Hiddesen, Heidental, Hermann-Heidental-Route A2

Wanderparkplatz Heidental (fürs Navi: Detmold, Hindenburgstr. 58)

Rundwanderweg Hermann-Heidental-Route A2 (ca. 5,8 km, ca. 1¾ Std.)

Die Hermann-Heidental-Route ist die Neufassung des Wanderweges A2. Er führt durch abwechslungsreiche Landschaft zum Hermannsdenkmal und all den Attraktionen, die damit in Beziehung stehen. Man kann also einen (immer lohnenden) Ausflug zum „Hermann“ mit einer kleinen Wanderung verbinden, indem man nicht oben am Denkmal parkt, sondern unten auf dem Wanderparkplatz Heidental an der Hindenburgstraße, der auch noch kostenfrei zu benutzen ist. Allerdings muss man dann immerhin eine Höhendifferenz von fast 200 Metern überwinden – aber das ist ja ein Teil der Freude am Wandern.

Im ersten Schnee der Saison über den Hermannsweg hinauf zum Hermannsdenkmal

Vom Parkplatz aus geht man zunächst zum sogenannten Eisstein auf dem Grillplatz Mufflonkamp. Der Eisstein ist ein Granit-Findling, der mit den eiszeitlichen Gletschern aus Skandinavien zum Teutoburger Wald wanderte.

Der Weg A2 führt zunächst über eine Treppe und dann immer weiter relativ steil bergauf. Man geht auf dem wie immer sehr gut ausgeschilderten Hermannsweg, aber auch die Hermann-Heidental-Route ist gut gekennzeichnet. Hat man die erste kräftige Steigung hinter sich, geht es links zum Kleinen Hünenring. Man muss aber geübt sein, um die Verwallungsreste im Gelände zu erkennen. Hier weicht die neue Wegführung auch von dem alten A2 ab. Zur Sicherheit hier die GPS-Daten:GPSies - Hiddesen, Grotenburg und Hünenring, Hermann-Heidental-Route A2

Mit Hermanns- und Cheruskerweg geht dann wieder kräftiger bergauf zum Denkmal. Hier kann man sich in Ruhe umschauen oder in der Gastronomie einkehren oder natürlich beides. Neben diversen touristischen Einrichtungen ist z. B. auch der Bismarck-Gedenkstein auf der benachbarten Wiese interessant. Die meiste Zeit wird man sich aber mit dem Denkmal selber beschäftigen. Der Wikipedia-Artikel gibt übrigens sehr gute Informationen zu dieser Kolossal-Statue, geht allerdings nicht darauf ein, dass es heute wahrscheinlicher ist, dass die Varus-Schlacht bei Kalkriese im Osnabrücker Land stattfand, als hier an der Grotenburg.

An der Haustür des Lippischen Landesverbandes: Die wichtigsten Informationen zum Hermannsdenkmal

Nach der Besichtigung geht man ein Stück hinunter. Bei einer Wandertafel zum Hermannsweg – kurz oberhalb der Bandelhütte – geht man wieder in den Lippischen Wald und umrundet dann das Denkmal etwas tiefer, bis man an der Einfahrt zum großen und kostenpflichtigen Hermannsdenkmal-Parkplatz wieder auf Hindenburg- und Denkmalstraße trifft. Vorher passiert man noch die Waldbühne am Hermannsdenkmal Detmold des Lippischen Landesverbands.

Nun folgt man der Denkmalstraße bergab bis zum Wanderparkplatz Grotenburg. Dem gegenüber führt die Hermann-Heidental-Route A2 über einen schmalen Pfad hinunter zum Kaiser-Wilhelm-Weg. Über diesen gut ausgebauten Forstweg mit schönen Aussichten kommt man zum Sträßchen Heidental, dem man aber nur ein paar Meter nach Norden folgt, um dann wieder links abzubiegen. So kommt man nämlich noch durch den schönen Kurwald Hiddesen.

An einer Lichtung entlang und einer Schutzhütte mit Kneipp-Becken vorbei treffen wir wieder auf den Hermannsweg, mit dem wir zum Wanderparkplatz Heidental gelangen. Man kann die fast sechs Kilometer in 1¾ Stunden schaffen, sollte sich aber oben am Hermannsdenkmal ruhig viel Zeit nehmen, um die Aussicht(en) und das geschichtsträchtige Denkmal zu bestaunen.

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