Vehrte, Gattberg, Im Naturpark unterwegs, Tour 4 „Steinernes Meer“

Wanderparkplatz Gattberg (fürs Navi: Belm, nahe Icker Landstraße 40)

Im Naturpark unterweg, Tour 4 „Steinernes Meer“ (ca. 4,5 km)

Diese Tour 4 „Steinernes Meer“ ist einer der Wanderwege aus Chr. Wiegands Tourensammlung „Im Naturpark unterwegs“, siehe unter Literatur. Ohne diesen Führer verpasst man wohl das meiste, was am Wegesrand der Entdeckung harrt. Wie für alle Touren dieses Wanderführers bzw. des Geo- und Naturparks TERRA.vita gibt es dazu auch einen Internetlink mit weiterführenden Informationen, ausdruckbarer Karte usw., so dass hier kurze Angaben genügen müssen. Der Wanderparkplatz Gattberg befindet sich an der Straße von Belm nach Icker, der Icker Landstraße L87.

Der Weg führt auf ca. 4,5 Kilometern über den Gattberg und durch das Steinerne Meer und hat noch einige weitere Besonderheiten aufzuweisen. Der Gattberg ist dabei eine flache Erhebung (129 m) in Belm-Vehrte.

Folgen Sie dem geraden Weg, dem Boltenweg, nach Norden bis zum Waldende und gehen Sie dann am Waldrand rechts und weiter. Sie kommen zum von eiszeitlichen Findlingen übersäten Steinernen Meer mit einem alten Steinhauerplatz. Die einzigartig große Menge der Steine lässt an einen Lagerplatz denken oder an eine Werkstätte, einige Steine sehen auch aus wie künstlich zurechgelegt.

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Findlinge am Steinhauerplatz

An der Straße müssen Sie dann rechts und an der nächsten Straße, Im Gattberg, wieder rechts, dann geht es über einen Pfad links zur Burgstraße. Unten trifft man auf einen tief eingefahrenen Hohlweg, was ja meistens ein großes Alter des Weges anzeigt. Es geht wieder etwas hoch und zurück zur Straße Im Gattberg, diese muss man überqueren und an der unter der Hecke kaum erkennbaren Lesesteinmauer entlang in den Wald.

Jetzt kommen Sie zum Butterstein und zu weiteren Kultsteinen. Zum gewaltigen Butterstein, einem der bekanntesten Findlinge im Osnabrücker Land, gibt es natürlich eine alte Sage, wie zu den meisten großen Findlingen im Osnabrücker Land. Die Sage zum Butterstein finden Sier hier nebst weiteren Informationen auf einem Terra-Vita-Flyer.

Wenn Sie der Tour 4 weiter folgen, treffen Sie nun auf Überreste des alten Hunteburger Heerwegs, von da aus geht es durch den Wald an einem Hügelgrab, anderen Findlingen wie dem Fußabdruckstein und der ehemaligen Beisetzungsstelle des südlich gelegenen Hofes Eistrup zurück zum Parkplatz. Einige der von Chr. Wiegand beschriebenen „Sehenswürdigkeiten“ sind für kaum zu entdecken und Nicht-Einheimische müssen lange suchen, um etwas zu finden, aber das hat ja auch seinen Reiz.

Direkt am Weg gibt es keine Einkehrmöglichkeiten, aber natürlich in Vehrte, z. B. die Traditionsgaststätte Hotel Kortlüke.

Karte und GPS-Daten zu dieser Tour findet man auch auf der Seite „Wandern in und um Osnabrück“.

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