Hanstedt I, Auferstehungsweg

Startpunkt Hanstedt I (fürs Navi: Hanstedt, Wriedeler Str. 7)

Auferstehungsweg (ca. 4,5 km, ca. 1 Std. reine Gehzeit in eine Richtung)

Hanstedt I bildet mit Allenbostel, Bode, Brauel, Eitzen II, Oechtringen, Oetzfelde, Teendorf und Velgen die Gemeinde Hanstedt in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf im Landkreis Uelze. Die römische I unterscheidet es von Hanstedt II, heute einem Ortsteil der Stadt Uelzen.

Das kleine Heidedorf Hanstedt hat ein paar kleine, aber feine touristische Höhepunkte anzubieten. Da gibt es die St. Georgskirche, das Missionarische Zentrum und als interessante Besonderheit für diesen Wanderblog den Auferstehungsweg. Dieser ist einer der drei „Wege der Besinnung“ um Ebstorf herum. Die anderen heißen Schöpfungsweg und Inspirationsweg und einen Flyer kann man sich beim Missionarischen Zentrum herunterladen oder abholen. So kann man sich auch gleich über dieses „Tagungshaus mit Herz“ informieren, denn es bietet sich auch als Übernachtungs- oder Einkehrmöglichkeit für Wandergruppen an.

Der Auferstehungsweg zeigt an 13 Stationen kurze Texte und Bilder von Werner Steinbrecher, mit denen man über die Osterbotschaft nachdenken kann. Man kann natürlich auch einfach nur spazieren gehen und sich an den Schönheiten von Gottes Schöpfung erfreuen.

In der Hanstedter St. Georgskirche

Der Weg beginnt an der Südseite der kleinen, schönen, ca. 1000-jährigen Feldsteinkirche St. Georg. Da die Kirche in der Regel geöffnet ist, sollte man unbedingt hineinschauen: Das Kirchenschiff entstand um 980, wie man an der Decke lesen kann. Während das mächtige Feldsteinmauerwerk ebenfalls sehr alt sein wird, wurde der Turm im 19. Jahrhundert ersetzt. Im gotischen Innenraum bezaubern das Gewölbe des Chorraums, besonders aber der Flügelaltar aus dem 15. Jahrhundert. Das beste aber ist, dass diese Kirche nicht nur ein historisches  Baudenkmal darstellt, sondern von der Kirchengemeinde Hanstedt I und der Hausgemeinde des Missionarischen Zentrums aktiv genutzt und täglich mit Leben gefüllt wird.

GPSies - Hanstedt I, AuferstehungswegDer ausgeschilderte „Mini-Pilgerweg“ führt von der Kirche über die Eitzer Straße zum Hanstedter Friedhof. Von dort geht es über die Oetzfelder Straße zur Siedlung Johannisberg. An einer Rastgelegenheit geht es rechts ab und kurz danach wieder links zum Wasserwerk. Hier endet zunächst der Asphalt und es geht über Feld-, Wald- und Wiesenwege weiter durch den Ebstorfer Forst. An zwei Teichen erreicht man oberhalb von Tatendorf den Waldrand und schaut ins Tal der Schwienau.

Den Campingplatz am Waldbad und das Schwimmbadareal umgeht der Auferstehungsweg südlich und schon ist am Domänenpark der Ortsrand von Ebstorf erreicht. Dort liegt auch schon das schöne und wegen seiner mittelalterlichen Weltkarte weithin berühmte Kloster, das man unbedingt besichtigen sollte, bevor man sich auf den Rückweg macht oder abholen lässt. Eine Beschreibung des Klosters Ebstorf würde den Rahmen auf WandererMartin aber sprengen. Für den Rückweg bietet sich übrigens der ähnlich ausgearbeitete, etwas längere Inspirationsweg an.

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