Detmold, Tourist-Information, „Auf Hermanns Spuren“

Startpunkt: Detmold, Tourist-Information (Marktplatz 5)

Rundwanderweg „Auf Hermanns Spuren“ (ca. 21 km, ca. 5½ Std. Gehzeit)

Die Hermannhöhen veröffentlichen u.a. ein Heftchen mit dem Titel „Wanderbare Wege…“, was in Abständen überarbeitet und neu herausgegeben wird. In der 2005er Ausgabe fiel mir der Tourentipp 9 „Auf Hermanns Spuren“ ins Auge, der auf ca. 12 Kilometern von Detmold nach Pivitsheide führt. Ich habe ihn für mich etwas abgeändert und einen Rundweg von ca. 21 Kilometern daraus gemacht. In der aktuellen, auch sehr lohnenswerten Ausgabe des Heftchens, das es kostenlos z. B. bei der Detmolder Touristen-Information gibt, ist die Tour nicht mehr enthalten. Hier aber sind die GPS-Daten:GPSies - Detmold, Tourist-Information, Auf Hermanns Spuren

In Detmolds Innenstadt gibt es kaum günstige Parkplätze. Wenn man aber den Rundweg geht, ist ja eigentlich egal, wo man startet. In der Google-Karte unten sehen Sie diverse geeignete Wanderparkplätze. „Auf Hermanns Spuren“ heißt die Runde, weil sie am bekannten Wahrzeichen des Teutoburger Waldes, dem Hermannsdenkmal, vorbeikommt. Ansonsten ist von dem Cheruskerfürsten nichts zu sehen. In erster Linie handelt es sich um eine Runde um den Detmolder Stadtteil Hiddesen.

Vom Detmolder Marktplatz mit der Tourist-Information im Rathaus inmitten der historischen Altstadt aus lohnt sich immer ein Weg durch die Parkanlagen und um das Residenzschloss im Stil der Weserrenaissance. Wenn man sich aber genug umgesehen hat, geht es über die Lange Straße und die Allee südlich aus der Stadt hinaus. Auf Höhe des sogenannten Neuen Palais, heute Hauptsitz der Musikhochschule Detmold, kann man über den Friedrichstaler Kanal wechseln. Die Neustadt mit dem Palaisgarten ist einen eigenen Besuch wert, genau wie das Freilichtmuseum, das wir jetzt auf dem Wanderweg A1 teilweise umrunden. Auf der Rückseite des Museums verlassen wir den Wald und gehen in Richtung Heiligenkirchen. Über die Straßen Am Büchenberg und Friedrich-Pieper-Straße gehen wir hinunter zur Paderborner Straße. Die überqueren wir und kommen so an die Berlebecke. Als Knochenbach, der den Friedrichstaler Kanal speist, haben wir das Flüschen schon am Südrand von Detmold gesehen. Von der Berlebecke hier unten beginnt schon der sachte Aufstieg auf die Grotenburg.

Die Berlebecke bei Heiligenkirchen 20180205_104057.jpg
Die Berlebecke bei Heiligenkirchen

Über freies Feld erreichen wir den Schling, eine Heiligenkirchener Siedlung, die wir auf der Einsteinstraße durchqueren. Über den Sprengerweg erreichen wir den gleichnamigen Hof am Ortsrand. Zuvor passieren wir noch die große Anlage des Heimatvereins Heiligenkirchen mit Grill und toller Aussicht. Dann geht es hinein in den Buchenwald am Südosthang der Grotenburg, ein recht naturnaher Wald, der als Naturschutzgebiet geschützt wird. Am Wanderparkplatz Grotenburg erreichen wir die Denkmalstraße, der wir bis oben folgen. Zu den Anlagen am Hermannsdenkmal siehe bei der Beschreibung der Hermann-Heidental-Route A2.

Wir verlassen das Areal am Denkmal nach Norden. Den üblichen steilen Abstieg zur Heidentalstraße kann man nicht mehr benutzen, da sich hier jetzt eine Downhill-Strecke für die Mountainbiker befindet. Es gibt aber eine Möglichkeit, die Strecke zu umgehen. Man kommt hinunter zum Kaiser-Wilhelm-Weg und weiter zum Talgrund des Heidentals. Hier fließt der Heidenbach, den man überquert. Auf dem Hermannsweg (in diesem Blog ist es die neunte Etappe) gelangt man zur Birkenweghütte, wo man eine Rast machen kann. An der Schutzhütte geht es nach links, immer weiter auf dem Hermannsweg. So gelangt man zum Krebsteich und dann zum Donoper Teich.

Donoper Teich 20180205_132635.jpg
Still ruht der See, hier der Donoper Teich

Während der Hermannsweg, der sich ja am Kamm des Teutoburger Waldes orientiert, hier links abbiegt, gehen wir geradaus weiter am Hasselbach entlang, ein sehr schönes Wegstück, das zum Hasselbachstausee führt.

Hinter der Teichanlage beginnt das geschlossene Siedlungsgebiet Detmolds und der Wald hört auf. Dementsprechend ändert sich die Charakteristik unseres Wanderwegs „Auf Hermanns Spuren“. Mit der Plantagenallee überqueren wir dementsprechend eine wichtige Zufahrtstraße für die Innenstadt. Wir gehen auf der Schwarzenbrinker Straße noch ein Stück nach Norden und biegen dann am Freibad Schwarzenbrink in die Freibadstraße ein. Die verläuft einen Kilometer schnurgerade nach Osten. Am Ende gehen wir ein paar Schritte nach rechts, nur gut 25 Meter, denn hinter dem Trafohäuschen versteckt (!) führt der Weg weiter nach Osten. Am Ende des Fußwegs machen wir einen Links-Rechts-Schwenker und gelangen zur Adolf-Meier-Straße. Noch ein Links-Rechts-Schwenker und wir sind wieder auf dem Plantagenweg, der L936.

Wir folgen der Hauptstraße Richtung Detmold durch das „Zentrum“ von Heidenoldendorf und biegen danach rechts ein in den Kleinen Bergweg. Über Am Vietberg kommen wir zum Krummen Bergweg. Schon vor dem kleinen Wäldchen kann man links abbiegen, so dass man die Siedlung oberhalb der Bielefelder Straße durchwandert. Über den Brunsweg und die Felix-Fechenbach-Straße gelangt man zur Hans-Hinrichs-Straße, der Landesstraße 828. Die führt uns zum zentralen Schubertplatz. Jetzt sind es nur noch ein paar hundert Meter durch die Innenstadt, bis wir wieder am Ausgangspunkt, dem Marktplatz sind.

Jetzt hat man sich wirklich eine Stärkung verdient und hier in der Fußgängerzone gibt es selbstverständlich auch viel Gelegenheit dazu.

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