Steinhagen, Berghotel Quellental, S7

WP Berghotel Quellental (fürs Navi: Quellental 10)

Rundwanderweg S7 (ca. 4,2 km; ca. 1¼ Std.)

Hinter dem Berghotel Quellental befindet sich noch eine alte, nostalgische Wanderkarte, schon fast komplett verblichen. Von ihr haben wir schon den Wanderweg S6 abgelaufen. Der Wanderweg S7 lehnt sich an die dort zu erahnende Wegführung an. Der (ehemalige) Wanderweg ist natürlich nicht GPSies - Steinhagen, Berghotel Quellental, S7mehr ausgeschildert und ohne die GPS-Daten kaum zu finden. Er hat die Form einer Acht, wobei der Knotenpunkt oberhalb des Hotels liegt. Es gibt also einen kleinen bergigen Kreis und eine Runde, die im flacheren Teil angesiedelt ist.

Hintem dem Berghotel geht es auf der alten Wanderweg-Trasse und durch den Wald steil hinauf zum Kamm mit dem Wanderparkplatz und Restaurant Peter auf’m Berge. Von den vielen Parkverbotschildern im Quellental abgeschreckt kann man auch hier oben gut in den Weg einsteigen. Ansonsten geht unser Weg aber schon vor dem Peter rechts in das Sträßchen Am Sennberg.

Hinter den wenigen Häusern erreichen wir oben angesprochenen Knotenpunkt. Rechts hinunter würden wir also wieder zum Quellental kommen. Deswegen nehmen wir die linke Wegvariante und steigen auf dem Wappenweg, dem großen Rundweg um Bielefeld, hinunter zum Waldrand. Wir lassen also die Hofstelle Godejohann rechter Hand unter uns liegen. Es gibt schöne Ausblicke über die südwestlich vorgelagerte Ebene.

Fernsehturm auf der Hünenburg

Vorbei an Weihnachtsbaumplantagen und über uns den Fernsehturm auf der Hünenburg erreichen wir die B68, die Osnabrücker Straße, die wir vorsichtig überqueren. Geradeaus passieren wir zunächst auf der Fortunastraße eine kleine Siedlung, biegen aber die zweite Straße rechts ein, nämlich die Idunastraße. So gehen wir durch diese Siedlung, die noch zur Stadt Bielefeld gehört. Am Ende der Idunastraße führt uns ein Fußweg weiter nach Südwesten. Kurz nach einigen alten Betonpollern zweigt ein Trampelpfad nach rechts durch den Wald ab. Die kleinen Erhebungen, die wir im Unterholz sehen, sind vorzeitliche Hügelgräber. Der Patt führt uns zum Oberen Steinweg, einem unbefestigten Sträßchen, das uns wieder hoch zur B68 führt.

Ilex im Buchenwald

Hinter der Bundesstraße befindet sich das untere Ende der Straße Am Sennberg. Hier entlang geht es wieder berghoch. Vor der Hofstelle, deren Passieren nicht gestattet ist, biegen wir am Waldrand nach links ab und gehen hier ca. 200 Meter durch einen prächtigen, von großen Ilexsträuchern durchsetzten Buchenwald. Wenn man genau aufpasst, erkennt man einen Trampelpfad, der plötzlich rechts ab auf die Hügelkuppe führt (mit GPS ist er leichter zu entdecken). So können wir den Hof westlich umgehen und gelangen direkt zu dem Knotenpunkt unserer Acht. Dieses Mal biegen wir vor den Häusern links ab und spazieren hinunter zum Startpunkt.

 

Kloster Oesede, Am Musenberg, A9

Wanderparkplatz Am Musenberg (Fürs Navi: Georgsmarienhütte, Borgloher Str., nahe Nummer 102)

Rundwanderweg A9 (ca. 4 km; ca. 1 Std.)

Auch am beliebten Wanderparkplatz Am Musenberg an der Borgloher Straße wurde die alte TERRA.vita-Wanderkarte abgebaut und gegen die neue Wanderkarte mit den TERRA.tracks ausgetauscht. Auf der befindet sich der alte Wanderweg A9 nicht mehr und auch unterwegs ist er nur sporadisch gekennzeichnet. Dabei ist es ein schöner Weg durch den Wald im Grenzgebiet von Georgsmarienhütte und Bad Iburg. Nutzen Sie die GPS-Daten!GPSies - Kloster Oesede, Am Musenberg, A9

A9 führt vom Parkplatz zunächst ein Stück an der Borgloher Straße entlang, und zwar in Richtung Wellendorf. Man kann rechts neben der Straße gehen. Nach gut 400 Metern biegt das asphaltierte Sträßchen nach rechts ab, das uns hinunter in das Mattmannskuhlenloh führt, wie dieses Waldgebiet heißt. Das Straäßchen kennen wir vom Rundwanderweg A8. Nach ungefähr derselben Strecke verlassen wir die Straße und biegen nach links in einen Waldweg ein, der uns hinüber zum nächsten Sträßchen führt. Dabei kommen wir dem Schlochterbach immer näher. Auf dem Asphaltsträßchen biegen wir nach rechts ab und überqueren diesen Bach, der die Senke zwischen Musenberg und Limberg entwässert.

Auf dem Weg Richtung Limberg beginnt es heftig zu schneien.

Auch wenn aus der Straße bald ein geschotterter Forstweg wird, kann man hier sehr gut gehen. Zur Rechten sieht man hinter den Bäumen Das große Loh, eine Lichtung, die man mit dem Rundwanderweg A9 quasi umrundet. Unser Weg, der direkt auf den „Gipfel“ des Limbergs zuführt, erreicht die Grenze zwischen Georgsmarienhütte und Bad Iburg und biegt dann an einer Bank nach rechts ab – jetzt wieder asphaltiert. Nach knapp einem Kilometer erreicht man wieder den Schlochterbach, den man wieder unspektakulär überquert.

Direkt dahinter zweigt – wieder bei einer Bank – ein Fußweg nach links in den Wald ab. Man kann sich an der Markierung der Georgsmarienhütter Null orientieren. Über diesen Pfad erreichen wir nach ungefähr einer Stunde wieder die Borgloher Straße. Der Parkplatz Am Musenberg liegt zur Linken.

Bad Laer, Am Blomberg, Kurterrainweg K3

Wanderparkplatz Am Blomberg (fürs Navi: Bad Laer, Auf dem Blomberg 2)

Rundwanderweg K3 (ca. 2 km; ca. 1/2 Std.)

Hier wird eine ganz kurze Runde vorgestellt, einmal kurz frische Waldluft einatmen. Dazu kann man den Rundweg K3 der Kurterrainweg in Bad Laer am Blomberg nutzen. Der Blomberg ist die westliche, also Laerer Seite des dem Teutoburger Wald vorgelagerten Kleinen Berges. Deswegen wird er auch Laerer Berg genannt.

Der GPSies - Bad Laer, Am Blomberg, Kurterrainweg K3Wanderweg K3 führt vom Parkplatz am Restaurant Maris Mare zum Waldrand. Dabei kommt man schon an den ersten Stationen des Gesundheitspfad „Rückenfit“ oder des Erlebnispfades „Kleiner Berg“ vorbei. Zur Linken befindet sich ein Wasserbehälter des Wasserwerks Bad Laer und ein Gedenkstein erinnert an den britischen Kampfjet-Piloten Bruce Cogram, der bei einem Zusammenstoß mit einem Starfighter vom deutschen Marinefliegergeschwader 2 tödlich verunglückte. Nahebei biegen wir mit dem Wanderweg X5 (Bad Iburg – Dissen) links in den Wald ein. Der schöne Pfad windet sich verschlungen durch den Wald. Informationstafel des Waldlehrpfades machen auf Naturphänomene am Wegesrand aufmerksam. Man scheint hier durch ehemals intensiv genutzten Wald zu gehen, denn die vielen ausgeschlagenen Baumstümpfe links und rechts sind Folgen der ehemaligen Niederwaldwirtschaft.

Der wieder durchgeschossene Niederwald im Nebel des Blombergs

Schon an der nächsten Abzweigung nach gut einem Kilometer biegen wie wieder nach Süden (also nach rechts) ab und kommen so auf den Hauptweg zurück, der uns schnurgerade zum Ausgangspunkt Am Blomberg zurückführt.

Halle (Westf.), Apothekerstraße, A1 Geschichtspfad rund um die Kaffeemühle

Wanderparkplatz Apothekerstraße (fürs Navi: Apothekerstr. 27)

Rundwanderweg A1 Geschichtspfad rund um die Kaffeemühle (ca. 2,1 km, ca. ¾ Std.)

Oberhalb von Halle, am Hang des Teutoburger Waldes, befindet sich der Haller Stadtwald. Der wird durch mehrere Wanderwege erschlossen, unter anderem durch den „Geschichtspfad Kaffeemühle“ auf der Trasse des Rundwegs A1. Der Name macht schon deutlich, dass es um den Aussichtspavillon Kaffeemühle herum viele historische Hinterlassenschaften zu erkunden gibt. Aber auch der prächtige Buchenwald hier ist als schon solcher eine Augenweise, deckt er sich doch größtenteils mit dem ehemaligen Landschaftspark der Familie Hagedorn.

GPSies - Halle (Westf.), Apothekerstraße, A1 Geschichtspfad rund um die KaffeemühleVon der Hinweistafel am oberen Ende der Apothekerstraße spaziert man den Bergkamp hinauf und gelangt am Waldrand zu einem schönen Fachwerkhaus, das auch den Anfang des Hagedornschen Landschaftspark aus dem Jahre 1800 markiert. Das Naturschutzgebiet Knüll / Storkenberg, in dem wir uns auf diesem Rundweg aufhalten, beginnt hier ebenfalls.

Man biegt am Waldsaum nach links ab und überquert den Schützenberg. Auch die Schneise unterhalb der Kaffeemühle wird gequert, so dass man dahinter wieder in den Wald kommt. Mit den sogenannten Apothekergräbern erreicht man die ersten der privaten Waldbegräbnisstätten, die für Halle so typisch sind und wohl nur hier in einer derartigen Häufung vorkommen. Etwas schaurig grüßen die Grabsteine aus dem Wald.

Apothekergräber 20181118_144238
Die sogenannten Apothekergräber am südlichen Waldrand

An Relikten der ehemaligen Ponyreitbahn angekommen geht man wieder zurück nach Südosten und sieht zur Linken zwischen den Bäumen das Grabmal der Friederike Louise Delius. So kommt man direkt zum Hagedorn-Denkmal aus dem Jahr 1802.

Nun geht es hinauf zum bereits angesprochenen Lustpavillon, der tatsächlich etwas wie eine Kaffeemühle aussieht. Von oben hat man eine schöne Aussicht über die Stadt Halle (Westf.) und weit darüber hinaus. Dahinter erhebt sich der Haller Hausberg Knüll (253 m). Auch Hermanns- und Genießerweg führen hier entlang.

Blick vom hagedorn-Denkmal 20181118_144715
Blick vom Hagedorn-Denkmal über den Schützenberg und Halle

Am ehemaligen Weinkeller der Hagedorns und der Absturzstelle eines britischen Bombers von 1943 vorbei geht es wieder hinunter zur Gedenkstelle für Walther von der Vogelweide und zum ehemaligen Gärtnerhaus des Landschaftsparks.

Durch eine kleine Obstbaumallee geht es hinüber zum Kisker-Friedhof, wieder eines der Familienbegräbnisse, die sich die vornehmen Haller Familien hier im Wald angelegt haben. Nun hat man bald die Storkenstraße erreicht, die uns wieder zurück zur Apothekerstraße führt.

Unterwegs erläutern Lesepulte die einzelnen Stationen des Geschichtspfades. Im Internet kann man sich auf den Seiten der Haller ZeitRäume über die Geschichtspfade und allgemein die Stadtgeschichte informieren. Außerdem gibt es bei der Stadt Halle einen Flyer speziell zum Geschichtspfad rund um die Kaffeemühle.


JH Silberborn, Lebensraumroute Mecklenbruch, kleine Runde

Wanderparkplatz JH Silberborn (fürs Navi: Holzminden, Schießhäuser Str. 4)

Rundwanderweg Lebensraumroute Mecklenbruch, kleine Runde (ca. 4,2 km, ca. 1 Std.)

Mitten im Naturpark Solling-Vogler im Weserbergland befindet sich die Holzmindener Ortschaft Silberborn. Die ist vor allem bekannt für das (!) Mecklenbruch, ein großes Hochmoor und Naturschutzgebiet. Dass es sich hier im Hochsolling auch gut wandern lässt, versteht sich von selbst. Kleine Wanderwege, die die speziellen Eigenarten des Moores in das Blickfeld rücken, sind die Lebensraumrouten Mecklenbruch, von denen es eine kleine und eine große Runde gibt – hier wird die kleine beschrieben.

GPSies - JH Silberborn, Lebensraumroute Mecklenbruch, kleine RundeWir starten am Wanderparkplatz JH Silberborn, der sich an der Kreuzung Holzmindener Straße und Schießhäuser Straße befindet, also zwischen der Jugendherberge im Norden und dem nach vielen Übernachtungen hochgeschätzten Jugendfreizeitheim Silberborn (unfassbar, dass diese Institution des Kreises Northeim, in der tausende von Kindern und Jugendliche über die Jahre den Hochsolling, die Natur und die Gemeinschaft schätzen lernten, Ende 2018 geschlossen werden soll).

Vom Wanderparkplatz geht es über die kleine Schießhäuser Straße nach Norden, also zu Jugendherberge und Kletterpark. Vor dem TreeRock-Abenteuerpark geht es rechts in den Wald und der Weg teilt sich. Wir nehmen die linke Variante und gehen noch etwas durch den Wald, der allerdings schnell lichter wird, um so mehr wir uns dem Hochmoor nähern.

Im Mecklenbruch am  Aussichtsturms

Zunächst geht es über einige Brückchen und dann über einen richtigen Holzsteg. Hier ist nicht der Platz, die Besonderheiten dieses gefährdeten Lebensraums herauszuarbeiten. Informationstafeln unterwegs lehren die Leser, das Moor zu schätzen. Schließlich erreicht man an einem kleinen Moorsee einen Aussichtsturm, mit dessen Hilfe man die urtümliche Landschaft richtig genießen kann.

Am Ende des Stegs erreicht man nach Überquerung der kleinen Holzminde wieder einen Schotterweg, auf den wir nach Süden einbiegen. Am nächsten Abzweig biegen wir aber wieder rechts ab und gehen in einer schönen, kleinen Allee zurück zur Holzminde und dann hinauf zum Kletterpark. Dabei haben wir den Campingplatz Silberborn zu unserer Rechten. Vorbei an den großzügigen Sportanlagen der JH erreichen wir wieder die Schießhäuser Straße und so den Wanderparkplatz JH Silberborn. Man kann hier bequem nach einer Stunde wieder ankommen, man kann sich im Moor aber auch viel mehr Zeit lassen.

Die große Runde der Lebensraumroute Mecklenbruch führt auch auf dem Holzsteg am Aussichtsturm vorbei, dreht dann aber noch eine Runde um den nördlichen Teil des Moors.

Die Lebensraumrouten Mecklenbruch sind wie viele andere Wanderwege auch in dieser Karte eingezeichnet.

 

Und auch in diesem Bruckmann-Wanderführer gibt es eine (deutlich längere) Tour durch das „Hochmoor im Solling“.