Haste, Nettetal, A3

Wanderparkplatz Nettetal (fürs Navi: nahe Osnabrück, Am Forellenteich 19)

Rundwanderweg A3 (ca. 3,9 km; ca. ¾ Std.)

Das stadtnahe Erholungsgebiet Nettetal wird von den meisten Fernwanderwegen im Norden Osnabrück durchquert: Hünenweg, DiVa-Walk usw. Es gibt aber auch lokale Rundwege wie z. B. den alten A3. Direkt an der Nette ist es am Wochenende recht belebt, was aber auch für die Schönheit des Tals spricht. Um so weiter man sich entfernt, um so einsamer wird es.

Vom Parkplatz Nettetal aus geht es am Stauwehr in den herrlichen Buchenwald. Man folgt der Nette in nördlicher Richtung. Der kleine Fluss kommt aus dem Ostercappelner Ortsteil Haaren und hat hier schon die größte Wegstrecke hinter sich, denn in der Nähe des Osnabrücker Hafens mündet er in die Hase.

Romantisch fließt die  Nette zwischen Forellenhof und Knollmeyers Mühle

A3 verläuft bis Knollmeyers Mühle parallel zur Nette. Dabei quert er die Stadtgrenze zwischen Osnabrück-Haste und Wallenhorst-Rulle. An der historischen Wassermühle Knollmeyer lädt ein Gasthof mit bekanntem Biergarten ein. Auch sonst gibt es hier allerlei zu sehen, vom Hundetrainingsplatz über den Klettergarten bis zu einer Luftpumpenstation. Hier, am Wanderparkplatz Wallenhorst, Nettetal / Knollmeyers Mühle überquert man auch den Fluss und auch die Straße Nettetal, denn der Wanderweg führt auf der östlichen Talseite wieder in den Wald.

Dementsprechend steigt der Weg etwas bergan. Wer möchte kann sich die nahegelegenen Reste der Wittekindsburg ansehen, die vermutlich tatsächlich aus der Zeit der karolingischen Sachsenkriege stammt. Unser Weg macht einen schafen Rechtsknick und führt nun in südlicher Richtung zum Waldrand am Hanfelder Hügel. Ein paar Meter folgt A3 diesem Waldrand, aber schon bald geht es auf einem schmalen Pfad wieder tiefer in den Wald. Über den Stieghügel geht es wieder etwas hinunter zum Östringer Esch, der großen Lichtung südlich des Nettetals.

Kurz vor dem Östringer Weg kann man aber nach rechts abbiegen und so noch etwas oberhalb des Sträßchens im Wald spazieren. Schließlich kommt man aber auf den Asphalt und hat dann auch bald wieder den Ausgangspunkt erreicht. Vielleicht kann man sich hier noch im Hofbistro des Forellenhofs Nettetal verpflegen.

 

 

Schulzentrum Sonnenhügel, Landwehrwanderung 4 „Von der Knollstraße zur Halle Gartlage“ und zurück

Startpunkt Schulzentrum Sonnenhügel (fürs Navi: Knollstraße 149)

Landwehrwanderung 4 „Von der Knollstraße zur Halle Gartlage“ und zurück (ca. 3,3 km; ca. 3/4 Std.)

Was kann man aus einer ehemaligen Landwehr Besseres machen als einen Spazierweg? In Osnabrück hat man das an mehreren Stellen so gemacht, so unter anderem auch in den Stadtteilen Sonnenhügel und Gartlage. Eine sogenannte Landwehrwanderung wird auf diesem Blog auch schon beschrieben, und zwar die vom Nettebad Richtung Süden.

Am Schulzentrum Sonnenhügel an der Knollstraße kann man starten, um das nächste Stück dieser ca. 600 Jahre alten Befestigung abzulaufen. Dazu biegt man hinter dem Stromhäuschen rechts in den Grünzug ein. An dieser Kreuzung befand sich seit dem Mittelalter ein Baumhaus, also ein Schlagbaum, der den Durchgang durch die Landwehr regelte.

Am Bolzplatz vorbei geht es nach Süden. Links vom Weg befindet sich zwar schon der Landwehrgraben, ansonsten ist hier aber von der alten Landwehr noch nichts zu sehen. Der Graben ist hier aber auch heute noch eine Grenze, nämlich zum Stadtteil Dodesheide. Nach einiger Zeit merkt man dann, dass der Weg sich gegenüber dem Umfeld abhebt. Man geht also auf einem der ehemaligen Wälle, die hier die Abgrenzung zur Gemarkung Schinkel war.

Mit geübtem Auge zu erkennen: Die Wölbäcker in der Gartlage

Außerdem erkennt man, sobald man in den Wald der Gartlage kommt, rechts vom Weg im Großen Pagenkamp, wie die Waldfläche heißt, viele langgezogene, wellenförmige Erhebungen. Allerdings sind die Erhebungen eher schwach und man muss schon genau in den Buchenwald hineinsehen. Die langgestreckten Wellen sind Reste sogenannter Wölbäcker. Die Wölbungen entstanden durch die Pflugtechnik der Bauern, die sich hier vor Jahrhunderten abmühten.

Man erreicht eine Wegkreuzung im Wald und geht vom Sonnenhügel hinüber in den Stadtteil Gartlage. Östlich vom Landwehrgraben beginnt schon das Widukindland. Die Wälle werden etwas deutlicher, besonders parallel zum Zaun der KME.

Die Wälle der ehemaligen Osnabrücker Landwehr bei KME

Schließlich macht unsere Landwehrwanderung vor dem Sandbach, in den der Landwehrgraben hier mündet, einen Knick nach rechts. Historisch gesehen ist das eine ganz interessante Stelle, denn an dieser Einmündung versuchten die Schweden während der Belagerung im Dreißigjährigen Krieg, genauer im Jahr 1633, den Sandbach über den Landwehrgraben nach Norden in die Nette abzuleiten. In dieser ebenen Gegend wird es möglich gewesen sein, den unteren Teil des Landwehrgrabens „rückwärts“ fließen zu lassen. Die Osnabrücker Befestigung verlor damit einen wichtigen Bestandteil. Tatsächlich gelang es den Schweden, die Stadt einzunehmen.

Dem Sandbach folgend erreicht man hinter der Halle Gartlage die Schlachthofstraße. Für Spaziergänger und Radfahrer ist hier die prächtige Silberlindenallee interessant. Ihr folgen wir noch ein paar Meter bis zur Einmündung der Baumstraße.

Dort drehen wir um und gehen den Weg zurück. Im Wald der Gartlage können wir rechts des Hauptweges einen schmalen Pfad durch den Mischwald als Alternative wählen. Er ist abwechslungsreicher und führt bald wieder auf den Landwehrspazierweg. Über den kommen wir dann bald zu unsrem Ausgangspunkt am Schulzentrum. Die GPS-Daten können helfen, den Pfad zu finden.

Alle wichtigen Informationen zu den Landwehrwanderungen findet man in diesem schön gemachten Erkundungsführer von Prof. H. Peucker, leider nur noch selten zu bekommen:

 

Pye, Abfallwirtschaftszentrum Piesberg, Rundwanderweg Piesberg

Wanderparkplatz Abfallwirtschaftszentrum Piesberg (fürs Navi: Osnabrück, Fürstenauer Weg 152)

Rundwanderweg Piesberg (ca. 8,8 km; ca. 2¼ Std.)

outdooractive indexDer Piesberg ist der höchste Punkt in Osnabrück. Schon deswegen bietet es sich für Wanderer und Spaziergänger an, hier mal vorbeizuschauen. In den letzten Jahren ist er aber auch immer attraktiver gestaltet und touristisch aufgewertet worden, so dass es für die Osnabrücker fast ein Muss ist, hier regelmäßig herzukommen. Ein zentrales Element des Naherholungsangebotes ist der Rundwanderweg Piesberg, der zu den meisten wichtigen Stationen des Kultur- und Landschaftsparks führt. Wahrscheinlich ist es mittlerweile der beliebteste Rundwanderweg in Osnabrück.

Es gibt viele Möglichkeiten, in den Rundwanderweg einzusteigen, der nie wirklich weit von einer öffentlichen Straße entfernt ist, siehe die Google Karte unten. Beliebt ist z.B. der Wanderparkplatz Grubenweg, Wallenhorst in Lechtingen. Am nächsten kommt man dem eigentlichen Weg mit dem Pkw aber wahrscheinlich am Abfallwirtschaftszentrum Piesberg. Allerdings ist der Parkplatz nur am Samstag und Sonntag für die Öffentlichkeit geöffnet.

Da der Ausblick auf die Industrieanlagen am Abfallwirtschaftszentrum nicht besonders schön ist, geht man schnell an den Gleisen der Feldbahn entlang nach Westen. Durch ein kleines Wäldchen kommt man hinunter zu den Anlagen am Haseschacht, südlich des Fürstenauer Wegs, den man auf einer Brücke überquert. Hier, am Museum Industriekultur Osnabrück kann man auch gut in den Rundwanderweg Piesberg einsteigen, besonders dann, wenn man den Spaziergang mit einem Besuch der Ausstellung verbinden oder das Café des Museums zur Einkehr nutzen will. Außerdem ist hier auch eine Bushaltestelle.

Interessante Brückenkonstruktion über den Fürstenauer Weg am Museum Industriekultur

Schon gut hundert Meter weiter geht es vorsichtig zurück über den Fürstenauer Weg. Hier beginnt ein besonders schöner Abschnitt des Rundwanderwegs, der sogenannte Waldwanderweg. Er schlängelt sich auf schmalem Pfad oberhalb der Lechtinger Straße zur Ruine des Stüveschacht-Gebäudes. Hier wie an vielen (wirklich vielen) anderen Stellen des Weges stehen Informationstafeln. Unten an der Lechtinger Straße gibt es auch den kleinen Wanderparkplatz Stüveschaft (Ruine).

Kurz hinter dem Stüveschacht kann man den Weg nach rechts nehmen, der führt den Spaziergänger nämlich zu dem Aussichtspunkt Nordblick. Ein Metallbalkon ermöglicht – wie der Name schon sagt – grandiose Ausblicke nach Norden. Über eine Wendeltreppe kommt man wieder auf den Boden und so wieder zurück zum Rundwanderweg.

Einige hundert Meter weiter erreicht man den Abzweig zu den Johannissteinen. Die Felsbrocken sind heute in erster Linie ein schönes Beispiel für Geschichtsklitterung, wie sie zu Zeiten des Nationalsozialismus betrieben wurde. Hinter den Johannissteinen findet man noch eine alte Pinge als Zeugin der frühneuzeitlichen Versuche, dem Berg seine Bodenschätze (hier Kohle) abzuringen.

Teile der Johannissteine

Zurück auf dem Hauptweg kommt man bald am alten Lechtinger Steinbruch und am Knieanbetungsstein vorbei zu den ersten Ausblicken in den Steinbruch hinein. Jeder mag selbst beurteilen, ob er es schön findet, jedenfalls ist es interessant, wie sich der Mensch mit seinem Steinbruch immer tiefer in den Piesberg hineinfrisst – Etage um Etage. Zum Glück bleibt die sogennante Felsrippe erhalten, die die ehemalige Form des Berges zumindest andeutet.

Bevor man die erreicht, sollte man noch einen Abstecher zum Pagenstecher-Arboretum mit seinem Mammutbaum machen. Dort kann man über die urzeitlichen Bäume staunen, aber auch über die Idee des Bergwerkdirektors, hier einen Baumpark anzulegen. Hier ist man ein Stück auf dem Osnabrücker Ringweg unterwegs.

Wenn man die richtigen Tage erwischt, tobt „Ganz oben“, so heißt die Bushaltestelle auf der Felsrippe, das Leben. Am meisten beeindruckt aber immer die Aussicht in alle Richtungen. Aus einem alten Windradstumpf hat man einen sensationellen Aussichtspunkt gebaut.

Der Piesberger Canyon, durch den Rundwanderweg und Feldbahn verlaufen

Über eine gewaltige Treppe, die sogenannte Erdzeitaltertreppe, geht es hinunter. Jetzt ist man froh, dass man den Weg in dieser Richtung begangen hat. Beim Hinabsteigen weiß man gar nicht, ob man mehr auf die Treppe, die Gesteinsschichten oder die Aussicht achten soll. Als abschließendes touristisches Schmankerl geht man an den Feldbahngleisen entlang durch einen kleinen Canyon. So erreicht man schließlich den Ausgangspunkt am Abfallwirtschaftszentrum Piesberg. Mit einigen Schlenkern links und rechts wird man fast neun Kilometer gelaufen sein. Es gibt unterwegs einfach so viel zu sehen.

Neben dem Museumscafé bietet sich das Piesberger Gesellschaftshaus als Einkehrmöglichkeit an, hat allerdings nur am Sonntag geöffnet, und auch das nur zwischen Frühjahr und Herbst. Natürlich kann man am Piesberger Gesellschaftshaus auch gut parken und in den Wanderweg einsteigen.

Viele Informationen zum Piesberg findet man bei Wikipedia. Ein schöner Bericht zu dem Piesberg-Rundwanderweg findet sich auch in diesem Wanderbuch:

Auch interessant:

Bahnhof Sutthausen, „Literatur und Landschaft in der Düteaue“. Literaturpfad mit Schrifttafeln

Wanderparkplatz Bahnhof Sutthausen (fürs Navi: Osnabrück, Am Sutthauser Bahnhof 5)

Themenrundweg „Literatur und Landschaft in der Düteaue“. Literaturpfad mit Schrifttafeln (ca. 5,6 km)

Am Bahnhof Sutthausen beginnen zwei ungewöhnliche Themenwege, die Kunsterlebnis und Kulturlandschaft miteinander verbinden: der Skulpturenweg und der Literaturpfad. Während der Skulpturenweg „Die Zukunft tragen“ mehr durch die Hügel in Richtung Hasbergen verläuft, führt der Literaturpfad „Literatur und Landschaft in der Düteaue“ durch das flache Land nach Hörne. Beide Themenwege führen aber zunächst über die Riesenallee (Informationen zur Riesenallee beim Skulpturenweg) zum Gut Sutthausen mit seinen sehenswerten Anlagen. Schon an der Riesenallee gibt es die ersten Textzitate, auf die ich hier aber eigentlich nicht näher eingehen will.

Um dem Literaturpfad mit seinen 12 Schrifttafeln zu folgen, gehen wir vom Gut zur Sutthauser Mühle mit der Gaststätte. Hier gibt es eine Informationstafel, die näher über den Pfad informiert. Über das Sträßchen An der Sutthauser Mühle spazieren wir nach Norden. Hier erwartet uns gleich ein echtes Highlight für alle Naturfreunde, nämlich die Weißstörche der Hofstelle Völler. In den feuchten Wiesen und Teichen links und rechts der Düte finden sie genügend Nahrung, um Jungtiere heranzuziehen.

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Meister Adebar auf Futtersuche in der Düteaue

Gegenüber der nächsten großen Hofanlage auf der linken Seite der Straße (Hörnehof) zweigt ein Feldweg nach rechts Richtung Hörner Bruch ab. Ihn nehmen wir und überqueren dabei vorsichtig an einem unbeschrankten Übergang die Bahngleise. Am Waldrand findet man dann die Schrifttafel 5, die ich hier zitiere, weil es für mich der schönste Text auf diesem Pfad ist:

„Abendstille überall,

nur am Bach die Nachtigall

singt ihre Weise

klagend und leise

durch das Tal.“

„Sing, sing, sing, Frau Nachtigall“ fehlt dann noch. Wie oft ist es so, dass die einfachsten Texte tiefste Emotionen ansprechen und Wirkungen erzielen. So ist es auch bei diesem alten Volkslied. Hier passt auch der einsame, ruhige Ort, und zwar ganz besonders in der schönen Abendatmospäre.

Abendstille überall 20170702_102215
Abendstille überall

Mit der Melodie im Herzen gehen wir den Feldweg nun wieder zurück und spazieren weiter in die ruhige Siedlung Hörne. Über das Sträßchen Zum Dütekolk erreichen wir den kleinen Fluss, den wir hier überqueren können. Die Düte ist hier auch die Grenze zum Osnabrücker Stadtteil Hellern, zu dem auch der allergrößte Teil des Hörner Gebietes gehört. Wie nehmen aber den Hörner Weg, um wieder nach Süden in Richtung Sutthausen zurückzugelangen. Auf dem Weg zur Von-Korff-Allee haben wir immer wieder mal freien Blick auf den Teutoburger Wald in der Ferne, aber auch auf den naturbelassenen Lauf der Düte, die durch die Wiesen mäandriert oder sich auch in mehrere Arme aufteilt. Deswegen braucht es auch noch mehrere Brücken, um das Guts- und Schulgelände (mit dem wunderschönen Bauerngarten)und wieder die Riesenallee zu erreichen.

Schließlich erreicht man den Ausgangspunkt am Café-Restaurant Wilde Triebe.

GPSies - Bahnhof Sutthausen, „Literatur und Landschaft in der Düteaue“. Literaturpfad mit SchrifttafelnLeider habe ich nach der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Sutthausen die Wanderkarte nicht wiedergefunden. Nutzen Sie also am besten die GPS-Daten:


Bahnhof Sutthausen, Die Zukunft tragen. Deutsch-niederländischer Skulpturen-Weg vom Bahnhof Sutthausen zur Gedenkstätte Augustaschacht

Wanderparkplatz Bahnhof Sutthausen (fürs Navi: Osnabrück, Am Sutthauser Bahnhof 5)

Themenrundweg „Die Zukunft tragen. Deutsch-niederländischer Skulpturen-Weg vom Bahnhof Sutthausen zur Gedenkstätte Augustaschacht“ (ca. 8 km)

Dieser Themenweg versucht mithilfe von Kunst, Literatur und Landschaft die Erinnerung an den nationalsozialistischen Terror wachzuhalten und als Grundlage für eine gemeinsame und friedliche Zukunft zu nutzen. Zwischen dem Bahnhof Sutthausen und der Gedenkstätte Augustaschacht stehen an sechs Stationen Zitate von Erich Maria Remarque in Kombination mit Skulpturen der niederländischen Widerstandskämpferin und Künstlerin Truus Menger und des ortsansässigen Künstlers Volker Johannes Trieb.

Eigentlich müsste man hier auf die einzelnen Kunstobjekte und die pädagogische Arbeit an der Gedenkstätte Augustaschacht eingehen. Dafür ist hier aber nicht der richtige Ort. Aber man kann im Netz einen Flyer herunterladen, der erste Informationen gibt und auch eine Karte des Themenwegs „Die Zukunft tragen“ enthält. Deswegen folgen hier nur eine kurze Wegbeschreibung (und die GPS-Daten)GPSies - Die Zukunft tragen. Deutsch-niederländischer Skulpturen-Weg vom Bahnhof Sutthausen zur Gedenstätte Augustaschacht:

Vom Bahnhof Sutthausen aus überquert man die Hermann-Ehlers-Straße und spaziert dann durch die Riesenallee. Zwei metallene Riesen erinnern an die Sandsteinstatuen, die von hier aus in den Osnabrücker Schlossgarten umgezogen sind und der Allee ihren Namen gegeben haben. Heute sind es eher die Baumriesen, die beeindrucken.

Man kommt zum Gut Sutthausen, heute das Marienheim mit der Berufsfachschule. Hier gibt es viel anzuschauen, z. B. die von der Düte gespeisten Gräben und Teiche mit ihren Seerosen, den Bauerngarten, die Schlosskapelle oder im Rahmen dieses Themenweges besonders interessant: der Skulpturengarten.

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Im schönen Bauerngarten hinter der Berufsfachschule im Marienheim (Gut Sutthausen)

Irgendwann nimmt man den (etwas versteckten) Seitenausgang zur Von-Korff-Allee, benannt nach der ehemaligen Besitzerfamilie des Gutes. Über die Straße Westruper Esch gelangt man in die Mühlenstraße, die schon zu Hasbergen gehört und zur Holzhauser Straße führt. Die überquert man mit einem Links-Rechts-Schwenker und geht in das Sträßchen Zur Hüggelschlucht. Der folgt man bis zur Gedenkstätte Augustaschacht. Dazu muss man an der Weggabelung die rechte Variante nehmen. Hat man sich am Augustaschacht satt gesehen, geht man zurück bis zu dieser Weggabelung, biegt rechts ab, überquert den Wilkenbach und steigt dann den Boberg hinauf. Das Sträßchen Am Boberg führt aber nicht über den Gipfel, sondern beibt nördlich davon und vom Friedhof und führt uns wieder zur Holzhauser Straße. Mittlerweile sind wir auch schon im Georgsmarienhütter Stadtteil Holzhausen.

Wir folgen der Hauptstraße bis zum Kreisel, gehen dort kurz nach links in die Sutthauser Straße und gelangen dann über Im Dütetal zurück zum Bahnhof Sutthausen. Nicht alle Skulpturen, die man unterwegs sieht, sind in den Weg „Die Zukunft tragen“ integriert, es gibt weitere zu entdecken. Am Ende des Weges erwarten den Wanderer kurz hinter Volker-Johannes Triebs Atelier das Café-Restaurant Wilde Triebe im ehemaligen Sutthauser Bahnhof.