Rödinghausen, Oberschulten Hof, Naturerlebnis Wiehengebirge, Waldgeschichte(n)

Wanderparkplatz Oberschulten Hof (fürs Navi: Kirchweg 16)

Rundweg Naturerlebnis Wiehengebirge. Waldgeschichte(n) (ca. 3,2 km; ca. 1 Std.)

outdooractive indexIn Rödinghausen gibt es das Projekt Naturerlebnis Wiehengebirge. Dazu gehören drei Wegschleifen, mit einer Länge von zwei bis 3,4 Kilometern eher Spazier- als Wanderwege, die allerdings teilweise ordentliche Steigungen aufweisen. Der mit einem blauen Dreieck gekennzeichnete Rundweg nennt sich Waldgeschichte(n), da er an einigen Stationen und in der Natur über die Zusammenhänge von Ur- und Nutzwald informieren will. Vor allem ist es aber ein schöner Rundweg durch einen schönen Wald mit Sehenswürdigkeiten auf dem Kamm des Wiehengebirges.

Vom Wanderparkplatz Oberschulten Hof hinter der Bartholomäuskirche geht es bergauf, zunächst durch einen Hohlweg mit beeindruckend hohen und steilen Wänden. Weiter steigt der Weg über einen Wiesenweg bis zum Sträßchen Zum Nonnenstein. Schon hier gibt es schöne Ausblicke über das Ravensberger Land.

Man erreicht einen Bienenlehrstand und den Weg In der Gehle. Dem folgen wir westwärts, so dass wir oberhalb der Jugendherberge entlang gehen. Kurz dahinter biegt ein Pfad rechts ab, berghoch durch den Wald. Dabei queren wir den Rödinghauser Bergweg und erreichen schließlich an einer großen Raststation den Wittekindsweg.

Nonnensteinturm 20200513_161823
Mitten im Wald: Der Aussichtsturm auf dem Nonnenstein

Diesem bekannten Fernwanderweg übers Wiehengebirge folgen wir in Richtung Osten. Vorbei an Klippen mit interessanten geologischen Schichtungen erreichen wir bald den Nonnenstein-Turm, den man auch besteigen kann. Der Berg Nonnenstein, von dem der Aussichtsturm seinen Namen hat, ist die höchte Erhebung in der Gemeinde Rödinghausen. Allerdings sind die umstehenden Bäume mittlerweile meist höher als der 14 Meter hohe Turm, so dass die Weitsicht doch etwas eingeschränkt ist. Ein paar Meter weiter befindet sich ein (noch kleinerer) Bismarck-Turm.

Hinter dem Bismarck-Denkmal geht der Weg hinunter vom Kamm. Durch prächtigen Wald geht es runter bis zum Sträßchen Auf der Heide und dann am Waldrand entlang wieder westlich. So kann man sich erneut an der Aussicht nach Süden erfreuen und erreicht den Hinweg am Weg In der Gehle. Weiter bergab kann man eine Abkürzung durch den Wald nehmen, auch hier gibt es Stationen zum Thema Wald und Holz.

Blick vom südlichen Waldrand 20200513_163706
Idyllischer Blick vom südlichen Waldrand am Nonnenstein über die Elseniederung bis zum Teutoburger Wald

Nach einer guten Stunde, je nach dem, wie lange man sich auf dem Aussichtsturm aufhält, erreicht man wieder Oberschulten Hof. Es gibt keine Einkehrmöglichkeit direkt am Weg, aber natürlich in Rödinghausen.


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