Häger, 3 „Zur Landwehr – Sirwinkel – Modellflugplatz“

Wanderparkplatz Häger (fürs Navi: Werther, Engerstr. 123)

Rundwanderweg 3 „Zur Landwehr – Sirwinkel – Modellflugplatz“ (ca. 8 km)

Wer in der Stadt Werther wandern will, denkt wahrscheinlich zuerst an den Höhenzug des Teutoburger Waldes. Aber auch im sanft-hügeligen Ortsteil Häger kann man sehr schöne Runden drehen. Der Heimatverein Häger hat einen zentralen Wanderparkplatz in der Ortsmitte angelegt, an dem auch eine etwas betagte Wanderkarte steht. Aktuellere Informationen und eine bessere Karte gibt es im Internet: Heimatverein Häger.

GPSies - Häger, 3 „Zur Landwehr – Sirwinkel – Modellflugplatz“Der Rundwanderweg 3 dreht eine Runde von 8 Kilometern im Grenzgebiet zwischen Häger und Schröttinghausen, also zwischen Werther und Bielefeld. Wenn man zügig unterwegs ist, kann man die Strecke in eineinhalb Stunden schaffen.

Wir beginnen auf dem Wanderparkplatz Häger am Gasthof Weinhorst. Über die Engerstraße gelangen wir zur kleine Straße Zur Landwehr. Sie führt uns aus dem geschlossenen Siedlungsgebiet hinaus ins freie Feld.

Hinaus ins Freie: Zur Landwehr
Hinaus ins Freie: Zur Landwehr

Nach einem guten Kilometer endet der Asphalt und wir gehen hinunter in das hier bewaldete Siek des Beckendorfer Mühlenbachs. Wir sind jetzt in einem Dreiländereck, denn hier treffen nicht nur die Gemeinden Werther, Bielefeld und Spenge aufeinander, sondern mit ihnen auch die Kreise Gütersloh und Herford und die kreisfreie Großstadt.

Nahezu das gesamte Beckendorfer Mühlenbachtal inklusive der Seitensieke ist Naturschutzgebiet (BI-034). Nachdem wir den Bach überquert haben, steigen wir hinauf zur Bargholzstraße, die wir ebenfalls kreuzen. Ein Fußweg führt zwischen dem kleinen Fluss und einem Abbaugebiet in ein Waldstück hinein. An der nächsten Waldkreuzung biegt der Wanderweg 3 hinter dem Abbaugebiet nach links ab, umrundet ein großes Feld und führt durch den Waldstreifen wieder hinunter zum Beckendorfer Mühlenbach. Man kann aber auch geradeaus und weiter hinunter gehen. Dann bekommt man einen guten Eindruck und ein schönes Bild von den großen Grünlandflächen der Talsohle.

Grünland auf der Talsohle des Beckendorfer Mühlenbachtals. Rechts am Rand des Sieks verläuft der Bach.
Grünland auf der Talsohle des Beckendorfer Mühlenbachtals. Rechts am Rand des Sieks verläuft der Bach.

Schließlich kann man den Bach mithilfe einer Brücke wieder Richtung Westen überqueren. Hier verlassen wir das Flüsschen, das zum Schwarzbach weiterfließt. Man sieht schon die Giebel der Hofstellen Althoff und Pötting. Über den letztgenannten Hof führt der Weg zur Schröttinghauser Straße, der man nun ein kurzes Stück nach Westen folgt. Schon in der nächsten Rechtskurve der Landesstraße gehen wir geradeaus weiter. Hier sind wir im Sirwinkel, der gerade noch zum Bielefelder Stadtgebiet gehört. Über das Sträßchen Ockhorst verlassen wir die Siedlung und auch Bielefeld und gehen hinunter zur Wertherschen Jöllenbecker Straße. Beim Gehen können wir einen sehr schönen Blick auf den imposanten Hauptkamm des Teutoburger Waldes mit dem davor liegenden Städtchen Werther genießen.

Kurz bevor man die Kreisstraße erreicht, passiert man den ehemaligen Modellflugplatz, der noch im Namen des Wanderwegs 3 existiert. Das Gelände, auf dem der MFV Teutoflieger trainierte, musste 2014 aufgegeben werden und wurde zurückgebaut.

Über die Jöllenbecker Straße erreichen wir sofort einen Drubbel, der aus den alten Hofstellen Overbeck, Gehring, Johanning und Hagmeister besteht. Der Wanderweg biegt hier an einer Kreuzung nach Norden in die Holzstraße ab. Das ist ein irreführender Straßenname, da der Weg nicht in einen Wald oder Ähnliches führt, sondern ganz im Gegenteil über die große, freie Fläche des Schröttinghauser Esch. Auch beim sanften Aufsteigen sollte man sich ein paar Mal umdrehen, um den Blick auf den „Teuto“ zu genießen.

Werther vor dem Teutoburger Wald
Werther vor dem Teutoburger Wald

Am Sportplatz mit dem Kunstrasen – auch Oberwelland-Park genannt – erreicht man wieder die Schröttinghauser Straße, der man nach links folgt. Über die Straße Auf der Bleeke erreichen wir die kleine evangelische Kirche von Häger. Dann geht es nach links zum Wanderparkplatz Häger an der Engerstraße, an dem günstigerweise auch der Gasthof Weinhorst liegt.

Isingdorf, Bergfrieden, Ravensberger Lichtlandschaften in Ober-Isingdorf, Südlicher Rundweg

Wanderparkplatz Bergfrieden (fürs Navi: Werther, Isingdorfer Weg 33)

Ravensberger Lichtlandschaften in Ober-Isingdorf, Südlicher Rundweg, 5,1 Kilometer

Hinter dem Namen Ravensberger Lichtlandschaften verbirgt sich ein Verein und ein Modellprojekt zur Förderung der biologischen Vielfalt im Ravensberger Hügelland, so steht es auf der dazugehörigen Homepage. Eines der Teilprojekte dieses Vereins befindet sich in Werthers südlichster Ortschaft, in Isingdorf nahe der Grenze zu Bielefeld. Hier geht es in erster Linie darum, artenreiche Grünlandflächen, Säume und Waldränder zu entwickeln. In diesem Zusammenhang entstanden auch zwei Rundwanderwege, ein nördlicher und ein südlicher. Die Wanderkarte befindet sich am Wanderparkplatz Bergfrieden.

Der Südliche Rundweg  führt hinter dem Wirtshaus Bergfrieden entlang zunächst über den Streckenweg ◊10 nach Südosten. Am Nordhang des Teutoburger Waldes kann man sich über die Aussicht freuen, aber auch über mächtige Buchen und Lärchen. Meine große Freude war es, ein Paar Kolkraben im Gleitflug beobachten zu können. Die großen, in unserer Heimat sehr seltenen Rabenvögel, waren am typischen „Kolken“ klar zu erkennen.

Der Wanderweg erreicht bald das Bielefelder Sträßchen Am Gottesberg, das sich rechtwinklig zum Kammverlauf dem Teuto nähert. Hier biegen wir ein und gehen ein kurzes Stück bergab. Bald sehen wir zum ersten Mal den Fernsehturm in Bielefeld-Quelle, der auf dieser Runde immer wieder ins Blickfeld des Spaziergängers tritt. Schon an der ersten Möglichkeit biegen wir zwischen den Koppeln wie der Bielefelder Wappenweg rechts ab und kommen so zur kleinen Straße Am Petersberg, die wir aber nur überqueren. Gegenüber verläuft ein kleiner Pfad durch den Wald, den wir nehmen. So durchqueren wir einen schmalen Waldstreifen und sehen dahinter in einer Senke die ersten Häuser von Kirchdornberg.

Quelle am Zechenbach
Quelle am Zechenbach

Auf dem Weg zu diesem Bielefelder Ortsteil wird im Wald vor einem Bergschaden gewarnt. Man muss aber genau hinschauen, um Verwerfungen im Bodenprofil zu erkennen. Sinnvollerweise heißt der kleine Bach, der uns schon einige Meter begleitet, Zechenbach. Es geht hier um die Kohlenzeche „Friedrich-Wilhelms-Glück“, deren Betrieb 1923 eingestellt wurde. Eine als Naturdenkmal gekennzeichnete Quelle am Wegesrand speist den Bach.

Am Dornberger Gemeindehaus und Kindergarten vorbei kommen wir wieder auf die Straße Am Petersberg und dann zum Wanderparkplatz Am Tie. Wir überqueren vorsichtig die Hauptstraße und werfen einen Blick auf die evangelisch-lutherische Peterskirche in Kirchdornberg. Dieses ist die älteste Kirche in ganz Bielefeld und Teile des Turms stammen aus dem 11. Jahrhundert.

11/2014
Die Peterskirche in Kirchdornberg

Über die Treppen kommen wir wieder hinunter zur Kirchdornberger Straße. Wir gehen geradeaus weiter, so dass zu unserer Linken der Friedhof liegt. Nur ein kurzes Stück folgen wir dem Sträßchen Am Blankenstein. Gegenüber der Kapelle beginnt ein Pfad, der am Wiesensaum entlang nach Norden führt. Hier ist es gut, dass dieser Teilabschnitt des Rundwegs zusammen mit dem Schau-ins-Land-Weg (X25) verläuft, denn dieser ist gut gekennzeichnet. Nachdem wir einige Höhenmeter gewonnen haben, erreichen wir wieder einen Waldrand und damit wieder die Grenze zur Stadt Werther.

Blick auf das herbstliche Kirchdornberg
Blick auf das herbstliche Kirchdornberg

Immer am Wald entlang kommen wir zum Schulweg, der Ober-Isingdorf mit der ehemaligen Schule an der Bielefelder Straße verbindet. Dabei öffnet sich ein schöner Weitblick bis hinüber zum Wiehengebirge oder am Teutoburger Wald entlang, besonders schön am Abend, der untergehenden Sonne gegenüber. Der Wander muss nun über den Schulweg wieder bergauf. Hinter dem letzten Waldstreifen, noch bevor man die Straße Im Kloster kreuzt, sieht man zur Linken eine Glatthaferwiese, die vom Verein „Ravensberger Lichtlandschaften“ betreut und extensiv bewirtschaftet wird. Dadurch und durch den kalkhaltigen Untergrund gibt es hier eine besonders hohe Artenvielfalt.

Schräg gegenüber – unten am Isingdorfer Weg und auf die Entfernung am besten in der Frühjahrsblüte zu erkennen – hat der Verein eine weitere Wiese mit alten Obstbaumsorten bepflanzt. Über den Schulweg und über den oberen Isingdorfer Weg erreicht man schließlich wieder den Bergfrieden. Es ist natürlich sehr praktisch, dass hier Wanderparkplatz und Wirtshaus zusammenliegen. Am Tie in Kirchdornberg sind wir schon an den Restaurants Tomatissimo und Dorfkrug vorbeigekommen.

Der Rundweg ist unterwegs nicht gekennzeichnet. Auch auf der Seite der Ravensberger Lichtlandschaften habe ich keinen Plan gefunden. Drucken Sie sich also meine Google-Karte aus, damit Sie sich nicht verirren:

 

 

 

 

 

Werther (Westf.), Meyerfeld, A4 „Schoregge – Blotenberg“

Wanderparkplatz Meyerfeld (füs Navi: Meyerfeld 9)

Rundwanderweg A4 „Schoregge – Blotenberg“ (ca. 3,1 km; ca. ¾ Std.)

Für diese kleine Runde startet man am besten auf dem großen Parkplatz unterhalb der Böckstiegel-Gesamtschule, den ich Wanderparkplatz Meyerfeld genannt habe. Meyerfeld kann man auch ins Navi eingeben. Zwar gibt es in unmittelbare Nähe viele weitere Parkmöglichkeiten, aber auf diesem Parkplatz befindet sich auch eine Wanderkarte.

Man spaziert dann zunächst kurz durch die Weststraße und an den Sportanlagen des Ballspielvereins Werther vorbei. Zur Linken liegt das Freibad. Dann biegt man rechts in den Teutoburger-Wald-Weg ein. Zur Rechten befindet sich das Schützenhaus. Schon vor der Hofanlage Venghaus verlässt man die Straße nach links und überquert den Schwarzbach. Nach einigen Metern sieht man rechter Hand die noch recht neuen Rückhaltebecken an diesem Flüßchen, die den Ortskern von Werther vor Hiochwasser schützen sollen. Man kann nun immer weiter auf dem schmalen, naturbelassenen Fußweg innerhalb des Waldes oder am Waldrand weitergehen. Man folgt dabei auch weiterhin dem Schwarzbach. Die A4-Markierungen sind selten, aber man kann auch den X25-Schildern folgen.

So kommt man schließlich aus dem Wald heraus und auf den Isingdorfer Weg. Hier bewegt man sich ein kurzes Stück nach links, aber schon gleich biegt man wieder nach links ab. Jetzt befindet man sich schon auf dem Rückweg – auf der Straße Blotenberg, die über den gleichnamigen, dem Teutoburger Wald vorgelagerten Hügel führt. Außerdem folgt der Rückweg dem gut ausgeschilderten Eichenweg. Es geht kräftig bergauf. Ungefähr auf dem Gipfel befindet sich ein Wasserbehälter.

Beim Heruntergehen hat man einen sehr schönen Blick über die Stadt Werther.

Morgendliche Blick vom Blotenberg auf Werther
Morgendlicher Blick vom Blotenberg auf Werther

Man muss aber auch auf das erste Haus links achten, denn direkt dort biegt der Wanderweg A4 wieder in den Wald ab. Er führt jetzt hinunter zur Evangelischen Waldheimat, einer vielseitigen diakonischen Einrichtung. Über deren Gelände und an der dazugehörigen Kapelle vorbei gelangt man wieder auf den Teutoburger-Wald-Weg und dann anschließend wie auf dem Hinweg zurück zum Wanderparkplatz Meyerfeld.

Der Weg ist in einer Dreiviertelstunde gut zu machen. Im Rathaus bekommt man umsonst den Stadtplan von Werther, in dem auch die Wanderwege eingetragen sind.


Werther (Westf.), Meyerfeld, A2 „Wertherberg-Siedlung“

Wanderparkplatz Meyerfeld (fürs Navi: Meyerfeld 9)

Rundwanderweg A2 „Wertherberg-Siedlung“ (ca. 3,3 Kilometer; ca. ¾ Std.)

Die westfälische Stadt Werther ist mit ihrer Lage im Ravensberger Hügelland fürs Wandern prädestiniert. Besonders einladend ist natürlich der südlich liegende Teutoburger Wald.

Der Rundwanderweg A2 verbindet den Nordhang des Teutoburger Waldes mit den Siedlungen am südlichen Ortsrand, führt also ebenso durch die Natur wie durch schmucke Einfamilienhaus-Siedlungen, aber auch durch Wohngegenden, denen ein gewisser Renovierungsbedarf anzusehen ist.

outdooractive indexVom großen Parkplatz Meyerfeld unterhalb der Gesamtschule spaziert man zunächst auf dem Feldweg ein Stück am Bach entlang. Zur Linken liegt die Schule, die nach Werthers bekanntestem Spross Peter August Böckstiegel benannt ist. Man gelangt so zum Ende des Ahornwegs, in den man nach links einbiegt. Durch die schöne Siedlung kommt man zum ersten Mal zur Weststraße, die man überquert, um in die Straße Barenhorst zu gelangen. Am Ende dieser Stichstraße gibt es einen Parkplatz und dahinter einen Spielplatz, über den der Wanderweg führt. Man trifft auf die Straße Wertherberg (wie auch diese ganze Ecke hier Wertherberg genannt wird). Da man sich nach links wendet, kommt man sogleich wieder zur Weststraße. Hier kann man gegenüber den beiden Hochhäusern nach rechts abbiegen, so dass man auf schmaler werdendem Pfad kräftig bergauf in den Wald kommt.

Nach knapp 500 Metern erreicht man einen größeren Waldweg, in den man nach links einbiegt, so dass man bald zur Arminiusquelle gelangt. 1928 in Stein gefasst bietet sie heute eine schöne Rastmöglichkeit. Hier treffen wir auch auf den aus Bielefeld kommenden Wanderweg ◊ 10, mit dem es gegenüber der Quelle wieder bergab in Richtung Werther geht. Über die Straße mit dem treffenden Namen Am Hang kommt man nun zum dritten Mal auf die Weststraße. Diesmal überquert man sie mit einem Links-Rechts-Schwenker und kommt so in den Buchenweg, der wieder eine eigene kleine Siedlung bildet. Geradeaus durch die „Fußgängerzone“, die Eichenstraße querend, erreicht man den Ulmenweg, wieder eine in sich relativ geschlossene Wohnsiedlung.

Gehen Sie schnurgerade weiter, man kann zwischen zwei Häusern hindurchgehen und kommt so von hinten auf das Schulgelände der Böckstiegel-Gesamtschule. Der Wanderweg A2 führt zwischen den Hauptgebäuden hindurch und erreicht wieder den Feldweg, auf dem man gestartet ist.

Nach ungefähr einer Dreiviertelstunde ist man wieder am Wanderparkplatz Meyerfeld angekommen.

Werther, Meyerfeld, A1

Wanderparkplatz Meyerfeld (fürs Navi: Meyerfeld 9)

Rundwanderweg A1, (ca. 7,3 Kilometer; ca. 1¾ Std.)

Die Böckstiegelstadt Werther ist in diesem Blog bisher hauptsächlich durch Wanderungen ab oder in der Ortschaft Isingdorf vertreten. Man kann aber auch schön durch Werther selbst spazieren. Hierfür bietet sich der Wanderparkplatz Meyerfeld an, der unterhalb der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule bzw. der Sporthalle liegt.

GPSies - Werther (Westf.), Meyerfeld, A1Von dem großen Parkplatz aus bewegt man sich in Richtung der Ortsmitte. Über die Straße Meyerfeld kommt man zur Unterführung unter der Bielefelder Straße und dann über den Parkplatz neben dem Busbahnhof und die Alte Bielefelder Straße zur evangelischen Pfarrkirche Sankt Jacobi, deren meiste Bestandteile aus der Zeit der Gotik stammen. Das „hintere“ Querhaus ist erst später im neogotischen Stil angebaut worden. A1 führt südlich an der Kirche entlang, genauer zwischen Kirche und Gemeindehaus, überquert die Straße Im Viertel und kommt auf die Straße Am Bach. Vor dem kleinen Teich biegt man zunächst nach links ein, so dass man die Grundschule zur Rechten liegen hat. Man kommt von hinten zu Polizei und Rathaus und geht dann weiter über die Mühlenwiese.

10/2013
Das Haus Werther

Hier trifft man auf den Schwarzbach und folgt ihm zur Schloßstraße und zum Haus Werther. In dem ehemaligen Zentrum der Vogtei und der Herrschaft Werther befinden sich heute Bürgerbegegnungszentrum, Bibliothek usw.

Wir folgen weiter dem Schwarzbach und wandern über die Siegfriedstraße unter der Talbrücke hindurch zur Kläranlage. Hier müssen wir auf einem Pfad rechts abbiegen, während der Schwarzbach auf der anderen Seite der Kläranlage weiter nach Osten fließt. Der Rundweg A1 führt an der nächsten Möglichkeit wieder nach links und durchstreift jetzt die Flur der Bauernschaft Arrode. Schließlich gelangt man kurz hinter der Hofstelle Sundermann auf den Sudheideweg, auf dem man sich nach Süden in Richtung des Hofes Heining wendet. So gelangt man auf die Schloßstraße, die dann dem Namen entsprechend zurück zum Schloss, zum Haus Werther, führt.

Das Böckstiegel Haus in Arrode
Das Böckstiegel-Haus in Arrode

Dabei kommt man an der (m.E.) mittlerweile bekanntesten Sehenswürdigkeit der Stadt Werther vorbei, dem Böckstiegel-Haus. Hierin, in dem ehemaligen Geburts- und Wohnhaus des wirklich genialen Expressionisten Peter August Böckstiegel, befindet sich ein Museum, das einen guten Eindruck vom Leben (und der Kunst) des Malers vermittelt. Nach links hat man schöne Ausblicke über die Streubesiedlung zum Teutoburger Wald. So viel wird sich seit Böckstiegels Zeiten nicht verändert haben.

Ab dem Haus Werther geht man zurück, wie man vorher gekommen ist. Für den gesamten Weg sollte man ohne Besichtigungen gut zwei Stunden einplanen. Der Rundweg ist gut mit A1 gekennzeichnet. In Werther gibt es natürlich vielfältige Einkehrmöglichkeiten, wenn auch nicht direkt am Weg.

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