Tourist Info Bad Rothenfelde / Kurgarten, Ahornweg, Route 6 „Bad Rothenfelde – Bad Laer – Bad Iburg“

Tourist Info Bad Rothenfelde / Kurgarten (fürs Navi: Am Kurpark 12)

Ahornweg, Route 6 „Bad Rothenfelde – Bad Laer – Bad Iburg“, ca. 24 Kilometer

Zum Ahornweg allgemein finden Sie die wichtigsten Informationen beim Blog-Eintrag zu Route 4, also hier. Nach dem Hermannsweg ist der Ahornweg für mich der zweite „große Wanderweg“ in unserer Region, den jeder Wanderfreund hier einmal abgelaufen sein muss.

Der Routenabschnitt 6 gehört zur großen Schleife und lässt sich in zwei (ungleiche) Hälften aufteilen: von Bad Rothenfelde über den Kleinen Berg nach Bad Laer und von Bad Laer über Ostenfelde nach Bad Iburg.

Stadt hinter Wald DSCF4189
Die Stadt leuchtet hinter dem winterlichen Wald

Er beginnt mitten im Ortskern von Bad Rothenfelde an den berühmten Salinen im Kurpark und führt zunächst durch und auf den Kleinen Berg. Am Ausflugsziel Bismarckhütte vorbei kommt man zur höchsten Erhebung dieses kleinen Höhenzugs und der Etappe, auf dem der Aussichtsturm Am Lüdenstein zur Fernsicht einlädt. Nun wendet man sich nach Süden, um den Waldrand des Kleinen Berges zu erreichen. So kann man die Wiebeldehne und den Blomberg (der Kleine Berg besteht aus mehreren einzelnen Bergen bzw. Hügeln) südlich umgehen. Man passiert den Wanderparkplatz Bad Laer, Blomberg und ist schon bald in Bad Laer angekommen.

Mitten durch den historischen Fachwerkort mit Glockensee und Kurpark geht es nun in die Bauernschaft Westerwiede zum Kulturdenkmal Düwelsteene, ein Großsteingrab. Die Region zwischen Bad Laer und Bad Iburg ist nur dünn besiedelt und so kann man hier lange ruhig vor sich hin wandern. Vorbei an der Schutzhütte Am Langen Holz und über den Glaner Bach erreicht man den Rittersitz Haus Scheventorf, dessen Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert stammt. Scheventorf ist eine echte Fachwerk-Besonderheit in diesem ansonsten einsamen Landstrich. Teile der Renaissance-Anlage beherbergen die ältesten noch erhaltenen Fachwerkkonstruktionen des Osnabrücker Landes. Allerdings befindet sich die ehemalige Wasserburg in Privatbesitz. Durch die Bauernschaft Ostenfelde kommt man dann nach Iburg. Das heißt, dass man auch wieder kräftig bergauf wandern muss. Im Westen der Stadt erklimmt man die Vossegge, von wo aus man noch einmal zurückschauen und die Aussicht ins Münsterland bewundern sollte. Man kommt wenig später in den Wald des Langen Berges, der zum Hauptkamm des Teutoburger Waldes gehört. Aber manchmal gibt es Ausblicke auf das Schloss und die Stadt, wo man dann auch bald ankommt.

Am Rathaus endet die sechste Etappe des Ahornwegs. Hier befindet sich der Schnitt- oder Knotenpunkt der beiden Schleifen des Ahornwegs. Die Kennzeichnung mit dem weißen Ahornblatt ist hervorragend. Es gibt verschiedene Einkehrmöglichkeiten in den drei Städten am Wegesrand.

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