Barnhausen, Haus Brincke, Eichenweg, Etappe „Haus Brincke – Werther“

Wanderparkplatz Haus Brincke (für Navi: Borgholzhausen, Brincker Weg 15)

Eichenweg, Etappe „Haus Brincke – Werther“ (ca. 14 km Streckenweg)

Leider sind die Wegmarkierungen immer schwerer zu erkennen.

Der Eichenweg war ein sehr schöner Wanderweg entlang der Grenzen des Kreises Gütersloh. Leider wird er meines Wissens nicht mehr aufrechterhalten. Aber natürlich kann man ihn trotzdem ablaufen, denn er führt auf ca. 215 Kilometern durch eine schöne und abwechslungsreiche Kulturlandschaft und viele Wegmarkierungen sind noch zu erkennen. Ansonsten kann man sier hier die gpx-Daten herunterladen:GPSies - Barnhausen, Haus Brincke, Eichenweg, Etappe Haus Brincke – Werther

Die hier beschriebene Etappe bleibt in der Ebene nördlich vor dem Teutoburger Wald zwischen den Städten Borgholzhausen und Werther. Sie beginnt am Wanderparkplatz Haus Brincke und führt zunächst nach Theenhausen. Dazu durchquert der Eichenweg auf der Trasse des Borgholzhausener Wanderwegs A8 „Rund um das Wasserschloss Brincke“ den Wald östlich des von Kerssenbrockschen Herrenhauses, kreuzt die Barnhauser Straße und erreicht über die Voßheide den Ortsmittelpunkt von Theenhausen.

Auf der anderen Seite der Theenhauser Straße geht es weiter nach Osten. Die Gegend war früher anscheinend besonders durch Heideflächen geprägt, denn nach der Voßheide folgen wir nun der Brennenheide. Die nächste Straße heißt dann nur noch Heide und die führt uns nach Langenheide.

Am Ende der Brennenheide gehen wir durch eine Senke, in der eine Bank unter einer schönen, großen Weide an einem Teich zu einem Päuschen einlädt. Am Ende der Straße Heide sieht man die Islandpferde des Odinshofs. Rechts davon gehen wir hinunter in die nächste Senke. Die ist mit einem Waldstreifen bewachsen und durch sie fließt der Graben Voßheide. Wenn wir aus dem Wäldchen herauskommen, sehen wir zu unserer Rechten die Sport- und Schulanlagen von Langenheide. Anders als Theenhausen, wo wir herkommen, und Rotenhagen, wo wir hingehen, ist Langenheide keine eigene Werther Ortschaft. Es gibt nur die Flurbezeichnung sowie Schule, Sportverein und Feuerwehr, die jeweils für den größeren Umkreis zuständig sind. Schön ist auch die Hügelkette des Teutoburger Waldes, die wir zu unserer Rechten im Blick haben. Die hohe Erhebung mit der Antenne ist die Haller Egge.

Die Bethlehemskirche in Rotenhagen

Wir erreichen das Sträßchen Nordholz und dann die Rotenhagener Straße, der wir ca. 200 Meter nach Norden folgen. Dabei haben wir auf der linken Seite die kleine, aber strahlend weiße Bethlehemskirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche im Blick.

Wir biegen dann in das nächste Sträßchen nach rechts ein und vor dem Wohnhaus wieder nach links. So kommen wir durch einen Waldstreifen (Schmalenhorst) wieder zur Rotenhagener Straße. Rechts von uns liegt die große Anlage der Hofstelle Pahmeyer, heute Kartoffelmanufaktur genannt, mit der Bioenergie-Anlage.

Nachdem wir die Rotenhagener Straße erneut überquert haben und in die Haller Straße eingebogen sind, wird es viel einfacher, dem Eichenweg zu folgen, denn der läuft jetzt mit dem gut ausgezeichneten X8 „Talweg Werther – Bad Oeynhausen“ zusammen. Wir überqueren die Warmenau, die wie so häufig auch hier Grenzfluss ist, hier zwischen den Kreisen Gütersloh und Herford, bzw. zwischen den Städten Werther und Spenge, bzw. zwischen den Ortschaften Rotenhagen und Bardüttingdorf. Vor dem nächsten Busch geht es rechts ab und dann an einem Haus vorbei hinunter zu den Marktwiesen. Manchmal ist es nicht ganz einfach, trockenen Fußes durch diese feuchte Ecke zu kommen.

Feuchte Ecke am Rand der Marktwiesen. Wie kommt man trockenen Fußes zu dem Brückchen?

Nachdem wir mithilfe einen kleinen Brücke einen Bachlauf überquerten, gehen wir durch einen schönen Buchenwald mit auffällig vielen und großen Ilex-Büschen. Schließlich kommen wir zu dem Wiesengrund, in dem sogar zwei Bäche laufen. Wir gehen immer auf das wirklich riesige Windrad zu, das auf der nächsten Anhöhe steht und schon zum Werther Ortsteil Häger gehört. Viel schöner ist die Anlage mit Angelteichen kurz dahinter und besonders erfreulich ist, dass der Angelverein auch die Wanderer einlädt, die geschützten Bänke am Teich für eine Rast zu nutzen.

Nach der Rast gehen wir weiter auf die Siedlung Tobusch zu, dir wir östlich des Hofes Meyer zu Rahden passieren. So gelangen wir zur viel befahrenen Engerstraße. Diese Landesstraße hat aber einen Rad- und Fußweg, auf dem wir Richtung Werther wandern können. Ein paar Meter in die Rotenhagener Straße und dann links, dann beginnt der nicht so schöne Teil dieser Eichenweg-Etappe, denn wir müssen einen Teil des  Industriegebiets von Werther durchqueren. Schließlich kommt man – jetzt nicht mehr auf dem X8 – beim Tennisclub Blau-Weiß Werther im Speckfeld an. Über die gleichnamige Straße erreicht man schnell das geschlossene Stadtgebiet von Werther. Um ins Innere der Stadt mit den vielen verschiedenartigen Einkehrmöglichkeiten zwischen Haus Werther und Jacobikirche zu kommen, muss man noch einmal die Engerstraße überqueren. Ich bin durchgelaufen bis zum Busbahnhof Werther, denn hier sind gute Park- und Abholmöglichkeiten.

Die nächste Etappe des Eichenwegs führt von hier auf die andere Seite des Teutoburger Waldes. Aber das kommt ein anderes Mal dran.

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