Bad Iburg, Zum Freden, Rundwanderweg 6

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Wanderparkplatz Zum Freden (8,1 km)

Rundwanderweg 6

GPSies - Zum Freden, Rundwanderweg 6Der Wanderweg 6 dreht eine Runde um den Kleinen und den Großen Freeden. Eigentlich ist das eine Tour, die man im April machen sollte, wenn „der Freden blüht“, wie man hier sagt, wenn die Hänge durch den Hohlen Lerchensporn mit weißen und violetten Blütenteppichen überzogen werden. Aber auch im Herbst, wenn die Buchenwälder golden leuchten, ist es hier sehr schön.

Am großen Wanderparkplatz Zum Freden wählt man den südlichen (wenn man von Iburg kommt ganz rechts gelegenen) Ausgang. Über einen gut ausgebauten, geschotterten Waldweg, den Linzitterweg, wendet man sich nach Osten. Prächtiger Buchen-Hochwald begleitet den Wanderer hier im Kleinen Freeden (oder auch Freden – egal).

10/2013
Der Linzitterweg

Der Linzitterweg bleibt südlich des hier besonders schmalen Kamms. Über den führt der Hermannsweg, auf den schließlich auch der Rundwanderweg 6 trifft. Außerdem geht man hier auch auf dem Ahornweg, auch schon ein Indiz für die besondere Schönheit dieser Ecke. Deswegen werden diese Strecken auch schon auf diesem Blog beschrieben, die Etappe des Ahornwegs (Route 4 „Wellingholzhausen – Hankenberge – Bad Iburg“) und die des Hermannsweg (Etappe „Lengerich – Hilter Pass“).

10/2013
Sentruper Hütte (auch Freeden-Hütte)

Nach einer kleinen Einsattelung ist man am Großen Freeden und wendet sich jetzt zum südlichen Waldrand. Hier trifft man bald auf die Sentruper Hütte mit Sitzgelegenheiten draußen.

Mit Hilfe einer Holzbrücke überquert man einen alten Hohlweg. Unterhalb liegt der Sentruper Drubbel In den Höfen. Wer sich stärken will, kann auch zum Restaurant-Café Pfeffer & Minze (im ehemaligen Waldhof Uhrberg) absteigen.

Da man nun direkt am Waldrand geht, hat man immer wieder sehr schöne Ausblicke über Sentrup und Remsede zum Kleinen Berg. Auch Hilter ist gut zu sehen.

10/2013
Blick nach Süden: Sentrup – Remsede – Kleiner Berg

Man erreicht den Höferweg, der nach Norden abbiegt, parallel zum Sentruper Graben. Während der aber gemütlich bergab fließt, müssen wir jetzt – den Bach wieder verlassend – durch einen beeindruckenden Hohlweg recht steil bergauf marschieren, immer der 6 in einem Kreis folgend.

Allerdings bietet es sich hier an, den Rundwanderweg auch mal zu verlassen und in den „Naturwald Großer Freeden“ zu gehen. In diesem besonderen Naturschutzgebiet werden menschliche Eingriffe so gut wie ganz vermieden. Schon seit 1972 werden z. B. keine Bäume mehr gefällt, auch keine Totholz mehr abgeräumt. Dadurch ist mittlerweile ein beeindruckendes Naturreservat entstanden, wenn man auch sicherlich nicht von einem Urwald sprechen kann, wie man das manchmal hört. Der Abstecher ist aber absolut lohnenswert (auf den Wegen bleiben!).

10/2013
Wanderparadies Bad Iburg

Zurück zum Rundwanderweg 6: Oben angekommen erreicht man den Georgsplatz, eine zentrale Kreuzung mit einer noch recht neuen und großräumigen Schutzhütte. Hier kann man noch einmal verschnaufen, bevor es über die asphaltierte Waldchaussee immer leicht bergab zurück zum Wanderparkplatz Zum Freden geht.

Dort angekommen kann man noch das Kneippbecken testen, bevor man sich auf den Nachhauseweg macht oder zum benachbarten Gasthof Freden weitergeht.

Wer richtig Lust auf Bad Iburg bekommen hat, kann sich noch zu Hause hinsetzen und einen der sehr spannenden und richtig gut geschriebenen Iburg-Krimis von Daniel Calsow lesen, sehr empfehlenswert!

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