Kloster Oesede, Am Musenberg, A9

Wanderparkplatz Am Musenberg (Fürs Navi: Georgsmarienhütte, Borgloher Str., nahe Nummer 102)

Rundwanderweg A9 (ca. 4 km; ca. 1 Std.)

Auch am beliebten Wanderparkplatz Am Musenberg an der Borgloher Straße wurde die alte TERRA.vita-Wanderkarte abgebaut und gegen die neue Wanderkarte mit den TERRA.tracks ausgetauscht. Auf der befindet sich der alte Wanderweg A9 nicht mehr und auch unterwegs ist er nur sporadisch gekennzeichnet. Dabei ist es ein schöner Weg durch den Wald im Grenzgebiet von Georgsmarienhütte und Bad Iburg. Nutzen Sie die GPS-Daten!GPSies - Kloster Oesede, Am Musenberg, A9

A9 führt vom Parkplatz zunächst ein Stück an der Borgloher Straße entlang, und zwar in Richtung Wellendorf. Man kann rechts neben der Straße gehen. Nach gut 400 Metern biegt das asphaltierte Sträßchen nach rechts ab, das uns hinunter in das Mattmannskuhlenloh führt, wie dieses Waldgebiet heißt. Das Straäßchen kennen wir vom Rundwanderweg A8. Nach ungefähr derselben Strecke verlassen wir die Straße und biegen nach links in einen Waldweg ein, der uns hinüber zum nächsten Sträßchen führt. Dabei kommen wir dem Schlochterbach immer näher. Auf dem Asphaltsträßchen biegen wir nach rechts ab und überqueren diesen Bach, der die Senke zwischen Musenberg und Limberg entwässert.

Auf dem Weg Richtung Limberg beginnt es heftig zu schneien.

Auch wenn aus der Straße bald ein geschotterter Forstweg wird, kann man hier sehr gut gehen. Zur Rechten sieht man hinter den Bäumen Das große Loh, eine Lichtung, die man mit dem Rundwanderweg A9 quasi umrundet. Unser Weg, der direkt auf den „Gipfel“ des Limbergs zuführt, erreicht die Grenze zwischen Georgsmarienhütte und Bad Iburg und biegt dann an einer Bank nach rechts ab – jetzt wieder asphaltiert. Nach knapp einem Kilometer erreicht man wieder den Schlochterbach, den man wieder unspektakulär überquert.

Direkt dahinter zweigt – wieder bei einer Bank – ein Fußweg nach links in den Wald ab. Man kann sich an der Markierung der Georgsmarienhütter Null orientieren. Über diesen Pfad erreichen wir nach ungefähr einer Stunde wieder die Borgloher Straße. Der Parkplatz Am Musenberg liegt zur Linken.

Kloster Oesede, Am Musenberg, A6

Wanderparkplatz Am Musenberg (fürs Navi: Georgsmarienhütte, Borgloher Str.)

A6 (ca. 2,3 Kilometer)

Der Rundwanderweg A6 dreht eine kurze Runde von gut zwei Kilometern durch schönen Mischwald auf gut zu gehenden Waldwegen. Wenn man gaaaaanz langsam geht, benötigt man eine Dreiviertelstunde.

GPSies - Kloster Oesede, Am Musenberg, A6Vom großen Wanderparkplatz an der K 333 geht man auf dem Hauptweg Im Strehlande nach Norden. Der Weg A6 verläuft zunächst relativ eben, denn man lässt den hoch aufstrebenden Musenberg rechter Hand liegen. Wenn man den Gipfel ziemlich genau zu seiner Rechten hat, zweigt A6 nach links ab. Nun muss man an dem direkt vor einem liegenden Hügel rechts vorbei, so dass man den Abstieg zum nördlichen Waldrand erwischt. Die Hügel und Löcher, die den Spaziergänger hier begleiten, sind nur selten natürlich, sondern in der Regel Relikte ehemaliger Steinbrüche.

Blick vom Waldrand Richtung Dröper
Blick vom Waldrand Richtung Dröper

Unten am Waldrand angekommen hat man einen schönen Blick auf die Oeseder Siedlungsteil Dröper und die ganze Gegend Am Musenberg. Wir biegen nach Westen ab und kommen zur Dröper-Hütte. Dahinter geht es wieder in den Wald. Auch hier am Kleinen Musenberg findet man ehemalige Steinbrüche mit den dazugehörigen Wegen. Sogar eine Steinmauer zeigt mitten im Wald an, dass hier früher „was los war“.

Man ist nun auf dem Ahornweg unterwegs. Diesem gut gekennzeichneten Hauptwanderweg kann man zurück zum Wanderparkplatz Am Musenberg folgen.

Direkt am Weg gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.


Alt-Georgsmarienhütte, Am Zuckerhut, A2

Wanderparkplatz Am Zuckerhut (fürs Navi: Georgsmarienhütte, Am Zuckerhut 3)

Rundwanderweg A2 (ca. 4,2 km)

Das schöne Waldgebiet im Dreieck zwischen Georgsmarienhütte, Hagen und Bad Iburg nennt man Iburger Wald. Es ist natürlich ein Ausläufer des Teutoburger Waldes. Hier gibt es viele gut gekennzeichnete Wanderwege auf gut ausgebauten Waldwegen. Dazu gehört auch der Georgsmarienhütter Rundwanderweg A2, eine angenehme Runde, die fast komplett innerhalb des Waldes verläuft, nur mäßige Steigungen aufweist und in einer guten Stunde zu schaffen ist.

GPSies - Alt-Georgsmarienhütte, Am Zuckerhut, A2Man startet ganz im Süden Alt-GMHüttes, Am Zuckerhut. Vom Wanderparkplatz aus geht es zunächst südlich in den Wald und gleich wieder rechts nach Westen. So geht man nahe des Siedlungsbereiches bergauf auf den Gipfel des Baumannknollens zu. In der laubfreien Zeit hat man immer wieder die Möglichkeit auf gute Aussichten nach Norden über die Stadt. Bald aber entfernt sich der Weg vom Waldrand und kurz vor dem Gipfel biegt man wieder nach links ab.

Nun führt der Weg in weiten Schwingungen nach Süden. Er bleibt dabei zunächst ziemlich genau auf der Grenze zwischen Georgsmarienhütte und Hagen, bis er kurz vor der Gegend Achter de Welt ganz auf Hagener Gebiet gerät. Am Wanderparkplatz Achter de Welt tritt man auch aus dem Wald heraus auf die gleichnamige Lichtung. Vorher kann man noch eine Menge großgewachsene Ilex-Büsche im Mischwald sehen.

Ilex achter de Welt
Ilex achter de Welt

Man spaziert noch etwas weiter, also am Parkplatz vorbei, bis auf der linken Wegseite wieder die Bewaldung beginnt. Dann nimmt man den Fußweg, der am Waldrand entlang links zurückführt. Vorsicht: Ausgerechnet hier fehlt die Kennzeichnung mit der 2.

Aus dem Fußweg wird schon bald wieder ein breiter Forstweg im Wald. Der führt uns an dem Kreuzungs- und Rastpunkt Mathildenruh vorbei wieder zurück nach Norden, meistens talwärts, bis wir ein einsam auf einer Lichtung gelegenes Wohnhaus erreichen. Vor dem können wir den asphaltierten Weg nehmen, um wieder berghoch zur Straße Am Zuckerhut zu kommen.


Forsthaus Georgsmarienhütte-Oesede, A4

Wanderparkplatz Forsthaus Georgsmarienhütte-Oesede (fürs Navi: Bardinghaushof 5)

A4 (ca. 6,5 Kilometer)

Der Rundwanderweg A4 führt durch den Iburger Wald zwischen Georgsmarienhütte und Bad Iburg. Er besitzt eine längere und teilweise auch recht kräftige Steigung.

Wir beginnen am Forsthaus Oesede, denn dann kommen wir hier auch wieder an und können uns unterwegs auf die Einkehrmöglichkeit freuen. Ansonsten kann man auch gut am Wanderparkplatz Am Zuckerhut in der Wanderweg einsteigen.

Hinter dem Forsthaus biegen wir nach rechts ab und gehen ein Stück nördlich bis zur Lichtung. Kurz davor zweigt ein Weg nach Westen ab, dem wir zunächst noch ein Stück am Waldrand entlang folgen. Wir spazieren weiter geradeaus an der Nordflanke des Bardinghaussundern (219 m) entlang.

An der nächsten Lichtung mit einem Wohnhaus biegen wir zunächst links zurück ab. Der Weg wendet sich bald nach Süden, so dass wir den Bardinghaussundern jetzt zu unserer Linken haben. Nach ungefähr 500 Metern erreichen wir den Weg- und Rastpunkt Mathildenruh. Hier verlassen wir den gut ausgebauten und fast ebenen Forstweg nach links und beginnen den schweißtreibenden Aufstieg zum Grafensundern. Der Weg ist zunächst recht naturbelassen und führt durch abwechslungsreichen Wald. Gut einen Kilometer müssen wir uns bergauf bemühen, dann erreichen wir den Kammweg. Die höchste Erhebung des Grafensundern mit 314 Metern liegt noch ein wenig weiter südlich. Kurz vor der höchsten Stelle haben wir tolle Ausblicke über Georgsmarienhüttes Stadtteil Oesede.

02/2016
Blick über Oesede, vorne das Schulzentrum

Wir halten uns links, genau genommen schon ein paar Meter vor dem eigentlichen Kammweg, denn hier gibt es einen Fußweg, der genau auf der Grenze zwischen Georgsmarienhütte und Hagen verläuft. A4 führt dann an einer Sendeanlage vorbei. Ab hier geht es bergab. Zunächst kommen wir zum bekannten Karlsplatz. Hier treffen die Gemeinden Hagen, Georgsmarienhütte und Bad Iburg aufeinander. Eine Stele macht darauf aufmerksam. Außerdem gibt es schon etwas in die Jahre gekommene Informationstafeln zum Thema Waldsterben usw., aber auch eine Wanderkarte.

Wir verlassen den Karlsplatz talwärts nach Norden. A4 verläuft hier mit dem Ahornweg zusammen durch den Barrenbrink bis zur Krausen Eiche. An dieser Wegkreuzung gibt es nicht nur tatsächliche eine krause Eiche, sondern auch gute Rastmöglichkeiten. Wir biegen nach links ab, hinunter zum Forsthaus. Schon nach wenigen Metern öffnet sich zur Rechten eine Lichtung, eine Weide, auf der sich ebenfalls eine Eiche befindet, allerdings überhaupt nicht kraus, sondern aufgrund der freien Lage von herrlichem Wuchs.

Unser Weg läuft nun parallel zum Sunderbach, der uns mit seinem fröhlichen Plätschern bist zum Restaurant hinunter begleitet. Dahinter befindet sich dann der Wanderparkplatz Forsthaus Georgsmarienhütte-Oesede und wir haben unsere Runde vollendet.

Oesede, Am Hochholz, A4

Wanderparkplatz Am Hochholz (fürs Navi: Georgsmarienhütte, Am Musenberg / Waldstr.)

A4 (ca. 3,2 Kilometer, ¾ Std.)

Hochholz und Musenberg sind zwei Erhebungen im östlichen Teil des Iburger Waldes, die aber zu Georgsmarienhütte gehören. Sie werden von den beiden Wanderparkplätzen Am Musenberg an der Borgloher Straße im Süden und Am Hochholz nördlich der Hügel gut erschlossen.

GPSies - Oesede, Am Hochholz, A4Der Wanderparkplatz Am Hochholz liegt am östlichen Ende der Waldstraße, dort wo sie in die Straße Am Musenberg übergeht. Von hier aus startet der Rundweg A4. Allerdings wurden die alten Wanderkarten entfernt und statt der Wanderwege spricht man jetzt von Tracks und Trails. Der A4 hat es nicht auf die neuen Karten geschafft. Also verwenden Sie am besten die GPS-Daten für diesen kurzen Gang.

Wir gehen zunächst ein kurzes Stück über die Waldstraße in Richtung der Siedlung Kiffenbrink, aber schon an der Brücke biegen wir nach links in den Wald ab und folgen dem Bach. So lassen wir den kleinen Vossbrink zu unserer Linken liegen. Nach gut 150 Metern müssen wir den Hauptweg nach rechts verlassen, so dass wir an die südliche „Rückseite“ der Kiffenbrink-Siedlung gelangen. Am äußersten Zipfel der Besiedlung müssen wir uns noch einmal nach rechts wenden, so dass wir über einen Grasweg auf einen schönen Fachwerk-Kotten zugehen, der am oberen Ende der Straße Am Hochholz liegt. Direkt hinter dem Haus geht es links ab und den Berg hoch. Wenn man sich umdreht, kann man den Blick über den Süden des Stadtteils Oesede genießen.

Blick vom Waldrand des Hochholz nach Norden.
Blick vom Waldrand des Hochholz nach Norden.

Jetzt müssen wir über eine mäßige Steigung zum Gipfel des Hochholz (260 m) hinauf. A4 führt nicht genau über den Gipfel, sondern umrundet ihn auf der östlichen Seiten. Das ist auch gut so, denn obwohl die Hügelspitze dazwischen ist, hört man schon hier sehr deutlich die Geräusche der B51. Wenn der Nadelwald es zulässt, hat man nach links über das Tal des Breenbachs hinweg einen schönen Blick auf den imposanten Musenberg.

Man geht noch etwas auf der Südseite des Hochholz und kann gut erkennen, wie der Weg schnurgerade in den Hang „hineingeschnitten“ wurde. Dann macht der Rundwanderweg A4 einen scharfen Linksknick und man kann auf gut ausgebautem Forstweg in östlicher Richtung spazieren. Dabei geht es beständig leicht bergab. An zwei Waldkreuzungen muss man auf die Markierung achten. Der Weg wendet sich schließlich nach Norden und man erreicht ein einsam gelegenes Waldgehöft. Von hier aus führt uns A4 an der landwirtschaftlich genutzten Lichtung Im Ungelpot entlang (noch einmal schöner Blick zum Musenberg) über einen als Fahrweg ausgeführten Hohlweg zu dem Wanderparkplatz Am Hochholz. Es wird ungefähr eine Dreiviertelstunde seit dem Start vergangen sein.


Auf dieser kurzen Strecke gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.