Halle (Westf.), Wertherstraße, A4

Wanderparkplatz Wertherstraße

Rundwanderweg A4 (ca. 6,3 km, ca. 1½ Std.)

Dieser Rundwanderweg A4 dreht auf sehr guten Waldwegen eine Runde südlich unterhalb des Kammwegs und führt dabei durch abwechslungsreiche Waldgebiete.

GPSies - Halle (Westf.), Wertherstraße, A4Vom Wanderparkplatz zwischen Wertherstraße und Theenhauser Straße geht es zunächst in Richtung des wieder neu errichteten Hotels Grünwalde, einer alten Haller Institution. Natürlich bietet sich das Restaurant nach der Wanderung für eine Einkehr an. Weiter die Wertherstraße hinauf kommt man auch zum Wanderparkplatz Grünenwalde, an der Lehrpfad „Relikte des Haller Bergbaus“ startet. Bei dem zugehörigen Blogeintrag gibt es noch ein paar Informationen zum Haus Grünwalde.

Knüll und Storkenberg von der Schutzhütte am Hermannsweg aus

Auf dem Hermannsweg geht es bergauf und man hat einen schönen Blick über die Stadt Halle und hinüber zu Knüll und Storkenberg. Oben am Waldrand erreicht man dann eine große Schutzhütte mit der Wanderkarte Große Egge und wechselt vom Hermanns- auf den Genießerweg, dem man aber zunächst nur ein kurzes Stück folgt. Der Wanderweg A4 führt immer geradeaus auf halber Höhe in der südlichen Flanke des Teutoburger Waldes, bleibt also immer unterhalb des Kamms der Großen Egge.

Schließlich erreicht man eine etwas größere Wegespinne und beginnt den Abstieg in das Hesseltal. Wie aus dem Nichts erscheint inmitten der Waldeinsamkeit plötzlich das Asphaltmischwerk Halle. Über das Sträßchen Mödsiek führt A4 direkt daran und an dem dazugehörigen Steinbruch vorbei. Man kann im gegenüberliegenden Aufschluss geologische und paläontologische Besonderheiten erkennen. Am Wegesrand bietet die Wanderkarte Mödsiek auch Informationen über das Naturschutzgebiet Hesselner Berge. Ungefähr auf Höhe der Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald gewinnt man aber wieder Abstand zu dem Kalkstein-Bruch und kann die Lamas bestaunen, die hier auf der Lichtung stehen. Der Weg führt weiter durch die Senke zwischen Großer Egge und Hesselner Bergen. Einmal geht es noch durch ein kleines Waldstück und dann erreicht man die Theenhausener Straße, genauer gesagt den Hohlweg, der vor der viel befahrenen Straße entlang und zurück zum Wanderparkplatz Wertherstraße führt.

Halle (Westf.), Apothekerstraße, A1 Geschichtspfad rund um die Kaffeemühle

Wanderparkplatz Apothekerstraße (fürs Navi: Apothekerstr. 27)

Rundwanderweg A1 Geschichtspfad rund um die Kaffeemühle (ca. 2,1 km, ca. ¾ Std.)

Oberhalb von Halle, am Hang des Teutoburger Waldes, befindet sich der Haller Stadtwald. Der wird durch mehrere Wanderwege erschlossen, unter anderem durch den „Geschichtspfad Kaffeemühle“ auf der Trasse des Rundwegs A1. Der Name macht schon deutlich, dass es um den Aussichtspavillon Kaffeemühle herum viele historische Hinterlassenschaften zu erkunden gibt. Aber auch der prächtige Buchenwald hier ist als schon solcher eine Augenweise, deckt er sich doch größtenteils mit dem ehemaligen Landschaftspark der Familie Hagedorn.

GPSies - Halle (Westf.), Apothekerstraße, A1 Geschichtspfad rund um die KaffeemühleVon der Hinweistafel am oberen Ende der Apothekerstraße spaziert man den Bergkamp hinauf und gelangt am Waldrand zu einem schönen Fachwerkhaus, das auch den Anfang des Hagedornschen Landschaftspark aus dem Jahre 1800 markiert. Das Naturschutzgebiet Knüll / Storkenberg, in dem wir uns auf diesem Rundweg aufhalten, beginnt hier ebenfalls.

Man biegt am Waldsaum nach links ab und überquert den Schützenberg. Auch die Schneise unterhalb der Kaffeemühle wird gequert, so dass man dahinter wieder in den Wald kommt. Mit den sogenannten Apothekergräbern erreicht man die ersten der privaten Waldbegräbnisstätten, die für Halle so typisch sind und wohl nur hier in einer derartigen Häufung vorkommen. Etwas schaurig grüßen die Grabsteine aus dem Wald.

Apothekergräber 20181118_144238
Die sogenannten Apothekergräber am südlichen Waldrand

An Relikten der ehemaligen Ponyreitbahn angekommen geht man wieder zurück nach Südosten und sieht zur Linken zwischen den Bäumen das Grabmal der Friederike Louise Delius. So kommt man direkt zum Hagedorn-Denkmal aus dem Jahr 1802.

Nun geht es hinauf zum bereits angesprochenen Lustpavillon, der tatsächlich etwas wie eine Kaffeemühle aussieht. Von oben hat man eine schöne Aussicht über die Stadt Halle (Westf.) und weit darüber hinaus. Dahinter erhebt sich der Haller Hausberg Knüll (253 m). Auch Hermanns- und Genießerweg führen hier entlang.

Blick vom hagedorn-Denkmal 20181118_144715
Blick vom Hagedorn-Denkmal über den Schützenberg und Halle

Am ehemaligen Weinkeller der Hagedorns und der Absturzstelle eines britischen Bombers von 1943 vorbei geht es wieder hinunter zur Gedenkstelle für Walther von der Vogelweide und zum ehemaligen Gärtnerhaus des Landschaftsparks.

Durch eine kleine Obstbaumallee geht es hinüber zum Kisker-Friedhof, wieder eines der Familienbegräbnisse, die sich die vornehmen Haller Familien hier im Wald angelegt haben. Nun hat man bald die Storkenstraße erreicht, die uns wieder zurück zur Apothekerstraße führt.

Unterwegs erläutern Lesepulte die einzelnen Stationen des Geschichtspfades. Im Internet kann man sich auf den Seiten der Haller ZeitRäume über die Geschichtspfade und allgemein die Stadtgeschichte informieren. Außerdem gibt es bei der Stadt Halle einen Flyer speziell zum Geschichtspfad rund um die Kaffeemühle.


Brandheide, A8

Wanderparkplatz Brandheide (fürs Navi: Halle, Klingenhagen 61)

Rundwanderweg A8 (ca. 5 km, ca. 1 Std.)

Der Haller Wanderweg A8 dreht eine Runde im Westen von Halle, genauer zwischen Bahnlinie und Tatenhauser Wald. Er verbindet deswegen die Waldeinsamkeit mit dem geschäftigen Treiben. So beginnt er an dem kleinen Wanderparkplatz Brandheide am Fußgänger-Bahnübergang an der Straße Klingenhagen, wo Wohn- und Industriegebiete ineinander übergehen.

GPSies - Brandheide, A8
A8 führt zunächst direkt nach Süden. Gegenüber vom Parkplatz geht es über die Moltkestraße und die Straße Brandheide aus der Stadt hinaus. An der Kläranlage und der Kleingartenanlage vorbei erreicht man eine große, unbewaldete, landwirtschaftlich genutzte Fläche, die eigentliche Brandheide.

Wir erreichen den Postweg, der uns über die A33 und die Theenhausener Straße führt. Hinter der Autobahn wird es deutlich leerer, jetzt trifft man mehr Pferde als Menschen. Zur Linken befindet sich hinter dem Laibach die sehr alte Hofstelle Ossieck, in Halle eher als Schäpers Hof bekannt. Und dann kommt man in den schönen Tatenhausener Wald. Man sieht größtenteil Mischwaldflächen, in denen Buchen und Eichen überwiegen und sich immer wieder feuchte Stellen halten. Große Teile des Waldes sind trotz der Autobahnnähe Naturschutzgebiet (GT-036).

Irgendwo im Tatenhauser Wald

Wenn man immer weiter geradeaus geht, findet man das Wasserschloss Tatenhausen mit Einkehrmöglichkeiten. A8 aber nimmt schon die nächste Abzweigung nach rechts und führt so zum Paulinenweg. Über den gelangen die Spaziergänger wieder nach Norden. Man kann zum Glück noch eine ganze Weile im Tatenhauser Wald gehen, bis man wieder über die Autobahn muss. Zwischen BAB und dem Bahnhof Gerry-Weber-Stadion befinden sich die Gebäude und Flächen der Firma Storck. Vor der Bahn biegt man nach rechts ab und kommt so an einem vom Laibach gespeisten Teich vorbei und unter der Theenhausener Straße hindurch wieder zum Wanderparkplatz Brandheide.

Ev. Freizeitheim Hesseln, A5

Wanderparkplatz Ev. Freizeitheim Hesseln (fürs Navi: Halle, Hesseltal 34)

Rundwanderweg A5, ca. 8 km

Dieser Wanderweg dreht eine weite Runde um die Große Egge, die zweithöchste Erhebung des Kreises Gütersloh. Auch wenn er nicht über den Gipfel führt, besitzt er ein paar kräftige Steigungen. Etwas mehr als die Hälfte des Weges führt über asphaltierte Sträßchen, der Rest über gut ausgebaute Forstwege.

Am nördlichen Hang der Großen Egge
Am nördlichen Hang der Großen Egge

Vom Wanderparkplatz am Ev. Freizeitheim Hesseln muss man auf der Straße Hesseltal zunächst ein paar Meter Richtung Süden, Richtung B 68 gehen, um den Einstieg in A5 zu finden. Hier biegt man vom Parkplatz kommend links bergrunter ein. Man überquert die hier noch junge, aber schon für das Tal namengebende Hessel. Die Hessel ist einer der wenigen Flüsse, die den Teutoburger Wald quer zur Kammlinie durchschneidet. Nach ca. 40 Kilometern mündet sie in die Ems.

Unser Wanderweg A5 steigt nordwärts an der Ostflanke des Hesseltals empor, und zwar zusammen mit dem Hermannsweg und dem neuen „Weg für Genießer„. DSCF2063 bearb Da hier auch die Stromtrasse durchgeht, ist ein breiter Bereich baumfrei. Schließlich aber erreicht man den Waldrand und wieder etwas weiter wendet sich der Weg endlich nach Osten.

Während der Hermannsweg über den Kamm führt, hält sich A5 weiter links am nördlichen Waldrand. Dadurch hat man einen schönen Blick auf den unterhalb liegenden Golfplatz Teutoburger Wald und auch eine schöne Fernsicht zum Wiehengebirge bzw. Weserbergland. A5 verläuft hier zusammen mit dem Rundwanderweg A3 und trifft auch auf den Themenweg „Relikte des Haller Bergbaus„, beide schon in diesem Blog beschrieben. Aber gut zwei Kilometer weiter trifft man wieder auf den „Hermann“ und folgt ihm an einer Schutzhütte vorbei hinunter zur Wertherstraße, dabei den schönen Blick über Halle genießend. Dort befinden sich auch die Wanderparkplatze Grünenwalde und Wertherstraße.

Traditionelle Beweidung nördlich der Großen Egge
Traditionelle Beweidung nördlich der Großen Egge

Kurz vor der Unterführung der Theenhausener Straße biegt man rechts in den Hohlweg ein. Dann nicht den Abzweig nach rechts nehmen, sondern noch ein Stück parallel zur Landesstraße! So kommt man auf die Straße namens Mödsiek, die uns zurück zum Hesseltal führt. Rechts am Weg liegt die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald. Die mit Waldmeister-Buchenwald bestandenen Hügel zur Linken des Wanderers sind die Hesselner Berge, auch Hesseler Berge, ein Naturschutzgebiet. An die Hügel schließt sich ein Kalksteinbruch an, von denen es im Teutoburger Wald so viele gibt. Eine Schautafel informiert über die Gesteinsschichten und ihre Lagerungsverhältnisse, wie man sie im Steinbruch sehen kann.

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und moderne auf der Südseite.

Kurz vor der Straße Hesseltal überquert man zwischen Teichen noch einmal das Flüsschen. Im Tal angekommen wendet man sich nach Norden und ist bald wieder am Ausgangspunkt.

Der Weg ist unterwegs gut mit A5 gekennzeichnet. Einkehrmöglichkeiten gibt es unterwegs nicht.

Halle (Westf.), Schützenberg, Stadtweg

Wanderparkplatz Schützenberg

Stadtweg, ca. drei Kilometer inkl. Rückweg

GPSies - Halle (Westf.), Schützenberg, StadtwegDer Haller Stadtweg ist ein kurzer Spazierweg vom Schützenhaus bis zum Bahnhof. Parallel dazu geht es wieder zurück. Hin- und Rückweg sind jeweils ca. 1,5 Kilometer lang.

Vom Wanderparkplatz Schützenberg, den man mit dem Auto über den Spitzenkamp erreicht, wandert man über die Straße Schützenberg zum Bergkamp. Hier beginnen auch der Haller Waldlehrpfad und  – wo aus dem Bergkamp die Apothekerstraße wird – der Geschichtspfad rund um die „Kaffeemühle“. Weiter geht es zur B 68, die man in der Nähe des Lindenplatzes überquert. Nun geht es an der alten Kirchburg vorbei über Rosenstraße, Ronchinplatz und Bahnhofstraße durch die wirklich sehr schöne Altstadt von Halle. Man passiert u. a. das Rathaus und den Friedhof und kommt zum Bahnhof. Hier endet der Stadtweg, wie er auf der Wanderkarte am Schützenberg eingezeichnet ist.

Also bietet sich z. B. folgender Rückweg an: Vor den Gleisen biegt man rechts ab und spaziert dann über die Graebestraße wieder zurück zur Langen Straße, der Bundesstraße. Nachdem man die wieder überquert hat, geht es über die Wertherstraße, dann kurz rechts in die Oldendorfer Straße, um links in die Hagedornstraße zu gelangen, die den Spaziergänger über die Fahlenbraede wieder auf den Spitzenkamp und zum Wanderparkplatz Schützenberg führt.