Nolle, Rehquelle / Kalksinterterrassen, TERRA.track Von Quelle zu Quelle

WP Rehquelle / Kalksinterterrassen (fürs Navi: Dissen, Rechenbergstraße)

Rundwanderweg TERRA.track „Von Quelle zu Quelle“ (ca. 6,9 km; ca. 1¾ Std.)

Dieser TERRA.track Von Quelle zu Quelle ist eine Neufassung des alten Dissener Rundwanderwegs R3. Wie dieser dreht er eine (nur etwas längere) schöne Runde durch das abwechslungsreiche Wald- und Quellgebiet zwischen Dissen und Wellingholzhausen. Am Weg liegen mehrere Quellen und Quellbäche der Hase. Wenn man von „Welling“ her kommt, kann man auch gut am den Wanderparkplätzen Puschkental oder Schützenstraße / Lieth einsteigen. Man muss dann nur vom Parkplatz zur Hase hinuntersteigen und trifft dort auf den Terra-Track. Auch der Startpunkt Kronensee Wellingholzhausen liegt direkt am Weg.

GPSies - Nolle, Rehquelle / Kalksinterterrassen, TERRA.track Von Quelle zu QuelleVom großen Wanderparkplatz an der Rechenbergstraße geht man zunächst ein kurzes Stück, vielleicht einhundert Meter, unterhalb der Landesstraße nach Osten, also Richtung Wellingholzhausen. Direkt hinter dem Parkplatz befindet sich die Kleine Rehquelle, eine von mehreren Hasequellen, die wir auf dieser Runde sehen.

Die Kleine Rehquelle an der Rechenbergstraße

Man muss dann die zeitweise recht befahrene Straße überqueren, ungünstigerweise direkt nach einer Kurve. So gelangt man zur Großen Rehquelle. Vom Schilf, dass der Quelle einst den Namen gab, ist nichts mehr zu sehen. Der Name kommt nämlich nicht von dem Tier Reh, sondern von dem Schilfrohr (Reet), was gerne in feuchten Ecken wächst und z. B. zum Dacheindecken verwendet wurde und wird. Statt Schilf gibt es an der Quelle aber heutzutage Tische und Bänke wie übrigens noch recht häufig an diesem Wanderweg. Hinter der Quellen teilt sich der TERRA.track und die eigentliche Runde beginnt.

 
An der Großen Rehquelle

Wir gehen geradeaus weiter, so dass wir durch den Mischwald des Baumgartens spazieren, bis wir am Naturdenkmal Blauer See ankommen (siehe Beitragsbild oben). Man kann sich streiten, ob der nun blau oder grün ist, das ändert sich auch je nach Lichteinfall. Warum das so ist, lesen Sie meinem Eintrag zum Ems-Hase-Hunte-Else-Weg. Im Spätsommer ist der kleine See in der Regel auch ziemlich trockengefallen. Wenn dann noch die Sonne fehlt, ist er weder blau noch grün, sondern einfach nur braun. Ein schönes Plätzchen ist es allemal.

Man geht nun nach rechts weiter, lässt also den Blauen See und seine Rastanlagen linker Hand liegen. So bewegt man sich auf den Kamm des Teutoburger Waldes zu. Allerdings biegt man schon bei der nächsten Gelegenheit wieder nach links ab, also nach Osten, und überquert einen Hasequellbach, der am Blauen See entlang in den Fluß fließt. Man wandert nun auf den Steinbrink zu, bis man auf einer Höhe von ca. 175 Metern den Waldrand erreicht. Hier spaziert man aber gleich wieder nach links in den Wald hinein und recht steil bergab, bis man die Almaquelle oder Schwarze Welle (zum Namen siehe hier) auf ca. 140 Metern Höhe erreicht. Auch hier gibt es eine schöne Rastmöglichkeit.

Mittels einer kleinen Furt überquert man dann die noch sehr junge Hase, der man nach links in Fließrichtung folgt. Über eine kleine Brücke kommt man bald wieder auf die andere Seite, bleibt aber im Hasetal. Man passiert die Furt, die zur Wellingholzhausener Schützenstraße bzw. zum Alten Wellingholzhausener Weg führt, und gelangt hinter das Ferienhausgebiet am Kronensee. Unser Weg hat mittlerweile die mäandrisch verlaufende Hase verlassen und führt direkt zum Startpunkt Kronensee Wellingholzhausen an der Rechenbergstraße.

Die durch den Winter 2013/14 mäandernde Hase

Hier ist die Gelegenheit nach rechts abzubiegen – ein Pattweg führt oberhalb der Straße durch den Wald – wenn man die Peingdorfer Waldschänke mit ihrer exzellenten Küche und einem Biergarten besuchen möchte. Wenn nicht, nimmt man den Forstweg, der schräg links zurück in den Wald führt. Nach 500 gemütlich ansteigenden Metern biegt der TERRA.track noch einmal nach rechts, nach Westen ab. Wieder 400 Meter weiter gibt es an einer Wegekreuzung noch einmal einen Richtungswechsel. Richtung Süden kommen wir wieder zum Naturdenkmal Große Rehquelle. Von dort aus geht es dann wieder zum Wanderparkplatz Rehquelle / Kalksinterterrassen.

Es ist empfehlenswert, von hier noch den kurzen Abstecher zu den Kalksinterterrassen zu machen, die etwas versteckt im Wald liegen. Informationstafeln vor Ort erklären das Geschehen.

 

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