Wellingholzhausen, Am Beutling, Meller Ringweg, Etappe „Beutling – Schützenstraße / Lieth“ mit Rückweg

Wanderparkplatz Am Beutling (fürs Navi: nahe Beutlingsallee 41)

Meller Ringweg, Etappe „Beutling – Puschkental – Schützenstraße / Lieth“ plus Rückweg (4,1 km + 2,4 km = 6,5 km; 1¼ Std. + ½ Std. = 1¾ Std.)

„Den ‚Meller Ringweg‘ rund um die gesamte Stadt gibt es nicht mehr als Wanderangebot“, heißt es lapidar auf der Homepage der Stadt Melle. Das ist schade, aber man hat es natürlich schon gemerkt, dass die Kennzeichnungen mit einem weißen M seit Jahren nicht mehr erneuert oder sogar entfernt wurden. Da der Verlauf aber bekannt ist, hindert den Wanderer ja nichts daran, trotzdem auf dieser Trasse zu laufen.

GPSies - Wellingholzhausen, Am Beutling, Meller Ringweg, Etappe Beutling - Schützenstraße / Lieth mit RückwegWenn man am WP Am Beutling in Wellingholzhausen startet, kann man einmal östlich in Richtung Borgholzhausen zum ehemaligen Landhaus Uffmann laufen – wie hier beschrieben – oder südwestlich in Richtung Dissen. Das ist unsere heutige Etappe. Gleichzeitig ist das eine ganz klassische Runde der Wellinger, z. B. für einen Sonntagvor- oder -nachmittag.

Blick vom Fuß des Beutlings auf das nördlich gelegene Wellingholzhausen am frühen Morgen

Vom Parkplatz geht es an Café und Gasthaus Bredenstein, offiziell „Zum Beutling“, vorbei auf den 220 Meter hohen Berg. Unterwegs sieht man schon die Informationstafeln des noch recht neuen Waldlehrpfads des Heimat- und Verschönerungsvereins Wellingholzhausen. Natürlich sollte man den Aussichtsturm auf dem Gipfel besteigen und den prächtigen Rundumblick genießen.

Dann geht es hinter dem Beutlingsturm wieder den kleinen Berg hinunter, aus dem Wald hinaus und vor der Hofstelle Altemöller rechts und schnurgerade bis zum Sträßchen Puschkental. Dabei hat man schon prächtige Ausblicke in die Ferne und Nähe, z. B. zu der unter einem in der Wiese liegenden Uhlequelle oder zum Hauptkamm des Teutoburger Waldes.

An der asphaltierten Straße bliegen wir nach Süden ab, hinauf zum Wanderparkplatz Puschkental. Kurz dahinter geht es rechts wieder in den Wald und hinunter zur Schwarzen Welle, einer wichtigen Hasequelle mit Schutzhütte. An der modern gestalteten Hütte überqueren wir die noch ganz junge Hase und gelangen damit auf Dissener Gebiet. Bis zur nächsten Kreuzung im Wald steigt der Weg wieder an, aber dann geht es rechts hinunter bis zur sogenannten Hasefurt am Ende der Schützenstraße.

Haseüberquerung: Brücke oder Furt?

Hier kann man das (noch) kleine Flüsschen mithilfe einer Brücke überqueren, man kann aber auch den Fluss laufen, jedenfalls erreicht man so wieder Wellingholzhausen.

Am Parkplatz Schützenstraße / Lieth vorbei geht es geradeaus berghoch, bis man an einen Pavillon des HVVW kommt. An der folgenden Kreuzung wieder rechts abbiegen! Über den kaum begangenen Wiesenweg erreicht man erneut die Straße Puschkental. Gegenüber treffen wir wieder auf den Hinweg, dem wir bis zum Hof Altemöller folgen.

Dort biegen wir auch wieder zum Gipfel des Beutlings ab, gehen aber nicht hinauf zum Aussichtsturm, sondern an der Kreuzung unterhalb geradeaus weiter. So wird der Beutling östlich umrundet und man kommt direkt zum Wanderparkplatz.

Man sollte nun noch auf ein Schinkenbrot oder ein Stück Kuchen bei Bredenstein einkehren. Außerdem ist die Aussicht von der Sonnenterrasse über Wellingholzhausen kaum zu toppen.

Ratschings, Sportzone Stange, Gilfenklamm und Ruine Reifenegg

Wanderparkplatz Sportzone Stange (fürs Navi: Ratschings, Belprato 8)

Rundwanderweg Gilfenklamm und Ruine Reifenegg (ca. 6,8 km; ca. 2 ¼ Stunden)

Zwischen Stange und Jaufensteg befindet sich die Gilfenklamm. Dort bricht der Ratschingser (oder Ratschinger) Bach durch eine Gesteinsschicht von weißem Marmor, was diese Klamm zu etwas ganz Besonderem macht. Wo der Marmor an die Oberfläche tritt, wird er allerdings schnell von einem grünlich schimmernde Film überzogen, der den Glanz des Gesteins beeinträchtigt. Es gibt aber genug andere Sehenswürdigkeiten in diesem Naturdenkmal, das mithilfe von Stegen, Treppen und Brücken durchwandert werden kann.

GPSies - Ratschings, Sportzone Stange, Gilfenklamm und Ruine ReifeneggVon der Sportzone im Ratschingser Weiler Stange im Mündungsbereich des Ratschingser Tals in das Ridnauntal folgt man dem Bach zum Eingang der Schlucht. Eigentlich, wenn man die Fließrichtung des Gewässers als Maßstab nimmt, ist es der Ausgang. Der Weg ist ausgeschildert.

Sobald man in die Gilfenklamm eintritt, wird es voll. Gerade in den sommerlichen Ferienwochen ist hier sehr viel Betrieb, an manchen besonders beeindruckenden Engstellen kommt es regelrecht zum Fußgängerstau. Das spricht aber auch für die Schönheit der Klamm.

In der Gilfenklamm

Ohne Abzweig führt der Pfad immer oberhalb des spritzenden und schäumenden Wassers ca. eine Stunde lang durch die Steinwände, die auch oberhalb der Weges hoch aufragen. Schließlich erreicht man am Restaurant Jaufensteg das andere Ende der schmalen Schlucht.

Man überquert den Bach und folgt der Hauptstraße noch ungefähr 100 Meter nach Westen. Dann biegt man links in die kleine geteerte Jaufenstraße ein. Jetzt können wir den Wanderwegen 11A und 1a folgen. Das Sträßchen schlängelt sich an der Bergflanke aufwärts und führt an einigen einsamen Hofstellen vorbei. Nach dem Burghof biegt links hinunter der Weg zur Ruine Reifenegg ab.

Die Burgruine liegt sehr versteckt im Wald. Ganz gut erhalten ist der quadratische Bergfried. Ansonsten sind nur ein paar Mauerreste zu sehen. Der Wald hat das Burgareal zurückerobert. Die Burg Reifenegg stammt aus dem 13. Jahrhundert und von der ursprünglich tirolischen Adelsfamilie Trautson erbaut, um den Verkehr über den Jaufenpass zu kontrollieren.

Im Wald versteckt: Burgruine Reifenegg

Auf schmalem Pfad geht es hinter der Ruine weiter hinab ins Tal. Schließlich erreicht man in der Nähe des Schluchteingangs wieder den Ratschingser Bach und damit den Hinweg. An den Sportplätzen gibt es auch noch eine kleine Bar zum Einkehren.

Schöne bewegte Bilder gibt es hier:

Dorfplatz Isselhorst, Eselspatt 2

Startpunkt Dorfplatz Isselhorst (fürs Navi: Gütersloh, Haller Str. 128)

Rundwanderweg Eselspatt 2 (ca. 8,6 km; ca. 2 Std.)

Der Eselweg um Isselhorst ist heute ein bekannter Radweg, der am Dorfplatz startet. Früher gab es dort eine Karte, die die alte Trasse dieses Radwegs anzeigte, aber auch den Rad- und Wanderweg Eselspatt 2. Karte und Kennzeichnungen sind heute verschwunden, auch kann man infolge diverser Baumaßnahmen den alten Rundweg nicht ganz genau so ablaufen wie eingezeichnet. Aber hier gibt es eine etwas längere Version.

Die alte Karte vom Dorfplatz Isselhorst

GPSies - Dorfplatz Isselhorst, Eselspatt 2Der Eselspatt 2 dreht seine Runde um den Ortskern von Isselhorst herum, berührt also auch einige weiter außen gelegene Ecken. Sie sollten unbedingt die GPS-Daten bei sich tragen, denn es gibt unterwegs keine Markierungen.

Vom Dorfplatz Isselhorst überquert man die Haller Straße und spaziert über die Straßen Am Dorfgraben, Elmendorfs Kamp, Haverkamp und Platinweg zu dem schönen Waldstreifen, der die Lutter begleitet. Der Eselspatt kommt immer wieder in Kontakt mit diesem rechten Nebenfluss der Ems, manche sprechen auch von der Güterloher Lutter, um sie von der Bielefelder Lutter zu unterscheiden, die in die Aa und dann in die Werre fließt.

Hinter dem Gelände der Baumschule verlässt man die Lutter und geht nördlich wieder zum Haverkamp. Über eine Hofeinfahrt kommt man zum Sträßchen In den Braken und so zum Krullbach. Der fließt vor der Sporthalle und Grundschule Isselhorst entlang und über den Uferpfad erreicht man die Haller Straße.

Über Am Kreuzkamp erreicht man den Krullweg und damit den nördlichsten Punkt des Rundwegs. Nun geht es zurück Richtung Ortskern, den man aber rechter Hand liegen lässt. Am Ende des Tuxhornwegs trifft man wieder auf die Lutter, die man hier leider nicht mehr überqueren kann. Also wandert man am Feldrand nach Osten, bis man zu den kleinen Brücken kommt, die beide Lutterarme überqueren.

Ein seltener Anblick: wilder Hopfen am Göwertweg

Am Göwertweg fällt eine krautige Kletterpflanze auf, die sich an den Fichten in die Höhe zieht. Es ist Hopfen, der sich hier breit gemacht hat. Außerdem hat man vom Göwertweg einen schönen Blick auf die Spitze der Evangelischen Kirche in der Dorfmitte.

Über den Sinnerweg erreicht man den Reiherbach und die B61, die man aber über den Donnerbrink schnell wieder Richtung Dorf verlässt. Auf der Ecke hinter der Tankstelle befindet sich Schauis Imbiss, eine Einkehrmöglichkeit. Durch die Siedlung südlich der Isselhorster Straße gelangt man wieder zur Lutter und dahinter an der Alten Mühle vorbei zum schönen Isselhorster Kirchplatz. Hier lockt nicht nur die Evangelische Kirche, sondern auch die alte Gaststätte Zur Linde, wegen ihres Alters (ca. 500 Jahre) eine richtige Isselhorster Berühmtheit. Um die Ecke ist dann der Dorfplatz.

Kalkriese, Schloss Neu Barenaue, Schlösserweg

Wanderparkplatz Schloss Neu Barenaue (fürs Navi: Bramsche, Venner Str. 67)

Rundwanderweg Schlösserweg ( ca. 7,1 km, ca. 1¾ Std.)

Das bis heute im Osnabrücker Land bestehende Geschlecht von Bar war über Jahrhunderte eine der einflussreichsten Familien in dieser Gegend. Seit dem 14. Jahrhundert stellten sie den Erblanddrost im Fürstbistum Osnabrück bzw. in dessen Vorgänger- und Nachfolgerinstitutionen. Noch heute sind mehrere der bekanntesten Herrensitze im Landkreis Osnabrück im Besitz derer von Bar. Zwei dieser herrschaftlichen Anlagen liegen am Schlösserweg in Kalkriese und prägten diese Region weit mehr als die berühmte Varusschlacht des Jahres 9 n. Chr.

GPSies - Kalkriese, Schloss Neu Barenaue, SchlösserwegDer Wanderparkplatz Schloss Neu Barenaue befindet sich direkt an der B218 an einer Bushaltestelle. Man kann zunächst dem gut ausgeschilderten Fernwanderweg DiVa-Walk folgen, es gibt aber auch die blauen Schildchen des Schlösserwegs. Vom Parkplatz aus nimmt man die linke der beiden kleinen Straßen, die hier einmünden, und erreicht so nach ungefähr 350 Metern das Schloss. Es wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts im englischen Landhausstil der Neoromanik erbaut, eine echte Schönheit inmitten eines verwildernden Gartens. Das Schloss fungierte als Nachfolgebau der Wasserburg, zu der wir gleich kommen werden. Da Fotografieren an diesem privaten Wohnhaus verständlicherweise verboten ist, muss hier der Link zu Wikipedia genügen.

Am Mittellandkanal in Kalkriese bei Neu Barenaue

Der Schlösserweg führt an der nördlichen Traufenseite entlang und windet sich durch ein kleines Wäldchen zum Mittellandkanal. Für Ortsfremde ist es immer wieder überraschend, wenn die Wasserstraße mit ihrer wundervoll beruhigenden Wirkung plötzlich vor einem liegt. Wir gehen auf dem Uferweg bis zur nächsten Brücke westwärts. Auf der anderen Seite geht es dann über den Barenauer Weg zurück. Das Sträßchen entfernt sich bald vom Kanal und man befindet sich schon auf dem Zuweg zur Wasserburg Alt Barenaue.

Dass Verwaltungs- und Herrensitze schon immer für Beschäftigung der Bevölkerung sorgten, sieht man hier deutlich an der sich verdichtenden Bebauung. Handwerker- und Heuerlingshäuser liegen dicht an dicht am Campemoorweg, in der Mitte das Steinwerk aus dem Jahr 1413, das Bibliothek und Weinkeller der Burg beinhaltete. Es ist übrigens das älteste Gebäude des Burgkomplexes. Leider sind von der gegenüberliegenden Gerichts- oder Versammlungslinde nur noch kümmerliche Reste übrig. An der Kreuzung Alte Heerstraße / Campemoorweg gibt es auch schöne Rastmöglichkeiten.

Das letzte Stück zu der alten Burg besteht aus einer schönen Lindenallee, die sehr bekannt ist, weil sich die Bäume allesamt nach links und rechts von der Straße weg neigen. Eine schöne Geschichte erzählt, dass die Ritter von Bar nach übermäßigem Alkoholkonsum an diesen Linden abstützen mussten und dass sie deswegen so schief stehen. Es wird aber wohl eher an dem moorigen Untergrund liegen.

Allee der schiefen Linden bei Alt Barenaue

Das Moor war wohl auch der Grund, Alt Barenaue hier zu errichten. Das Schloss liegt nämlich sicher auf einer Sandinsel innerhalb der morastigen Umgebung. Die Wasserburg Alt Barenaue ist seit dem frühen 14. Jahrhundert belegt, die heutigen Gebäude, größtenteils Fachwerk, stammen größtenteils aus dem 17. Jahrhundert. Das Moor war aber wohl auch der Grund, den Wohn- und Stammsitz der Familie zu verlegen und ein neues Schloss zu bauen. Von Wegebau bis Trinkwasserversorgung ist das Leben und Arbeiten im Sumpf doch sehr unkomfortabel.

Wasserburg Alt Barenaue

Von der alten Niederungsburg, die auch den nördlichsten Punkt des DiVa-Walks darstellt, geht man wieder durch die Allee der schiefen Linden zurück und folgt dann durch Wald und Feld den Markierungen wieder zum Mittellandkanal. Unterwegs gibt es noch einmal eine Wanderkarte des DiVa-Walks und Rastgelegenheiten im Wald hinter dem Steinwerk Kalkriese. Am Kanal trennt sich der Schlösserweg von dem DiVa-Walk, denn ersterer führt uns noch an Museum und Park Kalkriese, also dem Ort der Varusschlacht entlang. Eigentlich ist das Museum eine eigene Reise wert, aber wer noch Zeit und Kondition hat, kann sich den berühmten Kriegsschauplatz ansehen. Außerdem kann man in dem Gasthaus Varusschlacht gut einkehren.

Wer Römer und Germanen rechts liegen lässt, weil er sich auf dem Schlösserweg mehr mit Mittelalter und Früher Neuzeit beschäftigt, der erreicht bald wieder die Bundesstraße und biegt dort nach rechts ab.

Es ist zwar nicht so schön, an der Hauptstraße entlang zu wandern, man sollte aber nicht zu dem unterhalb gelegenen Schotterweg absteigen. Der gehört nämlich zum Museumspark und führt am Ende nicht wieder zurück auf den Fußweg an der B218.

So erreicht man schließlich den Ausgangspunkt. Vorher winkt zur Rechten noch die Varus Deele.

Der Schlösserweg taucht (mit weiteren Informationen) auch in diesem Wanderführer „Wanderlust“ auf.

Brixen, Bergstation Plose-Kabinenbahn, Lorggen-Rundweg

Wanderparkplatz an der Plose-Kabinenbahn (fürs Navi: Brixen, Seilbahnstr. 17)

Start der Wanderung an der Bergstation der Plose-Kabinenbahn

Rundwanderweg Lorggen (ca. 6,5 km plus Zwischenstück mit Pfannspitz-Kabinenbahn)

Die Plose, ein Gebirgsstock in den Lüsner Bergen, also ganz im Nordwesten der Dolomiten, ist der Hausberg der Brixener. Er ist für Sommer- und Wintertourismus hervorragend erschlossen. An der Bergstation der Plose-Kabinenbahn ist eine Menge Trubel und es dauert eine Zeit, bis man sich bei all den Attraktionen umgesehen hat.

Jede Menge Action an der Bergstation der Plose-Kabinenbahn

GPSies - Brixen, Bergstation Plose-Kabinenbahn, Lorggen-RundwegDann aber geht es auf den Woody Walk und auf dem zunächst relativ eben nach Osten. Dieser Wanderweg ist eine tolle Angelegenheit für Kinder und Familien, sogar kinderwagentauglich. Viele Wasserspiele und Holzfiguren säumen den Woody Walk und es gibt viel Interessantes zu entdecken.

Um so weiter man sich von der Bergstation entfernt, um so ruhiger wird es. An einer Aussichtsplattform kann man die Sicht auf die Dolomiten mit der Geisler-Gruppe genießen und hier verläßt der Lorggen-Rundweg den Woody Walk nach rechts über den Wanderweg 17C. Von nun an geht es durch den Bergwald zur „Siedlung“ Skihütte. Dort startet die Pfannspitz-Kabinenbahn. Außerdem gibt es dort das Berghotel Schlemmer, wo man einkehren kann, z. B. weil man warten muss, bis die Seilbahn ihre Mittagspause beendet hat.

Die Pfannspitz-Kabinenbahn führt über die Rossalm auf den gleichnamigen Gipfel. Auch hier kann man in der Pfannspitzhütte einkehren. Von der Pfannspitze geht es deutlich über der Baumgrenze – also bei toller Sicht und herrlicher Luft – wieder westwärts zur Plosehütte auf 2447. Auch auf diesem Teilstück halten sich die Steigungen sehr in Grenzen. An der Plosehütte sollte man sich nun wirklich stärken und die Panorama-Aussicht genießen. Bei guter Sicht ist z. B. der Großglockner mit seiner markanten Form in der Ferne zu erkennen.

Blick von der Plosehütte über die Rossalm zur Geisler-Gruppe

An der Plosehütte beginnt dann der Abstieg zur Seilbahn-Station. Der Lorggen-Weg führt die Wanderer mithilfe vieler Kehren und über die Plose-Skipisten ca. 400 Höhenmeter hinunter zur Bergstation mit dem Plose-Restaurant La Finestra und all den anderen schon angesprochenen Attraktionen. Bekannt und beliebt sind z. B. die Mountain-Carts, großen Dreirädern gleich, mit denen man über die Mountain-Bike-Stecke (9 km) hinunter zur Talstation jagen kann. Man kann aber auch ganz normal und wie auf dem Hinweg die Kabinenbahn benutzen und den Blick in das Eisacktal genießen. In der Brixencard ist z.B. eine Berg- und Talfahrt täglich enthalten.

Was der Name Lorggen bedeutet, ist mir nicht klar geworden, aber es ist eine herrliche, durch die Seilbahnen komfortable Rundtour mit herrlichen Aussichten. Weitere Informationen hier im 2019er-Flyer mit Wanderkarte.

Weitere Touren im Almgebiet der Plose findet man in diesem Wanderführer:

Die Wanderkarte für die Umgebung von Brixen.