Weststadt, Hakenhofholz, A5

03/2015

Wanderparkplatz Hakenhofholz (Näherungsangabe fürs Navi: Osnabrück, Lotter Kirchweg 114)

Rundwanderweg A5 (ca. 9,3 Kilometer)

A5 ist ein sehr schöner Rundweg, der durch die einsamsten Gegenden in Osnabrücks Westen führt, Osnabrücks Westend sozusagen. Am Rubbenbruchsee gibt es natürlich auch belebtere Passagen.

GPSies - Weststadt, Hakenhofholz, A5Wir gehen vom Wanderparkplatz Hakenhofholz über den Lotter Kirchweg nach Westen, also Richtung Lotte. Es gibt auch einen Pfad, der durch den Wald und über die alte Landwehr führt, aber einfacher ist es wie auf der Wanderkarte eingezeichnet über den breiten Forstweg zu marschieren. Nachdem man den Weg Im Hakenhof gekreuzt hat, biegt man an der nächsten Möglichkeit rechts ab. Jetzt befindet man sich auf dem Hüninger Weg, der uns direkt zum Hof Meyer zu Hüningen führt. Dabei müssen wir die Straße Zum Flugplatz überqueren. Wir spazieren durch die Suttheide, ein feuchtes Wald- und Wiesengebiet. Nur selten begegnen einem hier andere Spaziergänger.

Direkt vor dem Meyerhof können wir nach rechts abbiegen, in Richtung auf die Hausnummer 36. Ein Schild „Privatweg. Durchgang verboten“ zwingt uns links über die Wiese zu gehen, was aber kein Problem ist. Allerdings müssen wir irgendwie über den Graben kommen, der am Waldrand voraus verläuft. Zum Glück führt er nur selten Wasser. So kommen wir wieder auf einen Weg, auf dem wir am Hüninger Esch vorbei zum Flugplatz Atterheide kommen. Der Weg führt direkt am Ende der Startbahn entlang nach Norden. An einem Wochenende mit schönem Wetter wird man sehr wahrscheinlich ein kleines Flugzeug aufsteigen sehen (und hören). Schaut man in die andere Richtung, hat man von dieser Anhöhe einen guten Blick zum Kraftwerk von Ibbenbüren.

Etwas hinter der Landebahn biegen wir in den Weg nach rechts ein, so dass wir den Wald, das Leyer Holz, zur Linken haben. Sofort an der nächsten Möglichkeit müssen wir in den Wald einbiegen. Der Weg ist in manchen Jahreszeiten schwer zu erkennen und zugewachsen. Er beginnt ungefähr auf der Höhe, auf der auf der anderen Seite der Reitplatz beginnt. Es lohnt sich aber, die Augen aufzuhalten und denWeg zu nehmen, denn er führt zu einem vergessenen Treffpunkt im Wald mit einer Stele. An der kugelbekrönten, auf einem kleinen Sockel stehenden Steinsäule (ohne jede Inschrift) kommen mindestestens sechs Wege zusammen, nicht alle sind klar zu erkennen.Wir nehmen den, der unseren bisherigen Weg im 45°-Winkel nach rechts verlässt. Wenn man den erwischt, kann man sich auf ihm direkt zur Kreuzung Leyer Straße / Zum Flugplatz durchkämpfen (gemeint ist der Kampf gegen die Brennesseln). Man kann aber auch einfach geradeaus weitergehen, dann kommt man auch zur Leyer Straße.

Nun betritt man durch das schöne Tor den barocken Komplex von Gut Leye. Schon beim Nähertreten erkennt man die Schönheiten und gelungenen Proportionen des Herrenhauses, das aber nur einen Teil der Anlage darstellt. Es gibt eine katholische Kapelle, zur Pfarrei Eversburg gehörend, Seitenflügel, die einen schönen Innenhof bilden und vieles mehr. Das unbewohnte, aber für repräsentative Veranstaltungen buchbare Herrenhaus ist genauso wenig zu besichtigen wie die anderen Teile der Anlage, ausgenommen die Kapelle und das Leyer Holz mit der sternförmigen Straßenanlage natürlich. Da hier ungefähr die Hälfte der Wegstrecke zurückgelegt ist, bietet sich einen Pause noch mehr an.

Wenn man sich an diesem Schmuckstück des Osnabrücker Stadtgebietes sattgesehen hat, geht man wieder zurück in das Holz, und zwar auf dem Waldweg, der zurück zur Leyer Straße führt, nicht auf der Straße Gut Leye. Wir überqueren den Hollrüskenweg und können zur Linken gut den Piesberg erkennen, dann gelangen wir wieder auf die Leyer Straße. Bis ungefähr zur Eingemeindung Atters hieß sie noch Eichenallee und tatsächlich säumen einige Eichen die Straße. Auf dieser Kreisstraße gehen wir nun in Richtung auf die Stadt zu, keine besonders schöne Passage, aber man kann sich z. B. an der wilden Rosenhecke zur Rechten freuen.

Dann geht es rechts in An der Landwehr. Anders als auf der Wanderkarte am Parkplatz Hakenhofholz, wo der Weg über die Landwehr und dann erst am Barenteich rechts ab führt, biegt die Kennzeichnung A5 schon früher rechts ab, nämlich in den Böhmerskamp. Beide Varianten führen zum Rubbenbruchsee, deswegen ist es ziemlich egal. Über den Böhmerskamp erreicht man die Nordwest-Ecke des Sees, so dass man sich nach links wenden muss, will man das belebtere Ostufer besuchen, weil man z. B. im Restaurant einkehren will o. Ä.

Am Rubbenbruchsee
Am Rubbenbruchsee

Man kann aber natürlich auch am Westufer nach Süden gehen, das ist sogar etwas kürzer.

Im Endeffekt erreicht man die Südspitze des Sees und somit den schnurgeraden Zuweg zum Wanderparkplatz Hakenhofholz am Hintereingang des Heger Friedhofs. Über den Rubbenbruch und den Rubbenbruchsee ist auf diesem Blog schon einiges geschrieben, deswegen entfällt das hier. Nutzen Sie die Suchfunktion!


Der Weg ist häufig schlecht gekennzeichnet, deswegen sollten Sie meine Karte ausdrucken oder oben dem Link zu den GPS-Daten folgen oder beides.

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