Busbahnhof Werther, Eichenweg, Etappe „Werther – Isselhorst“

SP Busbahnhof Werther (fürs Navi: Alte Bielefelder Str. 28)

Eichenweg, Etappe „Werther – Isselhorst“ (Streckenweg ca. 22,1 km; ca. 6 ½ Std. inkl. Pausen)

GPSies - Busbahnhof Werther, Eichenweg, Etappe „Werther – Isselhorst“Diese Etappe des leider nicht mehr gepflegten Eichenwegs orientiert sich grob an der Grenze zwischen dem Kreis Gütersloh und der Stadt Bielefeld. Nachdem man den Teutoburger Wald überquert hat, bleibt es flach. In der Regel spaziert man auf kleinen asphaltierten Sträßchen oder Wald- und Feldwegen, es sind aber streckenweise auch Fußwege an größeren Straßen dabei.

Vom großen Busbahnhof Werther geht der Weg über den Blotenberg, einen dem Hauptkamm des Teutoburger Waldes nordöstlich vorgelagerten Hügel. Wenn man zurückblickt, hat man eine schöne Sicht über Werther. Hinter dem Blotenberg geht es wieder etwas hinunter, aber dann gilt es den wichtigsten, doch sanften Anstieg der Etappe in Angriff zu nehmen: Über den Isingdorfer Weg geht es durch die freie Flur auf den Teuto zu. Am Wanderparkplatz Bergfrieden kommt man dann in den Wald. Eigentlich könnte man hier im wandererfreundlichen Restaurant gut einkehren, aber man ist noch nicht einmal eine Stunde unterwegs. Und schon bald steht man auf dem Kamm und überquert den Hermannsweg, denn wir wollen nicht hier oben bleiben, sondern weiter nach Süden. Beim Hinabsteigen gibt es wieder schöne Ausblicke, z. B. auf den Jakobsberg, aber natürlich auch viel weiter in die Westfälische Bucht hinein – je nach Wetter.

Von der Südseite des Teutoburger Waldes blickt man in die Randbereiche der Westfälischen Bucht.

Über die kleine Steinhagener Straße Petersberg kommen wir auf den Ascheloher Weg und so hinunter zur B68. Links vom Wanderer ist manchmal ein Bach zu erkennen. Das ist schon der Foddenbach, an dem sich die Grenze und der Eichenweg ein weites Stück orientieren. Deswegen heißt die Verlängerung des Ascheloher Wegs auch Schnatweg, denn er verläuft genau auf der Grenze zwischen Amshausen und Künsebeck, also zwischen Steinhagen und Halle.

Spätestens an der Bundesstraße endet zunächst die Einsamkeit. Da der Schnatweg zu einem Autobahnzubringer umgebaut wurde, verlassen wir ihn über die Flurstraße nach rechts. Um auf die andere Seite der A33 zu kommen, biegen wir hinter der Siedlung an der Flurstraße nach rechts ab, bis wir über einen Fuß- und Radweg links zurück zum Gerry-Weber-Outlet kommen. Daneben treffen wir auf die Patthorster Straße, die zu einer Brücke über die Autobahn wird. Direkt dahinter gelangt man in das Waldgebiet Patthorst, oder einfach die Patthorst, wie die Steinhagener sagen. Da wir die Anlagen von Gut Patthorst in einem weiten Bogen nordöstlich über den Wanderparkplatz Patthorst Schlossallee umgehen, können wir nur von Weitem einen Blick auf das Gut werfen (siehe Beitragsbild oben). Wir gehen hier auch auf dem Steinhagener Wanderweg A13 „Waldgebiet Patthorst“.

Den Foddenbach überquerend und an der Pferderennbahn vorbei verlassen wir die Patthorst und biegen über das Sträßchen Im Busche nach Westen ab. Sobald man den Wald verlässt, hat man auch wieder freien Blick auf die Hügelkette des „Teutos“, von dem z. B. der Queller Fernsehturm grüßt.

Der Fernsehturm in Quelle auf dem Teutoburger Wald

Hier hinter der Patthorst trifft man auf das Muschelzeichen des Jakobspilgerwegs, dem wir ein Stück folgen. Die großen Lichtungen zur Linken sind der Krummenbrink und der Hauskamp. Dahinter biegen wir nach Süden ab und gelangen über den Hagenort zur recht viel befahrenen Brockhagener Straße. Vorher queren und tangieren wir zum wiederholten Mal das Naturschutzgebiet Foddenbach-Landbach.

Nicht so schön: Jetzt müssen wir einen guten Kilometer an der Kreisstraße entlang nach Osten gehen, zum Glück auf einem separaten Fußweg. Am Kreisel biegen wir dann in die Isselhorster Straße ein. Die können wir aber bald nach links verlassen, denn hier verläuft versteckt die Alte Landstraße. Früher war hier auch einmal ein Wanderparkplatz hinter den Bäumen, aber den gibt es nicht mehr.

Hier beginnt ein sehr schöner Teil des Weges, denn der Eichenweg führt(e) auf Waldwegen hinter den Anlagen von Gut Friedrichsruh, dem heutigen Gestüt Westfalenhof, durch eine sehr einsame und ruhige Gegend. Es geht auf sandigen Wegen immer geradeaus, nur einmal macht der Wanderweg einen Links-Rechts-Schwenker. An der Hofstelle Schulte in den Bäumen vorbei führt er zu der Bielefelder Brockhagener Straße. Die überquert man wie die Hambrinker Heide und kommt so zur Erpestraße. Dieser sehr ländliche Bielefelder Stadtteil heißt Holtkamp. Sobald die Erpestraße die Kreis- und Stadtgrenze nach Gütersloh erreicht, wird sie Ummelner Straße genannt. Auf diesem einsamen, aber gut ausgebautenSträßchen gehen wir weiter direkt in den Orstkern von Isselhorst mit dem Kirch- und dem Dorfplatz. Wir verlassen hier also den Eichenweg, der weiter nach Osten führt, also Bielefeld westlich umgeht.

Da man jetzt deutlich über 20 Kilometer in den Beinen hat, bietet sich eine Einkehr an, z. B. in dem uralten Isselhorster Gasthaus Zur Linde am Kirchplatz, wo man auch draußen im Angesicht der neugotischen Evangelischen Pfarrkirche sitzen kann.

Advertisements

Barnhausen, Haus Brincke, Eichenweg, Etappe „Haus Brincke – Werther“

Wanderparkplatz Haus Brincke (für Navi: Borgholzhausen, Brincker Weg 15)

Eichenweg, Etappe „Haus Brincke – Werther“ (ca. 14 km Streckenweg)

Leider sind die Wegmarkierungen immer schwerer zu erkennen.

Der Eichenweg war ein sehr schöner Wanderweg entlang der Grenzen des Kreises Gütersloh. Leider wird er meines Wissens nicht mehr aufrechterhalten. Aber natürlich kann man ihn trotzdem ablaufen, denn er führt auf ca. 215 Kilometern durch eine schöne und abwechslungsreiche Kulturlandschaft und viele Wegmarkierungen sind noch zu erkennen. Ansonsten kann man sier hier die gpx-Daten herunterladen:GPSies - Barnhausen, Haus Brincke, Eichenweg, Etappe Haus Brincke – Werther

Die hier beschriebene Etappe bleibt in der Ebene nördlich vor dem Teutoburger Wald zwischen den Städten Borgholzhausen und Werther. Sie beginnt am Wanderparkplatz Haus Brincke und führt zunächst nach Theenhausen. Dazu durchquert der Eichenweg auf der Trasse des Borgholzhausener Wanderwegs A8 „Rund um das Wasserschloss Brincke“ den Wald östlich des von Kerssenbrockschen Herrenhauses, kreuzt die Barnhauser Straße und erreicht über die Voßheide den Ortsmittelpunkt von Theenhausen.

Auf der anderen Seite der Theenhauser Straße geht es weiter nach Osten. Die Gegend war früher anscheinend besonders durch Heideflächen geprägt, denn nach der Voßheide folgen wir nun der Brennenheide. Die nächste Straße heißt dann nur noch Heide und die führt uns nach Langenheide.

Am Ende der Brennenheide gehen wir durch eine Senke, in der eine Bank unter einer schönen, großen Weide an einem Teich zu einem Päuschen einlädt. Am Ende der Straße Heide sieht man die Islandpferde des Odinshofs. Rechts davon gehen wir hinunter in die nächste Senke. Die ist mit einem Waldstreifen bewachsen und durch sie fließt der Graben Voßheide. Wenn wir aus dem Wäldchen herauskommen, sehen wir zu unserer Rechten die Sport- und Schulanlagen von Langenheide. Anders als Theenhausen, wo wir herkommen, und Rotenhagen, wo wir hingehen, ist Langenheide keine eigene Werther Ortschaft. Es gibt nur die Flurbezeichnung sowie Schule, Sportverein und Feuerwehr, die jeweils für den größeren Umkreis zuständig sind. Schön ist auch die Hügelkette des Teutoburger Waldes, die wir zu unserer Rechten im Blick haben. Die hohe Erhebung mit der Antenne ist die Haller Egge.

Die Bethlehemskirche in Rotenhagen

Wir erreichen das Sträßchen Nordholz und dann die Rotenhagener Straße, der wir ca. 200 Meter nach Norden folgen. Dabei haben wir auf der linken Seite die kleine, aber strahlend weiße Bethlehemskirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche im Blick.

Wir biegen dann in das nächste Sträßchen nach rechts ein und vor dem Wohnhaus wieder nach links. So kommen wir durch einen Waldstreifen (Schmalenhorst) wieder zur Rotenhagener Straße. Rechts von uns liegt die große Anlage der Hofstelle Pahmeyer, heute Kartoffelmanufaktur genannt, mit der Bioenergie-Anlage.

Nachdem wir die Rotenhagener Straße erneut überquert haben und in die Haller Straße eingebogen sind, wird es viel einfacher, dem Eichenweg zu folgen, denn der läuft jetzt mit dem gut ausgezeichneten X8 „Talweg Werther – Bad Oeynhausen“ zusammen. Wir überqueren die Warmenau, die wie so häufig auch hier Grenzfluss ist, hier zwischen den Kreisen Gütersloh und Herford, bzw. zwischen den Städten Werther und Spenge, bzw. zwischen den Ortschaften Rotenhagen und Bardüttingdorf. Vor dem nächsten Busch geht es rechts ab und dann an einem Haus vorbei hinunter zu den Marktwiesen. Manchmal ist es nicht ganz einfach, trockenen Fußes durch diese feuchte Ecke zu kommen.

Feuchte Ecke am Rand der Marktwiesen. Wie kommt man trockenen Fußes zu dem Brückchen?

Nachdem wir mithilfe einen kleinen Brücke einen Bachlauf überquerten, gehen wir durch einen schönen Buchenwald mit auffällig vielen und großen Ilex-Büschen. Schließlich kommen wir zu dem Wiesengrund, in dem sogar zwei Bäche laufen. Wir gehen immer auf das wirklich riesige Windrad zu, das auf der nächsten Anhöhe steht und schon zum Werther Ortsteil Häger gehört. Viel schöner ist die Anlage mit Angelteichen kurz dahinter und besonders erfreulich ist, dass der Angelverein auch die Wanderer einlädt, die geschützten Bänke am Teich für eine Rast zu nutzen.

Nach der Rast gehen wir weiter auf die Siedlung Tobusch zu, dir wir östlich des Hofes Meyer zu Rahden passieren. So gelangen wir zur viel befahrenen Engerstraße. Diese Landesstraße hat aber einen Rad- und Fußweg, auf dem wir Richtung Werther wandern können. Ein paar Meter in die Rotenhagener Straße und dann links, dann beginnt der nicht so schöne Teil dieser Eichenweg-Etappe, denn wir müssen einen Teil des  Industriegebiets von Werther durchqueren. Schließlich kommt man – jetzt nicht mehr auf dem X8 – beim Tennisclub Blau-Weiß Werther im Speckfeld an. Über die gleichnamige Straße erreicht man schnell das geschlossene Stadtgebiet von Werther. Um ins Innere der Stadt mit den vielen verschiedenartigen Einkehrmöglichkeiten zwischen Haus Werther und Jacobikirche zu kommen, muss man noch einmal die Engerstraße überqueren. Ich bin durchgelaufen bis zum Busbahnhof Werther, denn hier sind gute Park- und Abholmöglichkeiten.

Die nächste Etappe des Eichenwegs führt von hier auf die andere Seite des Teutoburger Waldes. Aber das kommt ein anderes Mal dran.

Barnhausen, Haus Brincke, Eichenweg / Sachsenweg, „Haus Brincke – Borgholzhausen – Haus Brincke“

Wanderparkplatz Haus Brincke (fürs Navi: Borgholzhausen, Brincker Weg 15)

Rundweg, ca. 9,6 Kilometer

Hinweg: Eichenweg, Etappe „Haus Brincke – Borgholzhausen“

Rückweg: Sachsenweg, Etappe „Borgholzhausen – Haus Brincke“

Dieser Rundweg ist eine sehr schöne Kombination von zwei Etappen von zwei bekannten Hauptwanderwegen in Borgholzhausen. Es geht über die freie Feldflur, durch städtisches Gebiet und durch schönen Wald.

Man startet am besten am Wanderparkplatz Haus Brincke in Borgholzhausen-Barnhausen und geht über Brincker Weg, Dorfstraße, Barnhauser Straße, Heidbrede, Heidbreder Weg, Sundernstraße, Am Tempel, Wiesenstraße, Oststraße, Gartenstraße zur Freistraße mitten in Borgholzhausen. Hier kann man kurz verschnaufen.

03/2015
Evangelische Kirche Borgholzhausen

Der Rückweg ist deutlich schöner: Vom Startpunkt Borgholzhausen aus geht man über die Kaiserstraße zur Bielefelder Straße, dann über Sundernstraße und Hengebergweg aus der Stadt hinaus. Nun geht es durch den schönen Wald südlich des Hengebergs und über die Meller Straße zur Winkelshütter Straße und über diese wieder zum Brincker Weg. So erreicht man wieder die Brincker Mühle und das Wasserschloss Haus Brincke.

Genauere Angaben findet man für den Hinweg bei dieser Wegbeschreibung: Borgholzhausen, Luisenturm, Eichenweg, Etappe „Luisenturm – Haus Brincke“. Allerdings wird er dort andersherum beschrieben.

Für den Rückweg nutzen Sie am besten diese Beschreibung: Cleve, Clever Schlucht, Sachsenweg, Etappe „Clever Schlucht – Haus Brincke“.

Als Einkehrmöglichkeit bietet sich unterweg der Landgasthof Potthoff an, aber es gibt viele Möglichkeiten in der Stadt Borgholzhausen.

Borgholzhausen, Luisenturm, Eichenweg, Etappe „Luisenturm – Gestüt Teutoburg“

Wanderparkplatz Luisenturm

Eichenweg, Etappe „LuisenturmGestüt Teutoburg“ inkl. Rückwanderroute

Der Eichenweg wurde auf dem WandererMartin-Blog schon mehrfach angesprochen, unter anderem hier die Etappe vom Borgholzhausener Luisenturm zum Haus Brinke in Borgholzhausen-Barnhausen.

Nun soll es vom Wanderparkplatz Luisenturm (fürs Navi: Peter-Eggermont-Str.) in die andere Richtung gehen, und zwar bis zum Gestüt Teutoburg und wieder zurück. Der in diesem Artikel beschriebene Weg ist also ein Rundweg. Er hat eine Länge von ca. 7,8 Kilometern. Vom Parkplatz aus geht man nicht Richtung Aussichtsturm, sondern die Zufahrt zurück. Auf der Peter-Eggermont-Straße geht man weiter auf die Windkraftanlage zu, die sich auf dem ehemaligen Militärgelände auf dem Hollandskopf befinden. Näheres dazu siehe hier bei der Beschreibung des Wegs A2 “Durch eiszeitliche Endmoränen zum Luisenturm”. Die dort noch erwähnten zwei Windräder sind mittlerweile durch ein einzelnes von gewaltigen Ausmaßen ersetzt worden.

Vor dem Tor biegt der Weg links ab und verlässt die asphaltierte Straße. Der Wanderweg ist dennoch nicht zu verfehlen und gut mit dem Eichenblatt gekennzeichnet. Außerdem verläuft der Eichenweg hier auf dem Hermannsweg, der ja sowieso gut ausgeschildert ist.

Die beiden Wege bleiben zusammen auf dem Kamm des Teutoburger Waldes und führen zunächst durch das Naturschutzgebiet Johannisegge-Schornstein. An einer großen Wegespinne verlässt der Eichenweg den Kamm und damit den Hermannsweg und wendet sich in südöstlicher Richtung bergab. (Wenn Sie die Schutzhütte auf dem Vikarienkopf erreicht haben, sind Sie schon zu weit.) In einigen großen Kehren führt der Wanderweg auf gut ausgebautem Waldweg und durch schönen Mischwald zum Waldrand hinunter. Dort angekommen hat man einen schönen Blick auf die dem „Teuto“ südlich vorgelagerte Ebene mit der Borgholzhausener Ortsteil Kleekamp. Schließlich bekommt man wieder Asphalt unter die Wanderschuhe und man gelangt zum Parkplatz Gestüt Teutoburg. Hier starten auch die Borgholzhausener Wanderwege A4 und A5.

03/12
Blick vom Waldrand nach Süden

An der nächsten Kreuzung verlässt man den Eichenweg, der hier weiter in der Nähe der Grenze des Kreises Gütersloh – hier zugleich Landesgrenze – nach Süden führt. Wir spazieren auf dem wenig befahrenen Berghauser Weg auf die Stadt Borgholzhausen zu. Immer wieder gibt es schöne Ausblicke, sowohl den Teutoburger Wald hinauf als auch in die Ebene. In einiger Entfernung voraus sieht man bei nicht zu schlechtem Wetter den Bergfried der Ravensburg.

Etwas vor dem Wanderparkplatz Berghauser Weg kreuzt die Brinkstraße unsern Spazierweg. An dieser Stelle biegen wir wieder nach links ab, denn wir müssen ja wieder Richtung Norden und bergauf, um zum Startpunkt zurückzukommen. Während des Aufstiegs und vor Eintritt in den Wald lohnt es, sich immer mal wieder umzudrehen und die Fernsicht zu genießen. Wieder am Waldrand machen wir auf dem o. g. A2 einen Schwenker nach rechts, aber nur um einige Meter weiter wieder nach links in einen schmalen Fußweg einzubiegen, der durch den Wald bergauf führt. Man kommt bald wieder auf einen gut ausgebauten Waldweg, dem man nach links folgt. Ein gutes Stück weiter, wenn man schon die große Linkskurve durch die Bäume sieht, mit der der Weg einen Bergsporn umkurvt, zweigt ein sehr steiler (ehemaliger) Weg nach rechts berghoch ab. Der ist schwer zu erkennen und man muss genau hinschauen. Wenn man den Weg trifft, kommt man direkt zum Parkplatz am Luisenturm. Sollte man den Weg nicht finden, ist das auch nicht schlimm, denn der gut ausgebaute Waldweg führt auch nach oben und so auch zur Peter-Eggermont-Straße und zum Parkplatz, zwar etwas weiter, aber dafür nicht so schweißtreibend steil.

Auf dem Parkplatz angekommen kann man auf den Bänken verschnaufen, man kann aber auch die gut 200 Meter weiter zum Aussichtsturm gehen. Dort findet man außer dem Turm und einer Schutzhütte auch die Gaststätte Luisenturm.

Borgholzhausen, Luisenturm, Eichenweg Etappe „Luisenturm – Haus Brinke“

Wanderparkplatz Luisenturm

Eichenweg Etappe „Luisenturm – Haus Brinke“, ca. 6½ km

Der Eichenweg  ist ein großer regionaler Wanderweg, der über 210 km an den Grenzen des Kreises Gütersloh entlangführt. Er berührt dabei alle 13 Kommunen des Kreisgebietes: Borgholzhausen, Gütersloh, Halle, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Schloß Holte-Stuckenbrock, Steinhagen, Verl, Versmold und Werther, da ja auch alle 13 die Kreisgrenze berühren. Allerdings führt er nicht immer durch die Inenstadtbereiche, denn in erster Linie erschließt er die Natur des Kreises Gütersloh. Betreut wird der Wanderweg vom Teutoburger-Wald-Verein in Bielefeld.

Diese Etappe, die ich hier kurz beschreibe, bleibt ganz auf dem Borgholzhausener Gebiet. Beginnen Sie am Wanderparkplatz Luisenturm und wandern Sie zum Aussichtsturm (mit herrlichem Rundblick) und zur Gaststätte auf der Johannisegge (291 m). Von da aus geht es steil bergab bis in die alte Stadt Borgholzhausen. Sie überqueren die Bahnhofstraße und spazieren durch die Freistraße am Museum im Kultur- und Heimathaus und an der berühmten Lebkuchenbäckerei Schulze vorbei und erreichen den Startpunkt Borgholzhausen, einen zentralen Punkt, wo viele der durch die Stadt führenden Wanderwege vorbeikommen – außer dem Eichenweg allen voran der Hermannsweg, auch der Weg für Genießer usw.

Danach führt uns der Eichenweg an der schon sehr alten evangelischen Pfarrkirche vorbei. Davor erinnert ein Mahnmal von 1870/71 an die Gefallenen der Kriege. An der Straßenstruktur, kann man erkennen, dass man sich hier im ältesten Teil Borgholzhausens befindet, und es lohnt sich, die zahlreichen Baudenkmäler in diesem Bereich Gartenstraße / Kirchstraße genauer zu betrachten. Über die Gartenstraße hinter der Kirche erreichen wir danach zunächst die Schulstraße mit dem Rathaus linker Hand.

Wir spazieren einige Schritte durch die Straße Masch nach rechts, um dann gleich nach links in die Oststraße einzubiegen. Die Oststraße führt uns dann an der modern anmutenden katholischen Kirche vorbei. Wir überqueren die Martin-Luther-Straße mit einem Links-Rechts-Schwenker, so dass wir in die Wiesenstraße kommen. Wenn wir gleich in die erste Straße, Am Tempel, nach rechts einbiegen, kommen wir zu einem sehr schönen, romantischen Durchgang zwischen den Gärten. So erreichen wir die Sundernstraße und damit den Rand der geschlossenen Bebauung von Borgholzhausen.

Über Sundernstraße, Heidbreder Weg und Heidbrede umgehen Sie südlich den Sundern (179 m) und kommen wieder zur Landesstraße, die jetzt Bielefelder Straße heißt. Zwischendurch hat man nach links immer wieder einen schönen freien Blick auf den Luisenturm auf der Johannisegge. Nachdem Sie die überquert haben, gelangen Sie hier im Borgholzhausener Ortsteil Barnhausen über die Barnhauser Straße und die Dorfstraße zum schönen Haus Brincke derer von Kerssenbrock, einer ehemaligen Wasserburg. Dazu siehe auch hier.

Der Eichenweg führt jetzt weiter über Theenhausen und Rotenhagen nach Werther, aber darüber später mehr. Sollten Sie sich gerne im Anschluss an den Spaziergang in einer Gaststätte stärken, können Sie auch gut anderherum laufen, dann haben Sie zum Abschluss das breite Angebot der Stadt Borgholzhausen.

Sehr empfehlenwert ist auch der Rückweg nach Borgholzhausen über den Sachsenweg. Genaueres hier.