Latsch, St. Martin im Kofel, Rundwanderung Dolomitenblick

Startpunkt St. Martin im Kofel (Bergstation der St. Martin-Seilbahn ab Latsch, Seilbahnweg 47)

Rundwanderung Dolomitenblick (ca. 5,1 km, ca. 222 Höhenmeter ↑↓)

Das auf ca. 1700 Meter Höhe gelegene Dorf St. Martin im Kofel gehört zur Marktgemeinde Latsch, die über 1000 Meter tiefer auf dem Talboden des Vinschgaus liegt. So ist man dankbar, dass es die St.-Martin-Seilbahn gibt. St. Martin im Kofel ist bei Bergwanderern bekannt als Ausgangspunkt für die Tour zur Vermoisspitze (2929 m). Denjenigen, die es nicht so anstrengend mögen, empfehle ich die kurze Rundtour zum Aussichtspunkt Dolomitenblick.

Wallfahrtskirchlein St. Martin 20170803_145600
Das Wallfahrtskirchlein St. Martin

Nachdem man sich in St. Martin etwas umgesehen hat, sich z. B. die alte Wallfahrtskapelle angesehen oder den Blick nach Süden über das Etschtal genossen hat, beginnt man, an Kirchlein und Dorschule vorbei aufzusteigen. Es geht links zwischen den wenigen Häusern  – die Bergbauernhöfe liegen weit verstreut – hindurch bis zu einem Viehgatter. Der Weg ist mit der Nummer 1 und dem Ziel Dolomitenblick ausgeschildert. Direkt am Waldrand teilt er sich und wir nehmen die rechte Variante (1A) nach Osten.

Der Weg steigt weiter leicht an und führt nun in den schönen, abwechslungsreichen Bergwald hinein. Über federnde Waldwege erreicht man schließlich den Aussichtspunkt. Im Osten erkennt man bei guter Sicht tatsächlich einige beeindruckende Gipfel der Dolomiten. Am Aussichtspunkt gibt es auch gute Rastmöglichkeiten inmitten frischer Wiesen.

Dolomitenblick 20170803_155101
Diesiger Ausblick am „Dolomitenblick“

Nun gehen wir zunächst ein Stück auf demselben Weg Nr. 1 zurück, aber an der nächsten Gabelung nehmen wir die Variante 1B. Wir halten uns also rechts und somit etwas oberhalb des Hinwegs. Der Weg kreuzt einige Lichtungen, die Rossböden, die den Weg nach Süden in die Ortler-Alpen freigeben. Auf einer großen Lichtung erreichen wir dann St. Martin-Alpl. Hier gibt es ein paar Almhütten und eine größere Einzäunung, denn hier werden im Herbst die Tier für den Almabtrieb zusammengetrieben.

Aus unserem Wanderweg ist mittlerweile ein geschotterter Fahrweg geworden, der uns schnell hinabführt nach S. Martino al Monte, wie St. Martin im Kofel auf Italienisch heißt. Auch wenn es nur eine kurze Tour von vielleicht zwei Stunden ist, macht sie Appetit. Gut, dass es hier oben auch Einkehrmöglichkeiten gibt, z. B. die Jausenstation Oberkaser.

GPSies - St. Martin im Kofel, Rundwanderung DolomitenblickHinter diesem Symbol verbergen sich die GPS-Daten.

Die Idee zu dieser Wanderung habe ich aus diesem Wanderführer, der selbstredend noch viele andere bereithält:

Und es gibt noch viele andere:

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