Bad Goisern am Hallstättersee, Rassingmühle, SalzAlpenTouren: Jochwand-Rundweg

Bad Goisern am Hallstättersee, Startpunkt Rassingmühle (fürs Navi: Unterjoch 13)

SalzAlpenTouren: Jochwand-Rundtour (ca. 7 Kilometer)

Der gut sieben Kilometer lange Weg über die Jochwand ist vom Deutschen Wanderinstitut mit dem Siegel für Premiumwanderwege ausgestattet worden. Außerdem ist er eine der Touren, die zum SalzAlpenSteig gehören. Aber eines vorweg: Die Tour wird in verschiedenen Internetpublikationen als „leicht“ beschrieben. Wir dagegen empfanden sie trotz ihrer relativen Kürze als recht anstrengend und schweißtreibend. Das liegt natürlich am Aufstieg zur Jochwandwarte. Auf alle Fälle aber lohnt sich die Anstrengung – wegen der schönen Natur- und Kulturlandschaft und der Fernsicht. Der Weg ist gut mit den Markierungen der SalzAlpenTouren salzalpentour gekennzeichnet, so dass der Wanderer sich ganz auf die Schönheit am Wegesrand konzentrieren kann. Und weil es die Beschreibungen im Netz schon gibt, kann ich mich hier kurz halten:

Man beginnt den Jochwand-Rundweg an der Rassingmühle. Die Jausenstation liegt direkt an der Traun, einem Nebenfluss der Donau. Dem Fluss folgen wir jetzt auch ein gutes Stück am linken Ufer. Der Fluss war für das Holz- und Salzgeschäft der Gegend von zentraler Bedeutung. Am Wegesrand gibt es Informationstafeln, die über die Geschichte aufklären. Obwohl man sich am Talgrund befindet gibt es schon tolle Aussichten, etwa in das Goiserertal voraus oder zum Beispiel über die Traun hinüber zum fast 1300 Meter hohen Predigtstuhl.

Der Weg führt direkt an einer gewaltigen Steinwand entlang, die zur Linken senkrecht aufsteigt. Dahinter, kurz vor dem Stadtteil Weißenbach, geht es mit einer Linkskurve zurück. Jetzt aber geht es steil bergauf und man steigt durch einen schönen Wald und erreicht schließlich die obere Abbruchkante der Wand. Auf einer Bank kann man eine erste Pause einlegen und die herrliche Aussicht über Bad Goisern, die Traun bis zum Hallstätter See und die umgebende Berge des inneren Salzkammerguts genießen.

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Blick von der Jochwand über das Tal mit Bad Goisern und dem Hallstätter See im Hintergrund

Nach der Pause wandert man noch ein gutes Stück weiter – direkt an der Kante und immer weiter bergauf – bis man die Jochwandwarte erreicht. Dies ist ein überdachter Aussichts- und Rastpunkt, schon aus dem 19. Jahrhundert. Hier oben nahe des Gipfels (819 m) hat man eine fantastische Rundumsicht.

Wenn man sich ausgeruht und satt gesehen hat, beginnt man den Weg wieder hinunter ins Tal der Traun. Über Serpentinen geht es größtenteils im Wald auf einem schmalen Fußweg bergab. Auf einer Lichtung liegt die Siedlung Unterjoch, die man durchquert. Dabei kann man die alten Bauernhäuser und bunten Blumenwiesen bewundern. Kurz danach wird der Weg breiter und dann erreicht man weiter unten wieder den Fluss.

Herrlich ist es, nach einer schweißtreibenden Sommerwanderung im Biergarten der Rassingmühle einzukehren und ein kühles Bier „zu zischen“. Natürlich gibt es auch viele andere Sachen.

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