Bahnhof Sutthausen, „Literatur und Landschaft in der Düteaue“. Literaturpfad mit Schrifttafeln

Wanderparkplatz Bahnhof Sutthausen (fürs Navi: Osnabrück, Am Sutthauser Bahnhof 5)

Themenrundweg „Literatur und Landschaft in der Düteaue“. Literaturpfad mit Schrifttafeln (ca. 5,6 km)

Am Bahnhof Sutthausen beginnen zwei ungewöhnliche Themenwege, die Kunsterlebnis und Kulturlandschaft miteinander verbinden: der Skulpturenweg und der Literaturpfad. Während der Skulpturenweg „Die Zukunft tragen“ mehr durch die Hügel in Richtung Hasbergen verläuft, führt der Literaturpfad „Literatur und Landschaft in der Düteaue“ durch das flache Land nach Hörne. Beide Themenwege führen aber zunächst über die Riesenallee (Informationen zur Riesenallee beim Skulpturenweg) zum Gut Sutthausen mit seinen sehenswerten Anlagen. Schon an der Riesenallee gibt es die ersten Textzitate, auf die ich hier aber eigentlich nicht näher eingehen will.

Um dem Literaturpfad mit seinen 12 Schrifttafeln zu folgen, gehen wir vom Gut zur Sutthauser Mühle mit der Gaststätte. Hier gibt es eine Informationstafel, die näher über den Pfad informiert. Über das Sträßchen An der Sutthauser Mühle spazieren wir nach Norden. Hier erwartet uns gleich ein echtes Highlight für alle Naturfreunde, nämlich die Weißstörche der Hofstelle Völler. In den feuchten Wiesen und Teichen links und rechts der Düte finden sie genügend Nahrung, um Jungtiere heranzuziehen.

Weißstorch 20170702_101051
Meister Adebar auf Futtersuche in der Düteaue

Gegenüber der nächsten großen Hofanlage auf der linken Seite der Straße (Hörnehof) zweigt ein Feldweg nach rechts Richtung Hörner Bruch ab. Ihn nehmen wir und überqueren dabei vorsichtig an einem unbeschrankten Übergang die Bahngleise. Am Waldrand findet man dann die Schrifttafel 5, die ich hier zitiere, weil es für mich der schönste Text auf diesem Pfad ist:

„Abendstille überall,

nur am Bach die Nachtigall

singt ihre Weise

klagend und leise

durch das Tal.“

„Sing, sing, sing, Frau Nachtigall“ fehlt dann noch. Wie oft ist es so, dass die einfachsten Texte tiefste Emotionen ansprechen und Wirkungen erzielen. So ist es auch bei diesem alten Volkslied. Hier passt auch der einsame, ruhige Ort, und zwar ganz besonders in der schönen Abendatmospäre.

Abendstille überall 20170702_102215
Abendstille überall

Mit der Melodie im Herzen gehen wir den Feldweg nun wieder zurück und spazieren weiter in die ruhige Siedlung Hörne. Über das Sträßchen Zum Dütekolk erreichen wir den kleinen Fluss, den wir hier überqueren können. Die Düte ist hier auch die Grenze zum Osnabrücker Stadtteil Hellern, zu dem auch der allergrößte Teil des Hörner Gebietes gehört. Wie nehmen aber den Hörner Weg, um wieder nach Süden in Richtung Sutthausen zurückzugelangen. Auf dem Weg zur Von-Korff-Allee haben wir immer wieder mal freien Blick auf den Teutoburger Wald in der Ferne, aber auch auf den naturbelassenen Lauf der Düte, die durch die Wiesen mäandriert oder sich auch in mehrere Arme aufteilt. Deswegen braucht es auch noch mehrere Brücken, um das Guts- und Schulgelände (mit dem wunderschönen Bauerngarten)und wieder die Riesenallee zu erreichen.

Schließlich erreicht man den Ausgangspunkt am Café-Restaurant Wilde Triebe.

GPSies - Bahnhof Sutthausen, „Literatur und Landschaft in der Düteaue“. Literaturpfad mit SchrifttafelnLeider habe ich nach der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Sutthausen die Wanderkarte nicht wiedergefunden. Nutzen Sie also am besten die GPS-Daten:


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Bahnhof Sutthausen, Die Zukunft tragen. Deutsch-niederländischer Skulpturen-Weg vom Bahnhof Sutthausen zur Gedenkstätte Augustaschacht

Wanderparkplatz Bahnhof Sutthausen (fürs Navi: Osnabrück, Am Sutthauser Bahnhof 5)

Themenrundweg „Die Zukunft tragen. Deutsch-niederländischer Skulpturen-Weg vom Bahnhof Sutthausen zur Gedenkstätte Augustaschacht“ (ca. 8 km)

Dieser Themenweg versucht mithilfe von Kunst, Literatur und Landschaft die Erinnerung an den nationalsozialistischen Terror wachzuhalten und als Grundlage für eine gemeinsame und friedliche Zukunft zu nutzen. Zwischen dem Bahnhof Sutthausen und der Gedenkstätte Augustaschacht stehen an sechs Stationen Zitate von Erich Maria Remarque in Kombination mit Skulpturen der niederländischen Widerstandskämpferin und Künstlerin Truus Menger und des ortsansässigen Künstlers Volker Johannes Trieb.

Eigentlich müsste man hier auf die einzelnen Kunstobjekte und die pädagogische Arbeit an der Gedenkstätte Augustaschacht eingehen. Dafür ist hier aber nicht der richtige Ort. Aber man kann im Netz einen Flyer herunterladen, der erste Informationen gibt und auch eine Karte des Themenwegs „Die Zukunft tragen“ enthält. Deswegen folgen hier nur eine kurze Wegbeschreibung (und die GPS-Daten)GPSies - Die Zukunft tragen. Deutsch-niederländischer Skulpturen-Weg vom Bahnhof Sutthausen zur Gedenstätte Augustaschacht:

Vom Bahnhof Sutthausen aus überquert man die Hermann-Ehlers-Straße und spaziert dann durch die Riesenallee. Zwei metallene Riesen erinnern an die Sandsteinstatuen, die von hier aus in den Osnabrücker Schlossgarten umgezogen sind und der Allee ihren Namen gegeben haben. Heute sind es eher die Baumriesen, die beeindrucken.

Man kommt zum Gut Sutthausen, heute das Marienheim mit der Berufsfachschule. Hier gibt es viel anzuschauen, z. B. die von der Düte gespeisten Gräben und Teiche mit ihren Seerosen, den Bauerngarten, die Schlosskapelle oder im Rahmen dieses Themenweges besonders interessant: der Skulpturengarten.

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Im schönen Bauerngarten hinter der Berufsfachschule im Marienheim (Gut Sutthausen)

Irgendwann nimmt man den (etwas versteckten) Seitenausgang zur Von-Korff-Allee, benannt nach der ehemaligen Besitzerfamilie des Gutes. Über die Straße Westruper Esch gelangt man in die Mühlenstraße, die schon zu Hasbergen gehört und zur Holzhauser Straße führt. Die überquert man mit einem Links-Rechts-Schwenker und geht in das Sträßchen Zur Hüggelschlucht. Der folgt man bis zur Gedenkstätte Augustaschacht. Dazu muss man an der Weggabelung die rechte Variante nehmen. Hat man sich am Augustaschacht satt gesehen, geht man zurück bis zu dieser Weggabelung, biegt rechts ab, überquert den Wilkenbach und steigt dann den Boberg hinauf. Das Sträßchen Am Boberg führt aber nicht über den Gipfel, sondern beibt nördlich davon und vom Friedhof und führt uns wieder zur Holzhauser Straße. Mittlerweile sind wir auch schon im Georgsmarienhütter Stadtteil Holzhausen.

Wir folgen der Hauptstraße bis zum Kreisel, gehen dort kurz nach links in die Sutthauser Straße und gelangen dann über Im Dütetal zurück zum Bahnhof Sutthausen. Nicht alle Skulpturen, die man unterwegs sieht, sind in den Weg „Die Zukunft tragen“ integriert, es gibt weitere zu entdecken. Am Ende des Weges erwarten den Wanderer kurz hinter Volker-Johannes Triebs Atelier das Café-Restaurant Wilde Triebe im ehemaligen Sutthauser Bahnhof.


Nahne / Schölerberg, Zoo, Panoramaweg: Rund um den Zoo und den Schölerberg

Startpunkt Zoo (fürs Navi: Klaus-Strick-Weg 12)

Panoramaweg: Rund um den Zoo und den Schölerberg (ca. 2,7 Kilometer)

Zeichen PanoramawegÜber den Panoramaweg des Osnabrücker Verschönerungs- und Wandervereins findet man im Internet schon einige Informationen und detaillierte Wegbeschreibungen, z. B. auf den Seiten den VWO oder auf der Seite „Wandern in und um Osnabrück“. Außerdem ist der Rundweg unterwegs gut gekennzeichnet, und zwar mit einem P im Strahlenkranz. So kann ich mich hier auf WandererMartin kurzfassen.

Der Panoramaweg bietet trotz seiner Kürze verschiedene Höhepunkte, allerdings kaum Panoramablicke. Abgesehen davon führt er meist durch prächtigen, parkähnlich angelegten Buchenwald. Oft hört man das Grundrauschen der nahen Autobahnen und der Großstadt allgemein.

Üblicherweise parkt man auf dem Zoo-Parkplatz in Nahne am Klaus-Strick-Weg, benannt nach dem ehemaligen Nahner Bürgermeister bzw. Ortsbürgermeister. Wenn der Parkplatz besetzt ist, kann man auf einem der Ausweichparkplätze immer etwas finden.

Der VWO-Weg beginnt dann an den Kassen des Zoos (Startpunkt Zoo) und führt am Museum vorbei zu den NABU-Gärten hinter dem Gebäude des Planetariums. Die „Gärten der Sinne“ sind öffentlich zugänglich und ganz erstaunliche Ruhe-Refugien in dem teilweise sehr hektischen und lauten Treiben am Zoo. Wie der Name schon sagt, sprechen die Gärten alle Sinne an, wenn man sich etwas Zeit nimmt. Außerdem werden verschiedene NABU-Projekte vorangetrieben.

Im
Im „Garten der Sinne“

Weiter geht es zwischen altem und neuem Zoogelände und unter den Zoowegen bzw. -brücken hindurch. So kann man hinter den Zäunen zur Linken manchmal das Osnabrücker Wolfsrudel im Wald sehen, zur Rechten einen Blick auf afrikanische Tiere erhaschen.

Weiter geht es zum „Gipfel“  des Schölerbergs (126,6 m), der dem Stadtteil den Namen gab. Oben befindet sich – noch relativ neu – ein gewaltiger Wasserhochspeicher, den man quasi umrundet. Schön, dass man das alte Jugendstiltor aus dem Jahre 1907 erhalten hat.

Über Treppenanlagen geht es weiter, vorbei an einer Aussichtsstelle, die den Blick über Fledder und Schinkel bis zum Belmer Fernsehturm freigibt, zur Straße Am Waldzoo.

Limks der VW-Turm, rechts Piepenbrock, hinten in der Mitte der Belmer Fernsehturm.
Limks der VW-Turm, rechts Piepenbrock, hinten in der Mitte der Belmer Fernsehturm.

Nachdem man die in der Nähe des alten Zooparkplatzes überquert hat, kommt man zu einem Fußball-Bolzplatz im Wald. Einige Zeit später beginnt mit einem scharfen Linksknick schon der Rückweg. Auf der Rückseite verschiedener Einrichtungen wie der Evangelischen Fachschulen für Sozial- und Heilpädagogik oder der Osnabrücker Jugendherberge gelangt man wieder zum Zooeingang. Eine Tafel macht auf die Katastrophe, die sich hier 1944 im Schölerberger Luftschutzstollen abspielte, aufmerksam. Weitere Informationen gibt es hier: Osnabrücker Untergrund. Das letzte Haus, dessen Rückseite man passiert, bevor man wieder am Zooeingang ankommt, ist die Villa des bekannten Osnabrücker Malers Franz Hecker, der ebenfalls zu den Opfern des Luftangriffs gehörte. Auf dem Weg zum Parkplatz sollte man auch die Vorderseite und den Garten dieses Dornrößchenschlosses betrachten, in dem heute die Bohnenkamp-Stiftung residiert.

Der Zoo ist nun umrundet, man sollte ihn auch besuchen. Allerdings ist diese vortreffliche Osnabrücker Sehenswürdigkeiten auch eine eigene Anreise wert.

Man kann den Panoramrundweg gut in einer Dreiviertelstunde ablaufen. Da es so viel zu schauen gibt, kann die Runde aber auch gut und gerne doppelt so lange dauern. Einkehrmöglichkeiten gibt es nicht direkt am Weg.

Weststadt, Hakenhofholz, A5

Wanderparkplatz Hakenhofholz (Näherungsangabe fürs Navi: Osnabrück, Lotter Kirchweg 114)

Rundwanderweg A5 (ca. 9,3 Kilometer)

A5 ist ein sehr schöner Rundweg, der durch die einsamsten Gegenden in Osnabrücks Westen führt, Osnabrücks Westend sozusagen. Am Rubbenbruchsee gibt es natürlich auch belebtere Passagen.

GPSies - Weststadt, Hakenhofholz, A5Wir gehen vom Wanderparkplatz Hakenhofholz über den Lotter Kirchweg nach Westen, also Richtung Lotte. Es gibt auch einen Pfad, der durch den Wald und über die alte Landwehr führt, aber einfacher ist es wie auf der Wanderkarte eingezeichnet über den breiten Forstweg zu marschieren. Nachdem man den Weg Im Hakenhof gekreuzt hat, biegt man an der nächsten Möglichkeit rechts ab. Jetzt befindet man sich auf dem Hüninger Weg, der uns direkt zum Hof Meyer zu Hüningen führt. Dabei müssen wir die Straße Zum Flugplatz überqueren. Wir spazieren durch die Suttheide, ein feuchtes Wald- und Wiesengebiet. Nur selten begegnen einem hier andere Spaziergänger.

Direkt vor dem Meyerhof können wir nach rechts abbiegen, in Richtung auf die Hausnummer 36. Ein Schild „Privatweg. Durchgang verboten“ zwingt uns links über die Wiese zu gehen, was aber kein Problem ist. Allerdings müssen wir irgendwie über den Graben kommen, der am Waldrand voraus verläuft. Zum Glück führt er nur selten Wasser. So kommen wir wieder auf einen Weg, auf dem wir am Hüninger Esch vorbei zum Flugplatz Atterheide kommen. Der Weg führt direkt am Ende der Startbahn entlang nach Norden. An einem Wochenende mit schönem Wetter wird man sehr wahrscheinlich ein kleines Flugzeug aufsteigen sehen (und hören). Schaut man in die andere Richtung, hat man von dieser Anhöhe einen guten Blick zum Kraftwerk von Ibbenbüren.

Etwas hinter der Landebahn biegen wir in den Weg nach rechts ein, so dass wir den Wald, das Leyer Holz, zur Linken haben. Sofort an der nächsten Möglichkeit müssen wir in den Wald einbiegen. Der Weg ist in manchen Jahreszeiten schwer zu erkennen und zugewachsen. Er beginnt ungefähr auf der Höhe, auf der auf der anderen Seite der Reitplatz beginnt. Es lohnt sich aber, die Augen aufzuhalten und denWeg zu nehmen, denn er führt zu einem vergessenen Treffpunkt im Wald mit einer Stele. An der kugelbekrönten, auf einem kleinen Sockel stehenden Steinsäule (ohne jede Inschrift) kommen mindestestens sechs Wege zusammen, nicht alle sind klar zu erkennen.Wir nehmen den, der unseren bisherigen Weg im 45°-Winkel nach rechts verlässt. Wenn man den erwischt, kann man sich auf ihm direkt zur Kreuzung Leyer Straße / Zum Flugplatz durchkämpfen (gemeint ist der Kampf gegen die Brennesseln). Man kann aber auch einfach geradeaus weitergehen, dann kommt man auch zur Leyer Straße.

Nun betritt man durch das schöne Tor den barocken Komplex von Gut Leye. Schon beim Nähertreten erkennt man die Schönheiten und gelungenen Proportionen des Herrenhauses, das aber nur einen Teil der Anlage darstellt. Es gibt eine katholische Kapelle, zur Pfarrei Eversburg gehörend, Seitenflügel, die einen schönen Innenhof bilden und vieles mehr. Das unbewohnte, aber für repräsentative Veranstaltungen buchbare Herrenhaus ist genauso wenig zu besichtigen wie die anderen Teile der Anlage, ausgenommen die Kapelle und das Leyer Holz mit der sternförmigen Straßenanlage natürlich. Da hier ungefähr die Hälfte der Wegstrecke zurückgelegt ist, bietet sich einen Pause noch mehr an.

Wenn man sich an diesem Schmuckstück des Osnabrücker Stadtgebietes sattgesehen hat, geht man wieder zurück in das Holz, und zwar auf dem Waldweg, der zurück zur Leyer Straße führt, nicht auf der Straße Gut Leye. Wir überqueren den Hollrüskenweg und können zur Linken gut den Piesberg erkennen, dann gelangen wir wieder auf die Leyer Straße. Bis ungefähr zur Eingemeindung Atters hieß sie noch Eichenallee und tatsächlich säumen einige Eichen die Straße. Auf dieser Kreisstraße gehen wir nun in Richtung auf die Stadt zu, keine besonders schöne Passage, aber man kann sich z. B. an der wilden Rosenhecke zur Rechten freuen.

Dann geht es rechts in An der Landwehr. Anders als auf der Wanderkarte am Parkplatz Hakenhofholz, wo der Weg über die Landwehr und dann erst am Barenteich rechts ab führt, biegt die Kennzeichnung A5 schon früher rechts ab, nämlich in den Böhmerskamp. Beide Varianten führen zum Rubbenbruchsee, deswegen ist es ziemlich egal. Über den Böhmerskamp erreicht man die Nordwest-Ecke des Sees, so dass man sich nach links wenden muss, will man das belebtere Ostufer besuchen, weil man z. B. im Restaurant einkehren will o. Ä.

Am Rubbenbruchsee
Am Rubbenbruchsee

Man kann aber natürlich auch am Westufer nach Süden gehen, das ist sogar etwas kürzer.

Im Endeffekt erreicht man die Südspitze des Sees und somit den schnurgeraden Zuweg zum Wanderparkplatz Hakenhofholz am Hintereingang des Heger Friedhofs. Über den Rubbenbruch und den Rubbenbruchsee ist auf diesem Blog schon einiges geschrieben, deswegen entfällt das hier. Nutzen Sie die Suchfunktion!


Der Weg ist häufig schlecht gekennzeichnet, deswegen sollten Sie meine Karte ausdrucken oder oben dem Link zu den GPS-Daten folgen oder beides.

Weststadt, Hakenhofholz, A3

Wanderparkplatz Hakenhofholz (fürs Navi: Lotter Kirchweg 114)

Rundweg A3, ca. 5,6 Kilometer

Die Runde um den Rubbenbruchsee ist der klassische Osnabrücker Feiertagsspaziergang. Der Rundwanderweg A3 verlängert diese Runde ein wenig und nimmt noch etwas von den im Süden und im Norden angrenzenden Gegenden mit. Deswegen starten wir auf der Nordseite des Heger Friedhofs, wo sich der Wanderparkplatz Hakenhofholz befindet. Es geht aber nicht in das Holz hinein, sondern direkt zur Südspitze des Rubbenbruchsees. Zur Linken hat man den Wald, zur Rechten aber den eigentlichen Rubbenbruch, eine Feuchtlandschaft, wie sie in unserer dichtbesiedelten Umgebung immer seltener wird (weitere Infos hier: Rubbenbruchsee, A4).

03/2015
Blick über den Rubbenbruch

Hat man den Rubbenbruchsee erreicht, wendet man sich nach rechts und geht auf dem Uferweg weiter nach Norden. Dabei gibt es immer wieder einige Wasservögel zu beobachten, vor allem natürlich Haubentaucher, Stockenten, Blässhühner und Kanadagänse. Immer wieder passiert man kleinere Zuflüsse, auch eine große Schutzhütte. Schließlich biegt man nach rechts ins Heger Holz ab, so dass man hinter dem Café entlang zur Straße Barenteich kommt.

An der T-Kreuzung halten wir uns links. So kommen wir am ehemaligen Sportplatz vorbei zur alten Landwehr, die hier mit mehreren von mächtigen Buchen bewachsenen Wällen und dem Landwehrgraben aufwartet. Der Graben ist heute der Ablauf des Rubbenbruchsees. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit stand hier auch ein von Wasser umgebenes Steinwerk von einer der vornehmsten Familie des Osnabrücker Landes, der Familie von Bar (daher der Name). Dies Haus wurde 1353 von der Stadt gekauft und in die Grenzbefestigung gegenüber Atter einbezogen. Anfang des 19. Jahrhunderts ging das Haus in den Besitz der Heger und der Natruper Laischaft über, die das Haus bald abbrachen.

03/2015
Alte Osnabrücker Landwehr mit Landwehrgraben

Hinter dem Graben erreichen wir einen Wendehammer mit Parkplatz und weiter geht es auf der Straße An der Landwehr durch das Siedlungsgebiet. Dort biegt bald ein kleiner Weg nach links ab, der Böhmerskamp. Hier gehen wir hinein und erreichen bald ein kleines Wäldchen, durch das sich A3 wieder zum See schlängelt. Dieser kleine Pfad ist nicht einmal allen Atteranern oder Eversburgern bekannt.

Nun geht es an der Westseite des Rubbenbruch-Sees wieder südwärts, zunächst schnurgerade auf dem breitem Weg Im Kuckuck. Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf die Wasserfläche. Wir halten uns immer auf dem Seeufer nächstgelegenen Weg und kommen so wieder zur Südspitze des Sees. Von dort aus geht es über denselben Weg am Hakenhofholz entlang zurück zum Wanderparkplatz am Lotter Kirchweg.

Karten und GPS-Daten der Osnabrücker Rundwege A1 – A6 sind auch auf der Homepage „Wandern in und um Osnabrück“ zu finden.