmarienhütte ist längst keine reine Industriestadt mehr. Zwar gibt es noch das Stahlwerk, die Georgsmarienhütte, im Ortszentrum, aber drumherum befinden sich Stadtteile, die vor allem durch ihre landschaftlich Schönheit auffallen. GMHütte, wie man im Osnabrücker Land auch sagt, besteht seit 1970 aus den Stadtteilen Alt-Georgsmarienhütte, Harderberg, Holsten-Mündrup, Holzhausen, Kloster Oesede und Oesede. So ist es nur gut, dass die Georgsmarienhütter Null sich als Rundweg von ca. 47 Kilometern Länge um das gesamte Stadtgebiet zieht und natürlich vor allem diese Randgebiete durchkreuzt.

Die (willkürlich festgelegte) erste Etappe startet an der Grenze nach Bad Iburg, am Herrenrest, dem höchsten Punkt der Bundesstraße 51. Hier machten die Herren Rast, wenn sie zwischen ihren Residenzen in Iburg und Osnabrück hin- und herkutschierten. Wir müssen die viel befahrene Straße äußerst vorsichtig überqueren, denn unser Weg führt uns gegenüber in eine kleine Straße, die an der Bushaltestelle Herrenrest in die Hauptstraße mündet. Hier wandern wir bergauf und erreichen einen Wasserhochbehälter. Ein paar Meter weiter wird man darauf hingewiesen, dass sich hier das höchstgelegene, bewohnte Privathaus des Osnabrücker Landes befinde (216 m). Dahinter geht es durch die Wiesen bergab zur Borgloher Straße, der man ein kurzes Stück folgen muss. Dann geht es in den Wald des langgezogenen Limbergs hinein.

09/14
Auf dem Limberg

Auf gut ausgebautem, geradem Forstweg führt der Wanderweg durch seit Urzeiten bewohnte Gebiete des Osnabrücker Landes, wie Hünengräber am Wegesrand belegen. Wenn man kurz nach Überquerung des Schlochterbachs aus dem Wald herauskommt, muss man sich nach rechts wenden und in die Straße Am Limberg einbiegen.

Der Karlsstollen
Der Karlsstollen

Das kleine Sträßchen führt uns zu dem Eingang des Karlsstollens, über den 1874 bis 1903 Steinkohle abgebaut wurde. Nur kurzzeitig wird der Georgsmarienhütter Rundweg zu einem schmaleren Pfad. Schon bald kommen wir wieder auf einen Forstweg, der aus dem Wald heraus und zum Wanderparkplatz Limberg in Hilter-Hankenberge führt.

Von nun an müssen wir lange auf kleinen asphaltierten Sträßchen spazieren: Zum Limberg, Hankenberger Weg, die Wellendorfer Straße überqueren, Im Sutarb. Dieser Straße folgen wir bis nach Kloster Oesede. Wenn man nicht zur Klosterkirche, Georgsmarienhüttes bekanntester Sehenswürdigkeit weitergeht, folgt man der Georgsmarienhütter Null nach rechts zum Hof Suttmeyer. Man überquert die Düte und die Gleise des Haller Willems. So kommt man durch einen Wald zur Glückaufstraße. Dieser folgt man etwas abseits auf der anderen Seite am Waldrand Richtung Kloster Oesede bis zu einem Regenauffangteich. Am nahegelegenen Bach entlang geht es dann nordwärts zur zum Laubbrink.

Während der Georgsmarienhütter Rundweg weiter nach Norden zieht, kann man die Etappe hier gut beenden und die Bushaltestellen am Markt in Kloster Oesede aufsuchen. Dann hat man schon über 13 Kilometer in den Knochen. Wer möchte, kann auch zu Fuß zum Herrenrest zurückkehren. Dann muss man aber mit noch einmal ca. sieben Kilometern rechnen. Ich würde dann über den Mühlenweg und Am Musenberg laufen.

Die Georgsmarienhütter Null ist gut ausgeschildert. Trotzdem kann es nicht schaden, wenn man sich die Wanderkarte Georgsmarienhütte / Hagen a.T.W. / Hasbergen besorgt, z. B. beim Shop der Stadt Georgsmarienhütte (hier). Man kann auch hier einen Info-Flyer durchblättern oder herunterladen.

In Kloster (wie die Hütter den Stadtteil Kloster Oesede oft abkürzen) gibt es einige Verpflegungsmöglichkeiten. Man kann den Weg aber selbstverständlich auch so planen, dass man am Ende am Hotel Herrenrest ankommt.

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