Kirche in Borgloh, Weg Nr. 4A

Wanderparkplatz Kirche in Borgloh (fürs Navi: Hilter, Hauptstraße 28)

Weg Nr. 4A (3,2 Kilometer)

Borgloh ist ein landschaftliches Schmuckstück im südlichen Landkreis Osnabrück. Das liegt vor allem an den vielen Hügeln und Senken und den in der Landschaft verteilten Höfen, häufig noch mit ihren prächtigen Fachwerkgiebeln. Deswegen spricht man auch von der Borgloher Schweiz.

01/2015
Typisches Landschaftsbild: Blick auf Meyer zum Alten Borgloh

Der Rundwanderweg 4A dreht seine Runde nördlich des Dorfes, startet aber mitten in Borgloh. Vom Thie an der Kirche St. Pankratius gehen wir an der Feuerwehr und am Friedhof vorbei durch die Kirchstraße. Außerhalb des Dorfes gabelt sich die Straße. Wir neben den rechten Abzweig mit dem Namen Im Alten Borgloh. Unter der Hochspannungsleitung hindurch geht es ordentlich bergab. Die Borgloher nennen diese Ecke Kaffsack. Man kann dabei den schönen Blick auf die Senke des Königsbachs und den Hof Meyer zum Alten Borgloh genießen. Doch schon kurz hinter der Stromleitung biegen wir nach rechts ab, auf gewundenem Weg wieder aufwärts in den Tannenhochwald.

Der Weg 4 ist hier nicht ganz einfach zu finden. Entweder benutzen Sie meine unten stehende, vergrößerbare und ausdruckbare Google-Karte oder Sie gehen einfach auf dem Hauptweg geradeaus. Übrigens: Bei der Sparkassenfiliale an der Hauptstraße in Borgloh bekommt man die Wanderkarte des Heimtvereins Borgloh, die einem natürlich auch hier helfen kann.

Am Ende kommen Sie jedenfalls immer beim Getränkemarkt Brinkmann auf den Pöhlenweg. Vorher kann man vom Waldrand immer wieder mal einen schönen Blick auf das Dorf werfen – etwas beeinträchtigt allerdings durch die Hochspannungsleitung, die jetzt auch noch gewaltig ausgebaut werden soll. Den Borgloher ist unbedingt die Erdverkabelung zu wünschen, für die die Bürgerinitiative „Keine 380kV-Freileitung am Teuto“ kämpft.

01/2015
Klassischer Wiesengrund mit dem Borgloher Bach

Nun geht es auf dem asphaltierten Sträßchen ein kurzes Stück hinunter zum Borgloher Bach. Vor der Weide biegen wir in der Rechtskurve des Pöhlenwegs links ab und überqueren das kleine Gewässer. Auf leider sehr kaputtgefahrenem Weg erreichen wir so die Holter Straße. Auf der anderen Straßenseite sind die zwei prächtigen Hofanlagen und die Klause an der Kreuzung Uphöfener Feld sehenswert.

Wir gehen dann zwischen den beiden Fußballplätzen hindurch zur Bushaltestelle und von da aus weiter zwischen den Schulen und dem alten Platz hindurch wieder zu unserem Ausgangspunkt an der Kirche in Borgloh. An der Schulstraße liegen die Oberschule Hilter und die Grundschule Borgloh.

Man sollte für den Weg mindestens eine Dreiviertelstunde einplanen. In Dorf gibt es ein paar wenige und einfache Einkehrmöglichkeiten.

 

Strand Hüde, Rundwanderweg Hohe Sieben

Wanderparkplatz Strand Hüde (fürs Navi: Rohrdommelweg 35, Hüde)

Rundwanderweg Hohe Sieben, ca. 3,4 Kilometer

Dieses ist der erste Blogeintrag auf WandererMartin, der sich mit dem Dümmer beschäftigt. Der Dümmer ist der zweitgrößte See in Niedersachsen, nach dem Steinhuder Meer, die Wasserfläche beträgt ca. 13,5 km². Am und mit diesem See wird der Spagat versucht, einerseits ein attraktives Freizeit- und Wassersportangebot bereitzustellen, andererseits Flora und Fauna einen Rückzugsraum zu sichern, der wiederum touristisch erschlossen wird. Über die ökologischen Probleme des Sees, aber auch über seine Vorzüge könnte man seitenweise schreiben.

Das Naturschutzgebiet Hohe Sieben gehört in eine ganze Reihe von Naturschutzgebieten am Dümmer. Es ist ein Sumpfgebiet, wie es sie vor der Eindeichung des Sees hier überall gab. Heute wird das Gebiet künstlich feucht gehalten, um den Lebensraum für Pflanzen und Tiere zu erhalten. (Genauere Informationen der Behörde, des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz finden sie hier.) Unser vom Naturpark Dümmer hervorragend ausgeschilderter Rundwanderweg Hohe Sieben umrundet dieses Naturschutzgebiet, genauer gesagt die Teile hinter dem Dümmerdeich.

Der Parkplatz am Rohrdommelweg liegt direkt am Ostufer des Sees, so dass wir mit einigen Schritten auf dem Deich sind, auf dem wir uns nach rechts nach Norden wenden. Aber schon gleich beim nächsten Weg hinter dem Bielefelder Segel-Club biegen wir wieder nach nach Osten ab und verlassen den Deich über die Regattastraße. So kommen wir auf den Hohen Weg. Zur Rechten befinden sich jetzt teils sehr schmucke Feriendomizile, zur Linken hinter dem Hüder Dorfgraben die Feuchtgebiete des Naturschutzgebietes.

Blick über den Dümmer. Die Pfahlreihe im Vordergrund soll den Wellenschlag am Ufer eindämmen und so das Entstehen von Röhricht fördern.
Blick über den Dümmer. Die Pfahlreihe im Vordergrund soll den Wellenschlag am Ufer eindämmen und so das Entstehen von Röhricht fördern.

Nach den Häusern, aber immer noch am Bach entlang treffen wir auf die kleine Straße Zur Hohen Sieben. Ihr folgen wir, überqueren die Bruchkanal genannte Graft, bis sich an einer Kreuzung eine Möglichkeit ergibt, nach links abzubiegen und wieder auf den Dümmerdeich zu kommen. Die gewaltigen „Viecher“ auf der Weide sind Heckrinder, Nachzüchtungen des Ur, des Ahnherrn all unserer Hausrinder.

Auf dem Deich gehen wir dann – zur Rechten den See, zur Linken den Qualmwassergraben und die Hohe Sieben – zurück zum Ausgangspunkt. Der Blick über das Wasser zu den Dammer Bergen ist immer wieder beruhigend. Auch ein Aussichtsturm ist vorhanden. Auf dem Dümmer gibt es immer viel zu sehen, vor allem von der Vogelwelt, nicht nur verschiedene Entenarten, auch Kormorane, Haubentaucher usw., natürlich auch Surfer und Segler. Der gesamte Rundwanderweg Hohe Sieben hält aber auch im Pflanzenbereich die typischen Bewohner der Feuchtigkeit vor: Weiden, wo viel Wasser steht Schwarzerlen, auch die wunderschönen Schwertlilien mit ihren gelben Blüten und natürlich viele anderes mehr.

Am Parkplatz vorbeigehend können wir (im Sommerhalbjahr) noch bei der Bar dü Mar einkehren: Südsee-Feeling in Niedersachsen. Auch wenn man nur eine kurze Runde gedreht hat, die mehr von Naturerfahrungen geprägt war, ein Cockteil am Strand tut immer gut.

Man kann auch am Dümmer-Museum in Lembruch parken, dann kommen noch ein paar hundert Meter „An- und Abmarsch“ auf dem Deich zum Rundwanderweg Hohe Sieben hinzu und der Spaziergang ist insgesamt ca. 5,5 Kilometer lang.

Einen Info-Flyer des Naturparks Dümmer (siehe Organisationen) zum Rundwanderweg Hohe Sieben finden Sie hier.

 

Hüsede, Nr. 1

Wanderparkplatz Hüsede (Fürs Navi: Bad Essen, Hustädter Straße)

Rundwanderweg Nr. 1, ca. 5,5 Kilometer

Hüsede ist seit 1972 ein Ortsteil der Gemeinde Bad Essen. Es liegt unterhalb des Nordhangs des Wiehengebirges, ca. 2 Kilometer südöstlich von Bad Essen. Wegen dieser Lage kann man hier schöne Wege laufen, die das offene Flachland mit kräftigen Steigungen im Wald des Mittelgebirges verbinden.

Auch unser Wanderweg Nr. 1 dreht eine Runde in diesem Übergang von norddeutscher Tiefebene und deutschem Mittelgebirge.

Vom Wanderparkplatz muss man noch ein Stück auf der Hustädter Straße bergrunter spazieren, um aus dem Wald herauszukommen. Das ist natürlich nicht so schön, aber die Kreisstraße ist nicht sehr befahren. Man erreicht bald den Ortsrand von Hüsede, geht aber immer auf der geradeaus weiter in die Straße Kokenrott. Hier spaziert man auf einem Fußweg durch das Dorf, das noch viele Fachwerkbauten im für das südliche Osnabrücker Land typischen Stil zu bieten hat. Die Kokenrottstraße wendet sich nach Osten, die Besiedlung wird dünner und wir kommen in den Siedlungsteil Hüseder Bruch. Gegenüber vom Maschweg biegen wir nach rechts ab und können durch die flache, offene Wiesenlandschaft wandern.

Am Hüseder Hof verlassen wir das asphaltierte Sträßchen nach rechts, indem wir geradeaus weitergehen, an den Obstbäumen vorbei. Der Hüseder Hof ist auch als Bunzlauer Hof bekannt, weil hier Bunzlauer Keramik verkauft wird. Durch die Wiesen kommen wir zur Hüseder Straße, die wir aber nur überqueren. Die Häuser, die hier stehen, bilden den Siedlungsteil Kalbsiek.

War der Anstieg bis jetzt kaum zu spüren, beginnt er nun kräftiger zu werden. Am Waldrand biegen wir noch einmal kurz nach rechts ab und dann geht es links in den Wald. Mittlerweise weiß man, warum die Hügelkette Wiehengebirge heißt, denn der Anstieg wird immer steiler. Kurz und heftig könnte man sagen, denn man ist auch bald oben. An mehreren Weggabelungen vermisst man die Wegkennzeichnung 1 oder H1. Halten Sie sich geradeaus! Es kann aber nichts schaden, wenn Sie sich die unten folgende Google-Karte vergrößern und ausdrucken und mitnehmen. Der Weg Nr. 1 führt zwischen Friede- und Osterberg hindurch.

Man verlässt den Wald auf dem bekannten Wittekindsweg und erreicht die Hustädter Straße, an der weiter nördlich auch der Wanderparkplatz Hüsede liegt. Wir überqueren aber die Straße und spazieren ein kurzes Stück am Waldrand entlang. An der nächsten Kreuzung, an der man auch nach links zum nicht weit entfernten Rattinghauser Auflugslokal Pöhler abbiegen kann, biegen wir rechts ab, um die Runde zu vollenden. Der Weg ist leider durch Forstfahrzeuge stark beschädigt und es ist schwierig in trockenen Fußes zu begehen. An den bergab führenden Passagen ist es deswegen auch manchmal glitschig. Der Weg führt aber schnurgerade auf die Kreistraße 405, der wir nun noch ein kurzes Stück folgen mpüssen, um wieder am Wanderparkplatz Hüsede anzukommen.

Mentrup, Kollage, Wanderweg B

Wanderparkplatz Kollage

Rundwanderweg B, ca. 4,3 Kilometer

Der Hagener Ortsteil Mentrup taucht in diesem Block schon mehrfach auf, weil in ihm der Wanderparkplatz in der Kollage liegt und weil man von dem aus schöne Touren über den Borgberg drehen kann. Zum Namen Kollage finden Sie Erläuterungen bei der Beschreibung des Beitrags zum Wanderweg Nr. 2.

Auch der Rundweg B führt über den Borgberg mit seiner abwechslungsreichen Bewaldung und erlaubt immer wieder schöne Ausblicke über die nördlich gelegene Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald.

Vom Wanderparkplatz aus geht man zunächst über die Brücke des Goldbachs, der Hagen seit alters mit klarem, frischem Wasser versorgt. Am Waldrand hät man sich dann zunächst rechts, um sofort in den nächsten Waldweg nach links einzubiegen. Dieses ist sozusagen das obere Ende der aus Hagen südlich herausführenden Bergstraße. Durch den Wald und über eine Lichtung erreicht man den nördlichen Waldrand des Borgbergs. Hier wendet man sich wieder nach links, bleibt also am Wald. Wenn das Wetter mitspielt, hat man einen schönen Ausblick.

Man steigt kräftig bergauf und gelangt zur Hagener Almwiese mit der Schutzhütte und einer noch prächtigeren Aussicht.

Der Weg B aber geht eigentlich schon an der Kreuzung vor der Almwiese wieder links ab zum Kammweg. Auf diesen trifft man an der Weide, auf dem häufig schottische Hochlandrinder stehen, an der man links abbiegt. Auf dem Kammweg geht man eine Zeit lang auf dem Borgberg (höchster Punkt der Wanderung 174 m), bis es wieder hinunter geht zu den Kasselmannschen Fischteichen, die schon wieder in der Kollage liegen. So ist man auch schon bald am Wanderparkplatz.

Weitere Erläuterungen zum Wanderweg B findet man auf den Seiten des Heimatvereins Hagen, unter anderem eine GPS-Karte.