Rocchetta Nervina, Zu den Laghetti di Rocchetta Nervina

Startpunkt Rocchetta Nervina (fürs Navi: Viale Rimembranze 8)

Zu den Laghetti di Rocchetta Nervina (ca. 2,5 km)

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Rocchetta Nervina

Dieser Trip ist eine Mischung aus kurzem Spaziergang und Baden, deswegen besonders für Familien geeignet. In der traumhaften Landschaft am Fuße der Seealpen kann man das Leben genießen, z. B. wenn es an der ligurischen Küste zu heiß oder zu voll ist. Die Laghetti sind kleine Becken des Gebirgsflüsschens Barbaira.

Schon die Anfahrt in das Bergdorf Rocchetta Nervina ist ein Erlebnis, da die Landschaft im Hinterland der Riviera dei Fiori so schön ist. Man kommt meistens über Dolceacqua mit der berühmten Brücke über die Nervia, die schon Claude Monet gemalt hat. Etwas weiter nördlich beginnt die Sackgasse, die nach Rocchetta führt. Aber auch die anderen Wege von der Küste herauf sind lohnenswert, z. B. über die SP 92.

GPSies - Rocchetta Nervina, Zu den Laghetti die Rocchetta NervinaAuf dem Weg vom Dorfparkplatz zum Ortszentrum stellt man fest, dass es hier ebenfalls eine sehr schöne, alte Brücke gibt, die über das Tal der Barbaira führt. Kurz vor der Brücke beginnt auch unser Pfad, der der Barbaira flussaufwärts folgt. Er wird dabei immer schmaler, Sicherungen gibt es natürlich keine. Man kann wirklich alle paar Meter anhalten und im glasklaren Wasser baden oder sich einfach nur auf den Felsen sonnen – oder am besten beides. Manche ziehen es auch vor, direkt durch das Flussbett und über die Felsen zu wandern.

thumb-232d522d88858458a1e308437ca0b60e-7595a86887ae41d057fb837cc5eddbe1Schließlich erreicht man ein altes, schönes, schon etwas löcheriges und deswegen überwachsenes Wehr mit einem der größten Badebecken. Das Weitergehen hinter dem Wehr wird immer mühseliger und ist auch nicht ungefährlich, da der Pfad bald endet. Deswegen sollte man das weitere Erklimmen der Schlucht den Anhängern des Canyoning überlassen, das hier kommerziell und unter Anleitung betrieben wird.

Irgendwann geht man auf demselben Weg wieder zurück, auf dem man gekommen ist. Jetzt kann man sich auch auf die üppige Vegetation konzentrieren. Auf alle Fälle sollte man anschließend noch eine Runde durch das mittelalterliche Dorf Rocchetta Nervina drehen. Man staunt, wie es den Menschen gelungen ist, dem Hang des Monte Terca Wohn- und Lebensraum abzugewinnen.

Wegen der geringen Einwohnerzahl von unter 300 gibt es auch nur wenige Einkehrmöglichkeiten, z. B. das Ristorante Rio Barbaira, wo man draußen an dem zentralen Platz vor der Brücke gutes Essen genießen kann.

Wir haben den Tipp zur kleinen Wanderung zu den Laghetti di Rocchetta Nervina aus diesem kleinen Merian-Live!-Reiseführer:

Auch bei DuMont gibt es weitere Informationen

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