Villnöß, Zanser Alm, Über den Adolf-Munkel-Weg zur Gschnagenhardtalm

Wanderparkplatz Zanser Alm (fürs Navi: Villnöß, Zanser Str.)

Rundwanderweg „Über den Adolf-Munkel-Weg zur Gschnagenhardtalm“ (ca. 9,5 km, ca. 400 Höhenmeter ↑↓, 3¼ Std. plus Einkehr)

Die Zanser Alm liegt im Villnößtal am Ende der Straße, die in St. Peter von der SP163 abzweigt und über St. Magdalena nach Westen führt. Dort befindet sich ein großer Wanderparkplatz, der aber in der Hauptsaison auch mal wegen Überfüllung geschlossen wird. Das spricht auch schon für die außergewöhnliche Schönheit der Region.

GPSies - Villnöß, Zanser Alm, Über den Adolf-Munkel-Weg zur GschnagenhardtalmAn Zans grenzt auch der Naturpark Puez-Geisler, der Teil des Weltnaturerbes Dolomiten ist. Unsere Wanderung folgt zunächst unmerklich der Naturparkgrenze. Von der Zanser Alm auf ca. 1670 m folgt man erst einmal dem Naturerlebnispfad bzw. dem Wanderweg 6 nach Süden. Schon nach fünf Minuten passiert man den ehemaligen Gasthoff Sass Rigais und die Hütte Zanser Schwaige.

Wir folgen dem Tschantschenonbach (= St. Zenon-Bach) hinauf zum Adolf-Munkel-Weg. Der beginnt nämlich hier, wo der Weg den Bach mit einer Brücke überquert. Er steigt zunächst noch durch den Bergwald, aber schon bald wird der Blick auf die imposanten Geisler-Spitzen zur Linken frei. Sie erheben sich majestätisch über ihren Geröllhalden in die Höhe.

Der Adolf-Munkel-Weg führt direkt am Nordfuß der Geislerspitzen entlang – auch unter Wolken beindruckend.

Am Adolf-Munkel-Gedenkfelsen steht man direkt unter der Furchetta, daneben der genauso hohe (3025 m), aber noch mächtigere Sass Rigais, der Hauptgipfel der Geisler-Gruppe. Übrigens: Adolf Munkel war der Gründungsvater der Sektion Dresden des Deutschen Alpenvereins von 1873.

Durch unterschiedlich dichten Bergwald geht es über Stock und Stein, immer wieder gibt es tolle Aussichten. Der Weg steigt dabei ziemlich gleichmäßig an, bis man an eine Wegkreuzung kommt. Der Adolf-Munkel-Weg (= Weg Nr. 35) führt hier eigentlich geradeaus weiter zur Brogles-Hütte. Wir aber biegen rechts ab auf den Weg Nr. 36, der jetzt recht steil direkt über die kleine Kuppe führt, hinter der sich der Wald für die Gschnagenhardtalm öffnet. Der Almgasthof auf der großen Wiese, im Hintergrund die Geisler-Spitzen: ein traumhaftes Ansichtskartenmotiv, das man von der Terrasse bei einer Pause genießen sollte. Die Gschnagenhardt-Alm liegt auf 2006 Meter Höhe, von hier ab geht es also hauptsächlich bergab.

Die Hütte auf der Gschnagenhardtalm vor den Geislerspitzen

Natürlich kann man auch in der ebenfalls sehr empfehlenswerten Geisleralm einkehren. Sie liegt nur ein paar Meter unterhalb am Weg und hat auch einen großen Spieplatz. An dem vorbei verlassen wir die Alm ostwärts und gehen wieder in den Wald hinein, jetzt über Weg Nr. 36. Ein schöner Fußweg führt bergrunter bis man zum Duslerhüttenbach, der schon die gleichnamige Hütte ankündigt. So entfernt man sich mehr und mehr vom Nordfuß der Geislerspitzen, aber das imposante Panorama prägt natürlich auch die Dusler Alm auf 1782 Meter. Auch hier gibt es eine urige Almhütte für die Einkehr.

Weiter geht es nördlich und bergab. Schließlich erreicht man eine größere Forststraße und die führt die Wanderer direkt zur Zanser Alm. Hier gibt es dann abschließend auch nochmals die Möglichkeit zur Einkehr im Treffpunkt Zans. Insgesamt als eine Tour, die nicht nur durch einen schönen Weg vor einem beeindruckenden Panorama besticht, sondern auch durch eine Vielfalt an Einkehrmöglichkeiten.


Eine gute Wanderkarte ist unterwegs natürlich hilfreich:

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