Ueffeln, Kettelsberg, Nr. 2

Wanderparkplatz Kettelsberg

Nr. 2

Das Dorf Ueffeln ist ein Ortsteil der Stadt Bramsche. Dieser Rundweg südlich von Ueffeln befindet sich am westlichen Rand des Gehnwaldes. Er umrundet den Quarzitsteinbruch Ueffeln (Betreten verboten! Lebensgefahr!) der Hollweg, Kümpers & Comp. KG und führt durch die Kiefernwälder des Gehn, eröffnet immer wieder Blicke auf kleine Heideflächen und den ehemaligen Segelflugplatz. Allerdings ist der Weg nicht gut gekennzeichnet, so dass man eine Karte mitnehmen sollte, wenn man sich auf dem Wanderweg halten will. Man kann sich aber auch am Steinbruch orientieren, den man immer rechter Hand behält, bis man über die Hauptstraße (Zum Steinbruch / Gehnstraße) wieder zurück zum Parkplatz kommt.

4, 1 Kilometer

Wellingholzhausen, Am Beutling, A4 „Beutling, mittlere Runde“

Wanderparkplatz Am Beutling

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Wanderkennzeichnungen südlich des Beutlings

 

A4 „Beutling, mittlere Runde“

Vom Wanderparkplatz, der schon eine schöne Fernsicht über das Dorf bietet, gehen wir in den Wald. A4 führt uns auf gut begehbarem Waldweg ein Stück um den Beutling, den Hausberg der „Wellinger“, aber nicht über den „Gipfel“. Das heißt, dass man auf der Rückseite des Berges nicht nach rechts abbiegt zum Gipfel, sondern geradeaus weitergeht, aus dem Wald heraus und über ein Feld zum Hof Altemöller (Im Berge). Dort biegen wir dann rechts ab.

Über den Feldweg kommen wir immer geradeaus zur Straße „Puschkental“. Vorher sieht man rechts unten in der Wiese die Uhlequelle. Jetzt gehen wir auf dem Sträßchen bergrunter und treffen auf die Schützenstraße. Am Schützenhaus vorbei geht es gleich danach rechts ab, um den Vogelweiher herum und wieder hoch bis ans obere Ende der Vogelweihersiedlung. Dort geht man dann links an der winterlichen Rodelstelle der Wellingholzhausener Kinder mit dem eigenartigen Namen Golgatal vorbei zur Straße „Zum Uhlengrund“. Auf der asphaltierten Straße geht man nur ein kurzes Stück, denn es geht gleich wieder rechts ab, hoch in den Wald zum Gasthaus Bredenstein. Am oberen Ende der Beutlingsallee vorbei kommen wir wieder zum Wanderparkplatz Am Beutling.

3 km

Wellingholzhausen, Am Beutling, A3 „Beutling, kleine Runde“

Wanderparkplatz Am Beutling (fürs Navi: nahe Melle, Beutlingsallee 41)

A3 „Beutling, kleine Runde“ (ca. 2,6 Kilometer; ca. ½ Std. plus Turmbesteigung)

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Blick vom Wanderparkplatz aufs Dorf

Für den Verfasser dieses Wanderblogs ist Wellingholzhausen ja sowieso die schönste und lebenswerteste Gegend weit und breit. Der Hausberg der „Wellinger“, wie sich die Bewohner des Dorfes selbst meist nennen, ist der Beutling, an dessen Fuß auch der Wanderparkplatz Am Beutling liegt. Von dort geht es zur Gaststätte Bredenstein bzw. „Zum Beutling“.

Hinter der Aussichtsterrasse mit herrlichem Blick über das Dorf und die Elseniederung bis hin zum Wiehengebirge beginnt der steile Aufstieg zum Beutling mit seinem Aussichtsturm. Die Sicht ist überwältigend und zu jeder Jahreszeit ein Genuss. Bei sehr guter Sicht (und guten Augen) können Sie z. B. nach Norden über das Osnabrücker Hügelland oder nach Süden über Bielefeld bis zum Hermannsdenkmal in Detmold blicken.

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Wellingholzhausen vom Beutlingsturm

Hinter Turm und Schutzhütte, Bärenhöhle genannt, geht es durch den Wald des Beutlings bergab und an der nächsten Weggabelung rechts ab, in einem Halbkreis zurück. Dabei passiert man noch eine schöne Stelle am Waldrand. Eine Bank ermöglicht hier in der Abendsonne einen schönen Blick hinunter ins Uhlensiek, am Waldrand liegt die Uhlequelle.

Weiter geht es zurück zum Ausflugslokal und weiter zum Wanderparkplatz Am Beutling. Das gesamte Gebiet ist Naturschutzgebiet, und zwar bereits seit 1937.

Der Beutling diente den Wellingholzhausenern jahrhundertelang als gemeinsame Mark, die mit Niederwald bewirtschaftet wurde. Als Folge davon trifft man unterwegs, vor allem im Gipfelbereich, auf beeindruckende Buchen, die zur Holzgewinnung auf den Stock gesetzt wurden und dann wieder wild ausgetrieben und heute durchgeschossen sind.

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Buchen am Beutling, Zeugen der Niederwaldwirtschaft

outdooractive indexAuf der Wandertafel steht als Längenangabe für den Rundweg A3 1,5 km, es sind aber gut 2,5 km. Dauer: ½ Std. plus Genießen der Aussicht.

Man kann auch gut andersherum gehen, dann ist der Aufstieg nicht so steil – aber natürlich der Abstieg.


Ein Fantasy-Roman mit Anklängen an unsere Heimat:

Isingdorf, Bergfrieden, Bergfrieden – Hermannsweg

Wanderparkplatz Bergfrieden

Bergfrieden – Hermannsweg

Isingdorf ist heute ein Ortsteil der Stadt Werther (Westf.).

Dieses ist nur ein ganz kurzer Rundweg, z.B. für die Mittagspause, wenn man in der Nähe wohnt, oder gerade vorbeikommt. Vom Restaurant Bergfrieden geht es hoch zum Hermannsweg, dort dann in derselben Richtung weiter. Man trifft hier auf eines der schönsten und beliebtesten Teilstücke des „Hermanns“, nämlich die Etappe von der Werther Schanze zu Peter auf’m Berge.

An der nächste größeren Weggabelung ist man am sogenannten Drei-Städte-Eck, weil hier Steinhagen, Bielefeld und Werther aneinanderstoßen. Hier geht es auch auf dem Wanderweg gleich wieder links runter zur Straße Am Gottesberge. Dann spaziert man auf dem Isingdorfer Weg größtenteils am Waldrand mit schönen Ausblicken in die nördlich gelegene Ebene zurück  zum Restaurant. Leider ist die Wanderkarte auf dem Parkplatz sehr verwittert, aber eigentlich kann man sich so auch nicht verlaufen.

2 km; ½ Std.

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