Bissendorf, GM-Hütter-Straße, Weg Nr. 4 (gestrichelt)

Wanderparkplatz Bissendorf, GM-Hütter-Straße (fürs Navi: gegenüber Georgsmarienhütter Str. 6)

Rundweg Nr. 4 (gestrichelt) (ca. 4,1 km; ca. 1 Std.)

Auf den ehemaligen Bissendorfer Wanderkarten gab es mehrere Wege mit der Nummer 4. Deswegen ist dieser Weg in so einem Fall mit einer gestrichelten Linie dargestellt worden, was die merkwürdige Überschrift erklärt. Dieser Wanderweg dreht eine sehr schöne Runde im hügeligen Süden des Bissendorfer Gemeindeteils Holte, genauer zwischen Georgsmarienhütter und Borgloher Straße. Das Osnabrücker Land präsentiert hier eine typische Streubesiedlung mit kleinen Dörfern, großen Höfen und einsamen (ehemaligen) Kotten.

Vom Parkplatz Bissendorf, GM-Hütter-Straße aus geht es über den Bergchristenweg schon etwas bergauf zum Wachtelweg. Bergauf geht es, weil wir hier die südliche Flanke des kleinen Selbergs erwandern. Das erste Haus am Wachtelweg können wir links passieren und so weiter auf das voraus liegende Wäldchen zugehen. Nach Süden gibt es einen schönen Blick auf den Kronsundern. Hinter dem Wäldchen erreichen wir das Sträßchen Umging, was uns östlich des Hügels hinunter nach Holte-Sünsbeck führt. Dabei hat man schöne Ausblicke auf die Siedlungen vor dem Holter Berg.

Winterlicher Blick vom Umging zum Höhenweg. Rechts der Wald des Kronsundern.

In der Nähe der Sünsbecker Mühle erreichen wir die Borgloher Straße, die Kreisstraße 330. Hier gibt es auch eine Bushaltestelle. Wir spazieren an der Kreisstraße entlang auf einem Fußweg nach Süden. Dabei passieren wir den Sünsbecker Dorfplatz. Der Fußweg geht in den Quellenweg über, der uns in den Siedlungskern von Holte-Sünsbeck hineinführt.

Nun geht es aber wieder bergauf, und zwar etwas mehr als am Anfang von Weg Nr. 4. Es sind schon die Ausläufer des Kronsundern, die man hier etwas in den Beinen merkt. Nach mehreren Abzweigungen befindet man sich auf dem Weg An der Twachte. Informationstafeln des Heimatkundlichen Rundwegs informieren über Besonderheiten am Wegesrand.

Der Weg führt am Waldrand auf die alte und große Hofstelle Horstmann zu. Die befindet sich schon oben an der Roten Straße, die hier zum Höhenweg wird. Den gehen wir noch ein paar Meter weiter nach oben, aber nur um gleich hinter dem nächsten Haus wieder rechts hinunter zum Wachtelweg zu gehen.

So erreichen wir wieder den Hinweg und den Wanderparkplatz Bissendorf, GM-Hütter-Straße. Mir sind unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten aufgefallen.

Uphausen, Weg Nr. 2

Wanderparkplatz Uphausen (ehem. WP Uphausen – Zittertal, fürs Navi: Bissendorf, Zum Rochusberg)

Weg Nr. 2 (ca. 6 km; ca. 1¼ Std.)

Auch der Wanderparkplatz Uphausenin der kleinen Straße Zum Rochusberg wurde mit einer neuen TERRA.vita-Wanderkarte versehen. Auf der sind leider die alten Bissendorfer Wanderwege nicht mehr eingezeichnet. Aber unterwegs sind die Kennzeichnungen noch verhandeln, so auch die vom Rundwanderweg Nr. 2. Sie sind sogar besonders gut vorhanden, so dass man sich eigentlich nicht verlaufen kann.

GPSies - Zittertal, Weg Nr. 2Vom Parkplatz aus geht es über die Straße – wie der Name schon sagt – hinauf Richtung Rochusberg. Eine beindruckende Aussicht lässt den Spaziergänger über den Gewerbepark und die Autobahn zum Eistruper Berg  blicken. Dann geht es nach einem Rechtsabbiegen in einen Wald hinein. Nahe der höchsten Erhebung des Rochusbergs biegt der Weg dann wieder rechts ab und führt kräftig hinunter.  Zwischendurch gibt es immer wieder die Gelegenheit zu interessanten Ausblicken, sei es nach Bissendorf oder zum Osnabrücker Piesberg, den man an seinen Windrädern gut erkennen kann.

Blick nach Bissendorf
Zwischen den Bäumen hindurch kann man vom Rochusberg zum Piesberg in Osnabrück blicken.

An ein paar Häusern kommt man aus dem Wald heraus auf das Sträßchen Am Sonnenbrink. Es geht weiter hinunter, denn es gilt, die Osnabrücker Straße zu queren. Mit der Straße Hinnerks Rott durchqueren wir dann auch den Gewerbepark und überqueren die A30, alles natürlich nicht so schön.

Aber danach wird es wieder interessant: Der Rundweg Nr. 2 biegt kurz vor der Lüstringer Straße nach rechts in den Wald ein. Aus dem Forststräßchen wird bald ein verschlungene Pfad, der duch den schönen Mischwald des Eistruper Berges führt. Wenn man nicht beständig die Autobahn im Hintergrund hörte, wären das hier richtig verwunschene Eindrücke.

So erreicht man durch eine kleine Siedlung mit dem Almweg das Café Kröger östlich vom Eistruper Berg, was sich für eine Rast anbietet. Spätestens jetzt fällt auf, dass man auch auf dem Bissendorfer Burgenweg unterwegs ist, denn das Café Kröger ist hier eine wichtige Station. Über die Uphausener Straße geht es dann durch die Bauernschaft Eistrup zurück und unter der Autobahn hindurch nach Uphausen. Dort ist man auch gleich wieder am Parkplatz Uphausen.

 

Am Sportplatz Schledehausen, Nr. 13

Wanderparkplatz Am Sportplatz Schledehausen (fürs Navi: Bissendorf, Am Sportplatz)

Rundweg Nr. 13 (ca. 5,8 km)

Dieser Rundwanderweg führt über den Kleinen und den Großen Zuschlag, zwei Erhebungen im Südosten von Schledehausen. Nr. 13 ist gut in 1½ Stunden zu schaffen. Einkehrmöglichkeiten gibt es am Weg nicht, dafür einige in Schledehausen.

GPSies - Am Sportplatz Schledehausen, Nr. 13Vom Wanderparkplatz Am Sportplatz Schledehausen aus geht man zunächst weiter von der Hauptstraße, der Bergstraße, weg und biegt dann nach rechts in den Waldweg ein. Dies ist der Großer-Zuschlag-Weg. Der gut ausgebaute Forstweg führt den Wanderer aber zunächst schnurgerade über den Kleinen Zuschlag. Am ehemaligen Schledehauser Bergfriedhof vorbei gelangt man dann über den Großen Zuschlag. Man geht durch schönen Mischwald und kann die herrliche Luft genießen.

Schließlich erreicht man den Hiddinghauser Weg, ein kleines asphaltiertes Sträßchen, in das man nach rechts einbiegt. Nach einiger Zeit kommt von links die Straße Im Fuchsloch. An dieser Kreuzung biegen wir aber nach rechts ab. Es geht auf den Gradweg (allerdings ist der Name dieses Weges kaum bekannt und auch nicht ausgeschildert). Zur Rechten hat man den schönen, alten Wald des Zuschlags, zur Linken freie Feldflur mit schönem Ausblick und der Hügelkette des Teutoburger Waldes im Hintergrund. Man geht also am Waldrand entlang.

Blick vom Gradweg in die morgendliche Dezembersonne
Blick vom Gradweg in die morgendliche Dezembersonne

An schönen, alten Villen vorbei geht man auf den Bissendorfer Ortsteil Schledehausen zu. Man überquert die kleine Straße Am Berg. Vorher sieht man auf der rechten Seite ein großen Gebüsch mit Schneebeeren, auch Knallerbsen genannt. Noch im Winter hängen viele der fleischigen, weißen Beeren am Strauch. Man erreicht die Hauptstraße, die Bergstraße (die Schledehauser und Bissendorfer nennen Kleinen und Großen Zuschlag zusammen häufig einfach „den Berg“).

Gleich bei der nächsten Gelegenheit verlassen wir schon wieder die Hauptstraße und biegen links in das Sträßchen Auf dem Berge ein. Es geht hinunter zum Linner Kirchweg, über den die Linner früher zum Gottesdienst nach Schledehausen liefen. Wenn wir ihn erreichen, folgen wir ihm aber nicht, sondern biegen scharf nach rechts in den Wald ab und gehen über den Klakofenweg und an den Tennisplätzen vorbei auf kürzestem Weg wieder hinauf zur Bergstraße. Die überqueren wir und dann erreicht Nr. 13 wieder den Parkplatz Am Sportplatz Schledehausen.


Am Sportplatz Schledehausen, Nr. 14

Wanderparkplatz Am Sportplatz Schledehausen (fürs Navi: Bissendorf, Am Sportplatz)

Rundwanderweg Nr. 14 (ca. 3,3 Kilometer)

Wanderweg Nr. 14 dreht eine kleine Runde im Süden von Schledehausen. Dazu starten wir am großen Wanderparkplatz Am Sportplatz. Wir folgen noch kurz der Straße gehen aber in der Kurve geradeaus weiter und nehmen den „Eingang“ in den Wald.

Der Waldeingang wird hier gut bewacht.
Der Waldeingang wird hier gut bewacht.

Schon nach kurzem Weg können wir nach rechts abbiegen. Dieser Waldweg ist der Schulweg. Auf dem bleiben wir bis zur Schutzhütte, der Heinrich-Herweg-Hubertus-Hütte von der Jagdgemeinschaft Schledehausen.

An der Hütte geht es links aus dem Wald heraus auf das freie Feld. Der Blick kann durch die freie hügelige Landschaft wandern, allerdings von der Hochspannungsleitung getrübt. Wir befinden uns auf der Westruper Straße und hier bleiben wir bis zur Kreuzung mit dem Breitenweg. Auf dem steigen wir bergan wieder in Richtung Waldrand. Dabei können wir nach rechts wieder schöne Ausblicke genießen.

Kurz nachdem man das kleine Wäldchen erreicht hat, nahe beim Zusammentreffen von Breitenweg, Astruper und Neuer Straße, trifft man auf den Privat-Friedhof der Familie von Schele, einer der bekanntesten Familien des Osnabrücker Landes, die natürlich auch Schledehausen mit der Schelenburg ihren Stempel aufgedrückt hat. Hier auf dem Familienfriedhof kann man z. B. die unterschiedlichen Wappen studieren, typischerweise mit dem Fallgatter der Familie von Schele und den Wolfsangeln derer von Schledehausen. Der Friedhof wurde 1825 zur Beisetzung von Ludig Clamor von Schele angelegt und ist noch heute in Benutzung.

Nr. 14 führt den Spaziergänger jetzt ein Stück an der Landesstraße 85, der Neuen Straße entlang. Aber schon an der zweiten Möglichkeit, gegenüber einem kleinen Teil der Astruper Straße, biegen wir links ein, wieder berghoch. Wir gehen aber nicht in den Wald, sondern nehmen den schmalen Patt hinter den Gärten. An der nächsten Wegekreuzung biegen wir noch einmal nach links ab und kommen so auf das Sträßchen Am Sportplatz und an den Sportanlagen vorbei zum Wanderparkplatz Am Sportplatz Schledehausen.

Die kurze Runde ist in einer Dreiviertelstunde locker zu schaffen. Einkehrmöglichkeiten gibt es nicht direkt am Weg, aber selbstverständlich in Schledehausen.

Uphausen-Eistrup, Café Kröger, Bissendorfer Burgenweg, Etappe „Vom Café Kröger zur Holter Burg“

Startpunkt Café Kröger (fürs Navi: Bissendorf, Uphausener Str. 8)

Bissendorfer Burgenweg, Etappe „Vom Café Kröger zur Holter Burg“ (ca. 12 Kilometer)

Der Bissendorfer Burgenweg, der eine ca. 75 Kilometer lange Runde um die namengebende Gemeinde im Landkreis Osnabrück dreht, wird in der Regel in fünf Etappen aufgeteilt. Davon werden schon mehrere auf WandererMartin beschrieben. Die heutige Etappe führt durch sehr abwechslungsreiches Gelände und mit vielen Ausblicken von Eistrup nach Holte, aber nicht auf direktem Weg, sondern in einem schönen Bogen. Den Startpunkt am Café Kröger erreicht man z. B. über die Bushaltestelle am Eistruper Almweg (Linie 321).

Vom Café Kröger aus gehen wir zunächst nach Westen durch den Wald des Eistruper Berges. Wenn man den Wald verlässt, wendet man sich nach Süden, kreuzt die Autobahn, durchquert das Industriegebiet, überquert den Sonnenbrink und den Rochusberg und erreicht schließlich am oberen Ende des Zittertals die Gaststätte Vogt mit ihrem herrlichen Garten. Hier gibt es auch den Wanderparkplatz Uphausen – Whs. Vogt.

Wir verlassen die Gaststätte durch den Seitenausgang und gelangen zur L 85, zur Georgsmarienhütter Straße. Nach einigen Metern auf der Hauptstraße biegen wir wieder links ein in das Sträßchen Kronsundern – so heißen auch der höchste Hügel und die gesamte Gegend – und gehen auf den Reiterhof Meyer zu Reckendorf zu. Vor der Anlage biegen wir talswärts ab, bis die kleine Straße einen rechtwinkligen Knick nach rechts macht. In diesem Knick verläuft der mit dem B in einem Kreis gut gekennzeichnete Bissendorfer Burgenweg weiter geradeaus, in den Wald hinein. Den hat man aber schnell passiert, so dass man dann am Waldrand weiter spaziert, das große Feld (Auf den Kämpen) linker Hand liegen lassend. In der südöstlichen Ecke treffen wir auf den Ebbendorfer Weg, was schon verdeutlicht, dass wir in der Nähe zur Gemeinde Hilter sind. Der Weg führt uns durch die freie Flur an verschiedenen Häusern in Streulage vorbei zum Waldgebiet Gravenhorst. Hier verlassen wir wieder das Sträßchen, durchqueren den Wald und kommen so über Rotthagen und Rote Straße bei der großen Hofstelle Sundermeyer zur Borgloher Straße. Ein paar hundert Meter weiter nördlich liegt der Wanderparkplatz Holter Burg, ganz in der Nähe der Ruine.

Vorher trifft man auf die Bushaltestelle Hof Purnhagen, an der verschiedene Buslinien halten.


Der bekannte Kunstführer zur Holter Burg