Bad Essen, Solefreibad, Weg der Sinne im Solepark

Wanderparkplatz Solefreibad (fürs Navi: Bad Essen, Platanenallee 14)

„Weg der Sinne“ im Solepark (ca. 500 m)

Der „Weg der Sinne“ ist kein Wanderweg im herkömmlichen Sinn. Er ist auch nicht ausgeschildert, passt also eigentlich gar nicht auf den WandererMartin-Blog. Er bietet einfach die Möglichkeit, im Bad Essener Solepark von Station zu Station zu spazieren und dabei neu auf die verschiedenen Sinneswahrnehmungen zu achten. Das Wort Sinn wird hier weit gefasst, auch solche Sachen wie die Konzentration oder der Gleichgewichtssinn gehören dazu.

GPSies - Bad Essen, Solefreibad, Weg der Sinne im SoleparkWenn man am Solefreibad parkt, hat man den Park gleich vor sich. Er wurde im Rahmen der Landesgartenschau, die 2010 in Bad Essen stattfand, neu gestaltet und lohnt heute mehr denn je einen Besuch. Die Sole-Arena fällt sofort ins Auge und wahrscheinlich sollte man sich zuerst dorthin bewegen. Hier kann man die salzhaltige Luft einatmen und spüren, wie gut das tut.

Die SoleArena im Bad Essener Solepark

Von hier aus bewegt man sich durch den Solepark in einer frei gewählten Tour, die Stationen sind immer schon von Weitem zu erkennen. Es sind wirklich interessante Sachen dabei und es lohnt sich und macht Spaß, die vorhanden Texte zu lesen und sich auf das Dargestellte einzulassen. Ein besonderer Augenschmaus sind auch die verschiedenen Blumenbeete, die an manchen Stellen vorhanden sind.

Etwas für alle Sinne: die wunderschönen Rabatten im Solepark

Nachdem man sich alles angeschaut hat und die paar Meter des Wegs der Sinne abspaziert hat – ca. 500 Meter –  kann man natürlich weiter in den nahegelegenen Ortskern von Bad Essen gehen oder beim Italiener am Solefreibad einkehren: Da Toni.


Borgholzhausen, Luisenturm, Hermannshöhen, sehr kurze Runde auf der Johannisegge

Wanderparkplatz Luisenturm (fürs Navi: Borgholzhausen, Peter-Eggermont-Str.)

Hermannshöhen, sehr kurze Runde auf der Johannisegge (ca. 1,9 km; ca. ½ Std. + Turmbesteigung)

Wer im Umfeld von Borgholz- oder Wellingholzhausen wohnt und sich nur einmal kurz die Beine vertreten will, der kann sich an diese Runde machen. Die Hermannshöhen, die Zusammenlegung von Hermanns- und Eggeweg, führen direkt über die Johannisegge.

GPSies - Borgholzhausen, Luisenturm, Hermannshöhen, sehr kurze Runde auf der JohanniseggeVom Wanderparkplatz Luisenturm geht es zunächst zum Luisenturm und zur Luisenturmhütte. Der Aussichtsturm eröffnet einen weiten Rundblick über den Teutoburger Wald und das Ravensberger Land und darüber hinaus. Turm und Restaurant stehen auf dem Gipfel der 291 Meter hohen Johannisegge und damit auf der Weser-Ems-Wasserscheide. Schon seit 1893 steht hier ein Turm, der seinen Namen zur Erinnerung an die preußische Königin Luise erhalten hat.

Nun geht es durch den herrlichen Buchenwald mit seinem kräftigen, krautigen Unterbewuchs südlich des Gipfels hinunter zum Waldrand des Berges. Über Hermanns– und Genießerweg spazieren wir durch das Naturschutzgebiet Johannisegge-Schornstein. Kurz vor dem südlichen Waldrand der Johannisegge biegen wir nach rechts ab und haben dabei immer wieder Aussichtsmöglichkeiten in die Ebene.

Blick vom Waldrand der Johannisegge

Am Ende einer Stichstraße, die vom Berghauser Weg hochkommt, biegen wir wieder nach rechts ab, um uns in nördlicher Richtung auf den Wanderparkplatz zuzubewegen. Im Nadelwald wird der Kontrast in der Artenvielfalt zum Buchenwald besonders deutlich. Aber schon bald kommt man wieder in den Laubwald und sieht deutliche Relikte der früher hier betriebenen Niederwaldwirtschaft. Besonders die Rotbuchen sind kräftig durchgewachsen.

Nach einer guten halben Stunde ist man wieder am Startpunkt und kann sich jetzt fragen, ob man noch einmal zur gemütlichen Luisenturm-Hütte geht, wo es auch eine einladende Terrasse gibt.


Hagen am Teutoburger Wald, Waterkoarten, Wanderweg F

WP Waterkoarten (fürs Navi: Hagen, Bergstraße 12a)

Wanderweg F (ca. 4,1 km; ca. 1 Std.)

Hagen im April, das ist einfach toll. An fast allen Wegen und auf fast allen Wiesen blühen die Kirschbäume. Im Wald auf dem Borgberg gibt es ein Konzert der verschiedensten Singvögel, nur die Habichte streifen lautlos zwischen dem Bäumen hindurch.

GPSies - Hagen am Teutoburger Wald, Waterkoarten, Wanderweg FDer alte Wanderweg F, auf den der Heimatverein Hagen dankenswerterweise noch hinweist, beginnt am Wanderparkplatz Waterkoarten, bis 2018 schlicht Waterkotten genannt. Er folgt dem neuen TERRA.track Borgberg bzw. dessen verschiedenen Varianten.

Der Wanderweg F folgt nicht der Bergstraße, sondern nimmt den Feldweg gegenüber dem Parkplatz. Neben den neuen Wegkennzeichnungen findet man auch noch das alte F. Es geht durchs freie Feld (Wortmanns Esch) leicht bergauf, so dass man die alten Kirschen und den Blick auf und über Hagen genießen kann.

Alte Hagener Kirschen und freier Blick vom Wanderweg F

Kurz nach dem Erreichen des Waldrands trifft man auf die Kreuzung, an der der eigentliche Rundweg beginnt. Wir nehmen die linke Variante, an der die Teufelsquelle ausgeschildert ist. Diese erreichen wir nach dem Passieren einer tiefen Senke am nächsten Hang. Immer steiler geht es durch das Waldgebiet Im Fegefeuer hinauf auf den Kammweg des Borgbergs.

Oben angekommen wenden wir uns nach rechts und bleiben für ca. einen halben Kilometer auf dem Kamm, das heißt hier immer in der Nähe des ca. 225 Meter hohen Gipfels. An der nächsten Wegekreuzung biegen wir wieder nach rechts ab. So erreichen wir den Ahornweg und dem folgen wir immer nach Osten. Unterwegs gibt es interessante Informationen zu alten Hügelgräbern nördlich des Wanderwegs. An der Almwiese, einer großen Lichtung auf dem Borgberg gibt es Schutzhütte, Sitzgelegenheiten und einer tollen Aussicht nach Norden (siehe Beitragsbild oben).

Sauerklee und Veilchen im Efeu am Borgberg

Kurz dahinter beginnt der Wanderweg F mit dem Abstieg und schon bald erreichen wir wieder die erste Kreuzung. Nun geht es über den Hinweg auch wieder zurück zum Wanderparkplatz Waterkoarten an der Bergstraße.

Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten, aber bis Hagen ist es ja nicht mehr weit.

Steinhagen, Berghotel Quellental, S7

WP Berghotel Quellental (fürs Navi: Quellental 10)

Rundwanderweg S7 (ca. 4,2 km; ca. 1¼ Std.)

Hinter dem Berghotel Quellental befindet sich noch eine alte, nostalgische Wanderkarte, schon fast komplett verblichen. Von ihr haben wir schon den Wanderweg S6 abgelaufen. Der Wanderweg S7 lehnt sich an die dort zu erahnende Wegführung an. Der (ehemalige) Wanderweg ist natürlich nicht GPSies - Steinhagen, Berghotel Quellental, S7mehr ausgeschildert und ohne die GPS-Daten kaum zu finden. Er hat die Form einer Acht, wobei der Knotenpunkt oberhalb des Hotels liegt. Es gibt also einen kleinen bergigen Kreis und eine Runde, die im flacheren Teil angesiedelt ist.

Hintem dem Berghotel geht es auf der alten Wanderweg-Trasse und durch den Wald steil hinauf zum Kamm mit dem Wanderparkplatz und Restaurant Peter auf’m Berge. Von den vielen Parkverbotschildern im Quellental abgeschreckt kann man auch hier oben gut in den Weg einsteigen. Ansonsten geht unser Weg aber schon vor dem Peter rechts in das Sträßchen Am Sennberg.

Hinter den wenigen Häusern erreichen wir oben angesprochenen Knotenpunkt. Rechts hinunter würden wir also wieder zum Quellental kommen. Deswegen nehmen wir die linke Wegvariante und steigen auf dem Wappenweg, dem großen Rundweg um Bielefeld, hinunter zum Waldrand. Wir lassen also die Hofstelle Godejohann rechter Hand unter uns liegen. Es gibt schöne Ausblicke über die südwestlich vorgelagerte Ebene.

Fernsehturm auf der Hünenburg

Vorbei an Weihnachtsbaumplantagen und über uns den Fernsehturm auf der Hünenburg erreichen wir die B68, die Osnabrücker Straße, die wir vorsichtig überqueren. Geradeaus passieren wir zunächst auf der Fortunastraße eine kleine Siedlung, biegen aber die zweite Straße rechts ein, nämlich die Idunastraße. So gehen wir durch diese Siedlung, die noch zur Stadt Bielefeld gehört. Am Ende der Idunastraße führt uns ein Fußweg weiter nach Südwesten. Kurz nach einigen alten Betonpollern zweigt ein Trampelpfad nach rechts durch den Wald ab. Die kleinen Erhebungen, die wir im Unterholz sehen, sind vorzeitliche Hügelgräber. Der Patt führt uns zum Oberen Steinweg, einem unbefestigten Sträßchen, das uns wieder hoch zur B68 führt.

Ilex im Buchenwald

Hinter der Bundesstraße befindet sich das untere Ende der Straße Am Sennberg. Hier entlang geht es wieder berghoch. Vor der Hofstelle, deren Passieren nicht gestattet ist, biegen wir am Waldrand nach links ab und gehen hier ca. 200 Meter durch einen prächtigen, von großen Ilexsträuchern durchsetzten Buchenwald. Wenn man genau aufpasst, erkennt man einen Trampelpfad, der plötzlich rechts ab auf die Hügelkuppe führt (mit GPS ist er leichter zu entdecken). So können wir den Hof westlich umgehen und gelangen direkt zu dem Knotenpunkt unserer Acht. Dieses Mal biegen wir vor den Häusern links ab und spazieren hinunter zum Startpunkt.

 

Kloster Oesede, Am Musenberg, A9

Wanderparkplatz Am Musenberg (Fürs Navi: Georgsmarienhütte, Borgloher Str., nahe Nummer 102)

Rundwanderweg A9 (ca. 4 km; ca. 1 Std.)

Auch am beliebten Wanderparkplatz Am Musenberg an der Borgloher Straße wurde die alte TERRA.vita-Wanderkarte abgebaut und gegen die neue Wanderkarte mit den TERRA.tracks ausgetauscht. Auf der befindet sich der alte Wanderweg A9 nicht mehr und auch unterwegs ist er nur sporadisch gekennzeichnet. Dabei ist es ein schöner Weg durch den Wald im Grenzgebiet von Georgsmarienhütte und Bad Iburg. Nutzen Sie die GPS-Daten!GPSies - Kloster Oesede, Am Musenberg, A9

A9 führt vom Parkplatz zunächst ein Stück an der Borgloher Straße entlang, und zwar in Richtung Wellendorf. Man kann rechts neben der Straße gehen. Nach gut 400 Metern biegt das asphaltierte Sträßchen nach rechts ab, das uns hinunter in das Mattmannskuhlenloh führt, wie dieses Waldgebiet heißt. Das Straäßchen kennen wir vom Rundwanderweg A8. Nach ungefähr derselben Strecke verlassen wir die Straße und biegen nach links in einen Waldweg ein, der uns hinüber zum nächsten Sträßchen führt. Dabei kommen wir dem Schlochterbach immer näher. Auf dem Asphaltsträßchen biegen wir nach rechts ab und überqueren diesen Bach, der die Senke zwischen Musenberg und Limberg entwässert.

Auf dem Weg Richtung Limberg beginnt es heftig zu schneien.

Auch wenn aus der Straße bald ein geschotterter Forstweg wird, kann man hier sehr gut gehen. Zur Rechten sieht man hinter den Bäumen Das große Loh, eine Lichtung, die man mit dem Rundwanderweg A9 quasi umrundet. Unser Weg, der direkt auf den „Gipfel“ des Limbergs zuführt, erreicht die Grenze zwischen Georgsmarienhütte und Bad Iburg und biegt dann an einer Bank nach rechts ab – jetzt wieder asphaltiert. Nach knapp einem Kilometer erreicht man wieder den Schlochterbach, den man wieder unspektakulär überquert.

Direkt dahinter zweigt – wieder bei einer Bank – ein Fußweg nach links in den Wald ab. Man kann sich an der Markierung der Georgsmarienhütter Null orientieren. Über diesen Pfad erreichen wir nach ungefähr einer Stunde wieder die Borgloher Straße. Der Parkplatz Am Musenberg liegt zur Linken.