Werther (Westf.), Meyerfeld, A4 „Schoregge – Blotenberg“

Wanderparkplatz Meyerfeld, 3,1 Kilometer

Rundwanderweg A4 „Schoregge – Blotenberg“

Für diese kleine Runde startet man am besten auf dem großen Parkplatz unterhalb der Böckstiegel Gesamtschule, den ich Wanderparkplatz Meyerfeld genannt habe. Meyerfeld kann man auch ins Navi eingeben. Zwar gibt es in unmittelbare Nähe viele weitere Parkmöglichkeiten, aber auf diesem Parkplatz befindet sich auch eine Wanderkarte, auf der auch der Rundwanderweg A4 eingezeichnet ist.

Man spaziert dann zunächst kurz durch die Weststraße und an den Sportanlagen des Ballspielvereins Werther vorbei. Zur Linken liegt das Freibad. Dann biegt man rechts in den Teutoburger-Wald-Weg ein. Zur Rechten befindet sich das Schützenhaus. Schon vor der Hofanlage Venghaus verlässt man die Straße nach links und überquert den Schwarzbach. Jetzt kann man immer weiter auf dem schmalen, naturbelassenen Fußweg innerhalb des Waldes oder am Waldrand weitergehen. Man folgt dabei auch weiterhin dem Schwarzbach. Die A4-Marierungen sind selten, aber man kann auch den X25-Schildern folgen.

So kommt man schließlich aus dem Wald heraus und auf den Isingdorfer Weg. Hier bewegt man sich ein kurzes Stück nach links, aber schon gleich hinter den Häusern biegt man wieder nach links ab. Jetzt befindet man sich schon auf dem Rückweg – auf der Straße Blotenberg, die über den gleichnamigen, dem Teutoburger Wald vorgelagerten Hügel führt. Außerdem folgt der Rückweg dem gut ausgeschilderten Eichenweg. Es geht kräftig bergauf. Ungefähr auf dem Gipfel befindet sich ein Wasserbehälter.

Beim Heruntergehen hat man einen sehr schönen Blick über die Stadt Werther.

Morgendliche Blick vom Blotenberg auf Werther
Morgendliche Blick vom Blotenberg auf Werther

Man muss aber auch auf das erste Haus links achten, denn direkt dort biegt der Wanderweg A4 wieder in den Wald ab. Er führt jetzt hinunter zur EvangelischenWaldheimat, einer vielseitigen diakonischen Einrichtung. Über deren Gelände und an der dazugehörigen Kapelle vorbei gelangt man wieder auf den Teutoburger-Wald-Weg und dann anschließend wie auf dem Hinweg zurück zum Wanderparkplatz Meyerfeld.

Der Weg ist in einer Dreiviertelstunde gut zu machen. Im Rathaus bekommt man umsonst den Stadtplan von Werther, in dem auch die Wanderwege eingetragen sind.

Ratsgymnasium Bielefeld, Wanderweg ◊ 10 „Ratsgymnasium – Werther“

Startpunkt Ratsgymnasium Bielefeld

Wanderweg ◊ 10 „Ratsgymnasium – Werther Busbahnhof“, ca. 14 Kilometer

Die Bielefelder Wanderwege, die die Stadt nach Westen verlassen, starten in der Regel am Ratsgymnasium am Nebelswall, so auch der Bezirkswanderweg ◊ 10 nach Werther. Der Streckenweg zerfällt in zwei Hälften. Die erste führt vom Rats, wie die Schüler ihre Schule meist nennen, zur Waldgaststätte Peter auf’m Berge, die zweite dann von dort zum ZOB in Werther.

GPSies - Ratsgymnasium Bielefeld, Wanderweg ◊ 10 Ratsgymnasium - WertherVom (zum Glück nur von außen) altehrwürdigen Ratsgymnasium wendet man sich der vielbefahrenen B 66 zu, die man an der Kreuzung überquert. Über den Albrecht-Delius-Weg gelangt man zur Unterführung unter Bahnlinie und Ostwestfalendamm hindurch. Sobald man die Treppen wieder hinaufgestiegen ist, wendet man sich nach links und geht nun über die Hochstraße unterhalb des Caroline-Oetker-Stifts zum Fußweg oberhalb des „Ossis“. Man kann auf diesem weitergehend gut erkennen, wie hier der Pass durch den Teutoburger Wald genutzt wird. Am allermeisten aber erstaunt der enorme Lärm, der hier oberhalb der Stadtautobahn aufsteigt. Zum Glück biegt der Fußweg bald nach rechts ab, so dass man oberhalb der Häuser ins Johannistal geht. An deren Ende geht es hinunter zur gleichnamigen Hauptstraße, die man überquert, so dass man die Sträßchen Im Buchenwalde und Am Steinbrink erreicht. Über die kommt man zum Tierpark Olderdissen. Man nimmt sozusagen den Hintereingang, ist aber bald am ehemaligen, heute bewirtschafteten Meyerhof. Hier am „Heimat-Tiergarten“ befindet sich auch der Wanderparkplatz Olderdissen.

Wir biegen vor dem letzten Haus des Tierparks links ab und kommen bald wieder in den Wald. Der mit der Raute und der 10 gut gekennzeichnete Weg verläuft durch den nördlichen Hang des Teutoburger Waldes. Hier bleiben wir jetzt auch bis zum Waldgasthof Peter auf’m Berge, der dann auf dem Kamm liegt. Während der erste Teil des Waldes noch zum Bielefelder Stadtwald gehört, kommt man schon bald in Klasings Forst. Mit etwas Glück begegnen Ihnen hier noch die Bielefelder Muflons – wenn sie nicht schon komplett abgeschossen wurden. Das weiß ich nicht genau. Seit den 60-er Jahren lebte die kleine Herde in dieser Ecke des Teutos, oft sah man sie sogar von der Dornberger Straße. Als Grund für die Tötungen werden die Schäden genannt, die das Muffelwild im privaten Wald anrichtet. Also seien Sie besser vorsichtig, wie Sie sich hier im Wald benehmen!

Am Landwehrrest an der Nordstraße trifft man kurzzeitig auch auf den Hermannsweg, der aber auf dem Kamm weiterverläuft.

Weg am Waldrand bearb
Auf dem Wanderweg 10 am Waldrand

Die zweite Weghälfte ist in diesem Blog schon beschrieben, und zwar bei einem Beitrag zur Hermannsweg-Etappe ab dem Haller Wanderparkplatz Grüner Weg zum Peter auf’m Berge.

Um den Weg über den Wanderweg ◊ 10 weiter nach Werther anzutreten, muss man über den großen Wanderparkplatz Peter auf’m Berge dem Restaurant gegenüber gehen, im hinteren Teil findet man dann ◊ 10. Man geht oberhalb der Hofstelle Meyer zu Hoberge entlang nach Nord-Westen. Immer wieder scheint das Weiß prächtig renovierter Fachwerkbauten durch die Blätter. Oft bewegt man sich in herrlichem Buchen-Hochwald. Der Weg führt aber auch häufig am Waldrand entlang, was immer wieder schöne Ausblicke in die Quertäler amTeutoburger Wald ermöglicht.

Wer ist das denn?
Wer ist das denn?

Über die Wanderparkplätze Schwedenfrieden und Bergfrieden mit den dazugehörigen Gaststätten erreicht man schließlich die Arminiusquelle in Werther. Hier biegt der Wanderweg nach Norden ab, so dass man über die Straße Am Hang in die Stadt kommt. Zwischen Schul- und Sportanlagen (inkl. Freibad) hindurch kommt man zur Bielefelder Straße, an der der Busbahnhof liegt. Nach Bielefeld fährt die Linie 62.

Borgholzhausen, Luisenturm, Eichenweg Etappe „Luisenturm – Haus Brincke“

Wanderparkplatz Luisenturm

Eichenweg Etappe „Luisenturm – Haus Brincke“, ca. 6½ km

Der Eichenweg  ist ein großer regionaler Wanderweg, der über 210 km an den Grenzen des Kreises Gütersloh entlangführt. Er berührt dabei alle 13 Kommunen des Kreisgebietes: Borgholzhausen, Gütersloh, Halle, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Schloß Holte-Stuckenbrock, Steinhagen, Verl, Versmold und Werther, da ja auch alle 13 die Kreisgrenze berühren. Allerdings führt er nicht immer durch die Inenstadtbereiche, denn in erster Linie erschließt er die Natur des Kreises Gütersloh. Betreut wird der Wanderweg vom Teutoburger-Wald-Verein in Bielefeld.

Diese Etappe, die ich hier kurz beschreibe, bleibt ganz auf dem Borgholzhausener Gebiet. Beginnen Sie am Wanderparkplatz Luisenturm und wandern Sie zum Aussichtsturm (mit herrlichem Rundblick) und zur Gaststätte auf der Johannisegge (291 m). Von da aus geht es steil bergab bis in die alte Stadt Borgholzhausen. Sie überqueren die Bahnhofstraße und spazieren durch die Freistraße am Museum im Kultur- und Heimathaus und an der berühmten Lebkuchenbäckerei Schulze vorbei und erreichen den Startpunkt Borgholzhausen, einen zentralen Punkt, wo viele der durch die Stadt führenden Wanderwege vorbeikommen – außer dem Eichenweg allen voran der Hermannsweg, auch der Weg für Genießer usw.

Danach führt uns der Eichenweg an der schon sehr alten evangelischen Pfarrkirche vorbei. Davor erinnert ein Mahnmal von 1870/71 an die Gefallenen der Kriege. An der Straßenstruktur, kann man erkennen, dass man sich hier im ältesten Teil Borgholzhausens befindet, und es lohnt sich, die zahlreichen Baudenkmäler in diesem Bereich Gartenstraße / Kirchstraße genauer zu betrachten. Über die Gartenstraße hinter der Kirche erreichen wir danach zunächst die Schulstraße mit dem Rathaus linker Hand.

Wir spazieren einige Schritte durch die Straße Masch nach rechts, um dann gleich nach links in die Oststraße einzubiegen. Die Oststraße führt uns dann an der modern anmutenden katholischen Kirche vorbei. Wir überqueren die Martin-Luther-Straße mit einem Links-Rechts-Schwenker, so dass wir in die Wiesenstraße kommen. Wenn wir gleich in die erste Straße, Am Tempel, nach rechts einbiegen, kommen wir zu einem sehr schönen, romantischen Durchgang zwischen den Gärten. So erreichen wir die Sundernstraße und damit den Rand der geschlossenen Bebauung von Borgholzhausen.

Über Sundernstraße, Heidbreder Weg und Heidbrede umgehen Sie südlich den Sundern (179 m) und kommen wieder zur Landesstraße, die jetzt Bielefelder Straße heißt. Zwischendurch hat man nach links immer wieder einen schönen freien Blick auf den Luisenturm auf der Johannisegge. Nachdem Sie die überquert haben, gelangen Sie hier im Borgholzhausener Ortsteil Barnhausen über die Barnhauser Straße und die Dorfstraße zum schönen Haus Brincke derer von Kerssenbrock, einer ehemaligen Wasserburg. Dazu siehe auch hier.

Der Eichenweg führt jetzt weiter über Theenhausen und Rotenhagen nach Werther, aber darüber später mehr. Sollten Sie sich gerne im Anschluss an den Spaziergang in einer Gaststätte stärken, können Sie auch gut anderherum laufen, dann haben Sie zum Abschluss das breite Angebot der Stadt Borgholzhausen.

Sehr empfehlenwert ist auch der Rückweg nach Borgholzhausen über den Sachsenweg. Genaueres hier.