Pente, Rundweg 8 „Um Pente“

Wanderparkplatz Pente (fürs Navi: nahe Bramsche, Achmerstr. 12)

Rundweg 8 „Um Pente“ (ca. 5 km; ca. 1¼ Std.)

Pente ist eine Ortschaft der Stadt Bramsche. Sie liegt südlich von Bramsche-Mitte und vom Mittellandkanal. Der Wanderparkplatz Pente liegt am Stichkanal Osnabrück.

GPSies - Pente, Rundweg 8 Um PenteVom Wanderparkplatz geht es dann auch noch ein kurzes Stück an diesem Stichkanal entlang, bis man zur Einmündung in den Mittellandkanal kommt. Dort kommt man auch mit einer Brücke auf die andere Seite der Wasserstraße. Man kann direkt am Mittellandkanal entlang nach Osten spazieren und die hier vor Anker liegenden Binnenschiffe oder die großen Schubverbände auf dem Wasser betrachten.

Nach einiger Zeit passiert man ein sogenanntes Sperrtor. Von diesen Sicherheitstoren sind auf der gesamten Kanalstrecke neun Stück verbaut, zwei auch auf den beiden Seiten der Einmündung des Stichkanals Osnabrück. Bei Schäden am Kanalbett sollen sie das komplette Auslaufen bzw. Überfluten der Umgebung verhindern. Auch kann man mit ihrer Hilfe Teile des Kanals z. B. für Reparaturarbeiten leeren.

Das Sperrtor östlich der Einmündung des Stichkanals Osnabrück

Hinter dem Sperrtor führt uns eine Brücke wieder auf die südliche Seite. Über den Burggartenweg (gleichzeitig auf dem Fernwanderweg Hünenweg) kommt man zum großen und 2017 neu eingeweihten Ehrenmal. Allein für den Zweiten Weltkrieg sind 71 Penter Männer aufgezählt, die nicht nach Hause zurückkamen.

Am Denkmal biegt man auf dem Zitterweg nach Westen ein und erreicht bald die zentrale Siedlung von Pente. Sie liegt an einer kleinen Erhebung über dem Kanal, der Kleinen Egge. In der Siedlung nehmen wir gleich die zweite Straße nach links, den Heinrich-Soete-Weg. Mit einem Rechts-Links-Schwenker verlässt man die Siedlung in der Nähe des Feuerwehrhauses. Man erreicht den Wald der Großen Egge, teilweise ein sehr schöner Mischwald. Dieser Teil des Hügelzugs wird auch Schager Egge genannt, nach der ehemaligen Burg und Familie Schagen, die es hier einmal gab.

Immer geradeaus erreichen wir wieder den Stichkanal und sehen schon zur Linken den Wanderparkplatz Pente.

Die Erhebung der Penter Egge ist hier so gering, dass man trotzdem von einer so gut wie ebenen Runde reden kann. So ist es auch nicht so tragisch, dass es auf den knapp fünf Kilometern keine Einkehrmöglichkeit gibt.

Wacholderheide Schmarbeck, W1 „Der Wacholderwald in der Teufelsheide“. Kurze Tour

Wanderparkplatz Wacholderheide Schmarbeck (fürs Navi: Faßberg, Schmarbeck 1 und weiter die Straße entlang)

Rundwanderweg W1 „Der Wacholderwald in der Teufelsheide“. Kurze Tour (ca. 4,4 km; ca. 1 Std.)

Die Gemeinde Faßberg ganz im Norden des Landkreises Celle taucht mit den Touren in Müden (Oertze) schon in diesem Blog auf, denn ihre Heideflächen sind überregional bekannt. Die vielleicht größte und schönste Heide befindet sich aber in dem kleinen Ortsteil Schmarbeck, in der Teufelsheide. Es wird nicht viele einsamere Gegenden in Deutschland geben. Das merkt man schon, wenn man das kopfsteingepflasterte Sträßchen Schmarbeck bis zum Ende durchfährt, dann an den schönen Heidschnuckenställen vorbei und wenn man schon meint, dass nichts mehr komme, dann findet man den Wanderparkplatz Wacholderheide Schmarbeck.

GPSies - Wacholderheide Schmarbeck, W1 „Der Wacholderwald in der Teufelsheide“. Kurze TourHier beginnen – wie in der Südheide üblich -mehrere Versionen des Wanderweges W1. Heute reicht es nur für die kurze Tour, die mangelnde Länge locker durch landschaftliche Attraktionen wettmacht. Man orientiert sich also an dem inneren, grünen Kreis der Beschilderung. Eigentlich ein geniales System, aber nutzlos, wenn die Schilder fehlen. Nehmen sie deswegen die GPS-Daten mit!

Vom Parkplatz aus geht es zunächst in nordöstlicher Richtung an dem kleinen, sandigen Sträßchen entlang zum Waldrand. Zur Rechten kann man die große Heidefläche bewundern, eine skurrile Landschaft, die „Nicht-Heidjern“ absonderlich und fremd vorkommt. An der Ecke biegt man nach rechts ab, bleibt also am Waldrand, so dass man einen schönen Blick in die Weite der Heidelandschaft hat. Neben vereinzelten Birken prägen eindeutig die Wacholderbüsche inmitten des Heidekrauts das Bild. Der kaum erkennbare Hügel in der riesigen Heidefläche trägt übrigens den Namen Faßberg.

Wacholderheide bei Schmarbeck

An einer größeren Wegekreuzung geht es geradeaus weiter, so dass der Wald nun zur Linken ist. Der Weg führt dann in diesen sehr lichten Kiefernwald hinein. Beim Heraustreten liegt wieder die Wacholderheide vor einem. Da der Wacholder hier immer zahlreicher und dichter auftritt, spricht man auch vom Wacholderwald.

Am Wacholderwald in der Teufelsheide

Durch die Heide der Ahrensriethe geht es dann zurück zum Wanderparkplatz. Schon unterwegs gab es mehrere Schutzhütten, aber auch der Parkplatz Wacholderheide Schmarbeck hat gute Rastmöglichkeiten zu bieten. Einkehrmöglichkeiten gibt es in dieser Einsamkeit aber keine.

Man braucht gut eine Stunde für die gut vier Kilometer.

Weitere Informationen und schöne Bilder gibt es auf den Seiten der Lüneburger Heide GmbH.

Auch in diesem kleinen Reiseführer taucht der Schmarbecker Wacholderwald auf:

Barkhausen, Saurierfährten Bad Essen, Nr. 9 „Kleiner Kellenberg, Nordrand“

Wanderparkplatz Saurierfährten Bad Essen (Näherungsangabe fürs Navi: Buersche Str. 161)

Rundweg Nr. 9 „Kleiner Kellenberg, Nordrand“ (ca. 2.3 km, ca. ¾ Std.)

GPSies - Barkhausen, Saurierfährten Bad Essen, Nr. 9 Kleiner Kellenberg, NordrandDies ist ein kleiner Waldspaziergang für eine gute halbe Stunde oder etwas länger, wenn man gut umschaut. Man sollte trotzdem gute, wasser- und rutschfeste Schuhe tragen, denn der Rückweg führt über recht naturbelassene Passagen.

Von den Wanderparkplätzen an den Saurierfährten nimmt man die nördliche Variante, die schon auf Bad Essener Gebiet liegt. Denn der Weg führt nicht zu den prähistorischen Überresten, sondern in den Nordhang des gegenüberliegenden Kleinen Kellenbergs. Und da der wirklich klein ist, gibt es auch kaum Steigungen und der ganze Weg verläuft fast eben.

Vom Wanderparkplatz Saurierfährten Bad Essen folgt man ein paar Meter dem Wittekindsweg in den Wald hinein. Schon an der ersten Weggabelung im Wald nimmt man die linke Variante und folgt der weißen 9 über eine Forststraße. Die großgewachsenen Lerchen und Fichten machen deutlich, dass auch Nadelwälder ihren Reiz für Spaziergänger haben können.

Ein Teil des Weges läuft parallel zum Waldlehrpfad und so machen Infotafeln im Wald auf Besonderheiten aufmerksam, z. B. auf eine große Altholzinsel. Hier stehen uralte Stieleichen, die immer erhalten geblieben sind, auch wenn der umliegende Nadelwald „geerntet“ wurde.

Der Herbst kommt, am Farn am Wegrand ist es schon gut zu sehen.

Nach ziemlich genau einem Kilometer biegen wir links zurück ab. Der Weg wird schlechter, feuchter, aber auch natürlicher. Da man sich am nördlichen Waldrand des Kleinen Kellenbergs bewegt, sieht man bald die Dächer der Firma Wilms, Holz und Verpackungen. Kurs dahinter erreicht man schon wieder den Wanderparkplatz.

 

Bad Iburg, Wassertretstelle Jagdschloss Freudenthal, Barfuß-Wanderweg leicht

SP Wassertretstelle Jagdschloss Freudenthal

Parken am Wanderparkplatz Waldkurpark / Holperdorper Straße (fürs Navi: Philipp-Sigismund-Allee 3)

Rundweg „Barfuß-Wanderweg leicht“ (ca. 2 km inkl. Hin- und Rückweg vom Wanderparkplatz Waldkurpark; ca. ½ Std., barfuß entsprechend länger)

Eigentlich sind die Bad Iburger ja Kneipp-Spezialisten, aber die Gesundheitspfade „barfuß wanderfit“ scheinen aufgegeben worden zu sein oder sind zumindest in sehr schlechtem Zustand. Zuerst waren sie teilweise durch die Einzäunung der LaGa 2018 zerschnitten worden, danach scheinen sie aber nicht reaktiviert worden zu sein. Die leichte bzw. kurze Variante ist kaum noch gekennzeichnet und das, was einen Barfußpfad ausmacht, ein interessanter Untergrund für die Fußsohlen, ist nur sporadisch vorhanden.

GPSies - Wassertretstelle Jagdschloss Freudenthal, Barfuß-Wanderweg leichtDabei ist der Anfang sehr schön: Unterhalb des Jagdschlosses Freudenthal befindet sich ein noch relativ neues Kneipp-Becken, in dem man erst einmal ein paar Runden im Storchengang drehen kann. Gute Sitzgelegenheiten runden den guten Eindruck ab. Im Hintergrund erstrahlen die Hortensien mit ihrer melancholischen Schönheit.

Hortensien säumen den Weg

Aber dann beginnen die asphaltierten und geschotterten Wege, die für die Landesgartenschau sicherlich gut waren, aber nicht für einen Barfuß-Wanderweg taugen. Also zieht man die Schuhe an und nur an den geeigneten Stellen wieder aus.

Man überquert unterhalb des Baumwipfelpfads den Amtsweg und geht dann hinunter zum alten Kneipp-Becken, dass seinen Dienst noch gut erfüllt. Zurück auf dem Hauptweg geht man weiter zu den Teichen an der Holperdorper Straße. Dort biegt man nach links ab, bleibt immer nördlich der Teiche. So kommt man wieder zurück zum ehemaligen Wanderparkplatz Waldkurpark, der jetzt meist Wanderparkplatz Holperdorper Straße genannt wird. Oder man geht noch einmal zur Wassertretstelle unterhalb des Schützenhausen am Jagdschloss Freudenthal.

Wo es nun mit dem Barfußlaufen nicht so geklappt hat, kann man wenigsten einkehren, z. B. zünftig in der Almhüttn Geißbock oder vornehm im Jagdschloss Freudenthal.

 

Harlinghausen, Schwarzer Brink, A8

Wanderparkplatz Schwarzer Brink (fürs Navi: Preußisch Oldendorf, nahe Bergstr. 64)

Rundwanderweg A8 (ca. 4,2 km; ca. 1 Std.)

Diese kleine Runde durch den schönen Wald der Egge ist eine Abkürzung oder Variante des Wanderweges A9 („Reflexion“), der in diesem Blog schon beschrieben wird, aber ab dem Balkenkamp in Börninghausen. Der Preußisch Oldendorfer Ortsteil Harlinghausen schließt nördlich an Eininghausen und Börninghausen an und der Schwarze Brink gehört dazu, auch wenn der Harlinghauser Ortskern viel weiter nördlich ist.

GPSies - Harlinghausen, Schwarzer Brink, A8Vom großen Wanderparkplatz Schwarzer Brink auf der Preußisch Oldendorfer (nicht auf der Bad Essener) Seite der Bergstraße geht es zunächst zum Wiehenturm. Da der aber zurzeit geschlossen ist, spazieren wir nur daran vorbei und kommen bald zu der Stelle, wo A8 mit einem schmalen Pfad nach rechts abbiegt. Man kann immer der Nordvariante des Wittekindwegs folgen.

Dieser gewundene Fußweg führt uns durch den Wald des Geisbergs, bis wir wieder einen größeren Fortsweg und damit den südlichen Waldrand der Egge erreichen. Hier gibt es beim Weitergehen nach Osten immer wieder Ausblicke nach Eininghausen und Börninghausen und über das Eggetal zum Wiehengebirge.

Immer wieder schöne Aussichten vom Waldrand der Egge: Blick über Teile von Eininghausen

Nach einer kurzen Strecke muss man aufpassen, denn nun biegt A8 wieder auf einen Pfad nach Norden ab. Der übersteigt fast unmerklich den Kamm und erreicht wieder einen Hauptweg, dem wir nach links, nach Westen folgen. So erreichen wir bequem wieder den Wiehenturm und den Wanderparkplatz mit Grillplatz und der Beermann-Hütte.

Einkehrmöglichkeiten gibt es unterwegs nicht, der Rundwanderweg A8 ist einfach eine kleine, schöne Waldrunde.