Mittelzell, Um den Westen der Insel Reichenau

WP Mittelzell (fürs Navi: Reichenau, Pirminstr. 141)

Rundwanderweg Um den Westen der Insel Reichenau (ca. 9,4 km; ca. 2½ Std. plus Pausen)

Diese Wanderung dreht eine Runde im Weltkulturerbe Reichenau. Dieser Status würdigt das ehemalige Benediktinerkloster Reichenau und die kulturelle Bedeutung der Insel. Das besonders milde Klima sorgte und sorgt bis heute für eine Sonderstellung des Eilands und noch immer prägen Gemüse und Weinbau die Landschaft. Auf der Insel gibt es die drei Dörfer Nieder-, Ober und Mittelzell. Hier, tatsächlich ziemlich in der geografischen Mitte der Insel, startet unsere Runde.

Vom zentralen Parkplatz geht es zunächst leicht hinauf zum Aussichtspunkt Hochwart. Die Hochwart überragt den Rest der Insel Reichenau um ungefähr 40 Meter. So kann man sich von dort einen guten Überblick verschaffen, auch über die weitere Umgebung.

Wein, Gemüse und der See, so war es immer auf der Insel Reichenau

Hat man genug gesehen, geht es über Markus-, Schloßstraße und Thurgauer Weg zur Schiffsländle. An diesem Landungssteg erreicht man das Ufer und kann einen Blick über den Bodensee werfen. Von nun an folgt man dem Uferweg, wo immer das möglich ist, viele kleine Buchten und schöne Aussichten über das Wasser inklusive.

Unzählige Buchten säumen den Uferweg, jede ist anders.

Man umrundet die Südwestspitze und erreicht bald den Campingplatz Sandseele. Hier gibt es eine schöne Bade- und eine Einkehrmöglichkeit, auch für Nicht-Camper. Ich empfehle aber, noch etwas weiterzuspazieren, dann erreicht man bald die Norwestspitze beim Dorf Niederzell. Man sieht das Schloss Windegg, s’Bürgle genannt, vermutlich ein ehemaliges klösterliches Gästehaus. Und man erreicht die Basilika St. Peter und Paul. Der romanische Bau ist ein wichtiger Bestandteil des UNESCO-Welterbes. Nebenan steht auch ein kleines Museum mit freiem Zutritt.

Kurz hinter der Kirche erreicht man Georgs Fischerhütte, eine lohnenswerte Einkehrmöglichkeit in der Fischergasse. Weiter auf dem Uferweg erreicht man bald das Strandbad Reichenau. Hier kann man auch einkehren, aber vor allem natürlich im See baden.

Dann geht es noch ein paar Meter am Schilfgürtel weiter, bevor man über das Sträßchen Im Weiler den Uferweg verlässt. So erreichen wir das Zentrum der Insel mit dem heutigen Münster St. Maria und Markus, der ehmaligen Klosterkirche. Heute ist in dem Gebäudekomplex auch der Winzerverein Reichenau beheimatet.

Ein paar Meter weiter erreicht man die Inselhauptstraße, die Pirminstraße, und über die den Wanderparkplatz Mittelzell. Wer noch Lust hat, kann das ganz in der Nähe befindliche Museum Reichenau besichtigen.

Feldberg (Schwarzwald), Haus der Natur, Feldbergsteig

Startpunkt Haus der Natur (fürs Navi: Dr.-Pilet-Spur 4)

Rundwanderweg Feldbergsteig (ca. 12 km, ca. 500 Höhenmeter)

7/2015
Am Feldsee

Der Feldbergsteig führt durch sehr abwechslungsreiche Landschaft und berührt die bekanntesten Attraktionen direkt am Feldberg. Er ist medial hervorragend aufbereitet, es gibt z. B. eine spezielle App (genannt Hosentaschen-Ranger) mit Infos nur für diesen Weg. Man findet sie wie Karten, gpx-Daten usw. auf den Seiten der Tourismus GmbH Hochschwarzwald.

outdooractive indexHinter dem Haus der Natur in der Gemeinde Feldberg (Schwarzwald) geht es gleich kräftig bergauf zum Bismarckdenkmal beim Feldbergturm, dann zum Feldberg-Gipfel auf 1.493 m. Danach führt der sehr gut ausgeschilderte Premiumweg an der St. Wilhelmer Hütte vorbei. Kurz danach verlässt man den Fahrweg und spaziert auf einem schmaler werdenden Patt zur Baldenweger Hütte (bekannt für ihren Haselnussschnaps). Der Weg wird immer mehr zum Steig und führt über Brücken und steile Abschnitte zum Raimartihof. Hier sollte man noch einmal einkehren. Im Anschluss erreicht man das Ufer des Feldsees, eines fast kreisrunden Karstsees mit steilen und hohen Uferwänden. Der See liegt dunkel, ruhig und auch etwas unwirklich in der umgebenden Berglandschaft. Abschließend geht es wieder hoch zu den Liftanlagen und zum Haus der Natur mit dem großen Parkplatz.

Weitere Informationen und Materialien zum Feldbergsteig gibt es in diesen Wanderführern: