Uphausen, Weg Nr. 2

Wanderparkplatz Uphausen (ehem. WP Uphausen – Zittertal, fürs Navi: Bissendorf, Zum Rochusberg)

Weg Nr. 2 (ca. 6 km; ca. 1¼ Std.)

Auch der Wanderparkplatz Uphausenin der kleinen Straße Zum Rochusberg wurde mit einer neuen TERRA.vita-Wanderkarte versehen. Auf der sind leider die alten Bissendorfer Wanderwege nicht mehr eingezeichnet. Aber unterwegs sind die Kennzeichnungen noch verhandeln, so auch die vom Rundwanderweg Nr. 2. Sie sind sogar besonders gut vorhanden, so dass man sich eigentlich nicht verlaufen kann.

GPSies - Zittertal, Weg Nr. 2Vom Parkplatz aus geht es über die Straße – wie der Name schon sagt – hinauf Richtung Rochusberg. Eine beindruckende Aussicht lässt den Spaziergänger über den Gewerbepark und die Autobahn zum Eistruper Berg  blicken. Dann geht es nach einem Rechtsabbiegen in einen Wald hinein. Nahe der höchsten Erhebung des Rochusbergs biegt der Weg dann wieder rechts ab und führt kräftig hinunter.  Zwischendurch gibt es immer wieder die Gelegenheit zu interessanten Ausblicken, sei es nach Bissendorf oder zum Osnabrücker Piesberg, den man an seinen Windrädern gut erkennen kann.

Blick nach Bissendorf
Zwischen den Bäumen hindurch kann man vom Rochusberg zum Piesberg in Osnabrück blicken.

An ein paar Häusern kommt man aus dem Wald heraus auf das Sträßchen Am Sonnenbrink. Es geht weiter hinunter, denn es gilt, die Osnabrücker Straße zu queren. Mit der Straße Hinnerks Rott durchqueren wir dann auch den Gewerbepark und überqueren die A30, alles natürlich nicht so schön.

Aber danach wird es wieder interessant: Der Rundweg Nr. 2 biegt kurz vor der Lüstringer Straße nach rechts in den Wald ein. Aus dem Forststräßchen wird bald ein verschlungene Pfad, der duch den schönen Mischwald des Eistruper Berges führt. Wenn man nicht beständig die Autobahn im Hintergrund hörte, wären das hier richtig verwunschene Eindrücke.

So erreicht man durch eine kleine Siedlung mit dem Almweg das Café Kröger östlich vom Eistruper Berg, was sich für eine Rast anbietet. Spätestens jetzt fällt auf, dass man auch auf dem Bissendorfer Burgenweg unterwegs ist, denn das Café Kröger ist hier eine wichtige Station. Über die Uphausener Straße geht es dann durch die Bauernschaft Eistrup zurück und unter der Autobahn hindurch nach Uphausen. Dort ist man auch gleich wieder am Parkplatz Uphausen.

 

Am Sportplatz Schledehausen, Nr. 13

Wanderparkplatz Am Sportplatz Schledehausen (fürs Navi: Bissendorf, Am Sportplatz)

Rundweg Nr. 13 (ca. 5,8 km)

Dieser Rundwanderweg führt über den Kleinen und den Großen Zuschlag, zwei Erhebungen im Südosten von Schledehausen. Nr. 13 ist gut in 1½ Stunden zu schaffen. Einkehrmöglichkeiten gibt es am Weg nicht, dafür einige in Schledehausen.

GPSies - Am Sportplatz Schledehausen, Nr. 13Vom Wanderparkplatz Am Sportplatz Schledehausen aus geht man zunächst weiter von der Hauptstraße, der Bergstraße, weg und biegt dann nach rechts in den Waldweg ein. Dies ist der Großer-Zuschlag-Weg. Der gut ausgebaute Forstweg führt den Wanderer aber zunächst schnurgerade über den Kleinen Zuschlag. Am ehemaligen Schledehauser Bergfriedhof vorbei gelangt man dann über den Großen Zuschlag. Man geht durch schönen Mischwald und kann die herrliche Luft genießen.

Schließlich erreicht man den Hiddinghauser Weg, ein kleines asphaltiertes Sträßchen, in das man nach rechts einbiegt. Nach einiger Zeit kommt von links die Straße Im Fuchsloch. An dieser Kreuzung biegen wir aber nach rechts ab. Es geht auf den Gradweg (allerdings ist der Name dieses Weges kaum bekannt und auch nicht ausgeschildert). Zur Rechten hat man den schönen, alten Wald des Zuschlags, zur Linken freie Feldflur mit schönem Ausblick und der Hügelkette des Teutoburger Waldes im Hintergrund. Man geht also am Waldrand entlang.

Blick vom Gradweg in die morgendliche Dezembersonne
Blick vom Gradweg in die morgendliche Dezembersonne

An schönen, alten Villen vorbei geht man auf den Bissendorfer Ortsteil Schledehausen zu. Man überquert die kleine Straße Am Berg. Vorher sieht man auf der rechten Seite ein großen Gebüsch mit Schneebeeren, auch Knallerbsen genannt. Noch im Winter hängen viele der fleischigen, weißen Beeren am Strauch. Man erreicht die Hauptstraße, die Bergstraße (die Schledehauser und Bissendorfer nennen Kleinen und Großen Zuschlag zusammen häufig einfach „den Berg“).

Gleich bei der nächsten Gelegenheit verlassen wir schon wieder die Hauptstraße und biegen links in das Sträßchen Auf dem Berge ein. Es geht hinunter zum Linner Kirchweg, über den die Linner früher zum Gottesdienst nach Schledehausen liefen. Wenn wir ihn erreichen, folgen wir ihm aber nicht, sondern biegen scharf nach rechts in den Wald ab und gehen über den Klakofenweg und an den Tennisplätzen vorbei auf kürzestem Weg wieder hinauf zur Bergstraße. Die überqueren wir und dann erreicht Nr. 13 wieder den Parkplatz Am Sportplatz Schledehausen.


Gesmold, Dratumer Teiche, Nr. 2

Wanderparkplatz Dratumer Teiche (fürs Navi: nahe Melle, Holter Weg 25)

Nr. 2 (12,1 km)

Der Rundwanderweg Nr. 2 gehört zu den Bissendorfer Wanderwegen, genauer zu denen, die normalerweise in Holte am Friedhof oder unten im Dorf starten. Ich habe es diesmal anders gemacht und bin von den Dratumer Teichen in Melle-Gesmold losgewandert.

Vom Wanderparkplatz aus geht es erst einmal den Asberg hinauf, der sich hinter den Fischteichen auftürmt. Man hält sich zunächst am Waldrand auf, so dass man die wunderschöne Hügelkette des Teutoburger Waldes gut im Blick hat. Südlich des Asbergs führt der Weg Nr. 2 zunächst zwischen dem Wald und einer eingezäunten Weihnachtsbaumschonung entlang. Auf dem Waldweg Klein Dratum geht man schnurgerade unter den mächtigen Buchen auf dem Asberg zum Wanderparkplatz Dratumer Wald.

Blick vom Asberg zum Teutoburger wald
Blick vom Asberg zum Teutoburger Wald mit Winterwolken

Hier erreicht man wieder die asphaltierte Straße, den Holter Weg. Am Waldrand ändert die Straße aber ihren Namen in Am Lärchenhang, denn wir befinden uns jetzt in der Gemeinde Hilter – allerdings nur für ein paar Meter, dann kommen wir nach Bissendorf und das Sträßchen heißt nun Rote Straße. Jetzt muss man aufpassen, um nicht den Abzweig nach rechts zu verpassen. Man findet ihn an einem schmalen Waldstreifen. Das eingekreiste B des Bissendorfer Burgenwegs ist dabei besser zu erkennen als unser Wegzeichen, die weiße 2. Sollte man den Abzweig übersehen, ist dies auch nicht so problematisch. Dann erreicht man die Borgloher Straße, die Hauptstraße nach Holte. Über beide Weg kommt man zur Holter Burg. Hier gibt es auch einen Wanderparkplatz.

Die Ruinen der ehemaligen Höhenburg sind immer einen kurzen Aufenthalt wert, wenn auch aus den Zeiten der Edelherren von Holte nicht mehr viel übrig geblieben ist. Nachdem man etwas in alten Ritterzeiten geschwelgt hat, geht es weiter nach Norden und bergab zur neueren Siedlung des Dorfes Holte. Über die Straße An der Holter Burg kommen wir zum Wahmhofsweg, in den man nach links einbiegt, also Richtung Kirche. So kommt man auf den Kuhweg und von da aus – immer geradeaus weiter – über den Franz-Hecker-Weg hinauf zum Friedhof Holte. Wer schon eine Pause machen möchte, kann in der Nähe des Wanderparkplatzes Dorf Holte bei Klefoth einkehren und sich vielleicht in den Biergarten setzen.

Den Friedhof zur Rechten liegen lassend geht es in den Wald des Holter Berges. Man steigt über den Kamm und etwas bergab in Richtung auf die Autobahn zu. Wenn man aufmerksam auf die 2 achtet, geht man auf schönen Waldwegen durch den Holter Berg und trifft schließlich weiter östlich auf den Nemdener Kirchweg. Über ihn sind früher die Nemdener zu der auch für sie zuständigen St.-Urban-Kirche in Holte gegangen.

Kreuze am Kurrel
Die drei Steinkreuze am Kurrel

Kurz vor der Autobahn passiert man am Wanderparkplatz Kurrel drei Steinkreuze. Die dazugehörige Sage findet man auf einer Informationstafel. Drei Brüder sollen sich aus Habgier gegenseitig umgebracht haben.

Wir gehen nicht über die Autobahn, sondern biegen nach rechts ab. Jetzt spazieren wir durch das Waldgebiet Auf der Heue, dem westlichen Ausläufer des Holter Berges mit dessen höchstem Punkt. Dies ist die einsamste Strecke unseres Rundwanderwegs. Die bunte Bergwald bietet immer wieder neue Bilder an.

Hochwald Auf der Heue
Im Hochwald Auf der Heue

Mit Erreichen des östlichen Waldrandes öffnet sich ein schöner Blick über Gesmold nach Melle. Wir gehen aber über einen naturbelassenen Pfad innerhalb des Waldes weiter nach Süden zum nächsten Waldrand. Ab hier heißt es wieder, genau auf die 2 zu achten, denn der Weg wechselt zwischen Wald, Waldrand und Feld hin und her. Folgen wir ihm, kommen wir langsam aber sicher hinüber und hinuter zum Stelling. Unterhalb dieser kleinen Erhebung finden wir wieder den Holter Weg und den Wanderparkplatz Dratumer Teiche.

Für die gut 12 Kilometer sollte man gut drei Stunden einplanen, eventuell etwas mehr, denn es sind ein paar Steigungen dabei.

Am Sportplatz Schledehausen, Nr. 14

Wanderparkplatz Am Sportplatz Schledehausen (fürs Navi: Bissendorf, Am Sportplatz)

Rundwanderweg Nr. 14 (ca. 3,3 Kilometer)

Wanderweg Nr. 14 dreht eine kleine Runde im Süden von Schledehausen. Dazu starten wir am großen Wanderparkplatz Am Sportplatz. Wir folgen noch kurz der Straße gehen aber in der Kurve geradeaus weiter und nehmen den „Eingang“ in den Wald.

Der Waldeingang wird hier gut bewacht.
Der Waldeingang wird hier gut bewacht.

Schon nach kurzem Weg können wir nach rechts abbiegen. Dieser Waldweg ist der Schulweg. Auf dem bleiben wir bis zur Schutzhütte, der Heinrich-Herweg-Hubertus-Hütte von der Jagdgemeinschaft Schledehausen.

An der Hütte geht es links aus dem Wald heraus auf das freie Feld. Der Blick kann durch die freie hügelige Landschaft wandern, allerdings von der Hochspannungsleitung getrübt. Wir befinden uns auf der Westruper Straße und hier bleiben wir bis zur Kreuzung mit dem Breitenweg. Auf dem steigen wir bergan wieder in Richtung Waldrand. Dabei können wir nach rechts wieder schöne Ausblicke genießen.

Kurz nachdem man das kleine Wäldchen erreicht hat, nahe beim Zusammentreffen von Breitenweg, Astruper und Neuer Straße, trifft man auf den Privat-Friedhof der Familie von Schele, einer der bekanntesten Familien des Osnabrücker Landes, die natürlich auch Schledehausen mit der Schelenburg ihren Stempel aufgedrückt hat. Hier auf dem Familienfriedhof kann man z. B. die unterschiedlichen Wappen studieren, typischerweise mit dem Fallgatter der Familie von Schele und den Wolfsangeln derer von Schledehausen. Der Friedhof wurde 1825 zur Beisetzung von Ludig Clamor von Schele angelegt und ist noch heute in Benutzung.

Nr. 14 führt den Spaziergänger jetzt ein Stück an der Landesstraße 85, der Neuen Straße entlang. Aber schon an der zweiten Möglichkeit, gegenüber einem kleinen Teil der Astruper Straße, biegen wir links ein, wieder berghoch. Wir gehen aber nicht in den Wald, sondern nehmen den schmalen Patt hinter den Gärten. An der nächsten Wegekreuzung biegen wir noch einmal nach links ab und kommen so auf das Sträßchen Am Sportplatz und an den Sportanlagen vorbei zum Wanderparkplatz Am Sportplatz Schledehausen.

Die kurze Runde ist in einer Dreiviertelstunde locker zu schaffen. Einkehrmöglichkeiten gibt es nicht direkt am Weg, aber selbstverständlich in Schledehausen.

Uphausen-Eistrup, Café Kröger, Bissendorfer Burgenweg, Etappe „Vom Café Kröger zur Holter Burg“

Startpunkt Café Kröger (fürs Navi: Bissendorf, Uphausener Str. 8)

Bissendorfer Burgenweg, Etappe „Vom Café Kröger zur Holter Burg“ (ca. 12 Kilometer)

Der Bissendorfer Burgenweg, der eine ca. 75 Kilometer lange Runde um die namengebende Gemeinde im Landkreis Osnabrück dreht, wird in der Regel in fünf Etappen aufgeteilt. Davon werden schon mehrere auf WandererMartin beschrieben. Die heutige Etappe führt durch sehr abwechslungsreiches Gelände und mit vielen Ausblicken von Eistrup nach Holte, aber nicht auf direktem Weg, sondern in einem schönen Bogen. Den Startpunkt am Café Kröger erreicht man z. B. über die Bushaltestelle am Eistruper Almweg (Linie 321).

Vom Café Kröger aus gehen wir zunächst nach Westen durch den Wald des Eistruper Berges. Wenn man den Wald verlässt, wendet man sich nach Süden, kreuzt die Autobahn, durchquert das Industriegebiet, überquert den Sonnenbrink und den Rochusberg und erreicht schließlich am oberen Ende des Zittertals die Gaststätte Vogt mit ihrem herrlichen Garten. Hier gibt es auch den Wanderparkplatz Uphausen – Whs. Vogt.

Wir verlassen die Gaststätte durch den Seitenausgang und gelangen zur L 85, zur Georgsmarienhütter Straße. Nach einigen Metern auf der Hauptstraße biegen wir wieder links ein in das Sträßchen Kronsundern – so heißen auch der höchste Hügel und die gesamte Gegend – und gehen auf den Reiterhof Meyer zu Reckendorf zu. Vor der Anlage biegen wir talswärts ab, bis die kleine Straße einen rechtwinkligen Knick nach rechts macht. In diesem Knick verläuft der mit dem B in einem Kreis gut gekennzeichnete Bissendorfer Burgenweg weiter geradeaus, in den Wald hinein. Den hat man aber schnell passiert, so dass man dann am Waldrand weiter spaziert, das große Feld (Auf den Kämpen) linker Hand liegen lassend. In der südöstlichen Ecke treffen wir auf den Ebbendorfer Weg, was schon verdeutlicht, dass wir in der Nähe zur Gemeinde Hilter sind. Der Weg führt uns durch die freie Flur an verschiedenen Häusern in Streulage vorbei zum Waldgebiet Gravenhorst. Hier verlassen wir wieder das Sträßchen, durchqueren den Wald und kommen so über Rotthagen und Rote Straße bei der großen Hofstelle Sundermeyer zur Borgloher Straße. Ein paar hundert Meter weiter nördlich liegt der Wanderparkplatz Holter Burg, ganz in der Nähe der Ruine.

Vorher trifft man auf die Bushaltestelle Hof Purnhagen, an der verschiedene Buslinien halten.


Der bekannte Kunstführer zur Holter Burg