Rheinau, Hallenbad, Von Rheinau zum Rheinfall und zurück

Wanderparkplatz Rheinau, Hallenbad (fürs Navi: Rheinau, Ellikonerstr.2)

Rundwanderweg Von Rheinau zum Rheinfall und zurück (ca. 18,5 km; ca. 5 Std. Gehzeit)

Bei dieser Tour handelt es sich um eine klassische Flusswanderung am Hochrhein entlang zu Mitteleuropas größtem Wasserfall, dem Rheinfall bei Schaffhausen. Grob gesagt geht es auf der deutschen Seite hin und auf der schweizerischen zurück. Man sollte einen ganzen Tag einplanen, da es unterwegs so viel zu entdecken gibt.

Das schweizerische Rheinau liegt auf der Anhöhe in einer Rheinschleife und ist an drei Seiten von Deutschland umgeben. Vom Wanderparkplatz Rheinau, Hallenbad am Schwimmbad Aquarina sind es nur ein paar Schritte hinunter zur Wehrbrücke des interessanten Laufwasserkraftwerks Rheinau. Mit dem Überqueren der Brücke wechselt man vom Kanton Zürich in den baden-württembergischen Landkreis Waldshut und kann dabei schon tolle Ausblicke genießen.

Blick von der Wehrbrücke am Kraftwerk bei Rheinau

Man sollte nun meinen, dass der Weg hinter der Brücke einfach dem Strom aufwärts folgt wie der Hochrhein-Höhenweg. Leider ist dieser Weg aber zur Zeit teilweise unpassierbar, und zwar aufgrund vieler umgestürzter Bäume. Schon recht bald muss man also den Fluss verlassen und den Hang hinaufsteigen in den oben gelegenen Wald (Schwaben genannt). Einige Pfade und Wege führen auf die Gemeinde Jestetten-Altenburg zu.

Die günstige Lage der Rheinschleifen führte dazu, dass diese Region seit vielen, vielen Jahrhunderten besiedelt ist. Das zeigt sich zum Beispiel an dem Keltenwall oder Schanz genannten Damm, auf den man trifft und über den man wieder in Richtung des Rheins wandert. Am Ende treffen wir auf einen alten, aber noch heute gültigen Grenzstein mit der Einmeißelung GB 1859 (GB für Großherzogtum Baden) und wenden uns nach links und gehen – genau auf der Grenze – auf das schweizerische Nohl zu.

Durch den Weiler Nohl, der auf einer Terrasse über dem Strom liegt, führt der Weg hinunter zum Rheinuferweg in den Kanton Schaffhausen und zum Rheinfall in Neuhausen. Über den hier viel zu schreiben, würde den Rahmen sprengen. Hier ist verständlicherweise viel Trubel. Man kann die diversen Einkehrmöglichkeiten nutzen, auch eine „spritzige“ Bootsfahrt an den Wasserfall machen usw., die Hauptattraktion bleibt natürlich der Rheinfall.

Bei einer Bootsfahrt zum tosenden Rheinfall kann man sich erholen und erfrischen, man kommt den Naturgewalten sehr nah.

Über die Rheinfallbrücke gelangt man schließlich auf die andere Seite. Hier begrüßt uns das Schloss Laufen. Außerdem gibt es viele Aussichtspunkte, die man eigentlich alle nutzen sollte. Auf Fischnetz und Kanzel kommt man dem wilden Wasser besonders nah.

Dann erreicht man über den Bahnhof Laufen wieder den Uferweg. Mit jedem Meter, den man sich von der Touristenattraktion entfernt, wird es ruhiger. An der Nohlbrücke (mit Kneippmöglichkeit) ist man schon wieder fast alleine. Über den Fähreweg machen wir einen Schlenker durch die Ortschaft Dachsen und folgen dann dem Rhiwanderweg deutlich oberhalb des Stroms.

So kommen wir zur Bachdelle in Dachsen und dem darin liegenden schönen Freibad. Man kann es zum Baden nutzen, aber auch für eine Einkehrpause im Schwimmbadkiosk. Danach folgen wir wieder dem wunderschönen Uferpfad und genießen den Anblick des ruhig dahinströmenden Hochrheins.

Nach einiger Zeit führt der Weg wieder hinauf in die Rheinhalde und verläuft dann bis nach Rheinau in diesem Hang über dem Fluss. Es geht links und rechts und hinauf und hinab, bis man schließlich das Kraftwerkswehr erblickt.

Bevor man den Ausgangspunkt erreicht, kommt man noch an einer Infanteriestellung vorbei, denn noch heute ist die „Halbinsel Rheinau“ wie eine Festung gesichert. Wer noch immer Energie hat oder sich nur erholen will, kann zum Abschluss noch das Schwimmbad in Rheinau nutzen. Es liegt ja direkt am Wanderparkplatz Rheinau, Hallenbad.

Weitere Informationen gibt es im Rother Jubiläumswanderführer Alpen, denn dort gibt es eine ganz ähnliche Tour. Sie stammt aus dem Rother Wanderführer Bodensee Süd von Herbert Mayr.

Stiepel, Kemnader Straße / Zeche St. Barbara, Zwischen Bochum und Hattingen an der Ruhr

Wanderparkplatz Kemnader Straße / Zeche St. Barabara (fürs Navi: Bochum, Kemnader Str. 524)

Rundwanderweg „Zwischen Bochum und Hattingen an der Ruhr“ (ca. 14 km; ca. 3½ Std. Gehzeit)

Dies ist eine sehr abwechslungsreiche Runde im schönen Ruhrtal. Man passiert den flachen Bochumer, aber auch den hügeligen Hattinger Teil. Neben schöner Landschaft gibt es immer wieder Zeugnisse der westfälischen Geschichte zu sehen. So wird direkt am Anfang mit einer Info-Tafel an die Stiepeler Kleinzeche St. Barabara erinnert, denn hier kommt auch der Bergbaubauwanderweg Bochum-Süd vorbei.

Der Rundwanderweg steht ähnlich – startend am Haus Kemnade –  in Uli Auffermanns Rother-Wanderführer zum Ruhrgebiet und hat es auch in Rothers Jubiläums-Wanderführer Deutschland geschafft, siehe unten. Deswegen genügen hier ein paar Kurzinfos.

Vom Parkplatz Kemnader Straße / Zeche St. Barabara geht es auf küzestem Weg hinunter an die Ruhr, denn man will natürlich schnell ans Wasser. Der Weg auf dem alten gepflasterten Leinpfad folgt der Ruhr flussabwärts, also nach Nordwesten. Es herrscht oft reger Betrieb von Wassersportlern und so ist immer viel zu sehen. Gegenüber sieht man auch schon die mächtige Burg Blankenstein.

Blick vom Leinpfad über die Ruhr zur Burg Blankenstein im morgendlichen Dunst

Man passiert das alte Fährhaus von Stiepel, heute Imbiss und Restaurant Andrés alte Fähre.  Der historische Leinpfad folgt nun dem Schleusenkanal, der hinter einem Wasserkraftwerk und der alten Schleuse wieder mit der Ruhr zusammengeführt wird.

Vor der Klosterbrücke verlassen wir den Fluss. Über die Blankensteiner Straße kommen wir auf die Brücke. Vorher passieren wir einen Pferdehof, auf dem es auch ein Restaurant mit Biergarten gibt, das Wirtshaus Stiepel. Eigentlich möchte man die viel befahrene Ruhrbrücke schnell passieren, man wird aber doch über dem Fluss einmal anhalten, denn die Aussicht nach Osten ist wunderschön.

Unter der Brücke durch geht es zum Areal An der Kost. Hier gibt es Gasthaus, Hotel und Campingplatz, den man aber nicht überqueren darf. Deswegen geht es wieder zurück und über das Sträßchen Am Schulknapp hinauf am Welper Friedhof vorbei. Östlich vom Friedhof geht es dann wieder in den Wald. Der Wanderweg führt beständig auf und ab durch die Berge am diesseitigen hohen Ruhrufer. Mehrere Aussichtspunkte ermöglichen Blicke auf den Fluss und die dahintergelegenen Bochumer Ortsteile.

So kommt man schließlich nach Hattingen-Blankenstein. In diesem historischen Städchen mit seinen zwei alten Kirchen und der mächtigen Höhenburg direkt über der Ruhr gibt es viel zu sehen, aber das würde den Umfang dieses Blogs sprengen. Im Burgrestaurant kann man auch einkehren und dabei die Aussicht über das Ruhrtal genießen.

Nachdem man sich in Blankenstein ein bisschen umgesehen hat, geht es unterhalb der Burg wieder in den Wald und weiter auf und ab und links und rechts Richtung Osten. Man überquert dabei die Wittener Straße. Schlussendlich erreicht man über das Sträßchen Im Katzenstein das Hammertal und nördlich davon zwischen den Ruhrarmen die Wasserburg Haus Kemnade. Auch hier gibt es Einkehr- und Besichtigungsmöglichkeiten.

Wasserschloss Haus Kemnade

Auffermanns Vorschlag biegt hinter dem historischen Gemäuer rechts ab und macht noch einen Umweg zum Kemnader See, wo man die Ruhr am Stauwehr überqueren kann. Wir aber gehen auf der Kemnader Straße geradeaus weiter über die Kemnader Brücke und erreichen so bald den Wanderparkplatz Kemnader Straße / Zeche St. Barbara, unserem Startpunkt am Hasenkamper Berg.

Wir haben viele Pausen gemacht und uns besonders lange in Blankenstein aufgehalten. So haben wir uns insgesamt 5½ Stunden genommen, um diese schöne Runde zu genießen.

Geesthacht, Waldfriedhof, An der Elbe von Geesthacht nach Lauenburg

Wanderparkplatz Geesthacht, Waldfriedhof (füs Navi: Geesthacht, Berliner Str.)

Streckenwanderung „An der Elbe von Geesthacht nach Lauenburg“ (ca. 16,6 km; ca. 4 Std. plus Einkehrpausen und Busrückfahrt)

Die Wanderung an der Elbe entlang ist eine hervorragende Tagestour, eine abwechslungsreiche Streckenwanderung, die mit jedem Kilometer gewinnt und in dem wunderschönen Städtchen Lauenburg/Elbe den Höhepunkt findet. Viele Ausblicke, Einkehrmöglichkeiten und die schöne Natur lassen diesen Weg zu einer echten Genusstour werden.

Wir starten am großen Parkplatz am Neuen Waldfriedhof im Osten von Geesthacht. Auf der gegenüberliegenden Seite der B 5 geht es neben dem Pumpspeicherbecken in den Wald hinein. Es gibt auf dem Gelände des Speicherbeckens auch einen Aussichtsturm, auf dessen Besteigung wir aber verzichten, weil noch viele und schönere Aussichten auf uns warten. Über den Hang östlich und südlich des Beckens geht es in Richtung Elbe. Informationstafeln lassen uns über die Ausmaße des Speicherkraftwerks staunen, z. B. über den Durchmesser der drei Rohrleitungen von fast vier Metern. Über diesen Rohren, die das Gefälle des Geesthangs nutzen, hat man einen ersten schönen Blick auf den Fluss.

Die Rohrbahnen des Speicherbeckens Geesthacht über dem Kraftwerk und dem Auslaufkanal

Über das schöne Sträßchen Kronsberg mit der Dynamit-Nobel-Direktorenvilla erreichen wir die Elbuferstraße und das stillgelegte Kernkraftwerk Krümmel. Ein Schönheit ist dieser Riesenkasten sicherlich nicht, aber es ist schon ganz interessant, den Klotz mal aus relativer Nähe zu sehen.

Unser Wanderweg verläuft nun ein Stück an der K 63, der Elbuferstraße, entlang. Das ist nicht so schön, aber zur Rechten fließt majestätisch der Elbe-Strom. Auch erreicht man bald den Geesthachter Ortsteil Tesperhude. Hier hat man sich eine erste Pause verdient und es gibt auch die ensprechenden Einkehrmöglichkeiten mit schönem Blick aufs Wasser, z. B. das Landhaus Tesperhude oder das Elbkantinchen direkt am Anleger Tesperhude.

Nach der Pause geht es in südöstlicher Richtung weiter. Der Weg verläuft ab hier immer zwischen dem Fluss zur Rechten und dem Hohen Elbufer zur Linken. Am Ende des Strandweg befindet sich ein Campingplatz und der Wanderparkplatz Campingplatz Hohes Elbufer. Hinter dem Campingplatz kommen wir ins NSG „Hohes Elbufer zwischen Tesperhude und Lauenburg“.

Immer wieder verläuft der Weg direkt an den naturnahen Uferzonen der Elbe.

Entsprechend naturnah verläuft der Weg bis zur Alten Salzstraße im Schnakenbeker Ortsteil Sandkrug. Hier trifft man auf die Alte Salzstraße, die von Lüneburg nach Lübeck führte und an dieser Stelle die Elbe kreuzte. Heute erfreut das Café und Restaurant Alter Sandkrug die Wanderer und andere Gäste, eine Einkehrmöglichkeit mit einem tollen Garten und einem herrlichen Blick über den Fluss zum gegenüberliegenden, niedersächsischen Artlenburg – absolut empfehlenswert.

Nach der Rast im Alten Sandkrug geht es steil die Alte Salzstraße hinauf zur ehemaligen Ertheneburg, die hier den Elbübegang sicherte. Heute sind nur noch Graben und Wall mit Durchlass sowie das Plateau, auf dem die Burg stand, zu bestaunen – und natürlich der Blick über das Gewässer. Die Steine der Burg wurden für den Bau des Lauenburger Schlosses (s. u.) verwendet.

outdooractive indexDanach gehen wir wieder einige Schritte zurück, um dann wieder in südöstlicher Richtung hinunter zur Elbe zu wandern. Hier beginnt das schönste Stück des Weges, weil es besonders urtümlich und naturnah ist, fast urwaldartig ist. Der Pfad wir imer schmaler und der Wald immer abwechslungsreicher. Man kann dabei an verschiedenen Stellen im Elbwasser kneippen oder etwas Strandleben genießen.

Schließlich erreicht man das Städtchen Lauenburg. Zunächst geht es noch weiter an der Elbe entlang, aber schließlich nehmen wir einen der Durchgänge – hier Twieten genannt – zur höher gelegenen Elbstraße. In der wunderschönen Unterstadt von Lauenburg gibt es viele bunte und liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser zu bewundern. Über den Graben erreichen wir die evangelisch-lutherische Maria-Magdalenen-Kirche aus dem 13. Jahrhundert und den Kirchplatz mit der Tourist-Information.

Über den Wallweg erreicht man nach kräftigem Anstieg den Schlossturm, den letzten Rest des im 17. Jahrhundert zerstörten Lauenburger Schlosses, das Amtshaus und die sogenannte Askanierterrasse. Von hier hat man noch einmal einen hervorragenden Blick über die Elbe in ihrem Tal und hier endet unsere Wanderung.

Das Ziel erreicht: der Askanierblick über die Elbe

Natürlich kann man sich in Lauenburg, der südlichsten Stadt Schleswig-Holsteins lange umsehen und schön einkehren, z. B. in der Schifferbörse mit Terrasse direkt über dem Fluss. Das ergibt dann den gelungenen Abschluss einer herrlichen Tagestour.

Am ZOB kann man abschließend den Bus zurück nehmen. Immer ungefähr zur halben Stunde fährt ein Schnellbus auf direktem Weg in einer Viertelstunde zum Wanderparkplatz Geesthacht, Waldfriedhof. Da es so viele schöne Einkehrmöglichkeiten gab, haben wir für die Strecke gut sieben Stunden benötigt, die wir aber auch wirklich genossen haben.

Weitere und professionellere Tipps, Bilder, Beschreibungen und die GPS-Daten gibt es im Rother-Jubiläumswanderführer Deutschland bzw. in dem Wanderführer „Rund um Hamburg“ von Michael Schnelle. Vor allem gibt es dort viele weitere lohende Touren.

Mardorf, Alte Moorhütte, Erlebnisweg Totes Moor

Startpunkt Alte Moorhütte (fürs Navi: Neustadt a. Rbge., Alte Moorhütte)

Erlebnisweg Totes Moor, Hin- und Rückweg (ca. 10,5 km; ca. 2¼ Std. plus Pause)

Das Tote Moor ist ein großes Moorgebiet im Osten des Steinhuder Meeres. Es ist mindestens ebenso groß wie der See. Große Teile stehen unter Naturschutz, auf anderen Flächen des Hochmoors wird immer noch abgetorft. Das Tote Moor liegt im Naturpark Steinhuder Meer.

Der Naturpark hat auch den Erlebnisweg Totes Moor angelegt und kürzlich erneuert. Sein Nordende befindet sich in der Nordost-Ecke des Steinhuder Meers, von den Parkplätzen an der Alten Moorhütte ca. 500 Meter entfernt. Natürlich zieht es den Wanderer zuerst an die Wasserfläche, mehrere Stege ermöglichen dann auch schöne Ausblicke über den See.

Der Moorweg beginnt an der Wanderkarte Erlebnisweg Totes Meer Nord. Sie steht nahe der Mündung des Hochmoorgrabens in den See. Auf hölzernen Wegen und mit vielen Informationstafeln zu Flora und Fauna im Übergang von See und Moor beginnt man den Ausflug in eine entrückte Landschaft. Auf dem Vogeldamm geht es nach Süden durch das Steinhuder Moor, wobei man sich immer weiter vom Wasser entfernt. Es gibt viele Aussichtsplattformen und Rastgelegenheiten und oft lehrreiche Info-Tafeln. Immer wieder öffnet sich der Blick ins Moor.

Moorsteg mit Infos zum Hochmoor

Vor dem Düvels Moor biegt der Weg rechts ab und trifft auf den Großenheidorner Damm. Beim Verlassen des Moorwaldes sieht man einen hölzernen Steg nach rechts abbiegen. Er folgt einem alten Torfkanal und führt zum Großenheidorner Turm. Vor dort aus hat man wiederum eine hervorragende Aussicht über das Steinhuder Meer und die morastigen Uferzonen – also ein toller Ort für eine Rast.

Ausblick vom Großenheidorner Turm, zurück zum Startpunkt

Von hier aus geht es dann auch auf demselben Weg wieder zurück zur Alten Moorhütte. Leider sind die Wege für Fußgänger und Radfahrer nicht getrennt. Ab einer bestimmten Besucherdichte ist das für beide Gruppen nicht mehr angenehm. Insgesamt aber ist es eine tolle Strecke, die man (nach Corona) mit einem Besuch der Alten Moorhütte ausklingen lassen kann.

Kletterpoth / Zum Heidhof, Rundweg „Durch die Kirchheller Heide“

Wanderparklatz Kletterpoth / Zum Heidhof (fürs Navi: Bottrop, Dinslakener Str. / Flugplatzstraße)

Rundweg „Durch die Kirchheller Heide“ (ca. 17,2 km; ca. 4¼ plus Pausen)

Die Kirchheller Heide ist ein großes Waldgebiet im Grenzgebiet von Dinslaken und Bottrop-Kirchhellen. Sie ist bekannt für ihre vielen Bäche und Seen und ein beliebtes Naherholungsgebiet im Norden des Ruhrgebiets. Dementsprechend gibt es hier viele gekennzeichnete regionale und überregionale Wanderwege.

Die Idee zu diesem Rundwanderweg „Durch die Kirchheller Heide“ stammt aus Roland Fölls Rother-Wanderführer „Niederrhein“ (siehe unten). Dort findet man alle wichtigen Informationen, so dass ich mich hier kurzfassen kann. Die Runde hat es auch in den Rother Jubiläums-Wanderführer mit 100 Touren-Highlights in Deutschland geschafft, und das zu Recht, denn es ist eine wirklich außergewöhnlich schöne und abwechslungsreiche Wanderung.

Während Föll seine Runde aber in der Dinslakener Schlägerheide beginnt, starten wir an dem Wanderparkplatz Kletterpoth / Zum Heidhof im Kirchhellener Ortsteil Holthausen. Von dort geht es über den Heidhofsee zum Waldkompetenzzentrum Heidhof, einem großen Freizeitzentrum. Hier steht auch die Wanderkarte Zum Heidhof. Dahinter nehmen wir den Birkenweg, der uns auf gut zweieinhalb Kilometern schnurgerade durch den Wald in den Dinslaker Ortsteil Sträterei führt. An Piwy’s BarBQ biegen wir nach Süden ab und gehen zum Rotbach. Auf naturbelassenen Waldwegen folgen wir dem Verlauf des mäandierenden Flüsschens – ein herrlich urtümliches Stück Weg.

Am Rotbach in der Kirchheller Heide

So erreicht man schließlich das Freizeitzentrum Grafenmühle mit seinen vielen Einkehrmöglichkeiten. Dann geht es am Westufer des malerischen Heidesees, einer ehemaligen Kiesgrube, entlang wieder nach Norden. Schon bald erreicht man den Pfingstsee, ein weiteres Highlight. Dieser Senkungssee am Elsbach hat mit seinen moorigen Ufern eine ganz eigene Atmospäre zu bieten.

Der Pfingstsee mit seinen moorartigen Uferzonen

Über den See führt der Weg wieder zum Heidhof, ab wo man wieder zurückgeht, wie man gekommen ist.

Alle wichtigen Informationen, Bilder und eine Karte findet man hier: