Bad Rothenfelde, Münstersche Straße / Welfenallee, Nr. 2 „Der kleine Rundweg“

Wanderparkplatz Münstersche Straße / Welfenallee (fürs Navi: ggü. Münstersche Str. 33)

Rundwanderweg Nr. 2 „Der kleine Rundweg“ (ca. 3,4 km; ca. ¾ Std.)

Die alte Wegmarkierung 2 verschwindet langsam

Der kurze Rundweg Nr. 2 ist einer der alten Wanderwege in Bad Rothenfelde. Er scheint durch den neuen Weg Nr. 3 „Rundweg Wellengarten“ abgelöst worden zu sein, der aber etwas länger ist. Nr. 2 dreht eine kurze, ebene Runde durch den Wellengarten, den „Stadtwald“ von Bad Rothenfelde. Er trägt seinen Namen zu recht, denn es ist hier eine wasserreiche Gegend mit vielen Quellen und Bachläufen.

Gegenüber dem kurzen Parkstreifen an der Ecke Münstersche Straße / Welfenallee geht es parallel zur Welfenallee hinunter zum Wellengarten. Sobald man das Wäldchen erreicht hat, biegt man nach links ab. Ein gut angelegter Waldweg führt so zunächst in östlicher Richtung. Das Spaziergänger bleibt immer am Waldrand und mit Blickkontakt zu den Häusern dahinter.

Auf Höhe der Wellengartenstraße dreht der Weg dann in die entgegengesetzte Richtung und führt nun zum Niedersachsenring, der Landesstraße 94. Mit Hilfe einer Fußgängerbrücke kann man diese Umgehungsstraße gefahrlos überqueren.

Die Fußgängerbrücke im Wellengarten

Südlich davon dreht Nr. 2 dann noch eine Runde durch den Forstgarten, den südlichen Teil des Wellengartens. So heißt auch das Café, an dessen Rückseite man bald vorbeikommt. Auch hier hält sich „Der kleine Rundweg“ meist am Waldrand. Dahinter sieht man schon die Häuser des Rothenfelder Ortsteils Aschendorf. Schließlich geht es wieder über die Brücke zurück.

Dieses Mal muss man einen Schlenker machen, um unter der Brücke hindurch zu gehen, ein paar Meter parallel zur Landesstraße. So folgt man dem westlichen Rand des Wellengartens zurück zum unteren Ende der Welfenallee. Von dort aus geht es auf dem Hinweg zurück, es sei denn, man will beim Allee-Café noch einkehren.

 

Haste, Nettetal, A3

Wanderparkplatz Nettetal (fürs Navi: nahe Osnabrück, Am Forellenteich 19)

Rundwanderweg A3 (ca. 3,9 km; ca. ¾ Std.)

Das stadtnahe Erholungsgebiet Nettetal wird von den meisten Fernwanderwegen im Norden Osnabrück durchquert: Hünenweg, DiVa-Walk usw. Es gibt aber auch lokale Rundwege wie z. B. den alten A3. Direkt an der Nette ist es am Wochenende recht belebt, was aber auch für die Schönheit des Tals spricht. Um so weiter man sich entfernt, um so einsamer wird es.

Vom Parkplatz Nettetal aus geht es am Stauwehr in den herrlichen Buchenwald. Man folgt der Nette in nördlicher Richtung. Der kleine Fluss kommt aus dem Ostercappelner Ortsteil Haaren und hat hier schon die größte Wegstrecke hinter sich, denn in der Nähe des Osnabrücker Hafens mündet er in die Hase.

Romantisch fließt die  Nette zwischen Forellenhof und Knollmeyers Mühle

A3 verläuft bis Knollmeyers Mühle parallel zur Nette. Dabei quert er die Stadtgrenze zwischen Osnabrück-Haste und Wallenhorst-Rulle. An der historischen Wassermühle Knollmeyer lädt ein Gasthof mit bekanntem Biergarten ein. Auch sonst gibt es hier allerlei zu sehen, vom Hundetrainingsplatz über den Klettergarten bis zu einer Luftpumpenstation. Hier, am Wanderparkplatz Wallenhorst, Nettetal / Knollmeyers Mühle überquert man auch den Fluss und auch die Straße Nettetal, denn der Wanderweg führt auf der östlichen Talseite wieder in den Wald.

Dementsprechend steigt der Weg etwas bergan. Wer möchte kann sich die nahegelegenen Reste der Wittekindsburg ansehen, die vermutlich tatsächlich aus der Zeit der karolingischen Sachsenkriege stammt. Unser Weg macht einen schafen Rechtsknick und führt nun in südlicher Richtung zum Waldrand am Hanfelder Hügel. Ein paar Meter folgt A3 diesem Waldrand, aber schon bald geht es auf einem schmalen Pfad wieder tiefer in den Wald. Über den Stieghügel geht es wieder etwas hinunter zum Östringer Esch, der großen Lichtung südlich des Nettetals.

Kurz vor dem Östringer Weg kann man aber nach rechts abbiegen und so noch etwas oberhalb des Sträßchens im Wald spazieren. Schließlich kommt man aber auf den Asphalt und hat dann auch bald wieder den Ausgangspunkt erreicht. Vielleicht kann man sich hier noch im Hofbistro des Forellenhofs Nettetal verpflegen.

 

 

Brackwede, Frölenberg, A2

Startpunkt Frölenberg (fürs Navi: Bielefeld, Kollostr. 40)

Rundwanderweg A2 (ca. 1,7 km; ca. ½ Std.)

A2 ist ein ehemaliger Wanderweg auf dem Brackweder Kamm des Teutoburger Waldes. Er ist nur noch auf alten Stadtplänen und Ähnlichem zu finden. Auch der Parkplatz am Frölenberg wird hauptsächlich von den Besuchern der Minigolfanlage benutzt. Wanderer und Spaziergänger nutzen eher den WP Windfang. A2 ist auch nur eine ganz kurze Runde, um sich einmal schnell die Beine zu vertreten.

Vom Parkplatz aus geht es am Minigolfplatz entlang berghoch, den Frölenberg zur Linken. Mit einem Links-Rechts-Schwenker erreicht man das Stadion Dreesgen, einen Rasenplatz, auf dem die Herren des SV Gadderbaum 08 traditionell ihre Kreisliga-Spiele durchführen.

Hinter dem Sportplatz geht es über den Höhenweg nach Nordwesten. Am Ende der Bebauung biegen wir links ab in den Wald. An der nächsten Wegekreuzung erreicht man dann schon das Sträßchen Auf der Siegenegge, wo man nach links einbiegt, den “ Gipfel“ (246 m) des Frölenbergs jetzt zur Rechten. So erreicht man bald wieder den Hinweg vom Startpunkt Frölenberg. Im Kiosk der Minigolfanlage kann man sich mit Kleinigkeiten verpflegen.

 

 

Noller Schlucht, Zum Petersbrink

Wanderparkplatz Noller Schlucht (fürs Navi: Dissen, Rechenbergstraße 100)

Rundwanderweg Zum Petersbrink (ca. 3,9 km; ca. 1 Std.)

Dieses ist einmal wieder eine sehr kurze Runde in dem herrlichen Waldgebiet zwischen Dissen und Wellingholzhausen. Der Teutoburger Wald ist hier prächtig bewaldet und mit Wanderwegen gut erschlossen.

Gegenüber dem Regionalen Umweltbildungszentrum Noller Schlucht geht es über den Dissener Bach in das kleine Sträßchen. Schon ein paar Schritte hinter dem Haus zur Rechten können wir einbiegen, um den Petersbrink zu umkreisen. Der Petersbrink ist der erste „Berg“ östlich der Rechenbergstraße (ca. 212 m). Wir folgen kurz Hermanns– und Ahornweg bergauf. Während diese Fernwanderwege aber weiter hinauf zum Kamm klettern, biegen wir rechts ab und halten uns so zwischen Kamm und südlichem Waldrand.

Auf dem Kamm angekommen

Ab und zu gibt der herrliche Buchenwald den Blick auf Dissen frei und bald erreichen wir die von der Kleinstadt heraufkommende Straße Zum Petersbrink. Wir biegen aber nicht ein, sondern gehen auf dem Forstweg geradeaus weiter. Hinter dem Waldgasthaus Röwekamp passieren wir auf der ehemals Seufzerallee genannten Forststraße das Schießgelände. Kurz dahinter nehmen wir einen Abzweig, der uns links hinauf zum Kamm mit dem Hermannsweg führt.

Auf der anderen Seite geht es gleich wieder hinunter (würde man weiter nach Osten gehen, käme man nach wenigen Metern zum Aussichtsturm auf der Steinegge). Eine Linkskurve führt uns unterhalb des Kamms auf schmalem Weg durch den herrlich wilden Wald der Schollegge (ca. 255 m). So heißt der Hügel zwischen Petersbrink und Steinegge.

Teilweise richtig wild: der Wald nördlich der Schollegge

Bald erreiche wir aber wieder einen größeren Forstweg, in den wir nach links einbiegen, so dass wir nördlich des Petersbrink zurück zum Lernstandort Noller Schlucht kommen.

Nolle, Rehquelle / Kalksinterterrassen, A3 „Rundweg Blauer See“

Wanderparkplatz Rehquelle / Kalksinterterrassen (fürs Navi: Dissen, Rechenbergstraße)

A3 „Rundweg Blauer See“ (ca. 3,7 km; ca. 1 Std.)

Der Rundweg A3 ab dem großen Wanderparkplatz an der Rechenbergstraße dreht eine kleine Runde im Waldgebiet zwischen Wellingholzhausen und Dissen. Diese ist in einer Stunde gut zu schaffen. Es gibt unterwegs keine Einkehr-, aber mehrere Rastmöglichkeiten.

Eine beliebte Wandergegend

Vom Parkplatz Rehquelle / Kalksinterterrassen geht es zunächst zur Kleinen Rehquelle (siehe Beitragsbild oben). Ein Holzsteg führt den Spaziergänger in eine Art Waldtheater, unter ihm die Quelle, die zu den Hasezuflüssen gehört. Danach überquert man die Rechenbergstraße und geht zur Großen Rehquelle, die mit einem größeren Quelltopf versehen ist und nie trocken fällt. Man erreicht sie über eine Treppenanlage, da sie einige Meter tiefer als das umgebende Niveau liegt.

Geht man die Treppen wieder hinauf teilt sich der Weg. Wir nehmen die rechte Variante, die südliche. Der gut ausgebaute, geschotterte und geschwungene Weg führt uns zum Blauen See. Je nach Wetterlage bietet sich dieser Punkt für eine kleine Rast im Wald an. Auf den See ist allerdings nicht immer Verlass, sein Wasserstand schwankt stark, er ist nur selten blau, häufig auch lehmig braun.

Im März am Blauen See

Der Blaue See bei schlechtem Wetter im Spätsommer

Vom Blauen See aus führt der Weg (früher unter dem Namen Tangermannweg) zunächst nach Norden, an einer Kreuzung folgen wir dem größeren Weg nach Westen. Nach einiger Zeit hört man schon die Autos auf der Rechenbergstraße. Vorher muss man sich noch einmal nach links wenden, jetzt auf einen schmaleren Weg einbiegen, der uns in der Nähe der Großen Rehquelle wieder auf den Hauptweg, auf dem wir gekommen sind, führt. Den Rest des Weges A3 spazieren wir auf dem Hinweg zurück zum Wanderparkplatz Rehquelle / Kalksinterterrassen.