Bahnhof Sutthausen, Die Zukunft tragen. Deutsch-niederländischer Skulpturen-Weg vom Bahnhof Sutthausen zur Gedenkstätte Augustaschacht

Wanderparkplatz Bahnhof Sutthausen (fürs Navi: Osnabrück, Am Sutthauser Bahnhof 5)

Themenrundweg „Die Zukunft tragen. Deutsch-niederländischer Skulpturen-Weg vom Bahnhof Sutthausen zur Gedenkstätte Augustaschacht“ (ca. 8 km)

Dieser Themenweg versucht mithilfe von Kunst, Literatur und Landschaft die Erinnerung an den nationalsozialistischen Terror wachzuhalten und als Grundlage für eine gemeinsame und friedliche Zukunft zu nutzen. Zwischen dem Bahnhof Sutthausen und der Gedenkstätte Augustaschacht stehen an sechs Stationen Zitate von Erich Maria Remarque in Kombination mit Skulpturen der niederländischen Widerstandskämpferin und Künstlerin Truus Menger und des ortsansässigen Künstlers Volker Johannes Trieb.

Eigentlich müsste man hier auf die einzelnen Kunstobjekte und die pädagogische Arbeit an der Gedenkstätte Augustaschacht eingehen. Dafür ist hier aber nicht der richtige Ort. Aber man kann im Netz einen Flyer herunterladen, der erste Informationen gibt und auch eine Karte des Themenwegs „Die Zukunft tragen“ enthält. Deswegen folgen hier nur eine kurze Wegbeschreibung (und die GPS-Daten)GPSies - Die Zukunft tragen. Deutsch-niederländischer Skulpturen-Weg vom Bahnhof Sutthausen zur Gedenstätte Augustaschacht:

Vom Bahnhof Sutthausen aus überquert man die Hermann-Ehlers-Straße und spaziert dann durch die Riesenallee. Zwei metallene Riesen erinnern an die Sandsteinstatuen, die von hier aus in den Osnabrücker Schlossgarten umgezogen sind und der Allee ihren Namen gegeben haben. Heute sind es eher die Baumriesen, die beeindrucken.

Man kommt zum Gut Sutthausen, heute das Marienheim mit der Berufsfachschule. Hier gibt es viel anzuschauen, z. B. die von der Düte gespeisten Gräben und Teiche mit ihren Seerosen, den Bauerngarten, die Schlosskapelle oder im Rahmen dieses Themenweges besonders interessant: der Skulpturengarten.

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Im schönen Bauerngarten hinter der Berufsfachschule im Marienheim (Gut Sutthausen)

Irgendwann nimmt man den (etwas versteckten) Seitenausgang zur Von-Korff-Allee, benannt nach der ehemaligen Besitzerfamilie des Gutes. Über die Straße Westruper Esch gelangt man in die Mühlenstraße, die schon zu Hasbergen gehört und zur Holzhauser Straße führt. Die überquert man mit einem Links-Rechts-Schwenker und geht in das Sträßchen Zur Hüggelschlucht. Der folgt man bis zur Gedenkstätte Augustaschacht. Dazu muss man an der Weggabelung die rechte Variante nehmen. Hat man sich am Augustaschacht satt gesehen, geht man zurück bis zu dieser Weggabelung, biegt rechts ab, überquert den Wilkenbach und steigt dann den Boberg hinauf. Das Sträßchen Am Boberg führt aber nicht über den Gipfel, sondern beibt nördlich davon und vom Friedhof und führt uns wieder zur Holzhauser Straße. Mittlerweile sind wir auch schon im Georgsmarienhütter Stadtteil Holzhausen.

Wir folgen der Hauptstraße bis zum Kreisel, gehen dort kurz nach links in die Sutthauser Straße und gelangen dann über Im Dütetal zurück zum Bahnhof Sutthausen. Nicht alle Skulpturen, die man unterwegs sieht, sind in den Weg „Die Zukunft tragen“ integriert, es gibt weitere zu entdecken. Am Ende des Weges erwarten den Wanderer kurz hinter Volker-Johannes Triebs Atelier das Café-Restaurant Wilde Triebe im ehemaligen Sutthauser Bahnhof.


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