Wellingholzhausen, Am Beutling, Beutlingsturm-Luisenturm-Runde

Wanderparkplatz Am Beutling (fürs Navi: Melle, nahe Beutlingsallee 41)

Beutlingsturm-Luisenturm-Runde (ca. 17 km, ca. 4¾ Std. Gehzeit, ca. 330 Höhenmeter ↑↓)

Dieser Rundweg empfiehlt sich für eine schöne Tageswanderung zwischen Wellingholzhausen und Borgholzhausen, also in einer von dichten Wäldern, Hügeln und Tälern, Quellen und Bächen gekennzeichneten Landschaft.

Vom Wanderparkplatz Am Beutling geht es zunächst am gleichnamigen Gasthaus vorbei, um den Hausberg der Wellinger westlich zu umrunden, bis man die „Rückseite“ erreicht hat. Eine Abzweigung führt uns nach rechts aus dem Wald und Naturschutzgebiet heraus, hinunter zur Hofstelle Altemöller. Dort biegen wir wieder rechts ab und erreichen so das Sträßchen Puschkental. Links unten sieht man schon den Wanderparkplatz Puschkental vor dem Wullbrink liegen.

Kurz hinter dem Parkplatz geht es rechts hinunter zur Schwarzen Welle mit einer Schutzhütte. Der kleine Bach, den man kurz vorher überstiegen hat, ist die hier noch ganz junge Hase, in die auch das Wasser der Schwarzen Welle oder Almaquelle läuft.

Waldrand am Steinbrink

Hinter der Quelle beginnt einer der kräftigeren Anstiege dieser Tour, denn es gilt, den Kamm des Teutoburger Waldes mit dem Hermannsweg zu „erklimmen“. Oben auf der Ascher Egge angekommen, wendet man sich nach links und spaziert auf dem Kammweg zum Hankenüll. Auf dessen höchster Stelle (307 m) erreicht man die Landesgrenze, der der „Hermann“ nun ein Stück nach Osten folgt.

Der Hermannsweg führt uns danach über den Vicarienkopf und den Hollandskopf mit der Windkraftanlage zum Luisenturm auf der Johannisegge (293 m). Hier hat man sich sicherlich eine Pause verdient. Wie gut, dass es unter dem Aussichtsturm auch die Luisenturm-Hütte gibt. Da es hier auch den Wanderparkplatz Luisenturm gibt, kann man die Beutlingsturm-Luisenturm-Runde auch gut hier in Borgholzhausen beginnen.

Dann beginnt der Rückweg nach Niedersachsen, indem man zunächst ein Stück geht, wie man gekommen ist, also vom Luisenturm zum gleichnamigen Wanderparkplatz und dann über die asphaltierte Peter-Eggermont-Straße in Richtung des riesigen Windrads in der ehemaligen Militäranlage. Kurz vor dem Tor führt uns unser Rundweg aber rechts ab, so dass wir die Anlage linker Hand liegen lassen.

Über den Hang des Osbergs geht es hinunter zur Wellingholzhausener Straße in der Borgholzhausener Bauernschaft Holland. Beim Abstieg sollte man einen Abstecher zur Pfaffenkammer machen, einer kleinen Spalthöhle.

Am Eingang zur Pfaffenkammer

Der Name erinnert an die zur Höhle gehörende Sage, nach der hier ein Versteck für die ersten Christen der Gegend war. Unterirdische Gänge sollten bis nach Osnabrück führen.

Ausblick vom Hang des Osbergs hinüber zum Wiehengebirge

Am Wanderparkplatz Wellingholzhausener Straße (eher eine Parkmöglichkeit) trifft man auf die Kreisstraße, die man überquert. Auf der anderen Seite des Tals tritt man wieder in den Wald. Mit dem Überqueren des Steinbaches ist man wieder in Niedersachsen, und zwar im Neuenkirchener Berg. Man erreicht den Fernwanderweg X25, den Schau-ins-Land-Weg. Mit ihm geht es hinüber zum kleinen Kerßenbrocker Berg. Man überquert den Brandhorstweg und wieder die Wellingholzhausener Straße, die jetzt im Grönegau Hasestraße heißt.

Den vor uns liegenden Hof Altemöller kennen wir schon vom Beginn der Tour. Dieses Mal biegen wir hinter den Gebäuden rechts ab und steigen den Beutling hinauf. Das ist der letzte Anstieg, aber die Aussicht vom Beutlingsturm sollte man nicht versäumen. Teutoburger Wald und Grönegau liegen einem zu Füßen. Und zum Abschluss sollte man natürlich im Gasthaus „Zum Beutling“ einkehren, Kuchen oder Brot und die Aussicht auf Wellingholzhausen genießen und die absolvierte Runde Revue passieren lassen.

Die Idee zu dieser Runde stammt aus diesem Wanderführer von TERRA.vita, dort gibt es also weitere Informationen. Der Startpunkt liegt dabei in Borgholzhausen.

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