Senne, Am Togdrang / Buschkamp, Naturparktrail Bielefeld 4 „Verborgene Zeitzeichen“ (NaturZeitReise)

Wanderparkplatz Am Togdrang / Buschkamp (fürs Navi: Bielefeld, Osningstr.)

Naturparktrail Bielefeld 4 „Verborgene Zeitzeichen“ (ca. 6,8 km; ca. 1¾ Std.)

bielefeld-4Über den Bielefelder Naturparktrail 4 „Verborgene Zeitzeichen“ des Projektes NaturZeitReise ist eigentlich alles gesagt, und zwar in dem Heft des Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge mit dem Titel „Naturparktrails Bielefeld. Ein Wanderbegleiter von Horst Gerbaulet“. Man kann das Heft auf den Seiten des Naturparks herunterladen, aber es ist doch schöner, eine gedruckte Variante mit den Karten in den Händen zu halten. Man bekommt die Broschüre auch oft in den Tourismus-Informationen. Wie man es von Horst Gerbaulet kennt, gelingt es ihm auch hier, interessante Details unserer Kulturlandschaft in eine gut verständliche Sprache zu packen.

GPSies - Senne, Am Togdrang / Buschkamp, Naturparktrail Bielefeld 4 „Verborgene Zeitzeichen“ (NaturZeitReise)Ich kann mich hier also kurz fassen: Direkt hinter dem Wanderparkplatz Am Togdrang / Buschkamp betritt man durch zwei Torpfeiler den Wald, der sich hier auf einem ehemaligen Militärgelände breitmacht. Auf dem Sennesand wandern wir immer westwärts, zur Rechten zunächst die Kettlerschen Berge, dann den Togdrang, den wir im Verlauf des Wanderwegs quasi umrunden. Kurz vor der Stadtbahn-Endstation Senne erreicht man ein Stück Weg, dass an den alten Senne-Hellweg erinnert, eine Art Schnellstraße der vergangenen Jahrhunderte.

Hinter der Haltestelle folgt man zunächst der Waterboerstraße bergan, biegt aber in den Schotterweg hinter dem Fachwerkensemble nach links ein. An der nächsten Kreuzung nimmt man wieder die rechte Variante, so dass man an der Lichtung Hölkebaum vorbei kurz vor den renaturierten Teichen wieder auf die Waterboerstraße trifft. Schon bald erreicht man den Wanderparkplatz Waterboer an dem ehemaligen Berghof.

Über den Spiegelsberger Weg geht es zurück Richtung Osten. Kurz vor der Lichtung mit der Forstverwaltung der Familie Spiegel sieht man rechts im Wald eine gewaltige Douglasie. Sie ist als Naturdenkmal geschützt. Auf der Lichtung biegen wir nach links, also nach Norden ab und spazieren dann unterhalb des Teuto-Kamms in Richtung der Osningstraße.  Wir überqueren den Landwehrbach, der bald nach der Querung für viele Teiche am Hof Gr. Bockemann genutzt wird, und gehen dann parallel zur Osningstraße auf schmalem Pfad zum Ausgangspunkt.

Da es unterwegs so viel zu sehen und auch zu lesen gibt, Zeitfenster und Zeitzeichen, wird man für den Weg ca. 1¾ Stunden benötigen. Wie bei vielen der Bielefelder Wanderwege ist es auch hier faszinierend, wie still und naturnah man sich innerhalb der Großstadt bewegen kann, auch wenn man im südlichen Teil dieses Naturparktrails 4 immer die Geräusche des Straßenverkehrs von der Paderborner Straße hört.

Im Gasthof Waterbör kann man leider zurzeit nicht einkehren, er ist nur noch als „Event-Location“ zu buchen.

Weitere Bielefelder Naturparktrails, die man alle zu einer längeren Wanderung kombibnieren kann, findet man in der Kategorie NaturZeitReise.

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Wellingholzhausen (Kirche / Haus des Gastes), Stadtökologischer Lehrpfad Melle-Wellingholzhausen

Wanderparkplatz Wellingholzhausen (Kirche / Haus des Gastes) (fürs Navi: Melle, Am Ring 18)

Stadtökologischer Lehrpfad Melle-Wellingholzhausen (ca. 3,5 km; ca. ¾ Std.)

GPSies - Wellingholzhausen (Kirche / Haus des Gastes), Stadtökologischer Lehrpfad Melle-WellingholzhausenBis 2013 gab es in Melle, Neuenkirchen und Wellingholzhausen die Stadtökologischen Lehrpfade, die die interessierten Spaziergänger über ökologische Zusammenhänge und Besonderheiten im besiedelten Umfeld informieren sollten. Dann wurden die Informationstafeln abgebaut. In Wellingholzhausen ist eine Tafel Am Ring übriggeblieben, die auf die Vorteile der Fassadenbegrünung aufmerksam macht, aber auch eine Karte des gesamten Lehrpfades enthält. So kann man also einen Spaziergang auf den Spuren dieses aufgegebenen Projektes machen.

WP Wellingholzhausen (Kirche Haus des Gastes) 2 K

Nachdem man sich auf dem Kirchplatz mit dem Dorfbrunnen umgesehen hat, geht man auf der anderen Seite der Hauptstraße durch die Uhlandstraße in Richtung des Kath. Kindergartens. Direkt davor biegt man rechts ab zum Canisiusheim mit dem gegenüberliegenden Bürgerpark. Auf einer Runde durch den kleinen Park sieht man, dass der zu Unrecht nur ein Schattendasein im Dorf führt (siehe Beitragsbild ganz oben).

Man verlässt den Bürgerpark auf der nördlichen Seite und kommt wieder zur Hauptstraße Am Ring. Nun folgt man der Wellingholzhausener Straße dorfauswärts bis zur Tankstelle TCA. Dabei liegt zur Linken die große Siedlung Uhlemannsfeld und kurz vor dem Kreisel der namensgebende Hof. Am Kreisel geht es geradeaus weiter und dann am Ende an Grünabfallplatz und Kläranlage vorbei zur Altenmeller Straße. Unterwegs gibt es schöne Ausblicke auf das Dorf, den Beutling und die Umgebung.

Nun bewegt man sich am Industriegebiet entlang wieder Richtung Dorf. Kurz vor dem Erreichen des Rings biegt man aber noch einmal nach links ab und geht durch die Glatzer Straße zum Gelände des ehemaligen Meyerhofs. Ein Gedenkstein an der Ecke Sondermühlener Straße / Küingdorfer Straße erinnert an die wichtige Rolle des leider abgebrannten Hofes für die Geschichte des Dorfes. Leider gibt es auch nur noch kleine Reste der ehemaligen Feldsteinmauer, die ihren ökologischen Beitrag leisten konnte.

Von hier aus geht es hinunter Richtung Dorfmitte. An der Sparkasse biegt man links an der ehemalige Kirchhofsburg ein und erreicht so über Am Ring wieder den Ausgangspunkt Wellingholzhausen (Kirche / Haus des Gastes). Wenn jetzt das Interesse an Wellingholzhausen geweckt wurde, kann man viele, viele Informationen beim Beitrag „Ein Gang durch das Dorf“ nachlesen.


Archäologisches Freilichtmuseum, A4 Eidechsenpfad

Wanderparkplatz Archäologisches Freilichtmuseum (fürs Navi: Oerlinghausen, Am Barghauser Berg 6)

Rundweg Eidechsenpfad A4 (mit Zuweg insgesamt ca. 6,3 km, ca 1½ Std.)

Das Zusammentreffen von Teutoburger Wald und Sennelandschaft ergibt für den Wanderer und Spaziergänger abwechslungsreiches, lohnenswertes Terrain. Noch besser ist es, wenn eine Naturschutzmaßnahme einen Wanderweg in dieser Region betreut, wie es beim Naturschutzgroßprojekt Senne und dem Eidechsenpfad der Fall ist. Eine eigene App führt den Wanderer GPS-gestützt über den Pfad.

GPSies - Archäologisches Freilichtmuseum, EidechsenpfadEs gibt mehrer Startmöglichkeiten und Zuwege zu diesem Rundwanderweg, der gleichzeitig der Oerlinghauser Wanderweg A4 ist. Wir beginnen am Archäologischen Freilichtmuseum. So kann man nach der Tour noch diese Oerlinghauser Attraktion besichtigen. Vom Kassenhäuschen des Museums geht man auf dem kleinen Sträßchen Am Barkhauser Berge hinter dem Museum zum abgezäunten ehemaligen Kalksteinbruch. Von dieser Ecke kann man aber nicht in den Steinbruch hineinschauen. Auf dem Lönspfad X10 durchwandert man sehr schöne Buchenhochwälder. Dieser kleine Teil des Teutoburger Waldes wird Barkhauser Berge genannt. Schließlich biegt man wieder nach rechts ab und geht einen schnurgeraden Weg hinunter. Man geht zwar durch Nadelwald, der ist aber erstaunlich lichtdurchflutet und deswegen mit vielfältigem Unterholz schön bewachsen (siehe Beitragsbild oben).

Blick vom Teuto über die Sandgrube Hassler
Blick vom Teutoburger Wald über die Sandgrube Hassler

Unvermittelt steht man am Nordrand einer Sandgrube, der Sandgrube Hassler. Man kann hinüberschauen und hat eine schöne Fernsicht. Bänke und sogar Liegen laden zum Verweilen und Genießen der Aussicht ein. Wenn man genug in die Ferne geblickt hat, kann man auf dem Eidechsenpfad durch die nur noch teilweise genutzte Grube mit ihren Wiesen nach Süden gehen. Jetzt gilt es genau hinzusehen und auf Tiere und Pflanzen zu achten. Aber es gehören natürlich Glück und Ausdauer dazu, eine der namensgebenden Eidechsen zu sehen. Mir ist das noch nicht gelungen.

Hinter der Sandgrube geht es interessant weiter. Dort weiden nämlich die Exmoor-Ponys des Naturschutzgroßprojekts Teutoburger Wald-Senne. Die urtümlichen Kleinpferde sollen in dem Beweidungsprojekt u. a. helfen, der Sennelandschaft ihre Offenheit zu erhalten. Eine Aussichtsplattform vereinfacht den Blick in die Schaukoppel.

Wenn man an der Koppel vorbeigegangen ist, biegt man rechts ab. Über sandige Pfade stapft man wieder bergan und erreicht plötzlich wieder die „Zivilisation“ am WP Sennestraße. Man verlässt das Wohngebiet aber gleich wieder nach Norden und geht durch den Wildwuchs hinter den Häusern zu den Tennisplätzen und dann zum kleinen Industriegebiet An der Bleiche mit dem Oerlinghauser Holzheizkraftwerk. Zwischen einzelnen Teiles des Betriebs hindurch biegen wir rechts ab und erreichen wieder den Wald. Außerdem liegt vor uns der Kalksteinbruch, an dem vorbei wieder der Zuweg zum Eidechsenpfad erreicht wird.

Direkt am Weg gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.


Pye, Abfallwirtschaftszentrum Piesberg, Rundwanderweg Piesberg

Wanderparkplatz Abfallwirtschaftszentrum Piesberg (fürs Navi: Osnabrück, Fürstenauer Weg 152)

Rundwanderweg Piesberg (ca. 8,8 km; ca. 2¼ Std.)

GPSies - Pye, Abfallwirtschaftszentrum Piesberg, Rundwanderweg PiesbergDer Piesberg ist der höchste Punkt in Osnabrück. Schon deswegen bietet es sich für Wanderer und Spaziergänger an, hier mal vorbeizuschauen. In den letzten Jahren ist er aber auch immer attraktiver gestaltet und touristisch aufgewertet worden, so dass es für die Osnabrücker fast ein Muss ist, hier regelmäßig herzukommen. Ein zentrales Element des Naherholungsangebotes ist der Rundwanderweg Piesberg, der zu den meisten wichtigen Stationen des Kultur- und Landschaftsparks führt. Wahrscheinlich ist es mittlerweile der beliebteste Rundwanderweg in Osnabrück.

Es gibt viele Möglichkeiten, in den Rundwanderweg einzusteigen, der nie wirklich weit von einer öffentlichen Straße entfernt ist, siehe die Google Karte unten. Beliebt ist z.B. der Wanderparkplatz Grubenweg, Wallenhorst in Lechtingen. Am nächsten kommt man dem eigentlichen Weg mit dem Pkw aber wahrscheinlich am Abfallwirtschaftszentrum Piesberg. Allerdings ist der Parkplatz nur am Samstag und Sonntag für die Öffentlichkeit geöffnet.

Da der Ausblick auf die Industrieanlagen am Abfallwirtschaftszentrum nicht besonders schön ist, geht man schnell an den Gleisen der Feldbahn entlang nach Westen. Durch ein kleines Wäldchen kommt man hinunter zu den Anlagen am Haseschacht, südlich des Fürstenauer Wegs, den man auf einer Brücke überquert. Hier, am Museum Industriekultur Osnabrück kann man auch gut in den Rundwanderweg Piesberg einsteigen, besonders dann, wenn man den Spaziergang mit einem Besuch der Ausstellung verbinden oder das Café des Museums zur Einkehr nutzen will. Außerdem ist hier auch eine Bushaltestelle.

Interessante Brückenkonstruktion über den Fürstenauer Weg am Museum Industriekultur

Schon gut hundert Meter weiter geht es vorsichtig zurück über den Fürstenauer Weg. Hier beginnt ein besonders schöner Abschnitt des Rundwanderwegs, der sogenannte Waldwanderweg. Er schlängelt sich auf schmalem Pfad oberhalb der Lechtinger Straße zur Ruine des Stüveschacht-Gebäudes. Hier wie an vielen (wirklich vielen) anderen Stellen des Weges stehen Informationstafeln. Unten an der Lechtinger Straße gibt es auch den kleinen Wanderparkplatz Stüveschaft (Ruine).

Kurz hinter dem Stüveschacht kann man den Weg nach rechts nehmen, der führt den Spaziergänger nämlich zu dem Aussichtspunkt Nordblick. Ein Metallbalkon ermöglicht – wie der Name schon sagt – grandiose Ausblicke nach Norden. Über eine Wendeltreppe kommt man wieder auf den Boden und so wieder zurück zum Rundwanderweg.

Einige hundert Meter weiter erreicht man den Abzweig zu den Johannissteinen. Die Felsbrocken sind heute in erster Linie ein schönes Beispiel für Geschichtsklitterung, wie sie zu Zeiten des Nationalsozialismus betrieben wurde. Hinter den Johannissteinen findet man noch eine alte Pinge als Zeugin der frühneuzeitlichen Versuche, dem Berg seine Bodenschätze (hier Kohle) abzuringen.

Teile der Johannissteine

Zurück auf dem Hauptweg kommt man bald am alten Lechtinger Steinbruch und am Knieanbetungsstein vorbei zu den ersten Ausblicken in den Steinbruch hinein. Jeder mag selbst beurteilen, ob er es schön findet, jedenfalls ist es interessant, wie sich der Mensch mit seinem Steinbruch immer tiefer in den Piesberg hineinfrisst – Etage um Etage. Zum Glück bleibt die sogennante Felsrippe erhalten, die die ehemalige Form des Berges zumindest andeutet.

Bevor man die erreicht, sollte man noch einen Abstecher zum Pagenstecher-Arboretum mit seinem Mammutbaum machen. Dort kann man über die urzeitlichen Bäume staunen, aber auch über die Idee des Bergwerkdirektors, hier einen Baumpark anzulegen. Hier ist man ein Stück auf dem Osnabrücker Ringweg unterwegs.

Wenn man die richtigen Tage erwischt, tobt „Ganz oben“, so heißt die Bushaltestelle auf der Felsrippe, das Leben. Am meisten beeindruckt aber immer die Aussicht in alle Richtungen. Aus einem alten Windradstumpf hat man einen sensationellen Aussichtspunkt gebaut.

Der Piesberger Canyon, durch den Rundwanderweg und Feldbahn verlaufen

Über eine gewaltige Treppe, die sogenannte Erdzeitaltertreppe, geht es hinunter. Jetzt ist man froh, dass man den Weg in dieser Richtung begangen hat. Beim Hinabsteigen weiß man gar nicht, ob man mehr auf die Treppe, die Gesteinsschichten oder die Aussicht achten soll. Als abschließendes touristisches Schmankerl geht man an den Feldbahngleisen entlang durch einen kleinen Canyon. So erreicht man schließlich den Ausgangspunkt am Abfallwirtschaftszentrum Piesberg. Mit einigen Schlenkern links und rechts wird man fast neun Kilometer gelaufen sein. Es gibt unterwegs einfach so viel zu sehen.

Neben dem Museumscafé bietet sich das Piesberger Gesellschaftshaus als Einkehrmöglichkeit an, hat allerdings nur am Sonntag geöffnet, und auch das nur zwischen Frühjahr und Herbst. Natürlich kann man am Piesberger Gesellschaftshaus auch gut parken und in den Wanderweg einsteigen.

Viele Informationen zum Piesberg findet man bei Wikipedia. Ein schöner Bericht zu dem Piesberg-Rundwanderweg findet sich auch in diesem Wanderbuch:

 

Auch interessant:

Müden (Örtze), Am Lönsstein / Wietzer Berg, W4 „Sagenhafte Sicht im Elfenland“. Kurze Tour

Wanderparkplatz Am Lönsstein / Wietzer Berg (fürs Navi: Faßberg, Hermannsburger Str.)

Rundwanderweg W4 „Sagenhafte Sicht im Elfenland“. Kurze Tour (ca. 5,5 km; ca. 1¼ Std.)

GPSies - Müden (Örtze), Am Lönsstein / Wietzer Berg, W4 Sagenhafte Sicht im Elfenland. Kurze TourAm Wanderparkplatz Am Lönsstein / Wietzer Berg beginnen drei Varianten des Rundwanderwegs W4 „Sagenhafte Sicht im Elfenland“: die kurze, die mittlere und die lange Tour. Die kurze Tour mit dem grünen Kreis konzentriert sich auf die Umgebung des Wietzer Bergs mit seiner schönen Heidefläche, hat also mit dem Bonsdorfer Elfenberg gar nicht zu tun, auch wenn das der werbewirksame Name des Wanderwegs 4 vermuten lässt. Aber auch so ist es ein sehr schöner Weg mit toller Fernsicht und genau wie in Arno Schmidts Zitat: „Gebt mir Flachland, mit weiten Horizonten, Kiefernwälder, süß und eintönig, Wacholder und Erica; und an der Seite muß der weiche staubige Sommerweg hinlaufen, damit man weiß, daß man in Norddeutschland ist.“

Dieses und andere Literatenzitate findet man am Rande des bekannten Heidschnuckenwegs, über den es zunächst hinauf auf den Wietzer Berg geht, auf dessen Kuppe sich der Lönsstein befindet. Er ziert auch das Wappen der Gemeinde Faßberg, zu der diese ganze Gegend gerechnet wird. Beim leichten Aufstieg sieht man außerdem mehrere Grabhügel. Am interessantesten ist aber natürlich die wunderschöne Heidefläche und die weite Sicht nach Süden.

Hinauf zum Wietzer Berg 20180801_143954
Hinauf zum Wietzer Berg. Die Heideblüte beginnt langsam.

Hat man sich genug umgeschaut, geht es wieder hinab vom Wietzer Berg und in den nördlich anschließenden Wald. Darin erinnern Lindestein und Fritz-Flebbe-Stein an weitere Heideliebhaber. W4 erreicht nun den Siedlungsrand des Faßberger Ortsteils Müden (Örtze).  Über die Straßen Am Gehäge, Am Sägewerk und Heuweg erreicht man den Tierpark Müden. Hier befinden sich auch gute Parkgelegeheiten, sogar ein Wohnmobilstellplatz, so dass man auch hier sehr gut in den Rundwanderweg einsteigen kann.

Vom Heuweg biegen wir nach rechts, also nach Westen ab. Das Sträßchen Willighausen führt uns auf die gleichnamige Bauernschaft zu. Durch Wietzer und Müdener Feld erreichen wir wieder dem Wanderparkplatz, auf dem sich auch eine kleine Einkehrmöglichkeit befindet, der lüdde Löns.

Die kleine, aber typische Heidetour lohnt sich auch, wenn die Heide nicht blüht. Wer sich darüber informieren will, kann aber sicherheitshalber beim Heide-Barometer nachgucken. Weitere Infos zum W4 und tolle Fotos gibts auf lueneburger-heide.de.