Hagen am Teutoburger Wald, Borgberg, TERRA.track Borgberg, Variante Almwiese

Wanderparkplatz Borgberg (fürs Navi: Am Borgberg 20)

Rundwanderung TERRA.track Borgberg, Variante Almwiese (ca. 2,7 km; ca ¾ Std.)

Der TERRA.track Borgberg in Hagen ist ungefähr acht Kilometer lang und führt am Rand des Hügels einmal in die Runde. Aber es gibt mehrere Varianten, die zu anderen Längen führen: die Varianten Teufelsquelle, Kammweg und Almwiese. Die Variante Almwiese kann man zu einer deutlich abgekürzten Variante nutzen, wie wir das heute tun. Es bleiben gut drei schöne Kilometer übrig.

Vom Parkplatz Borgberg folgt man der Beschilderung zum Breiten Stein. Sofort beginnt der Weg anzusteigen und den Hang zu erklimmen. Bald erreicht man den Breiten Stein, einen flachen Sandstein-Felsen. Der gesamte Borgberg besteht aus diesem Sandstein. Infolge von Abholzungen in früheren Jahrhunderten hat die Erosion an mehreren Stellen das Gestein freigelegt, so auch am Breiten Stein. Hier gibt es auch eine schöne Rastgelegenheit, aber wir sind ja gerade erst losspaziert.

Wir folgen dem gut ausgebauten Waldweg und sehen bald rechts über uns die Almhütte. Nach einer scharfen Rechtskehre und einem kräftigen Aufstieg erreichen wir die Schutzhütte oberhalb der steil abfallenden Almwiese. Hier führt auch der Ahornweg entlang. Außerdem gibt es hier tolle Ausblicke nach Norden, z. B. nach Hagen oder zum Dörenberg.

Winterlicher Blick von der Almhütte nach Norden

Nach einigen hundert Metern auf dem Kamm, vorbei an einem Grabhügel der Vorzeit, geht es wieder rechts hinunter. Über einen schön geschwungenen Pfad erreicht man in der Nähe der Reitsportanlagen Kasselmann den Waldrand, wo das Event Horses and Dreams, eines der Highlights des Osnabrücker Landes stattfindet.

Kurz unter dem Waldrand befindet sich eine Kneipp-Anlage, die der rührige Heimatverein Hagen vor langer Zeit angelegt hat. Von dort aus sieht man schon den Wanderparkplatz Borgberg, ehemals Wanderparkplatz Zum Breiten Stein.

Weitere Wanderwege in Hagen am Teutoburger Wald gibt es hier:

Mentrup, Wittenbrink / Grafensundern / Urberg, Hagener Rundweg, Etappe „Wittenbrink – Achter de Welt“

Wanderparkplatz Wittenbrink / Grafensundern / Urberg (fürs Navi: nahe Hagen, Iburger Str. 45)

Hagener Rundweg, Etappe 3 „Wittenbrink – Achter de Welt“ und Rückweg (ca. 2,8 km; ca. ¾ Std.)

Dieses ist ein kurzer Weg, um sich mal eben im Hagener Ortsteil Mentrup“die Beine zu vertreten“. Er folgt dem Hagener Rundweg, der beginnend am Rathaus auf über 50 Kilometern den Grenzen der Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald folgt. Einige (längere) Etappen werden auch schon in diesem Blog beschrieben.

Vom großen Wanderparkplatz Wittenbrink / Grafensundern / Urberg aus überquert man die Iburger Straße und sieht zur Linken eine Marien-Klause. An einem Schlagbaum geht man vorbei und biegt dann in den ersten Weg nach links ein. Schon nach wenigen Metern verlässt der durch einen weißen Kreis gekennzeichnete Weg den Hauptweg leicht nach rechts, denn er führt nordöstlich an dem stimmungsvollen Teich vorbei, den ein Quellbach des Dillbachs hier speist.

Teich im Wald am Hagener Rundweg Anfang März

Hinter dem Teich kommt man wieder auf den Hauptweg, verlässt diesen aber sofort wieder nach rechts. Man kann sich an dem Wegweiser zur Rastanlage Königsbuche orientieren. Aber schon bevor unser Weg die (ehemalige) Königsbuche erreicht, biegen wir in einen kleinen Pfad nach Westen ein. Der führt uns auf das Sträßchen Achter de Welt, dem wir nach Norden bis zum Wanderparkplatz Achter de Welt folgen. Der Hügel westlich hinter dieser abgelegenen Siedlung ist der Nottberg.

Am Wanderparkplatz drehen wir um und gehen wieder zurück. Dabei ersparen wir uns alle Schlenker, bleiben also immer auf dem Hauptweg. Nur einmal biegen wir links ab, verlassen die Straße Achter de Welt und gehen dieses mal südlich am Teich entlang zum Wanderparkplatz an der Iburger Straße.

Der weiße Kreis des Hagener Rundwegs ist unterwegs noch ganz gut erkennbar. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann bei Outdooractive auch GPS- und andere daten herunterladen. Einkehrmöglichkeiten gibt es an dieser kurzen Etappe nicht.


Hagen am Teutoburger Wald, Waterkoarten, Wanderweg F

WP Waterkoarten (fürs Navi: Hagen, Bergstraße 12a)

Wanderweg F (ca. 4,1 km; ca. 1 Std.)

Hagen im April, das ist einfach toll. An fast allen Wegen und auf fast allen Wiesen blühen die Kirschbäume. Im Wald auf dem Borgberg gibt es ein Konzert der verschiedensten Singvögel, nur die Habichte streifen lautlos zwischen dem Bäumen hindurch.

GPSies - Hagen am Teutoburger Wald, Waterkoarten, Wanderweg FDer alte Wanderweg F, auf den der Heimatverein Hagen dankenswerterweise noch hinweist, beginnt am Wanderparkplatz Waterkoarten, bis 2018 schlicht Waterkotten genannt. Er folgt dem neuen TERRA.track Borgberg bzw. dessen verschiedenen Varianten.

Der Wanderweg F folgt nicht der Bergstraße, sondern nimmt den Feldweg gegenüber dem Parkplatz. Neben den neuen Wegkennzeichnungen findet man auch noch das alte F. Es geht durchs freie Feld (Wortmanns Esch) leicht bergauf, so dass man die alten Kirschen und den Blick auf und über Hagen genießen kann.

Alte Hagener Kirschen und freier Blick vom Wanderweg F

Kurz nach dem Erreichen des Waldrands trifft man auf die Kreuzung, an der der eigentliche Rundweg beginnt. Wir nehmen die linke Variante, an der die Teufelsquelle ausgeschildert ist. Diese erreichen wir nach dem Passieren einer tiefen Senke am nächsten Hang. Immer steiler geht es durch das Waldgebiet Im Fegefeuer hinauf auf den Kammweg des Borgbergs.

Oben angekommen wenden wir uns nach rechts und bleiben für ca. einen halben Kilometer auf dem Kamm, das heißt hier immer in der Nähe des ca. 225 Meter hohen Gipfels. An der nächsten Wegekreuzung biegen wir wieder nach rechts ab. So erreichen wir den Ahornweg und dem folgen wir immer nach Osten. Unterwegs gibt es interessante Informationen zu alten Hügelgräbern nördlich des Wanderwegs. An der Almwiese, einer großen Lichtung auf dem Borgberg gibt es Schutzhütte, Sitzgelegenheiten und einer tollen Aussicht nach Norden (siehe Beitragsbild oben).

Sauerklee und Veilchen im Efeu am Borgberg

Kurz dahinter beginnt der Wanderweg F mit dem Abstieg und schon bald erreichen wir wieder die erste Kreuzung. Nun geht es über den Hinweg auch wieder zurück zum Wanderparkplatz Waterkoarten an der Bergstraße.

Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten, aber bis Hagen ist es ja nicht mehr weit.

Hagen, Rathaus, Nr. 8

Wanderparkplatz Hagen, Rathaus (fürs Navi: Schulstr. 7)

Rundwanderweg Nr. 8 (ca. 3,4 km)

Der Hagener Rundwanderweg Nr. 8 dreht eine kurze Runde im Nordwesten der Gemeinde am Teutoburger Wald. Obwohl es sich nur um eine gut drei Kilometer lange Runde handelt, sollte man eine Stunde einplanen, denn es sind Hindernisse zu überwinden. Nutzen Sie auf alle Fälle die GPS-Daten!

Vom Rathaus geht man zur ehemaligen St. Martinus-Kirche und dann hinüber in die Martinistraße. Indem man dieser folgt bekommt man einen Eindruck vom Angebot der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Martinus, denn hier sieht man außer der neuen Pfarrkirche Kindergarten, Kinder- und Jugendzentrum, Familienzentrum, Bücherei, Pfarrbüro, Pfarrheim und beim Weiterspazieren durch die Parkanlagen auch noch das Sankt-Anna-Stift, ein Alten- und Pflegeheim.

Hinter diesem überquert man die Natruper Straße und geht zwischen den Soccer-Plätzen und der Oberschule hindurch zum Lotter Weg. Diesen verlässt man aber sofort wieder in nördlicher Richtung, das heißt bergauf, und zwar in den Buchenkamp. Bergauf geht es, weil der leichte Anstieg zum Bükersberg beginnt. Am oberen Siedlungsrand geht man zunächst geradeaus weiter in das kleine Wäldchen. Wenn auf der rechten Seite die Weiden beginnen, biegt Nr. 8 aber schräg nach links ab.

Bald undurchdringbar, Brombeergesträuch auf Weg Nr. 8

Zunächst kann man dem Weg noch durch das lichte Unterholz folgen, aber sobald man die Lichtung erreicht, wird das Brombeergestrüpp nahezu undurchdringlich. Versuchen Sie es gar nicht erst – die Dornen gehen durch jede Hose. Vielleicht kann der umtriebige HVH hier mal etwas unternehmen.

Man muss sich also einen anderen Weg suchen, z. B. weiter westlich in der Nähe des Weidezauns, aber es bleibt abenteuerlich und kaum begehbar. Hinter der Lichtung, die es hier wegen der Stromtrasse gibt, bleibt man  zunächst am Waldrand bzw. am Zaun. Mit etwas Glück findet man ab und zu die weiße 8, so dass man den Waldweg Am Engelbusch erreicht. Hier biegt man nach rechts ab. Am Waldrand, auf Höhe des ersten Hauses biegt man scharf ab nach Süden, nämlich in das Sträßchen Am Bückersberg. Nach wenigen Metern geht es nach Osten und mitten durch die kleine Ansammlung von Häusern und hinunter durch die Wiesen, bis man wieder einen größeren Weg erreicht. Nun folgt man zunächst dem Waldrand gegenüber. Kurz vor dem Sportplatz trifft man auf den Wanderweg Nr. 4, mit dem man zur alten Hofstelle Schulte to Brinke kommt, heute ist hier auch die Kapelle des nördlich gelegenen Waldfriedhofs. Hier erreicht man auch die Straße Zum Jägerberg, über die wir am Kirschinformationszentrum vorbei wieder zum Rathaus kommen. Kurz vor dem Parkplatz befindet sich auch die Gaststätte Stock, bekannt für ihre Musikveranstaltungen.

Und wenn man es sich in der kalten Jahreszeit doch lieber drinnen gemütlich macht, hier zwei „Schmökertipps“:

Mentrup, Achter de Welt, Nr. 5

Wanderparkplatz Achter de Welt

Rundweg Nr. 5 (ca. 10 km, 2¼ Std.)

Es gibt mindestens zwei gute Stellen, um in den Hagener Rundweg Nr. 5 einzusteigen: Im Osten der Runde liegt der Wanderparkplatz Achter de Welt am gleichnamigen Sträßchen, im Westen gibt es die Wanderparkplätze im Ortszentrum von Hagen mit den entsprechenden Parkmöglichkeiten. Wir beginnen heute im Ortsteil Mentrup, Achter de Welt. Hier die gps-Daten (weitere Informationen beim Heimatverein Hagen):GPSies - Mentrup, Achter de Welt, Nr. 5

Vom Parkplatz aus geht es nicht in den Wald, sondern über den kleineren Weg auf den Nottberg (240 m). So hat man schon einmal den höchsten Punkt der Runde erreicht. Es kommen allerdings trotzdem später noch Steigungen, die etwas kräftiger sind.

Vom Nottberg geht es in einer großen Rechtskurve hinunter zum Forstweg. Dort geht man in Richtung Hagen. Kurz vor der alten Hofstelle Völler trifft unser Rundweg Nr. 5 auf den Ahornweg, was die Orientierung sehr vereinfacht, denn dieser Hauptwanderweg ist hervorragend gekennzeichnet und ausgeschildert. Wir gehen über die große Hofanlage und dahinter direkt nach rechts durch Völlers Wiese, so die alte Flurbezeichnung. So kommen wir wieder in ein kleines Wäldchen und dahinter auf die Wiesentalstraße mit der Gasttätte Zum Wiesental Langenkamp.

02/16
Das typische Landschaftsbild im südlichen Osnabrücker Land

Über die Straße Im Brook – benannt nach dem umgebenden Feuchtgebiet – kommen wir auf die Brückenstraße. Wir überqueren den Poggenbach. Danach heißt die Straße wieder Im Brook und sie führt uns zur Alten Straße, über die wir in den Ortsmittelpunkt kommen.

02/16
Die ehemalige Martinskirche in Hagen

Während der Ahornweg über die Straße Gibbenhoff direkt ins Zentrum führt, spazieren wir an den Hauptstraßen Am Dorfbrunnen und Martinistraße entlang, bis wir vor dem Hauptportal der ehemaligen Martinuskirche stehen. An Rathaus und Kirche vorbei gelangen wir in die Dorfstraße und in den Marktweg.

Die nächste Wegetappe bringen wir schnell hinter uns, denn sie führt uns durch das zentrale Hagener Industriegebiet. Kurz vor dem Ende des Marktweges biegen wir links ab, um gleich wieder rechts in den Hüttenweg einzubiegen. Dem folgen wir durch die Linkskurve, bis wir rechter Hand einen grasbewachsenen Weg sehen, der uns aus dem Gewerbegebiet herausführt, über die Brückenstraßen und hinter der Hofstelle Plogmann zur Straße Am Ellenberg. Auf der müssen wir jetzt bergauf wandern, wobei wir nach Osten einen schönen Ausblick über Hagen und die Umgebung haben. Zur Linken haben wir das kleine Waldstück auf dem Ellenberg und direkt dahinter müssen wir einbiegen. So gehen wir ein Stück am Waldrand entlang und sind jetzt Hinter dem Ellenberg.

Auf der Heggestraße gehen wir zum Jugendhof Obermeyer, einer Jugendhilfeeinrichtung mit tiergestützter Pädagogik, und an dem rechts vorbei. So erreichen wir die Straße Zum Wöhrden (nächster Abzweig links), überqueren noch einmalden Poggenbach und kommen wieder in den Wald. Jetzt ist es nicht mehr weit und wir sind wieder Achter de Welt.

Wenn man zügig geht und nicht zu oft stehen bleibt, benötigt man gut zwei Stunden für den Hagener Rundweg Nr. 5 – oder etwas mehr. Wenn man unterweg eine Pause machen möchte, bietet sich der Ortskern von Hagen an, denn hier gibt es viele und verschiedenartige Einkehrmöglichkeiten.