Wellingholzhausen, Schützenstraße / Lieth, Zu den Hasequellen

Wanderparkplatz Schützenstraße / Lieth (fürs Navi: Melle, Schützenstraße 81)

Rundwanderweg „Zu den Hasequellen“ (ca. 9,2 km; ca. 2½ Std.)

Dieser Rundweg zieht eine sehr schöne Runde zu den Hasequellen zwischen Wellingholzhausen und Dissen. Dabei macht er drei unterschiedliche große Schleifen. All die hiesigen Besonderheiten des nordwestlichen Teutohangs liegen am Wegesrand.

Vom Parkplatz am oberen Ende der Schützenstraße geht es hinunter zur Hase, die hier die Grenze zwischen Melle und Dissen darstellt. Man kann wählen: Nimmt man Brücke oder die Furt? Hinter dem Flüsschen biegt man nach links ab und spaziert auf einer schönen Forststraße. Zur Rechten befindet sich die Amtswiede, wie dieser Waldteil heißt, links plätschert die junge Hase, die wir bald wieder mittels einer Furt oder einem kleinen Brückchen überqueren. Jetzt sind es nur noch ein paar Meter zur Schwarzen Welle (= Almaquelle) mit den Rastgelegenheiten. Hinter der Quelle biegen wir nach Süden ab und beginnen mit dem Aufsteig, bis wir am oberen Waldrand ankommen. Hier nehmen wir den Weg, der hinunter zum Blauen See führt. Herrlich im Wald gelegen bietet er auch einige Rastgelegenheiten. Hier muss man eigentlich eine kleine Pause machen.

Der erste Blick auf den Blauen See, wenn man von Süden kommt.

Danach nehmen wir den Weg, der gegenüber der Schutzhütte im Wald ansteigt. So gelangen wir zur Großen Rehquelle. Hier befindet sich der Knotenpunkt dieser Tour. Wir biegen links ab und steigen durch die Schwarze Dehne hinauf. Im oberen Bereich dieses Taleinschnitts gibt es einige erdgeschichtliche Informationstafeln, denn hier kommt auch der Lehrpfad Karl Kalktropfen vorbei.

Oben angekommen biegen wir rechts ab. Es geht wieder hinunter und man hört schon bald die Rechenbergstraße L94. Dahinter liegt der große Wanderparkplatz Rehquelle / Kalksinterterrassen. Wir müssen über diesen Parkplatz gehen, denn am hinteren Ende geht an der „Sitzgruppe“ einen Weg ab zu den Kalksinterterrassen. Die kann man jetzt nicht mit den berühmten in Pamukkale vergleichen, aber das Entstehungsprinzip ist ähnlich. Einige Informationstafeln helfen beim Verstehen und ein Holzpfad mit mehreren Plattformen verhindert, dass man den zerbrechlichen Gebilden zu nahe kommt. Der Pfad dreht die kleinste Schleife unserer Runde und führt wieder zum Wanderparkplatz Rehquelle / Kalksinterterrassen zurück.

Holzsteg an den Kalksinterterrassen

Jetzt gehen wir noch zur Kleinen Rehquelle. Das Naturdenkmal liegt unterhalb der Landesstraße, die wir im Anschluss überqueren müssen. So kommen wir wieder zu unserem Knotenpunkt an der Großen Rehquelle. All die Quellen und Bäche hier geben ihr Wasser in die Hase ab, weswegen ich diesen Weg „Zu den Hasequellen“ genannt habe.

Wir spazieren über schön geschwungene Forstwege durch das Waldstück Hinterm Rechenberge hinunter zum Startpunkt Kronensee Wellingholzhausen. Hier biegen wir scharf rechts ab und können nun wieder an der mäandernden Hase entlang nach Osten wandern. Hinter dem Flüsschen sieht man die Ferienhäuser am Kronensee. Hinter den Häuschen kann man auch den Weg verlassen und links in einen schmalen Pfad einbiegen, der einem zu einem der besten Restaurants weit und breit führt, der Waldschänke. Ein wunderschöner Biergarten bietet sich auch für eine Wanderpause an. Der Abstecher dauert ca. zehn Minuten.

Ansonsten folgt man weiter der Hase und erreicht bald wieder die Furt vom Anfang der Tour. Knapp oberhalb findet man den Wanderparkplatz Schützenstraße / Lieth.

Der Weg ist nicht ausgeschildert, sondern folgt verschiedenen lokalen und überregionalen Wanderwegen. Man sollte also die GPS-Daten bei sich haben. Wanderkollege Ingmar Bojes beschreibt in seinem schön gemachten Wanderführer zum Teutoburger Wald eine ganz ähnliche Runde vom Parkplatz an der Rechenbergstraße aus (Erfrischungstour 20). Über dieses Buch kommt man auch an genaue GPS-Daten und weitere Informationen:

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