Wellingholzhausen, Ortsmitte, Ahornweg, Route 5 „Wellingholzhausen – Dissen (Noller Schlucht) – Hilter – Bad Rothenfelde“

Parkplatz Wellingholzhausen Ortsmitte (fürs Navi: Melle, Uhlandstr. 5)

Ahornweg, Route 5 „Wellingholzhausen – Dissen (Noller Schlucht) – Hilter – Bad Rothenfelde“ (ca. 22 km; ca. 6 Std.)

Grundsätzliches zum Ahornweg, einem der schönsten und bekanntesten Wanderwege im Osnabrücker Land,  finden Sie bei meiner Beschreibung der Route 4 „Wellingholzhausen – Hankenberge – Bad Iburg“.

GPSies - Wellingholzhausen, Ortsmitte, Ahornweg, Route 5 „Wellingholzhausen – Dissen (Noller Schlucht) – Hilter – Bad Rothenfelde“Route 5 führt auf gut 22 Kilometern durch und über den Teutoburger Wald von der Nord- auf die Südseite. Schon daran kann man erkennen, dass dieser Abschnitt nicht nur sehr waldreich und schön, sondern teilweise auch steil ist. Wie auch Route 4 startet dieser Teilabschnitt in der Ortsmitte von Wellingholzhausen, führt allerdings im Gegensatz zu Route 4 zunächst nach Süden. Durch die Beutlingsallee geht es zum und auf den Beutling mit seinem Aussichtsturm und der Schutzhütte. Der Beutling ist mit 220 Metern die höchste Erhebung in Wellingholzhausen. Das die Bergkuppe umgebende Waldgebiet ist Naturschutzgebiet. Auch vom Wanderparkplatz Am Beutling kann man gut in diese Etappe des Ahornwegs einsteigen.

Beutlingsturm
Beutlingsturm

Auf der (aus Wellingholzhausener Sicht) Rückseite des Beutlings geht es wieder hinunter und man biegt schließlich auf einem Feldweg nach rechts ab, so dass man auf die Straße Puschkental gelangt. Unten im Uhlensiek liegt die Uhlequelle. Am Wanderparkplatz Puschkental biegt man wieder in den Wald ab und kommt bald zur Schwarzen Welle, auch Almaquelle genannt. Ein Hinweisschild erläutert den Namen. Die Schwarze Welle speist die hier noch sehr junge Hase, die einige hundert Meter weiter östlich entsprungen ist, und die man etwas weiter überquert, um zum Blauen See zu gelangen. Wie auch an der Schwarzen Welle gibt es hier gute Rastmöglichkeiten.

Blauer See 20170318_155914
Im März am Blauen See

Danach geht es auf guten Wegen weiter durch abwechslungsreichen Wald. Man umgeht den Sahlbrink mit seinen 244 Metern südlich und erreicht den noch weiter südlich liegenden Hauptkamm des Teutoburger Walds mit Steinegge (Aussichtsturm) und Schollegge. Am Regionalen Umweltbildungszentrum Noller Schlucht verlässt man den Wald. Hier, im ehemaligen „Gasthaus zur Noller Schlucht“, wurde 1902 die Gründung des Teutobuger-Wald-Vereins, die kurz danach im Kurhotel Bad Rothenfelde durchgeführt wurde, beschlossen, siehe auf meiner Seite Organisationen. Heute kümmert sich der Lernstandort um verschiedenste Aspekte der Umwelt- und Jugendbildung und unzählige Schulkinder aus Stadt und Land Osnabrück haben die Angebote selbst erprobt.

Überqueren Sie die Rechenbergstraße und atmen Sie noch einmal durch, denn jetzt geht es steil bergauf, auf die langgezogene Timmerner Egge. Auf einem sehr, sehr schönen Teilstück der Route geht es vom Pass bis auf 240 Meter hoch. Aber auch der schönste Wald hört irgendwann auf und so kommt man, die Autobahn A 33 und die Bahngleise des Haller Willem querend, in das Zentrum von Hilter am Teutoburger Wald. Hat man oben am Waldrand den Autobahnlärm noch als störend empfunden, ist man jetzt glücklich, dass sich Fern- und Schwerverkehr nicht mehr auf der B 68 durch das Ortszentrum wälzen. So kann man die Hauptstraße auch recht gefahrlos überqueren und auf der Südbergstraße die Gemeinde Richtung Süden wieder verlassen.

Dabei wandert man auf den Kleinen Berg zu und man hat zurückschauend immer wieder schöne Aussichten auf Hilter und den nun dahinterliegenden „Teuto“. Am Waldrand wendet man sich nach Osten bis zur nächsten Kreuzung, wo man sich wieder nach Süden ausrichtet. Wenn man am Wanderparkplatz  Am Springberg ankommt, ist man schon ein kleines Stückchen zu weit gewandert.

Man folgt dem weißen Ahornblatt in den Kurort Bad Rothenfelde mit den berühmten Gradierwerken und den Kurkliniken. Vorher wird man noch am Haus Palsterkamp vorbeigeführt. Das ehemalige Herrenhaus hat dem großen Staatsforst Palsterkamp den Namen gegeben und war lange Zeit Forstamt. Seit der letzten Forstreform ist es allerdings geschlossen bzw. wurde nach Ankum verlagert.

Über die Gemeinde Bad Rothenfelde könnte man viel schreiben, aber das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Dass es hier viele Einkehrmöglichkeiten gibt, versteht sich auch von selbst. Auch in Hilter und Wellingholzhausen (falls man andersherum wandert) kann man verschiedentlich einkehren.

Es gibt eine Buslinie, die von Bad Rothenfelde zurück nach Wellingholzhausen fährt.


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