Weißenbach, Dornbergpass, Premiumweg P8 „Heiligenberg“

Wanderparkplatz Dornbergpass (fürs Navi: Großalmerode-Weißenbach über Am Kreuz nach Süden verlassen und dann rechts in die K42 nach Lauderbach, WP auf der rechten Seite)

Premiumwanderweg P8 Heiligenberg (ca. 7,9 km; ca. 2 Std. plus Einkehr)

Dieser kurze, aber sehr lohnenswerte Rundwanderweg P8 gehört zu den Premiumwegen im Geo-Naturpark „Frau-Holle-Land“. Ein Experte vom Wanderinstitut könnte sicherlich erklären, warum die Tour nur 59 Punkte hat, aber davon merkt der Wanderfreund unterwegs nichts, denn es fehlt ihm an nichts. Premiumweg ist Premiumweg. Die hervorragend ausgeschilderte Runde besticht durch herrliche Aussichten im Nordhessischen Bergland. Die Wege führen oft an Waldrändern entlang, unter denen sich riesige, bunte und wunderschöne Blumenwiesen öffnen. Im NSG Bühlchen führt der Weg noch durch ein echtes Highlight, weswegen der Weg auch oft „P8 Heiligenberg und Bühlchen“ genannt wird.

Tolle Aussicht schon am WP Dornbergpass

Vom WP Dornbergpass stiefelt man über den Fußweg in südlicher Richtung berghoch, denn schon hier beginnt der sanfte Aufstieg auf den Heiligenberg. Vor lauter Staunen über die Aussichten merkt man gar nicht, wie man an Höhenmetern gewinnt. Schließlich macht der Weg P8 im Wald einen leichten Linksknick. In diesem Knick zweigt aber ein kleinerPfad nach rechts ab, den man unbedingt begehen sollte, führt er doch auf den Gipfel des Heiligenbergs. Bänke (mit der Höhenangabe 583 m) laden zur Rast ein, auch wenn man nocht nicht so viele Kilometer gelaufen ist. In der Entfernung sieht man die Flanke des Hohen Meißner.

Schließlich geht es über den Stichweg wieder zurück. Am Hauptweg biegt man rechts ab und kommt bald aus dem Wald heraus zur nächsten Blumenwiese. Man überquert die K51 und folgt ihr nach Norden. Bald erreicht man den Wanderparkplatz Bühlchen, der nach dem nahen Naturschutzgebiet benannt ist. Das NSG Bühlchen besticht durch den Blumenreichtum auf dem Magerrasen und einen großen Wacholderhain. Vor allem der Frauenschuh fasziniert, weil diese Orchideenart hier viel und prächtig blüht. Mehrere Bänke laden dazu ein, die Landschaft und Natur in Ruhe zu genießen.

Der Frauenschuh verblüht so langsam.
Blick vom Bühlchen ins thüringische Eichsfeld. Man erkennt im Hintergrund den Dietzenröder Stein, der beim Premiumweg P16 „Asbach-Sickenberg“ erklommen wird.

Schließlich geht es weiter in nördlicher Richtung. Man überquert die L3239 und beginnt, auf dem Hässelweg die Hässelkuppe zu erwandern. Keine Sorge: Alle Anstiege sind hier moderat. Schließlich macht der Premiumweg P8 eine Linkskurve und führt hinunter nach Weißenbach.

Über das Sträßchen Am Wormshölzchen kommt man ins Dorf. Diese schöne, typisch nordhessische Ortschaft erfreut mit ihren vielen Fachwerkgebäuden, aber selbstverständlich will man zuerst einmal zur Jausenstation „Der Urgeschmack“, die sich ganz am Nordende des Dorfes an der Weißenbachstraße befindet. Davor befinden sich eine tolle Aussicht und wieder mal eine schöne Blumenwiese. Deswegen sollte man sich um einen Platz auf der Terrasse bemühen. Das Restaurant und der angeschlossene Hofladen sind wirklich Spitzenklasse. Auf der Wanderkarte Weißenbach kann man sich noch einmal die letzten Meter einprägen, die man zu gehen hat.

Hat man sich ausgeruht, sattgegessen (und -getrunken) und mit Leckereien des Ladens eingedeckt, muss man auf der westlichen Dorfseite über den Sankt-Florian-Weg noch einmal ein bisschen zum Waldrand aufsteigen . Dabei gibt es letzte schöne Ausblicke auf diesen Großalmeroder Stadtteil mit der Kirchenruine. Dann aber geht es noch einmal durch ein Waldstückchen zum Waldrand auf der anderen Seite. So erreicht man schnell den Dornberg, den nördlichen Sporn des Heiligenbergs, an dem man gestartet ist.

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