Stadthalle Homberg (Ohm), Sagenhaftes Schächerbachtal. Premiumwanderweg

Wanderparkplatz Stadthalle Homberg (Ohm) (fürs Navi: Stadthallenweg 12)

Rundwanderweg Sagenhaftes Schächerbachtal (ca. 9 km; ca. 2½ Std.)

Die bekannte Schächerbachtour beim schönen Homberg (Ohm) in Mittelhessen verbindet Natur und Literatur, denn am Wegesrand werden alte Sagen erzählt, die sich hier am Schächerbach abgespielt haben (könnten). Wie bei Premiumwanderwegen üblich, ist die Beschilderung hervorragend und unterwegs sind mehrere Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten vorzufinden. Der leicht hügelige Rundweg durchs Tal des Schächerbachs ist wohl einer der bestbewerteten Premiumwege in Hessen.

GPSies - Stadthalle Homberg (Ohm), Sagenhaftes Schächerbachtal. PremiumwanderwegVom Parkplatz an der Stadthalle Homberg (Ohm) geht es zunächst hinunter zur Hainmühle. Wenn man hier zum Abschluss der Tour einkehren möchte, kann man auch gut andersherum gehen. Man überquert den Mühlgraben und dann auch die Ohm, und zwar mit Hilfe von in den Fluss gelegten Trittsteinen, eine spaßige und sichere Angelegenheit. Durch die Wiesen am Fluss geht es bis zur nächsten kleinen Straße, in die man nach rechts einbiegt. Am nächsten Wäldchen sollte man sich unbedingt einmal umdrehen, den von hier gibt es einen herrlichen Ausblick auf die Altstadt. Man nennt diese Ecke „Dilich-Blick“ zur Erinnerung an den Baumeister und Zeichner Wilhelm Dilich, der im 16. Jahrhundert auch Homberg abbildete.

Blick auf das wolkenverhangene Homberg

Kurz danach überquert man zum ersten mal den Schächerbach. Hier bei der Wüstung Ellersdorf hat man ein „Naturkneipperlebnis“ eingerichtet, man kann seine Füße also im Schächerbachwasser kneippen lassen. Nachdem man dann ein Stück am Bach entlang gewandert ist, überquert man ihn wieder auf seine linke Seite, spaziert durch die freie Flur mit schönen Ausblicken und kommt dann am Zoberwiesenteich in den Wald. Der Zoberwiesenteich ist so eine von mehreren Stellen, an der eine Tafel auf eine alte Sage hinweist, hier auf die von der ermordeten Margit.

Wenn man aus dem Wald heraustritt ist man schon am Schwarzen Meer, einem etwas größeren Teich, und hat ungefähr die halbe Tour hinter sich. Da trifft es sich gut, dass hier Bänke und Tische sind, sogar eine Grillhütte.

Kurz hinter dem Schwarzen Meer erreicht man den nächsten Teich, das Jungfernloch. Hier biegt der Weg nach Osten ab und wir kommen zum Goldborn, einer sprudelnden Waldquelle, kurz danach zum Dorotheabrunnen. Schließlich wechselt man wieder über den Schächerbach und auf die andere, die östliche Seite des kleinen Tals.

Frühlingswiesen im Schächerbachtal. Der Bach fließt rechts.

Bald ist man beim Naherholungsgebiet Buchholzbrücke mit Rastmöglichkeit, Waldspielplatz, zeitweise bewirtschafteter Hütte und einem Lager der hessischen Pfadfinder. Und kurze Zeit später erreicht man die Pletschmühle, eine gute Einkehrmöglichkeit, bevor man zurück in die Stadt kommt. Etwas weiter links befindet sich das Seniorenzentrum Goldborn mit dem Café Roco.

Hinter der Pletsch-Mühle überqueren wir dann wieder die Ohm. Hinter dem Homberger Speedway-Track beginnt dann der Aufstieg zur Kernstadt. Der Weg führt durch die Freizeitgärten Hechteloh, die die Stadtbewohner seit alter Zeit nutzen. Am Bouleplatz vorbei erreicht man den Stadthallenplatz (mit öffentlicher Toilette in der Stadthalle).

Man kann natürlich auch noch weiter in die naheliegende Innenstadt aufsteigen, dort gibt es auch noch diverse andere Einkehrmöglichkeiten für jeden Geldbeutel.


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