Blankenrode, Eggeweg, Etappe „Blankenrode – Marsberg“

Wanderparkplatz Blankenrode (fürs Navi: Lichtenau, Hardehauser Str. 7)

Eggeweg, Etappe „Blankenrode – Oesdorf – Essentho – Marsberg Bahnhof“ (ca. 14,4 km; ca. 3¾ Std.)

Dies ist die Abschlussetappe des Eggewegs. In der gleichnamigen Kategorie finden Sie alle vier Teilstrecken gelistet. Außerdem ist es das Finale der gesamten Hermannshöhen.

Im Gegensatz zu den anderen Eggeweg-Etappen wird man hier auch durch Dörfer geführt. Zum Schluss ist man in Niedermarsberg im Sauerland angekommen.

In Blankenrode geht man zunächst ca. 400 Meter auf der Hauptstraße Zur Altenauquelle südwärts. Dann biegt man links zum Wanderparkplatz Blankenroder Bleikuhlen am gleichnamigen Naturschutzgebiet ein. Eigentlich ist dieser Rest alten Bergbaus eine große Umweltsünde, der Schwermetallgehalt an der Oberfläche ist extrem erhöht. Aber heute schützt man hier den kleinen Star dieser Gegend, Blankenrodes „blaue Blume“, das Galmeiveilchen, das eben nur auf genau diesen verseuchten Böden wächst.

Blankenroder Bleikuhlen

Kurz hinter den Bleikuhlen überquert man die A44 und dabei die Grenze zum Regierungsbezirk Arnsberg bzw. zum Hochsauerlandkreis. Dann geht es durch einen besonders schönen und abwechslungsreichen Wald (mit Waldlehrpfad) zum Wanderparkplatz Waschhof. Hier gibt es eine große Schutzhütte und andere Rastgelegenheiten, vor allem aber den ersten Ausblick nach Marsberg ins Sauerland hinein.

Eine Hinweistafel nennt die Namen der sichtbaren Gipfel und Siedlungen. Im Talkessel unter uns sehen wir schon den Marsberger Ortsteil Oesdorf, ein richtig schönes westfälisches Dorf. Der Weg dorthin führt aussichtsreich am Waldrand entlang. Dann geht es an der Kirche St. Johannis Baptist mitten durch den Kern von Oesdorf. Wir verlassen das Dorf und steigen noch einmal am südlichen Talrand hinauf. Hinter einem kleinen Waldstück erreichen wir eine weitere sehr schön angelegte Schutzhütte. Im Blick hat man weiterhin den Kirchturm von Obermarsberg und so sieht man, wie man dem Ziel immer näher kommt.

Marsberg ist nur noch ein paar Schritte entfernt.

Schon bald ist man in Marsberg-Essentho. Gegenüber der Antoniuskirche gibt es als Einkehrmöglichkeit das Sauerland-Hotel. Auf der Terrasse kann man noch einmal vor der letzten Etappe verschnaufen. Dann verlässt man das Dorf über die Kapellenstraße. Der Eggeweg folgt nun der Via Regia, bis er unten am Ortsrand von Niedermarsberg auf die Diemel trifft. Auf ihrem Uferweg gelangt man zu Bahnhof und Innenstadt und somit nach insgesamt ca. 70 Kilometern zum Ende des Eggewegs.

Wenn man die gesamten Hermannshöhen, also das Projekt aus Hermanns- und Eggeweg zusammen sieht, hat man seit Rheine gut 230 Kilometer abgewandert, 230 schöne, waldige Kilometer.