Mali Losinj, Nerezine, Von Nerezine zur Kapelle Sv. Nikola

Wanderparkplatz Nerezine (fürs Navi: Nerezine, Pešćine)

Streckenweg „Von Nerezine zur Kapelle Sv. Nikola“ (2,5 km, 1¼ Std., ca. 460 Höhenmeter ↑)

Die nordkroatische Insel Losinj zählt zu den sonnenreichsten Regionen Europas. Deswegen kommen die meisten Menschen zum Baden und Erholen hier hin. Es gibt aber auch schöne Wanderwege, vor allem im Osoršćica-Hügelzug, der zentral im nördlichen Inselteil liegt.

GPSies - Mali Losinj, Nerezine, Von Nerezine zum Sv. NikolaUm vom Ort Nerezine auf den Kamm des Gebirgsrückens zu kommen, kann man zum Beispiel den Ausschilderungen zur Sv. Nikola folgen. Die Schilder führen den Wanderer aus dem Städtchen in die Siedlung Pešćine westliche der Inselhauptstraße D100. Hier ist der eigentliche Wanderparkplatz und eine Karte gibt Informationen zu dem Osoršćica-Gebirge, seiner Natur, seiner Erschließung und den Wanderwegen.

Von der Karte aus geht es auf alten Wegen nun nur noch berauf. Obwohl der Weg wie für die Gegend typisch mit teils scharfkantigen Steinen übersät ist, kann man ihn gut gehen. Durch alte Steineichenwälder und zwischen Steinmauern steigt der Weg zunächst ziemlich gradlinig zum Kamm auf. Schon unterwegs hat man immer wieder tolle Aussichten nach Osten, über die Kvarner Bucht bis zum Festlandsgebirge Velebit. Nach gut einem Kilometer ist über einem Gesteinsfeld eine Stelle extra als „Fotopoint“ gekennzeichnet. Von hier reicht der Blick auch nach Norden zur Schwester-Insel Cres hinter dem Kanal von Osor.

Auf halber Höhe: Blick über Nerezine und die Insel Cres zum kroatischen Festland

Schließlich erreicht man nach ca. zweieinhalb Kilometern (ab Wanderkarte) den Kamm der Osoršćica und den Gipfel Sv. Mikula, mit 557 Metern der zweithöchste Gipfel der Insel. Hier oben steht die kleine und einfache Kapelle Sv. Nikola. Wirklich faszinierend ist aber der Rundblick über Losinj und die Inseln in der Nachbarschaft, der hellblaue Himmel, das dunkelblaue Wasser, die grünen Wälder. Nach dem schweißtreibenden Aufstieg hat man sich eine Pause verdient und kann den Blick genießen.

Danach kann man entweder den Rückweg über dieselbe Strecke antreten oder man wandert nördlich oder südlich auf dem Kamm weiter bis zu einer anderen Abstiegsmöglichkeit. Etwas weiter nördlich befindet sich z. B. mit dem Televrina-Gipfel die höchste Stelle der Insel.

Es gibt auf dem kurzen Aufstieg keine Einkehrmöglichkeit. Vor allem Wasser sollte man bei sich haben.

Nur ganz grobe Hinweise auf diesen Wanderweg, aber insgesamt ein sehr guter Reiseführer für die Region:

 

Ein toller Wanderführer, der auch eine deutlich längere Variante unseres Weges beinhaltet:

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