Pente, Rundweg 5 „Am Zweigkanal entlang durch den Schager Sand“

Wanderparkplatz Pente (fürs Navi: nahe Bramsche, Achmerstr. 12)

Rundweg 5 „Am Zweigkanal entlang durch den Schager Sand“ (ca. 2¼ Std.; ca. 10,3 km)

Südlich der Penter Egge erstrecken sich der Schager Sand. Der heißt so, da diese Besitzungen wohl mal zur heute fast vollständig verloren gegangenen Burg der Familie Schagen gehörten. Um vom Wanderparkplatz Pente dorthin zu gelangen, folgt man zunächst dem Stich- oder Zweigkanal in Richtung Osnabrück. Nach ungefähr einem Kilometer zweigt ein Weg nach Osten ab, auf dem auch der noch recht neue Kulturpfad Königstannen von Terra.vita verläuft. Dem Weg folgend umgeht man das Gelände der Familien-Sport-Gemeinschaft, eines Vereins für Freikörperkultur.

Spätestens jetzt bemerkt man den Sand unter den Füßen. Heute steht auf ihm der Penter Wald, dem Boden entsprechend hauptsächlich Kiefern, aber auch viele Birken und Eichen. Versteckte Hügelgräber zeigen an, dass in dieser Gegend schon sehr lange Menschen leben und wirtschaften. Nicht alle Erhebungen sind Gräber. Teilweise handelt es sich auch um Reste von Binnenland-Sanddünen.

Im Penter Wald 20200125_111936
Im Penter Wald

Im Süden des Penter Waldes befinden sich die Königstannen. Dieses schon zu Hollage gehörende Gebiet verlässt man über Niehaus‘ Kirchweg Richtung Penter Straße. Dahinter erreicht man den idyllischen, im Morgennebel auch etwas gruseligen Schwarzen See, heute vor allem ein Fischereigewässer.

Hinter den gewaltigen Windrädern biegen wir vom Pollerweg, der am Schwarzen See entlangführt, wieder nach Norden ab. Da hier weitere Windkraftanlagen gebaut werden, müssen wir etwas durch die sandige Baustelle klettern, erreichen dann über Wiesen und am Waldrand entlang den Moorweg, jetzt wieder auf Bramscher Gebiet.

Der Moorweg führt uns zum kleinen Wallenhorster Bach, dem wir nach Westen folgen, bis er sich vom Moorweg entfernt. Wir folgen dem Moorweg an der Westseite einer großen, länglichen Lichtung entlang nach Norden. Links von uns befindet sich nun wieder der Penter Wald, der ehemals Königliche Forst Bersenbrück. Im Wald sieht man auffallend viel und schönen, immergrünen Ilex.

Schließlich erreicht man die Hollager Straße und über die die Achmerstraße. Anstatt ihr zu folgen, gehen wir aber links zurück über den Horstweg. Das asphaltierte Sträßchen verlassen wir bald wieder nach rechts und folgen einem schmalen Pfad zum Kanal. An dem geht es zurück zum Wanderparkplatz Pente unterhalb der Egge. Dabei überqueren wir wie auf dem Hinweg den Penter Bach, der unter dem Zweigkanal hindurchgeführt wird.

In dieser einsamen Gegend gibt es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Die weiße 5 ist in der Regel noch vorhanden. Die Verwendung eines gpx-Tracks beruhigt aber.

Pente, Rundweg 8 „Um Pente“

Wanderparkplatz Pente (fürs Navi: nahe Bramsche, Achmerstr. 12)

Rundweg 8 „Um Pente“ (ca. 5 km; ca. 1¼ Std.)

Pente ist eine Ortschaft der Stadt Bramsche. Sie liegt südlich von Bramsche-Mitte und vom Mittellandkanal. Der Wanderparkplatz Pente liegt am Stichkanal Osnabrück.

GPSies - Pente, Rundweg 8 Um PenteVom Wanderparkplatz geht es dann auch noch ein kurzes Stück an diesem Stichkanal entlang, bis man zur Einmündung in den Mittellandkanal kommt. Dort kommt man auch mit einer Brücke auf die andere Seite der Wasserstraße. Man kann direkt am Mittellandkanal entlang nach Osten spazieren und die hier vor Anker liegenden Binnenschiffe oder die großen Schubverbände auf dem Wasser betrachten.

Nach einiger Zeit passiert man ein sogenanntes Sperrtor. Von diesen Sicherheitstoren sind auf der gesamten Kanalstrecke neun Stück verbaut, zwei auch auf den beiden Seiten der Einmündung des Stichkanals Osnabrück. Bei Schäden am Kanalbett sollen sie das komplette Auslaufen bzw. Überfluten der Umgebung verhindern. Auch kann man mit ihrer Hilfe Teile des Kanals z. B. für Reparaturarbeiten leeren.

Das Sperrtor östlich der Einmündung des Stichkanals Osnabrück

Hinter dem Sperrtor führt uns eine Brücke wieder auf die südliche Seite. Über den Burggartenweg (gleichzeitig auf dem Fernwanderweg Hünenweg) kommt man zum großen und 2017 neu eingeweihten Ehrenmal. Allein für den Zweiten Weltkrieg sind 71 Penter Männer aufgezählt, die nicht nach Hause zurückkamen.

Am Denkmal biegt man auf dem Zitterweg nach Westen ein und erreicht bald die zentrale Siedlung von Pente. Sie liegt an einer kleinen Erhebung über dem Kanal, der Kleinen Egge. In der Siedlung nehmen wir gleich die zweite Straße nach links, den Heinrich-Soete-Weg. Mit einem Rechts-Links-Schwenker verlässt man die Siedlung in der Nähe des Feuerwehrhauses. Man erreicht den Wald der Großen Egge, teilweise ein sehr schöner Mischwald. Dieser Teil des Hügelzugs wird auch Schager Egge genannt, nach der ehemaligen Burg und Familie Schagen, die es hier einmal gab.

Immer geradeaus erreichen wir wieder den Stichkanal und sehen schon zur Linken den Wanderparkplatz Pente.

Die Erhebung der Penter Egge ist hier so gering, dass man trotzdem von einer so gut wie ebenen Runde reden kann. So ist es auch nicht so tragisch, dass es auf den knapp fünf Kilometern keine Einkehrmöglichkeit gibt.

Kalkriese, Schloss Neu Barenaue, Schlösserweg

Wanderparkplatz Schloss Neu Barenaue (fürs Navi: Bramsche, Venner Str. 67)

Rundwanderweg Schlösserweg ( ca. 7,1 km, ca. 1¾ Std.)

Das bis heute im Osnabrücker Land bestehende Geschlecht von Bar war über Jahrhunderte eine der einflussreichsten Familien in dieser Gegend. Seit dem 14. Jahrhundert stellten sie den Erblanddrost im Fürstbistum Osnabrück bzw. in dessen Vorgänger- und Nachfolgerinstitutionen. Noch heute sind mehrere der bekanntesten Herrensitze im Landkreis Osnabrück im Besitz derer von Bar. Zwei dieser herrschaftlichen Anlagen liegen am Schlösserweg in Kalkriese und prägten diese Region weit mehr als die berühmte Varusschlacht des Jahres 9 n. Chr.

GPSies - Kalkriese, Schloss Neu Barenaue, SchlösserwegDer Wanderparkplatz Schloss Neu Barenaue befindet sich direkt an der B218 an einer Bushaltestelle. Man kann zunächst dem gut ausgeschilderten Fernwanderweg DiVa-Walk folgen, es gibt aber auch die blauen Schildchen des Schlösserwegs. Vom Parkplatz aus nimmt man die linke der beiden kleinen Straßen, die hier einmünden, und erreicht so nach ungefähr 350 Metern das Schloss. Es wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts im englischen Landhausstil der Neoromanik erbaut, eine echte Schönheit inmitten eines verwildernden Gartens. Das Schloss fungierte als Nachfolgebau der Wasserburg, zu der wir gleich kommen werden. Da Fotografieren an diesem privaten Wohnhaus verständlicherweise verboten ist, muss hier der Link zu Wikipedia genügen.

Am Mittellandkanal in Kalkriese bei Neu Barenaue

Der Schlösserweg führt an der nördlichen Traufenseite entlang und windet sich durch ein kleines Wäldchen zum Mittellandkanal. Für Ortsfremde ist es immer wieder überraschend, wenn die Wasserstraße mit ihrer wundervoll beruhigenden Wirkung plötzlich vor einem liegt. Wir gehen auf dem Uferweg bis zur nächsten Brücke westwärts. Auf der anderen Seite geht es dann über den Barenauer Weg zurück. Das Sträßchen entfernt sich bald vom Kanal und man befindet sich schon auf dem Zuweg zur Wasserburg Alt Barenaue.

Dass Verwaltungs- und Herrensitze schon immer für Beschäftigung der Bevölkerung sorgten, sieht man hier deutlich an der sich verdichtenden Bebauung. Handwerker- und Heuerlingshäuser liegen dicht an dicht am Campemoorweg, in der Mitte das Steinwerk aus dem Jahr 1413, das Bibliothek und Weinkeller der Burg beinhaltete. Es ist übrigens das älteste Gebäude des Burgkomplexes. Leider sind von der gegenüberliegenden Gerichts- oder Versammlungslinde nur noch kümmerliche Reste übrig. An der Kreuzung Alte Heerstraße / Campemoorweg gibt es auch schöne Rastmöglichkeiten.

Das letzte Stück zu der alten Burg besteht aus einer schönen Lindenallee, die sehr bekannt ist, weil sich die Bäume allesamt nach links und rechts von der Straße weg neigen. Eine schöne Geschichte erzählt, dass die Ritter von Bar nach übermäßigem Alkoholkonsum an diesen Linden abstützen mussten und dass sie deswegen so schief stehen. Es wird aber wohl eher an dem moorigen Untergrund liegen.

Allee der schiefen Linden bei Alt Barenaue

Das Moor war wohl auch der Grund, Alt Barenaue hier zu errichten. Das Schloss liegt nämlich sicher auf einer Sandinsel innerhalb der morastigen Umgebung. Die Wasserburg Alt Barenaue ist seit dem frühen 14. Jahrhundert belegt, die heutigen Gebäude, größtenteils Fachwerk, stammen größtenteils aus dem 17. Jahrhundert. Das Moor war aber wohl auch der Grund, den Wohn- und Stammsitz der Familie zu verlegen und ein neues Schloss zu bauen. Von Wegebau bis Trinkwasserversorgung ist das Leben und Arbeiten im Sumpf doch sehr unkomfortabel.

Wasserburg Alt Barenaue

Von der alten Niederungsburg, die auch den nördlichsten Punkt des DiVa-Walks darstellt, geht man wieder durch die Allee der schiefen Linden zurück und folgt dann durch Wald und Feld den Markierungen wieder zum Mittellandkanal. Unterwegs gibt es noch einmal eine Wanderkarte des DiVa-Walks und Rastgelegenheiten im Wald hinter dem Steinwerk Kalkriese. Am Kanal trennt sich der Schlösserweg von dem DiVa-Walk, denn ersterer führt uns noch an Museum und Park Kalkriese, also dem Ort der Varusschlacht entlang. Eigentlich ist das Museum eine eigene Reise wert, aber wer noch Zeit und Kondition hat, kann sich den berühmten Kriegsschauplatz ansehen. Außerdem kann man in dem Gasthaus Varusschlacht gut einkehren.

Wer Römer und Germanen rechts liegen lässt, weil er sich auf dem Schlösserweg mehr mit Mittelalter und Früher Neuzeit beschäftigt, der erreicht bald wieder die Bundesstraße und biegt dort nach rechts ab.

Es ist zwar nicht so schön, an der Hauptstraße entlang zu wandern, man sollte aber nicht zu dem unterhalb gelegenen Schotterweg absteigen. Der gehört nämlich zum Museumspark und führt am Ende nicht wieder zurück auf den Fußweg an der B218.

So erreicht man schließlich den Ausgangspunkt. Vorher winkt zur Rechten noch die Varus Deele.

Der Schlösserweg taucht (mit weiteren Informationen) auch in diesem Wanderführer „Wanderlust“ auf.

Schleptrup, Gasthof Schlatsburg, Nr. 5

Wanderparkplatz Gasthof Schlatsburg (Bramsche, Bramscher Allee 111)

Rundweg Nr. 5 (ca. 10 Kilometer)

Diesen Wanderweg des Heimatvereins Schmittenhöhe kann man gut an den Wanderparkplätzen Reithalle Schleptrup – Reiter- und Schützenstübchen oder Zum Fernsehturm beginnen (siehe Karte weiter unten). Dann dreht man nur die Runde an der Schleptruper Egge (laut Wanderkarten an den Wanderparkplätzen 7 – 8 km). Ich mag aber die für das Osnabrücker Land so typische Verbindung aus Ebene und Hügeln, weswegen ich schon am Gasthof Schlatsburg beginne und zunächst durch die Ebene spaziere. Dieser Weg in der Ebene dient auch als Verbindung der Wanderwege Nr. 5 und Nr. 6 (nördlich des Mittellandkanals in Lappenstuhl), der allein schon 12 bis 13 Kilometer lang ist.

Vom Parkplatz am Gasthof Schlatsburg geht man an der B218 ein paar Meter nach Osten, also Richtung Autobahn, und kann dann gleich nach Süden in einen Feldweg einbiegen. So hat man das Wiehengebirge immer vor Augen. Markante Bäume oder Baumgruppen kennzeichnen Kurven in dem Weg, der dem Schleptruper Graben folgt. Man biegt nach links in einen Weg, der wie die Gegend allgemein Schleptruper Strang heißt.

Zur Schleptruper Egge
Auf geht’s zur Schleptruper Egge!

Nahe der Reithalle Schleptrup erreicht man den Stiegeweg. An der nächsten Kreuzung beginnt dann die Wegekennzeichnung mit der weißen 5 auf schwarzem Grund. Es geht in den Wald hinein und berghoch. Oben trifft man auf diverse andere regionale und überregionale Wanderwege. Die bekanntestes davon sind wahrscheinlich Mühlen- und Hünenweg. Wir folgen ihnen nach Osten und erreichen bald den NDR-Sendemast auf der 148 Meter hohen Schleptruper Egge. Der Stahlmast ist ca. 230 Meter hoch und mit gewaltigen Stahltrossen abgespannt.

Kennzeichnungen
Eine beliebte Wandergegend

Beim Weitergehen entdeckt man einige Aussichtsmöglichkeiten nach Norden und stellt man fest, dass der Weg immer urtümlicher wird. Schließlich biegt er kurz vor der Hansalinie nach links ab. Nun ist es nur noch ein schmaler Pfad, der steil bergab führt – vorbei an kleinen Heideflächen. Dabei kommt man der lärmenden A1 immer näher. Etwas ruhiger wird es, wenn man das Niveau der Fahrbahn unterschreitet.

Auf dem Sträßchen Zum Fernsehturm geht es noch einmal nach links. Hier findet man auch die Wanderkarte Zum Fernsehturm und kann sich vergewissern, dass man noch auf dem richtigen Weg ist. Wir gehen noch ein Stück geradeaus in den Wald, um dann gleich wieder auf sandigem Pfad nach rechts abzubiegen. Der aufmerksame Wanderer erkennt einen sehr abwechslungsreichen Wald mit Relikten ehemaliger Niederwaldwirtschaft.

Man erreicht wieder die waldfreie Ebene und die Siedlung Strang. Während man parallel zum Wiehengebirgskamm zurück nach Westen geht, sieht man zur Rechten große Hofstellen liegen. Schließlich kommt man zum Ausgangspunkt des Rundwanderwegs Nr. 5. Zum Wanderparkplatz Gasthof Schlatsburg geht es über den selben Weg wie der Hinweg.

Leider kann man nicht mehr in den Gasthof am Wanderparkplatz einkehren: Hier ist geschlossen.

 

Ueffeln, Forsthaus Hesepe, Nr. 5

Wanderparkplatz Forsthaus Hesepe (fürs Navi: Bramsche, Unterm Gehn, nahe bei Nr. 15)

Wanderweg Nr. 5 (ca. 4,4 Kilometer)

Ich weiß nicht, wo die Grenze zwischen Hesepe und Ueffeln verläuft. Zum Glück ist das ja auch heute, wo beide Gemeinden Stadtteile von Bramsche sind, relativ unerheblich. Ich vermute aber, dass der Wanderparkplatz Forthaus Hesepe schon in Ueffeln liegt. Von Hesepe kommend überfährt man nämlich auf der B218 kurz vor dem Parkplatz den Schnatbach, also Grenzbach. Und genau ab dieser Stelle wird aus der Ueffelner Straße die Straße Unterm Gehn. Das Forsthaus selber liegt natürlich etwas weiter nordwestlich in Hesepe an der Straße Im Rehhagen – aber der gleichnamige Wanderparkplatz schon in Ueffeln.

06/11
Grenzmarkierungen im Gehn

Im Gehnwald sind auch noch jede Menge andere Grenzmarkierungen zu erkennen, auch im Verlauf des Wanderweges Nr. 5. Falls jemand dieses liest und Bescheid weiß oder noch eine historische Karte aus der Zeit vor 1972 besitzt, der gebe mir doch über die Kommentarfunktion einen Hinweis oder schreibe mir eine Email (Adresse hier).

Wanderweg Nr. 5 führt auf 4,4 Kilometern durch den Gehnwald zwischen Ueffelner Str / Unterm Gehn (B 218) im Norden und der Gehnstraße (K 165) im Süden. Die gesamte Strecke verläuft im Wald und weist nur leichte Steigungen auf.

Hinter dem Parkplatz Forthaus Hesepe führt ein Fußweg in den Wald. Er teilt sich nach einigen Metern und wir nehmen hier mal die rechte bzw. westliche Variante, bis wir auf den gut ausgebauten Forstweg kommen, der schnurgerade und immer an den oben schon erwähnten Grenzmarkierungen entlang nach Süden führt. Wenn der Weg schließlich nur noch rechts oder links weiter geht, wenden Sie sich nach rechts und dann gleich wieder nach links. Diesem Weg folgt man bis zur zweiten Abzweigung, in die man nach links einbiegt.

Dieser Teil des Gehnwald ist auch als Stuckhau bekannt, heute befindet sich hier der Friedwald Bramsche, kein Friedhof, sondern ein Friedwald. Die markierten Bäume in diesem einsamen und abwechslungsreichen Waldgebiet sind also Grabstellen. Informationstafeln am Wegesrand informieren Wanderer und andere Besucher über diese Einrichtung, die von der Stadt Bramsche und den Niedersächsischen Landesforsten, hier Forstamt Ankum, getragen werden.

Im Friedwald Bramsche (6/11)

Nr. 5 führt auf einen asphaltierten Forstweg. Wenn man nach rechts abbiegt, kommt man zum Wanderparkplatz Stuckhau, an dem auch der Haupteingang des Friedwalds liegt. Wir wenden uns aber nach links, um wieder zurück zum  Wanderparkplatz Forsthaus Hesepe zu kommen. Erst kurz vor der Bundesstraße zweigt der Wanderweg von dem Sträßchen nach links ab. Eine kleine Brücke hilft, über den Schnatbach zu kommen, der den Weg schon einige Zeit mit seinem tief eingeschnittenen Tal begleitet. Nachdem man an einem ehemaligen Steinbruch noch einmal rechts abgebogen ist, gelangt man bald wieder zum Parkplatz.

Über den Schnatbach (6/11)

Unterwegs berührt man auch überregionale Wanderwege wie den Friesenweg und den Hühnenweg. Wanderweg Nr. 5 ist mit grünen Metallmarkierungen gut ausgezeichnet, so dass man sich nicht verlaufen kann. Der Heimat- und Verschönerungsverein Bramsche, der die Wanderwege betreut, bietet als besonderen Service auf seinen Seiten aber auch die Original-Wanderkarte.

 

Der Gehn ist eine einsame Ecke. Um sich zu stärken, muss man nach Bramsche oder in eines der um den Höhenzug liegenden Dörfer.